Caswell Quilt Bilder 18 und 19

Nur noch 11 Bilder!  Das klingt übler, als es ist. Obwohl sich die Produktion der Bilder sehr in die Länge zieht, macht es mir doch immer noch großen Spaß, die einzelnen Bildchen zu produzieren. Ich glaube nämlich, nicht auf der Jagd zu sein. Mich hetzt niemand. Wenn er fertig ist, ist er fertig. Jedes Teil ist eine neue Herausforderung. Und ich freue mich total auf den Zeitpunkt alles beieinander zu sehen. Hier also nun die Werke 18

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und 19

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Wenn ich jedoch geglaubt hatte, dass ich viel von meinen Stoffresten verbrauchen würde, dann hatte ich mich gründlich geirrt. Viel grüne Blätter, ja, aber sonst hält sich das Ganze in Grenzen.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche und schicke derweil das Ganze an den Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge.

 

 

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Sommerliche Nachlese Teil IV

Draußen ist so richtiges Schietwetter und da fiel mir ein, dass ich noch einen kleinen sommerlichen Nachtrag zu machen habe.

Habe ich mich im Sommer noch beschwert, dass auf unserem Schmetterlingsflieder keine Schmetterlinge zu sehen waren, so hatte sich das, Gott sei Dank, doch noch geändert. Allerdings waren außer Pfauenaugen und mal einem Zitronenschmetterling oder einem Kohlweißling keine weiteren Arten zu sehen. Der Admiral, der sonst immer da ist, fehlte vollkommen. Hier ein paar Bilder:

Die Blüte unseres Aconitum ist dieses Jahr vollkommen ausgefallen. Er war auch schwarz von lauter Blattläusen. Wir verspühen kein Gift, denn normalerweise kommen, bei so reichlich Nahrung, Scharen von Marienkäfern. In diesem Jahr waren keine da. Bienchen, Wespen, Schlupfwespen und Hummeln waren bei uns reichlich zu Gast. Wahrscheinlich müssen die Kohlmeisen ihren Speiseplan auch dahingegen ändern schwarze Blattläuse zu fressen, die Larven der Minierraupe futtern sie ja neuerdings.

Wenn man das alles so sieht, dann fragt man sich wirklich, wie viele Beweise es noch braucht, dass Glyphosat und andere Insektizide unsere Natur kaputt machen. Ich hoffe jedenfalls immer noch, dass das alles, jedenfalls in meinem Garten, nur eine Folge des späten Frostes war.

 

 

 

 

Örgs, wie gruselt es mich, die Ghoolies sind wieder da!

Falls Ihr es noch nicht gemerkt habt (wegen des sommerlich warmen Wetters), es ist Herbst. Überall auf den Feldern sieht man Stände mit Kürbissen. Dieses Jahr sind sie scheinbar besonders gut gediehen, denn sooooo viele habe ich noch gar nie nicht gesehen.

Ich habe mein Haus herbstlich dekoriert. An der Tür hängt die Vogelscheuche (hab ich hier schon gezeigt), im Wohnzimmer der Wandbehang, den ich im letzten Jahr gemacht habe.

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Auf dem Tisch liegt ein herbstlicher Läufer.

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Und jetzt kommt das Beste! Genau gegenüber unserer Windfangtür, der Eingang zur Essdiele also, hängen die Ghoolies, die Ihr ja schon stückweise in Arbeit gesehen habt. Nun ist der Wandquilt fertig (eigentlich schon seit dem Frühsommer), aber ich zeige ihn erst jetzt, in der Herbstzeit.

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Jedes Mal, wenn wir ins Zimmer kommen, bleiben wir stehen und ein breites Grinsen macht sich auf unserem Gesicht breit. Ich weiß nicht, welcher dieser Kerle „idiotischer“ ist. Kommentar von meinem Göttergatten: Da kommst Du bei tristem Wetter nach hause und da grinst Dich eine von diesen Fratzen an. Augenblicklich bist Du in guter Laune.“

Ich hoffe, die Gesellen heben auch Eure Stimmung und damit das möglichst weitverbreitet so passiert, schicke ich sie zum

Creadienstag, zu HoT und zu Dienstagsdinge. 

Habt eine schöne Herbstwoche.

 

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Ob Ihr es glaubt, oder nicht…

mein „Glorieta“ Quilt ist endlich „gesandwiched“.

Mein Gott, ist das ein Riesenteil. Der ist so groß, dass ich ihn zum „sandwichen“ nur im Spiel/Partykeller auslegen konnte. Dafür musste mein Mann seine 5 Fahrräder (2 Rennräder, 2 Tourenräder, 2 Mountainbikes, davon 1 elektrisch) rausräumen. Der Kommentar des Verkäufers des e-Bikes, seines zuletzt erstandenen Fahrrads: Ihre Frau soll man ganz still sein, die Woche hat doch 7 Tage! Ja, ja, ich sehe es ja ein, die Teile sind zu teuer, um in der Garage an die Decke oder sonstwo aufgehoben zu werden. Aber manchmal brauch ich halt auch den Platz. Das Hin- und Hergeschiebe dieser riesigen Teile  (Top, Vlies und Rückseite) hat mich oft gefrustet. Endlich hat aber alles gepasst und ich konnte die einzelnen Lagen auf die Holzlatten aufrollen.  (Sharon Shamber Methode) So konnte ich sie auf den maximal (für 12 Personen) ausgezogenen Tisch legen. Dann kam der Sommer und mit ihm die Lustlosigkeit im Keller zu sitzen und das Teil zu heften. Hinzu kam, dass das Durchfädeln der Nadel kolossal auf die Finger ging. Doch nun ist es geschafft. Jahoo, ich habe fertig. So sieht das Teil jetzt aus:DSC08998-1

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Nun habe ich den ganzen Winter Zeit zu quilten. Aufgemalt ist ja fast alles. Aber ich kann Euch sagen, Dank des Woll/Baumwollgemisch als Vlieseinlage, ist das Teil nicht nur riesig sondern auch schwer. Momentan bin ich ganz in der Mitte am Sticheln und das Rum- und Numgedrehe ist jedes Mal ein Akt. Na ja, wenn sie dann schön kuschelig ist, soll es ja Recht sein. Ich werde weiter davon berichten, doch nun geht das Teil erst einmal zu

Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge. 

Euch allen eine schöne, herbstliche Woche.

Ein Täschchen fürs Prinzesschen

Vor einiger Zeit habe ich bei Shabby Fabrics  ein Täschchen für kleine Mädchen gesehen. Mit allerliebsten Henkeln. Ich musste die einfach bestellen. Bei der Quiltzauberei fand ich ein Geschäft, dass bereit war, mir diese Henkel zu bestellen. Stoff hatte ich ja noch genug von Prinzesschens Bettüberwurf. Hier mal zur Erinnerung:

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Eine Videoanleitung gab es bei Shabby Fabrics auch. In-R-Form Plus Stabilizer hatte ich auch noch, also ran an den Speck! Und dies ist nun das Ergebnis. Ich kann mir nur zu gut vorstellen, wie das Prinzesschen mit dem Ding durch die Gegend stolziert.

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https://www.shabbyfabrics.com 

https://www.quiltzauberei.de

Und nun ab damit zu Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge

Habt eine schöne Woche.

Sommerliche Nachlese Teil III

Am letzten schönen Wochenende kam meine quiltinfizierte Schwester (ich habe schon ein paar mal von ihr berichtet) zu Besuch. Sie arbeitet gerade an einem Quilt von Di Ford. Viel Appliqué und auch patchworking. Unsere Terrasse war immer noch im Betondasein. Es hat sie aber nicht daran gehindert, die Einzelteile darauf auszubreiten. Unsere Hunde fanden das auch sehr interessant. Wie man sieht.

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Zu diesem Zeitpunkt war es noch relativ windstill.  Die Hauptbestandteile des Quilts hatte sie ausgelegt. Jetzt fehlten nur noch die Außendreiecke. Das war überhaupt nicht einfach die zu applizierenden Teile harmonisch zu arrangieren, zumal der Stoff, den Homestead Hearth herausgesucht hatte, sich nicht gerade für „Fussy Cutting“ eigenete. (Zur Erklärung: Fussy Cutting ist das Ausschneiden ganz bestimmter Motive aus einem Stoff, um die Teilchen dann zu applizieren)

Meine Schwester saß also stundenlang da herum, probierte dies und das und es wurde hingesteckt, weggenommen und anders wieder hindrapiert.

 

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Zwischendrin hat der Wind immer wieder die Bildchen verpüstert. Auch die Leisten und andere Hilfsmittel halfen da nicht.

Schlußendlich haben wir es dann aber doch fertig gebracht. Die Randdreiecke  waren fertig. Zumindest waren sie geheftet. Und hier seht Ihr nun das Gesamtergebnis.

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Das kann sich doch sehen lassen, oder?

Sommerliche Nachlese Teil II oder die unendliche Geschichte

Im April 2016 sah es bei uns so aus:

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Mein Mann, auch nicht mehr der Jüngste, hat gebuckelt wie blöd um die maroden Platten von unserer Terrasse runterzubekommen. Feuchtigkeit war überall in die Fugen eingedrungen und hatte die Platten platzen lassen. Dadurch fand das Wasser aber auch seinen Weg zum Haus und in die Wände. Also musste etwas geschehen.  Der Kostenvoranschlag für diese Arbeit plus des Wegbringens des Schrotts war so immens hoch, dass wir beschlossen es selbst zu machen. Für die restliche Sanierung und das Neuverlegen der Platten beauftragten wir eine Firma.  Ich schrieb ja schon davon.  Also wurden die Wände sachgerecht isoliert und die Betonplatte ebenfalls. Das Jahr 2016 neigte sich dem Ende zu und es tat sich weiter nichts. So eine Betonterrasse hat ja auch seinen Reiz.

Das Jahr 2017 begann. Es wurde warm, es wurde heiß, es tat sich nichts. Verständlich, denn es war ja auch glutheiß und die Sonne knallte nur so herunter. Für Estricharbeiten gänzlich ungeeignet.  Und dann endlich, juchuuu, sollte das vorbei sein. Zumindest wurde jetzt einmal vermessen. Und das ebenfalls bei Gluthitze.

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Und dann, am 11 Juli geschah das Wunder!  Und es wurde richtig spannend. Zuerst kam der Meister, dann seine Helfer. Sie legten schnell eine dicke Plane auf unseren Rasen.

DSC08775aDann kam auch schon der Zementmischwagen. Oje, wie will der denn den Zement auf die Plane bringen? Der wird doch nicht meine Rosen platt machen?

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Die Sache klärte sich rasch auf. Übrigens: So etwas hatte ich noch nie gesehen.

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Der hatte hinten dran ein Tentakel, das konnte er ausfahren und steuern.

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Es reichte tatsächlich bis zur Plane. Und dann ließ er den Zement einfach rauslaufen. Meine Rosen hat er nicht einmal berührt! Schon bald war an ansehnlicher Haufen auf der Plane und die Männer schafften ihn auf die Terrasse, um ihn dort zu verteilen.

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Die haben wirklich gewühlt. Super saubere Arbeit übrigens. Man kann nicht meckern. Es war aber auch ein idealer Tag. Bedeckt. So wie es für solche Arbeiten notwendig ist.

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Seither sitzen wir, bzw. saßen wir immer noch auf dem grauen Boden.   Zwischenzeitlich sind wir unter unseren Kirschbaum gezogen, denn der Boden musste ja erst durchtrocknen.  Das war allerdings nicht so erfreulich, da uns die Amseln, Spatzen und Stare pausenlos aufs Hirn gesch………… haben. Mit dem Durchtrocknen hatte es allerdings  auch so seine Schwierigkeiten, denn die Terrasse wurde ja reichlich von oben gewässert. So und nun warten wir. Es ist Schietwetter derzeit. Da wird sicher niemand zum Plätteln kommen. Nächste Woche soll es wieder mal besser werden. Wenn es denn wahr wird. Obwohl die Warterei lästig ist, ist es uns doch sehr recht, dass unsere Firma sich die Tage, an denen weitergearbeitet werden kann sorgfältig aussucht, denn sie wollen es ja sachgerecht und ordentlich machen. Sie können nichts dafür wenn Petrus nicht verlässlich ist. Wie heißt es so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt, in jeder Beziehung.