Ich will ja nicht langweilen, aber…

ich muss Euch das einfach erzählen, bzw. zeigen. 100_1585

Dieser kleine Buchfink ist ja schon lange immer wieder an unserem Futterhäuschen. Meistens zu zweit. Aber diese Vögel sind seit gestern da uns tun uns kund, dass es bald Frühling werden wird. Stare!

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Ja und da, wo andere Vögel zum Speisen kommen, erhofft er sich auch Futter. Aber denkste! „Wusch“ waren sie alle weg. Kein einziger Vogel mehr zu sehen.

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Der Sperber. Manchmal fliegt er hier vorbei und schnappt sich im Fliegen eines der Vögelchen, aber heute hat er sich ganz frech im Flieder niedergelassen. Ich hab meinen Augen nicht getraut. Und natürlich war der Photoapparat gleich zur Hand.

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Dort hat er etwa 5 Minuten gesessen. Es kam aber kein „Futter“ und so hat er sich wieder davongemacht. Kaum war er weg, waren alle anderen wieder da. Zu nett.

Ich war es einfach leid, dass

der Hundefutterplatz immer so schlunzig aussah.

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Da fand ich dann bei shabby fabrics dieses Muster für eine Hundeknochenunterlage. Leider war das Original für unsere Riesenfressnäpfe etwas zu klein, drum mussten wir es etwas vergrößern. Und so sieht das jetzt mit den Näpfen aus:

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Ist doch gleich um Klassen besser, nicht wahr?

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Den Stoff hatte ich noch – ich hatte schon einmal eine Hundedecke daraus gemacht.

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Und weil es gerade so schön war, habe ich gleich noch einen Knochen gemacht.

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Ich weiß nicht, welcher hübscher geworden ist. Mir gefallen sie beide gut. Ich sags ja immer, Viech muss man bei uns sein, da hat man nicht nur eine Hundedecke, sondern auch noch ein Speiseset. Von Herrchens Sofa und Frauchens Bett mal ganz abgesehen. Aber ich hab mir sagen lassen, dass Menschen, die mit Hunden eng zusammenleben, widerstandsfähiger sind. Neueste Forschungen behaupten sogar, dass Kinder, die im Babyalter schon mit Hunden gelebt haben, deutlich weniger an Schizophrenie erkranken.

 

 

Nicht zu fassen….

da lässt man seine Wauzis zum Pipi machen in den Garten und was muss man feststellen? Nicht einmal die Vögel haben vor ihnen Angst. Hier auf den Bildern seht Ihr Dinah und Clumsy.  Clumsy heisst so, weil er, bedingt durch seinen mickrigen Schwanz, immer sehr tolpatschig = clumsy über den Rasen flitzt. Zu Fuß natürlich. Er kann zwar fliegen, aber meistens hüpft er nur. Immerhin hat er trotz seiner Behinderung schon 3 Jahre die Katzen aus der Nachbarschaft überstanden.

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Dann war es wieder Dinah, die am Vogelhäuschen herausgefallene Erdnüsse verspachtelt. Neben ihr die Spatzen. Ich pack es nicht.

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Und dann gibt es Tage, da haben wir die reinste Spatzeninvasion. Und mitten drin wieder Clumsy.

 

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Ja und weil wir gerade bei „unseren Vögeln“ sind, die waren auch des öfteren hier:

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Ein Rotkehlchen. Es kommt täglich zur Futterstelle.

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Herr Eichelhäher

der Buntspecht

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und neulich auch einmal ein Kernbeisser.100_1572100_1574DSC00011

Ein schöne Woche wünsche ich allen.

Als Minchen noch klein war…

bekam sie irgendwann einmal – ich kann mich nicht mehr so genau daran erinnern – von uns einen Webrahmen geschenkt. Die herkömmlichen Teile fand ich alle doof und auf meiner Suche entdeckte ich dann dieses schöne Teil.DSC00110

Es kam aus Russland. Leider hatte ich mir auch nicht gemerkt, wie das Teil bespannt war. Da kommt einem das Wort mit M in den Sinn.

Zu Weihnachten hat Prinzesschen von uns einen Schulwebrahmen bekommen. Sie hatten in der Schule gerade weben. Sie wollte keinen so aufwenigen Webrahmen wie unseren Alten. Wohlwissend, dass Junior dann auch gleich weben wollen würde, habe ich Kettgarn besorgt, You Tube belästigt, bei „Heikes-Handgewebtes“ um Rat gefragt und meinen Enkelsohn zum Kette einziehen bestellt. Mein Gott, das war vielleicht ein Unterfangen!

Es gibt da schon gefühlte tausend Anleitungen im Netz, aber alle nur für einen Tischwebrahmen, der mit einem externen Kamm verwendet wird, nicht, so wie meiner, bei dem alles schon eingebaut ist.

Natürlich haben wir die Kette erst einmal falsch rum aufgezogen.

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Jetzt hatten wir aber schon die Fäden abgeschnitten. So wie es jetzt war, konnte ich nicht Weben, geschweige denn kämmen.

Also auf ein Neues. Junior war die ganze Zeit konzentriert dabei. Es hat so Spass gemacht. Aber der zweite Versuch gefiel mir auch überhaupt nicht. Das Dreieck, durch das das Schiffchen musste war nicht groß genug. Es lag wohl daran, dass ich die beiden Schachte nicht auf gleicher Höhe gehabt hatte, als wir die Kette durch die Ösen zogen.

Nun denn, so schnell gebe ich nicht auf. Junior musste zwar inzwischen nach Hause, aber ich bin dabei geblieben. Habe mir ein anderes Video rausgesucht und siehe da, jetzt hat es geklappt. Sieht doch gut aus, oder? Wie heißt es so schön: Alt wie ne Kuh und man lernt immer noch dazu. Mit diesen Worten, habt eine schöne Woche.

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Butterschmalz selbst gemacht

Im Netz habe ich schon öfter Berichte über selbstgemachtes Butterschmalz, auch Ghee genannt, gelesen. Nun habe ich es selbst einmal probiert. Das erste „Versucherle“ war von nur einem Pfund Butter. Es war ganz einfach. Butter langsam zerlassen, dann die Temperatur hochstellen bis die Butter kocht, dann die Hitze reduzieren, dass es nur noch köchelt und das so lange, bis man den Boden des Topfes sehen kann. Dann mit einem Stahlsieb (hitzeverträglich) über ein Küchenpapier abgießen. Fertig ist der Lack. Nun muss es nur noch so weit abkühlen, dass man es in Gläser umfüllen kann.

Während des Kochens verbreitet sich ein wunderbarer butteriger Geruch im Haus. Das Ghee ist dann goldgelb und wird mit Erkalten hart.

Wir hatten am Wochenende 17 Leute zum Grünkohlessen. Minchen hat ja davon berichtet. Ganz abgesehen davon, dass der Grünkohl schon nach dem ersten Blanchieren richtig gut geschmeckt hat, das Anschmoren im selbstgemachten Butterschmalz hat ihn einfach grandios werden lassen. Ich weiß nicht warum, aber das Industrie-Butterschmalz hat immer einen kleinen Eigengeschmack, den ich nicht leiden kann. Angeblich soll ja auch nur Butter darin sein. Glaub ich aber nicht. Das Selbstgemachte riecht und schmeckt ganz anders. Überhaupt nicht zu vergleichen. Ab sofort wird keines mehr gekauft. Wenn ich tierisches Fett benutze, dann nur noch mein Eigenes. Die  superleckeren Bratsies, die min Öllen zum Grünkohl gebrutzelt hat, waren übrigens z. Teil auch in Butterschmalz gebraten. Wenn Fettlebe, dann schon richtig….

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Dieses Jahr werden die Geschenke ökologisch verpackt.

Da wir ja über Weihnachten und Neujahr auf unserer Lieblingsinsel waren, hatten wir keine Gelegenheit Minchen, Schnäuzelchen, Junior und Prinzesschen unsere Geschenke zu überreichen. Das werden wir am nächsten Wochenende nachholen. Und weil ich einfach kein Geschenkpapier mehr verwenden will, habe ich das, was ich als Quilterin in reichlicher Menge und in verschiedenen Größen habe, nämlich Stoff,  genommen, um die Päckchen zu verpacken. Ein wenig umständlich ist es schon, der Sch….tesa will einfach auf Stoff nicht halten und so ganz künstlerisch bekomme ich es auch nicht hin, aber egal: It’s the inside of the cookie that’s important. Die Kindelein können es auspacken und ich kassiere die Stoffe wieder ein. Zum Vernähen oder für das nächste Jahr. IMG_0149

Stört euch bitte nicht an den Futternäpfen. Sie gehören Dinah und Zeeta, unseren Scotties. Ihr kennt sie ja schon. 12.27.2019-7

Und hier ein allerletztes Bild von der Insel. Bis zum nächsten Mal!

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Wenn einer eine Reise tut….

Unser Urlaub nähert sich dem Ende. Ab sofort werden Reste gegessen! Heute war kein besonders einladender Tag, der Himmel dunkelgrau, Nieselregen und Wind. Bis zu 6 Windstärken. Also sind wir heute früh nicht an den Strand gegangen sondern nach Fanö Bad in das Lys Hus (Lichter/Kerzen Haus). Dort haben wir ein paar schöne Sachen gefunden. Es gibt ja immer Dinge, die man meint zu brauchen. Im hinteren Teil des Ladens waren ein Haufen Leute, auch Kinder, dabei. Kerzen zu ziehen. Das ist sicher eine tolle Unternehmung für die Kinder, wenn das Wetter mal richtig grottenschlecht ist. Kathi, merk auf, Ihr seid gemeint. Danach sind wir dann noch nach Sonderho gefahren. Zum Ravsmeden. Mann, da kann man kaufen ohne Ende.

o, bis dahin hatten wir noch keine Bilder gemacht. Aber dieses Mal sollte Hasso nicht an der Zufahrt zur Mühle vorbeidüsen. Als wir, ich glaube es war 1979 das erste Mal mit Euch hier waren, da war die Mühle noch in Ruinen. Inzwischen ist sie wunderbar renoviert.

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Genau gegenüber entdeckte ich den Eingang zu einem Militärfriedhof. Ich musste da hin. Ich glaube, ich habe noch nie einen so beeindruckenden Friedhof gesehen. Und es bedarf keiner weiteren Worte.