Sommerliche Nachlese Teil III

Am letzten schönen Wochenende kam meine quiltinfizierte Schwester (ich habe schon ein paar mal von ihr berichtet) zu Besuch. Sie arbeitet gerade an einem Quilt von Di Ford. Viel Appliqué und auch patchworking. Unsere Terrasse war immer noch im Betondasein. Es hat sie aber nicht daran gehindert, die Einzelteile darauf auszubreiten. Unsere Hunde fanden das auch sehr interessant. Wie man sieht.

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Zu diesem Zeitpunkt war es noch relativ windstill.  Die Hauptbestandteile des Quilts hatte sie ausgelegt. Jetzt fehlten nur noch die Außendreiecke. Das war überhaupt nicht einfach die zu applizierenden Teile harmonisch zu arrangieren, zumal der Stoff, den Homestead Hearth herausgesucht hatte, sich nicht gerade für „Fussy Cutting“ eigenete. (Zur Erklärung: Fussy Cutting ist das Ausschneiden ganz bestimmter Motive aus einem Stoff, um die Teilchen dann zu applizieren)

Meine Schwester saß also stundenlang da herum, probierte dies und das und es wurde hingesteckt, weggenommen und anders wieder hindrapiert.

 

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Zwischendrin hat der Wind immer wieder die Bildchen verpüstert. Auch die Leisten und andere Hilfsmittel halfen da nicht.

Schlußendlich haben wir es dann aber doch fertig gebracht. Die Randdreiecke  waren fertig. Zumindest waren sie geheftet. Und hier seht Ihr nun das Gesamtergebnis.

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Das kann sich doch sehen lassen, oder?

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Sommerliche Nachlese Teil II oder die unendliche Geschichte

Im April 2016 sah es bei uns so aus:

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Mein Mann, auch nicht mehr der Jüngste, hat gebuckelt wie blöd um die maroden Platten von unserer Terrasse runterzubekommen. Feuchtigkeit war überall in die Fugen eingedrungen und hatte die Platten platzen lassen. Dadurch fand das Wasser aber auch seinen Weg zum Haus und in die Wände. Also musste etwas geschehen.  Der Kostenvoranschlag für diese Arbeit plus des Wegbringens des Schrotts war so immens hoch, dass wir beschlossen es selbst zu machen. Für die restliche Sanierung und das Neuverlegen der Platten beauftragten wir eine Firma.  Ich schrieb ja schon davon.  Also wurden die Wände sachgerecht isoliert und die Betonplatte ebenfalls. Das Jahr 2016 neigte sich dem Ende zu und es tat sich weiter nichts. So eine Betonterrasse hat ja auch seinen Reiz.

Das Jahr 2017 begann. Es wurde warm, es wurde heiß, es tat sich nichts. Verständlich, denn es war ja auch glutheiß und die Sonne knallte nur so herunter. Für Estricharbeiten gänzlich ungeeignet.  Und dann endlich, juchuuu, sollte das vorbei sein. Zumindest wurde jetzt einmal vermessen. Und das ebenfalls bei Gluthitze.

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Und dann, am 11 Juli geschah das Wunder!  Und es wurde richtig spannend. Zuerst kam der Meister, dann seine Helfer. Sie legten schnell eine dicke Plane auf unseren Rasen.

DSC08775aDann kam auch schon der Zementmischwagen. Oje, wie will der denn den Zement auf die Plane bringen? Der wird doch nicht meine Rosen platt machen?

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Die Sache klärte sich rasch auf. Übrigens: So etwas hatte ich noch nie gesehen.

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Der hatte hinten dran ein Tentakel, das konnte er ausfahren und steuern.

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Es reichte tatsächlich bis zur Plane. Und dann ließ er den Zement einfach rauslaufen. Meine Rosen hat er nicht einmal berührt! Schon bald war an ansehnlicher Haufen auf der Plane und die Männer schafften ihn auf die Terrasse, um ihn dort zu verteilen.

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Die haben wirklich gewühlt. Super saubere Arbeit übrigens. Man kann nicht meckern. Es war aber auch ein idealer Tag. Bedeckt. So wie es für solche Arbeiten notwendig ist.

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Seither sitzen wir, bzw. saßen wir immer noch auf dem grauen Boden.   Zwischenzeitlich sind wir unter unseren Kirschbaum gezogen, denn der Boden musste ja erst durchtrocknen.  Das war allerdings nicht so erfreulich, da uns die Amseln, Spatzen und Stare pausenlos aufs Hirn gesch………… haben. Mit dem Durchtrocknen hatte es allerdings  auch so seine Schwierigkeiten, denn die Terrasse wurde ja reichlich von oben gewässert. So und nun warten wir. Es ist Schietwetter derzeit. Da wird sicher niemand zum Plätteln kommen. Nächste Woche soll es wieder mal besser werden. Wenn es denn wahr wird. Obwohl die Warterei lästig ist, ist es uns doch sehr recht, dass unsere Firma sich die Tage, an denen weitergearbeitet werden kann sorgfältig aussucht, denn sie wollen es ja sachgerecht und ordentlich machen. Sie können nichts dafür wenn Petrus nicht verlässlich ist. Wie heißt es so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt, in jeder Beziehung.

 

Sommerliche Nachlese Teil I

Draußen ist Schietwetter, da hat man mal Zeit sich an den PC zusetzen und auch das Photoshopprogramm zu benutzen. Nachdem ich ja schon rumgejammert habe, dass sich auf unserem Schmetterlingsflieder (Buddeleia) nichts tat, musste ich umgehend meine Meinung revidieren, denn da war es wieder, das Taubenschwänzchen! Es bewegt sich pfeilschnell wie ein Kolibri und ist, wie der Schwabe sagt, „saumäßig“ schwer zu photographieren. Aber, ich habe es erwischt. Damit Ihr nun, ob des miesen Wetters, nicht zu melancholisch werdet, zeige ich ihn Euch heute.

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Der Herbst kann kommen!

Nicht nur, dass ich meinen Halloweenquilt, ihr wisst schon, den mit den Ghoolies, fertig habe (ich zeige ihn aber erst später), nein, ich habe ganz schnell noch einen Quilt für die Haustüre gewerkelt. Ich wollte dieses Modell schon lange machen, aber irgendwie hat es nie so recht geklappt. Ich nehme an, die anhaltenden feucht + saumäßig heißen Tage, die mich zwangen im Haus zu bleiben, haben dieses bewirkt. Ich finde der Kerl sieht putzig aus. Viel Stoff aus meinem Stash hat er allerdings nicht gebraucht. Das ist der Nachteil von FPP (Foundation Paper Piecing). Nun freue ich mich darauf ihn an die Tür zu hängen und ihn bei Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge einzustellen. Genießt die letzten Sommertage!

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Lang lang ist es her…

da habe ich für Minchen eine Tischdecke gewerkelt. Aus Rosenstoff. Hier ist noch einmal ein Bild davon.

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Ich erinnere mich noch , dass ich die Quadrate für den Kranz im Keller auf dem Fußboden geordnet hatte und unsere Scottie Hündin Cloey nichts schöner fand, als kreuz und quer darüber zu laufen. Mit Erfolg natürlich.

Seither habe ich, wann immer ich dazu Lust hatte, winzige Hexagons per Hand zu Blümchen vernäht. So nach dem Motto „mal sehen, was dabei rauskommt.“ Nun ist was dabei herausgekommen und dieses Mal ist nicht nur mein Ehegespenst verliebt in das Produkt sondern auch ich.

Es war jetzt das erst Mal, dass ich „Grandmother’s Garden“ auf einen Stoff im Gesamten appliziert habe. Sch…….arbeit kann ich euch sagen. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.

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Und weil heute Dienstag ist, werde ich es schnell mal bei

Creadienstag,  HoT 

und Dienstagsdinge einstellen.

Eine schöne, sonnige Woche Euch allen!

 

 

 

Wir sind dann schon mal schlafen gegangen…

Vor einiger Zeit waren die Leichtathletikweltmeisterschaften in London. Diese wurden im Fernsehen übertragen und da mein Ehegespenst leidenschaftlicher Sportgucker ist (das ist ja auch der Grund für meine Quiltproduktivität) mussten wir das natürlich jeden Abend bis zum bitteren Ende sehen.  Auf die Frage:“ Wo sind eigentlich die Hunde? “ fand sich rasch eine Anwort.

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Hund müsste man sein…………………..

Affenhitze und ein Plantschbecken

Am Mittwoch war bei uns Affenhitze angesagt. Die Sonne brannte derart vom Himmel runter, dass man es sogar unter der Markise auf der Terrasse nicht mehr aushalten konnte. Nicht nur ich tat mir leid, sondern auch die Vögel, insbesondere die jungen Spatzen, die überall unter unseren Dachziegeln groß geworden sind. Vor ein paar Tagen hatte mein Mann eine Schale mit ausgebuddelten Primeln, die ich versetzen wollte, im Wasserbad auf den Rasen gelegt und darin hatten sich unsere Jungspatzen gesuhlt.

Bevor ich mich also in mein Esszimmer zum Quilten zurückzog, habe ich noch flugs einen Blumenuntersetzer mit Wasser gefüllt und so hingestellt, dass ich das Teil beobachten konnte. Es dauerte auch nicht lange, da waren die ersten Spatzenkinder am Plantschbecken. Nun hoffe ich, dass ihr an den Bildern genauso viel Spass habt, wie ich es „in Natur“ hatte.

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