Wie war das noch? Der dümmste Bauer…

erntet die dicksten Kartoffeln?!

Min Öllen hat in diesem Jahr Zuckermais angebaut. Und zwar in Töpfen. Mais gehört ja bekanntlich zu den Starkzehrern. Ausgesät hat er ihn in kleinen Pötten und dann in selbstproduzierten Kompost gesetzt. Und ihr werdet es nicht glauben, der Mais ist schon doppelt so hoch wie der auf den Feldern und das, ohne zu Düngen. (Ooops, jetzt hat er gerade die Überschrift gelesen und ist mit den Worten:“Jetzt bin ich aber beleidigt“ abgezogen.) Jetzt schaut Euch mal diese Traumexemplare an.

Und gestern Abend fand ich auf meinem Auto dieses Tierchen. Es ist, glaube ich, eine Wanze. Aber was für eine? Ich habe in meiner „Insektenbox“ nachgesehen, aber nichts gefunden. Vielleicht weiß jemand von Euch, was das ist?

Nun blühen sie wieder Teil IV

Die Photos von Teil III stammen vom 17. Juni. Am 23. Juni habe ich wieder photographiert. Ich musste diese unglaubliche Pracht einfach festhalten. In all den Jahren, die wir jetzt hier wohnen, habe ich eine solche Blütenfülle noch nicht erlebt. Die Zweige waren so übervoll, dass wir einige abstützen mussten. Auch die Größe der Büsche war ungewöhnlich. Hatten wir doch viele Rosen im Januar ordentlich zurückgeschnitten. Zwischen ihnen durchlaufen war kaum mehr möglich, jedenfalls nicht, wenn man nicht zerrissene Klamotten oder schmerzende Blutige haben wollte. „Auf allen Vieren“ war angesagt.

Ja und dann zogen die unsäglichen Gewitter auf.

Rechts im Bild seht ihr „Mozart“, eine Rose, die eigentlich nur 65 cm hoch werden soll. Das sind ursprünglich nur 3 Stöcke gewesen, ein paar haben Absenker gebildet und wir haben es so gelassen. Und ja, nach dem vielen Regen sind die Rosen jetzt die „Ritter von der Traurigen Gestalt“. Schade.

Und ernsthafte Sorgen musste ich mir bei den orkanartigen Böen um meine mehr als 30 Jahre alte „Vier Familien Linde“ machen. Sie steht im hinteren Teil unseres Gartens, genau an der Ecke und bietet 4 Haushalten angenehm schattige Aufenthaltsmöglichkeit. Sie sollte eigentlich nur 12 m hoch werden, aber wie man sieht, sie hat sich nicht daran gehalten. Aber wenn sie blüht, dann ist da drinnen ein Gesummse, unglaublich, genau wie in der „Mozart“.

Nun blühen sie wieder Teil III

Genau eine Woche nachdem ich die letzte Runde (Teil II) geschrieben hatte wurde es in meinem Garten gefährlich. Wie heißt es so schön? Wann soll man nicht in den Garten gehen? Na klar, im Frühjahr, wenn die Bäume ausschlagen und der Salat schießt. Bei mir war es so etwas nicht. Es war eine regelrechte Explosion. Hier ein paar Eindrücke von der beginnenden Blütenpracht.

Und diesen kleinen Kerl will ich Euch auch nicht vorenthalten. Als es so brutheiß war, lag er beinahe täglich an diesem Platz und hat sein Gefieder gelüftet. Außerdem hat er natürlich auf Futternachschub gewartet, wie man unschwer am geöffneten Schnabel erkennen kann.

Augenblicklich ist Quiltzeit sehr rar, denn ich bin jede freie Minute im Garten. Der Schachtelhalm sprießt und die von Min Öllen vorgezogenen Pflänzchen wollen auch rausgesetzt werde. Und „heiß“ ist ja so überhaupt nicht mein Ding.

Die Stoffe für die Streifen in diesem Quilt stammen noch original von Hawaii. damals waren die 2,5″ breiten Streifen gerade erst aufgekommen. Nun ist daraus ein schöner Männerquilt geworden. Ich habe dabei die Methode „Quilt as you go“ verwendet. Das Vlies ist ein dünnes Baumwollvlies und die Decke ist extrem leicht und durch den Batikstoff auch angenehm kühl. Eine richtig schöne Sommerdecke halt.

Nun blühen sie wieder Teil II

In den nächsten Tagen möchte ich Euch mit meinen Gartenbildern zeigen, wie die Rosen in meinem Garten „explodiert“ sind. Unfassbar! So schön waren sie schon lange nicht mehr. Allerdings fürchte ich, dass die Pracht wegen der allzu großen Hitze schnell vorbei sein wird. Jedenfalls sah es bei uns vor fünf Tagen noch so aus.

Das waren nur ein paar blühende Pflanzen, 5 Tage später sah es dann gaaaaanz anders aus. Doch davon ein anderes Mal.

Nun blühen sie wieder

„Nein, die gebe ich ihnen nicht, die geht bei ihnen nur kaputt“ waren die Worte eines Rosenzüchters aus Schleswig-Holstein, als min Öllen dort die Hugonis Rose kaufen wollte. Ja, jetzt machen wir sie schon 30 Jahre lang „kaputt“.

Dies ist ein älteres Bild, denn in diesem Jahr hat es sich nicht ergeben zu photographieren, da es ja andauernd geregnet hat. Aber sie ist immer noch da und hat auch fleißig geblüht. Die zweite Frühblühende ist die „Rosa Omeiensis Pteracantha“. Sie ist genauso alt und inzwischen, trotz des häufigen Rückschnitts, ein Riesenstrauch geworden.

Und zur Zeit blühen diese Rosen:

Das ist „Marguerite Hilling“. In ihr wurde dieses Jahr ein Nest gebaut und Frau Amsel brütet bereits. Dieselbe Rose, nur in weiß, ist „Montana“. Beide Rosen gefallen durch ihre riesigen Blüten.

An der Hausecke rankt sich „Maigold“ nach oben. Auch sie ist in diesem Jahr ziemlich spät dran. Das relativ kühle Wetter hat den Vorteil, dass die Rosen nicht so schnell verblühen.

Und zu guter Letzt schaue ich von meinem Esszimmerfenster auf die wunderschöne „Eglantyne“, von der ich überhaupt nicht in Erinnerung hatte, dass sie so früh blüht.

Innerhalb weniger Tage ist unser Garten so zugewachsen, dass unser Nachbar schon feststellte, dass man sich ja nicht mehr sieht, nur noch hört.

Und dann hatten wir in diesem Jahr eine unglaubliche Rhododendronblüte. Riesige Blüten und massenhaft.

Das kann ich Euch nicht vorenthalten

In Ermangelung von Geldausgaben – kein Essengehen, kein Sport mit anschließender Vesper, kein Kegeln mit Bierchen – haben wir uns eine Wildkamera zugelegt. Wir wollten doch einfach mal sehen, was sich da hinten am Igelhaus so tut. Alle zwei Tage holt mein Mann die Kamera und dann schauen wir die Filmchen an.

Nun habe ich vor einigen Tagen meine Smartphonebilder geordnet, sie auf mein Laptop umgezogen, damit mein Handy nicht so vollgeprüllt ist. Dabei habe ich dieses Bild entdeckt.

Nicht nur, dass die Möter dort genüsslich schnarchen, so nach dem Motto: „Wie, das Sofa ist doch unser Sofa, will da etwa jemand sitzen?“ Dort liegt auch meine Glorietadecke, leider immer noch nicht fertig gequiltet. Aber es wird schon. Nein, im unteren rechten Bild seht ihr den Laptop meines Mannes und was seht ihr darauf? Einen dicken, fetten Igel. So werdet ihr ganz nebenbei auch Zeuge von dem Igeltreiben am Igelhäuschen. Weil wir einmal eine Ratte dort gesichtet hatten, haben wir eine Klappe vor den Eingang gebaut. (Empfehlung vom NABU) Die lässt sich auf- und zuschubsen. Die Igel hatten das ganz schnell raus. Auch das Spitzmäuschen, das hin und wieder kommt. Eine Ratte haben wir seither nicht mehr gesehen. Aber ich sags Euch, da ist nachts die Hölle los. Manchmal ist das Haus so voll, dass kein weiterer Igel hineinkommt. Das sieht man dann immer, wenn sie plötzlich steckenbleiben und rückwärts wieder rauskommen.

Ich freue mich schon auf die Zeit, wenn die mit ihrem Nachwuchs da angetöbert kommen. Bis dahin bleibt gesund.

Es ist Akeleizeit

Die Leberblümchen, Blausternchen, Perlhyazinthen, Anemonen und Primeln sind (leider) verblüht. Auch die Vergißmeinnicht und Gedenkemein haben sich im Wesentlichen verabschiedet. Nur wenn die Möter (halb Mensch, halb Köter) ins Haus kommen, merken wir noch etwas davon, denn sie sind über und über mit Samen bestreut.

Aber im Garten blüht es immer noch wunderschön frühlingshaft. Die Akelei. Wie bei allen meinen Pflanzen hat es mal ganz harmlos mit einer oder zwei angefangen. Mittlerweise wachsen überall welche. Auch bei den Nachbarn rechts und links. Das ist mit den oben genannten Blaublühern übrigens auch nicht anders. Ich bin einmal durch den Garten gewandert und habe die schönsten Exemplare photographiert.

Ja und dann hatte ich auf der Nordseite des Hauses eine Waldhyazinthe. Nur eine! Jetzt habe ich gefühlte 100 Stück verteilt in meinem Garten. Danke ihr lieben Vögelein!

Inzwischen ist es ja schon so, dass ich kaum Unkraut zupfen kann, weil ich nirgendwohin mehr treten kann. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Jetzt wird es nicht mehr lange dauern und die Rosen, Stockrosen und Fingerhüte blühen auf. Ich freu mich schon darauf.

Immer noch Stoffreste

Ich habe sie ja schon 2mal gezeigt, meine Berties aus Baumwollflanell, aber egal, ich zeig sie Euch noch einmal, weil ich sie einfach so gelungen finde. So im November bis zum Ende Februar kommt mein Jahresbertie an die Wand.

Vor Ostern und danach sind dann diese beiden meine Freude.

Und jetzt habe ich immer noch gefühlte Tonnen an Baumwollflanell. Also entschloß ich mich kurzerhand für Minchens „Foftein Teepause“ kleine Mug Mats zu sticheln. Das hat großen Spass gemach. Gefunden habe ich die Vorlagen in „Shabby Fabrics“. Ich habe mir sogar das kleine Stickheftchen zum Aufstellen spendiert. Es heißt „Embroidery & Crazy Quilt Stitch Tool“ und ist von Judith Baker Montano.

Na ja, eigentlich fing es so an. Ich suchte für mein Enkeltöchterlein etwas zum werkeln. Der Enkelsohn wollte unbedingt häkeln, da brauchte sie auch etwas. Sie hat die Ersten angefangen. Ich habe sie dann fertig gemacht. Wie soll man Kindelein, die immer noch an das Christkind glauben, (jedenfalls tun sie erfolgreich so) klar machen, dass sie den Eltern was zu Weihnachten schenken könnten.

Kurz und gut, ich habe die Teile im Laufe des neuen Jahres fertig gemacht und Minchen zum Geburtstag geschenkt. Hier sind sie.

Es ist ein wunderbares Mitbringsel und mach soooo viel Spass es herzustellen. Aber ich kann Euch trösten, der Stoff ist immer noch nicht alle. Es wird noch mehr kommen. Bis dahin, bleibt gesund

Es war einmal…

Da gab es in unserer Straße einen sehr wohlhabenden Mann. Er war nicht der allseits Beliebteste, aber er hatte auf seinem Grundstück ein riesengroßes Biotop errichtet. Ein Teich, alte, herrliche Bäume und viele verschiedene Vögel.

Seit nun auch seine Witwe verstorben ist, stand der Grund zum Verkauf. Ein ebenso wohlhabender Unternehmer aus dem Nachbarsort hat das Grundstück erstanden und er hat jedem erzählt, dass er das Biotop erhalten wolle. Alle hier in der Straße haben aufgeatmet. Kein Mehrfamilienhaus, alles bleibt so schön. Nun ja, das Haus, marode und al,t musste abgerissen werden. Das war ja einsehbar.

Dann kamen Bagger und Gartenbaufirmen und Lastwagen usw. und haste nicht gesehen, war das Haus platt gemacht, waren die Bäume gefällt und der Teich ausgehoben und kaputt. Kurz und gut, das Biotop war zerstört. Die Vögel, so wußte ein Nachbar zu berichten, haben allesamt holgedreht. Hatten sie doch ihre Heimat verloren.

Und auch für „unsere Vogelwelt“ hatte es Folgen. Ich zeige Euch hier, was wir noch letzes Jahr erleben durften: Ein Buntspecht, der mit seinem Jungen an unser Futterparadies kam.

Den ganzen Winter haben wir keinen Vogel dieser Art bei uns begrüßen dürfen. Umso glücklicher waren wir, als endlich wieder Einer gesichtet wurde. Er hatte sich wohl erinnert.

Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie sehr wir uns gefreut haben.

Hoffentlich kommt er noch öfter und vielleicht bringt er ja auch mal seinen Nachwuchs mit.

Da wiehert der Amtsschimmel…

Als ich noch jung und knusprig war, bildete ich mir ein, dass ein Prämiensparbuch uns später einmal als kleine finanzielle Unterstützung dienen würde. Jahrelang habe ich brav eingezahlt, nur um dann im letzten Jahr von der Sparkasse mitgeteilt zu bekommen, dass der Vertrag jetzt auslaufe. Den Sparkassen wurden die Prämien, angesichts der Null Zinspolitik der Zentralbank, zu teuer. Ehrlich gesagt war ich stinksauer.

Freilich machten die Herrschaften mir das Angebot mir bei einer weiteren Geldanlage behilflich zu sein. Warum wohl…. Nun ja, ich bin dann auch ganz brav zum Sparkassenonkel getrappt. Der erste Vorschlag war eine „verkappte Lebensversicherung“, was für mich, als alte Krake, schon an Leichenschändung grenzte.

Dank meines lieben Schwagers (Jurist und Banker) wurde ich dann besser beraten und dackelte wieder zum Berater, teilte ihm meine Wünsche mit und er bot mir in der Folge auch so Einiges an. Aber mit möglichen Erträgen in frühestens 2 Jahren. Häh? Da kann ich längst die Radieschen von unten begucken, besonders in Coronazeiten.

Und dann kam uns eine glorreiche Idee. Wir lassen uns eine Photovoltaikanlage mit Speicher auf das Dach bauen. Dann haben wir regelmäßig eine kleine Rendite, die über 0 % liegt. Zunächst einmal nutzten wir die 3% niedrigere Mehrwertsteuer aus (3% hätten wir bei der Bank nie bekommen). Dann durften wir noch Skonto etc. ziehen und bekommen noch einen Zuschuss vom Bay. Wirtschaftsministerium. Sooo viel hätten wir bei der Bank nie im Leben bekommen.

Seit Anfang Dezember ist die Anlage jetzt auf dem Dach. Der Antrag ist gestellt.

Und stellt Euch vor, der Elektriker der LEW, der den neuen Zähler einbauen sollte, ohne den die Anlage nicht betrieben werden durfte. ist TATSÄCHLICH schon 4 Monate danach gekommen. Jetzt ist das Teil angeschlosssen und wir freuen uns jeden Tag darüber. Gestern haben wir bei mäßigem Wetter 2 Waschmaschinen laufen lassen und mein Mann hat 2 Gänge in die Haussauna gemacht. Die Sauna ist ein Stromfresser der 1. Ordnung! Wir haben für alles gestern nur 40 cents ausgegeben. Lohnt sich doch, oder?

Nun ja, aber es ist nicht nur eitel Sonnenschein. Regelmäßig bekommen wir vom Marktstammdatenregister (was für ein horrendes Wort) , das ist eine Abteilung der Bundesnetzagentur, Anfragen zu unseren Papieren. Dort seien Ungereimtheiten. Tatsächlich hat mein Mann einmal vergessen, auf einem der unzähligen Zettel, meinen Namen mit anzugeben. Das geht ja gar nicht. Auf den allerersten Seiten stehen beide drauf, es haben auch beide jeden Zettel unterschrieben, aber auf einem bin ich nicht explizit genannt. Da hätte dann statt dessen irgendwo „Familie“ angekreuzt werden müssen. Und nein, dieses Register kann das nicht selbstständig tun, da müssen weitere, gefühlte 1000 Formulare ausgefüllt werden. Unvorstellbar das Ganze. Jetzt bekamen wir die Nachricht, dass sich die Auszahlung des Zuschusses vom Bayerischen Wirtschaftsministerium noch mehrere Monate verzögern kann, wegen Corona……

Ein Schelm, der Böses dabei denkt…..