Es muss nicht immer Fleisch sein…

Keine Angst, ich bin und werde kein Vegetarier. Ich bin ziemlich gesund durch mein jetzt schon ziemlich langes Leben gekommen, auch ohne vegan, laktose- und glutenfrei und derlei Dinge. Ja freilich, es gibt Leute, die müssen so leben. Das ist mir durchaus klar, aber viele bräuchten es nicht. Nun gut. Wir essen gern Fleisch. Und zwar gutes Fleisch. Und das ist nicht immer billig. Damit wir uns das leisten können und auch aus Umweltgründen, essen wir unter der Woche möglichst viel Gemüse und sehr wenig Fleisch, wenn überhaupt. Heute haben wir mal ein Gericht aus der mexikanischen Küche ausprobiert und es hat uns sehr gut geschmeckt. So gut, dass ich es gern weiterleiten möchte.

  

 

 

Wer es nicht so gern scharf mach, der ersetze das Cayennepulver durch rote, kernlose Chiliflocken und dann vielleicht erst einmal die halbe angegebene Menge. Tortillas bekommt man in jedem Supermarkt

Das ist ein sehr preiswertes Essen, eine Riesenmenge Gemüse und 2 gefüllte Tortilla machen ganz schön satt. Sollte Euch das Gemüse immer noch zu scharf sein, dann gebt ein wenig Zitronensaft dazu, das nimmt die Schärfe. Und es geht schnell. Die Zeitangabe ist ziemlich übertrieben. Auch Anfänger bekommen das hin. Heute hat nämlich Min Öllen gekocht und der ist nicht gerade erfahren. Also guten Appetit!

Ein Schotte kommt selten allein…

Zu Beginn der Corona Krise fand ich beim „Missouri Star Comp.“ im daily deal“ einen wunderschönen Schotten Layer Cake. Den musste ich einfach haben. Also habe ich gleich zugeschlagen – immer nach dem Motto – „es gibt immer einen Grund einen Stoff zu kaufen. Mir schwebte gleich vor, für Min Ollen ein paar Tischsets zu machen. Für Ostern und Weihnachten und Herbst hatten wir ja welche, aber stinknormale für die restliche Zeit, ne. Natürlich brauchte ich auch Ergänzungsstoffe. Die gab es reichlich. Ja und dann fand ich bei oben genanntem store dazu passenden Unistoff. In Schwarz und Mohn (Poppy).

Hah, die Zusatzstoffe waren ruckzuck da. Der schwarze Stoff auch, aber Mr. Poppy ließ lange auf sich warten. Mehr als 3 Monate. Ich bin fast verrückt geworden. Wollte ich die Sets doch eigentlich zu Weihnachten verschenken. Tscha, dann eben Geburtstag im März. Auch das wurde noch knapp. Min Öllen, der normalerweise seinen Nachmittagskaffee vor seinem PC im Wohnzimmer trinkt, beschloß nämlich, dieses jetzt bei mir am Esstisch zu tun. Und überhaupt, er lungerte immerzu irgendwo herum und ich kam einfach nicht dazu, die Teile zu nähen. x-fix kann ich Euch sagen.

Schlussendlich habe ich die Handarbeiten direkt unter seinen Augen- hach, Männer können schon blind sein – unter dem Tisch – weitergearbeitet und immer, wenn er mit den Hunden Gassi ging (Gott sei Dank 2mal am Tag) hab ich die Maschine angeworfen. Ja und mit 2 fertigen Exemplaren konnte ich ihn dann zu seinem Geburtstag beglücken.

Inzwischen sind alle 6 Sets fertig geworden und ich bin ganz verliebt in sie. Wir sind schon ganz schön schottenverrückt!

Jetzt habe ich noch etwas Stoff übrig und ich denke, ich werde ein Kuschelkissen für meinen Sohn machen. Wenn er schon nicht direkt mit den Mötern kuscheln kann, dann vielleicht mit dem Kissen.

Insgesamt muss ich feststellen, dass Corona auch seine guten Seiten hat. Man kann sehr kreativ sein, wenn man nicht gerade in der Ecke sitzt und wütend vor sich hinbrütet…. Ich hoffe, es geht Euch allen gut.

Tadaa,

nun ist er fertig, mein Passacagliaquilt. Ich bin ja so glücklich. Das Grundpattern habe ich von Willyne Hammerstein „Millefiori 1“. Die notwendigen Schablonen , Fussy Cut und Normale, habe ich von „Inklingo“ von Linda Franz. Wann immer ich irgendwohin musste, Zahnarzt, Frisör und Ähnliches, habe ich mein kleies Döschen mit den vorgefertigten Teilen, einer Reiseschere (die geht sogar durch die Flugzeugkontrolle) und natürlich 2 Stecknadeln und Nadel und Faden, dabeigehabt.

Das Nähen ist denkbar einfach. Rauf – Runter – Rückstich zum Sichern. Da ich keine ganz riesigen Quilts mehr machen möchte, wurde dies ein Wandbehang nach meiner höchst eigenen Vorstellung. Der Stoff ist „Bluebird“ von Edyta Sitar. (Gibt es leider nicht mehr)

Hier also nun mein Werk:

Gequiltet habe ich das Teil „in the ditch“. Das bot sich wegen der klaren Formen einfach so an. Und damit es plastischer hervortritt, habe ich mich auf gerade Linien beschränkt. So ist nun „Dank Corona“ wieder ein Teil fertig geworden. Ich freue mich.

Frühling II

Der Vollständigkeit halber muss ich noch ein paar Blumenbildchen anhängen. Heute war es auch viel schöner und das Photographieren hat viel mehr Spass gemacht.

Diese Hornveilchen hatten sich im letzten Jahr überall ausgesät. Min Öllen hat sie sorgsam herausgestochen und auf die Gräber unserer Scotties „Bonnie“, „Cloey“ und „Miranda“ gepflanzt. Die Steine hat er auf seinen Spaziergängen gefunden.

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Ein einziges Veilchen ist genau denselben Weg gegangen. Sie findet man jetzt überall und eben auch auf den Gräbern.

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Leberblümchen. Sie erinnern mich immer an unsere Skiurlaube in Südtirol. Wenn man von Corvara zurück auf die D’Antercepies geliftet ist, haben sie rechts, in Höhe des Zielauslaufs der Mittagstalabfahrt geblüht. Jeder, der dort einmal Ski gelaufen ist, weiß was ich meine. Uups, ich mag gar nicht daran denken. Wie schön wäre es dieses Jahr dort gewesen mit all dem Naturschnee!!!

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Blausternchen

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        Gedenkemein

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Tulpe , Name unbekanntIMG_2904a

Sternmagnolie

 

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„Jungfrau ohne Hemd“ = Forsythie

Und zu guter Letzt, da läuft mir doch glatt das Wasser im Munde zusammen, ein ganzes Beet mit frischem Koriander. IMG_2910aIch hoffe doch schwer, dass es allen denen, die mexikanisches, asiatisches, indisches und nordafrikanisches Essen mögen, sich jetzt auch wünschen, sie hätten dieses fälschlicherweise als Petersilie des Ostens bezeichnete Gewürz.

Ich weiß, es ist gewöhnungsbedürftig – sehe ich doch noch das lange Gesicht von Min Öllen vor mir, als er es das erste Mal gegessen hat. Und jetzt ist er, man kann fast sagen, süchtig danach. Eine schöne Woche. Bis demnächst wieder.

 

 

Frühling

Es geht kein Weg dran vorbei, es wird Frühling.

Den ersten Frühlingsboten hatten wir bereits Ende Februar. Wir haben nicht schlecht gestaunt, als wir Besuch von zwei Staren an unserem Vogelhäuschen hatten. Ich nehme an, es waren die Staren, die in Nachbars Starenkasten geboren worden waren.

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Dann lugten die ersten Winterlinge aus dem Boden hervor. Nachdem die, die wir gekauft hatten, nicht gekommen waren, haben wir bei Minchen frecherweise ein paar ausgebuddelt. Die haben sich jetzt ganz fein vermehrt und blühen immerzu.

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Darauf folgten die Christrosen. Die habe ich, außer in Weiß, auch in zartrosa oder mauve.

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Sogar einen Pirol haben wir in diesem Jahr gesehen. Leider konnten wir kein Photo machen. Er war zu weit weg.  Aber es nervt etwas, dass man jetzt andauernd zu dem Baum an eben die Stelle gucken muss, in der Hoffnung mal wieder so etwas Rares zu sichten. Insgesamt sind wir sehr glücklich, dass die Gartensaison wieder beginnt und wir überhaupt einen Garten haben. Können wir doch so unsere Zeit „totschlagen“ und müssen nicht nach Mallorca fliegen.

Eine schöne neue Woche wünsche ich allen.

Ganz schön bekloppt

Dass unsere Dinah

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schon immer etwas ganz Besonderes war, das haben wir ja lange gewußt. Sie ist jetzt unser 5. Schotte und noch nie war einer sooooo verschmust wie sie. Sie kann gar nicht genug von Streicheleinheiten bekommen. Stupst einen mit der Nase an und fordert wie der kleine Häwelmann „mehr“.

Außerdem ist sie äußerst gehorsam, mehr als die anderen Hunde vor ihr. Die haben – typisch Terrier – immer erst lange überlegen müssen, ob es sich lohnt zu gehorchen.

Dann legt sie ihre Ohren an, wenn sie sich unsicher ist oder sich fürchtet. Anfangs haben wir das immer für „Drohen“ gehalten, aber dann haben wir gemerkt, dass es eben ihre Art ist zu zeigen, dass ihr etwas unheimlich ist.

Und dann kann sie wie „ein Wiedehopf“ springen. Unglaublich, wie eine Feder. Und das hat sie uns kürzlich wieder bewiesen. Die Kindelein hatten zwei wunderschöne Schneemänner gebaut.

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Die haben immer fröhlich in mein Esszimmerfenster geschaut und wie ihr seht, haben sie jeweils eine wunderschöne Karotte im Mund. Und genau auf diese Karotte war unser Dinchen scharf. Und das sah dann so aus und ging bestimmt über 5 Minuten.

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Und lasst Euch gesagt sein, sie hat es geschafft!

Dem graust vor nichts Teil II

Damit hier nicht immer nur von Pferden berichtet wird – über den Garten kann man derzeit ja nichts berichten – möchte ich an dieser Stelle von noch einem kleinen Wesen berichten, das überhaupt keine Angst vor unseren Hunden zu haben scheint. Es ist ein kleines Rotkehlchen. Im Sommer hat es schon immer in ca 1m Entfernung von mir gesessen und fröhlich gepiepst.

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Aber jetzt im Winter, das war wirklich der Hammer. Unsere Dinah war mal wieder am Vogelfutterhaus. Sie mag auch Rosinen und Sonnenblumenkerne. Und das kleine Rotkehlchen ließ sich überhaupt nicht von ihrer Anwesenheit stören. Es blieb einfach dort, hupfte hin und her und hat auch gefuttert. Erst als ein Auto vorbeifuhr flog es weg.

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Man muss schon sagen, auch wenn das Vögel füttern eine Menge Geld kostet, dieses „Kino“ ist es alle Mal wert.

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Dem graust vor nichts…

Hatten wir im Sommer noch Sorge um Clumsy, so freuen wir uns jetzt jeden Tag über seinen Besuch.

Neulich wollte „min Öllen“ den Vogelfutterplatz neu bestücken aber Clumsy war da. Was tun? Vorsichtig hat sich „min Öllen“ mitsamt seinen Futtereimern an das Vogelhaus herangepirscht. Clumsy fand das sehr interessant.

Der dachte nicht daran wegzufliegen. Im Gegenteil, er hat noch lauthals gemeckert.

Erst, als er ihm ein paar Körner vor die Füße geworfen hat, ist er, unter Absingen schmutziger Lieder, davongeflogen. Übrigens, jetzt, mit Schnee, hat der kleine Kerl eine wunderbare Tarnung.

Nun wünsche ich Euch noch ein gesundes, nicht so einsames neues Jahr damit Ihr noch lange hier mitlesen könnt.

Nun wird es aber Zeit,

dass ich endlich mal die neuen Herbsttischsets und den Herbstläufer, den ich für Minchens Geburtstag gewerkelt hatte, hier einstelle. Angefangen hat es eigentlich mit diesen wunderschönen Herbststoffen. Ich musste die einfach haben. Ihr wißt je, Stoffe machen süchtig. Dann dauerte es auch nicht lange bis ich das nötige Schnittmuster hatte. Gefunden bei Shabby Fabrics mit Vlies von June Taylor. Genäht wird das Ganze dann nach der Quilt-as-you-go Methode. Die Reihenfolge ist bereits auf dem Vlies aufgedruckt. So ging die ganze Geschichte ruck zuck.

Jetzt wünsche ich allen ein fröhliches, gesundes Weihnachtsfest.

Weil ich ja so wenig ….

Weihnachtsdecken habe, musste ganz dringend noch eine her. Bei Shabby Fabrics habe ich eine wunderschöne Quiltdecke mit den Nussknackern gesehen, da ich aber solche Riesenteile nicht mehr machen will, musste ich mir mit den Nussknackern etwas Anderes einfallen lassen. Und herausgekommen ist jetzt ein „Fast Unikat“. Gequiltet ist die Decke „von Hand“ mit einem hauchdünnen Goldfaden. Die applizierten Teile sind auch nicht maschinell umstichelt. „Min Öllen“ und mir gefällt sie, und Euch?