Ganz schön bekloppt

Dass unsere Dinah

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schon immer etwas ganz Besonderes war, das haben wir ja lange gewußt. Sie ist jetzt unser 5. Schotte und noch nie war einer sooooo verschmust wie sie. Sie kann gar nicht genug von Streicheleinheiten bekommen. Stupst einen mit der Nase an und fordert wie der kleine Häwelmann „mehr“.

Außerdem ist sie äußerst gehorsam, mehr als die anderen Hunde vor ihr. Die haben – typisch Terrier – immer erst lange überlegen müssen, ob es sich lohnt zu gehorchen.

Dann legt sie ihre Ohren an, wenn sie sich unsicher ist oder sich fürchtet. Anfangs haben wir das immer für „Drohen“ gehalten, aber dann haben wir gemerkt, dass es eben ihre Art ist zu zeigen, dass ihr etwas unheimlich ist.

Und dann kann sie wie „ein Wiedehopf“ springen. Unglaublich, wie eine Feder. Und das hat sie uns kürzlich wieder bewiesen. Die Kindelein hatten zwei wunderschöne Schneemänner gebaut.

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Die haben immer fröhlich in mein Esszimmerfenster geschaut und wie ihr seht, haben sie jeweils eine wunderschöne Karotte im Mund. Und genau auf diese Karotte war unser Dinchen scharf. Und das sah dann so aus und ging bestimmt über 5 Minuten.

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Und lasst Euch gesagt sein, sie hat es geschafft!

Dem graust vor nichts Teil II

Damit hier nicht immer nur von Pferden berichtet wird – über den Garten kann man derzeit ja nichts berichten – möchte ich an dieser Stelle von noch einem kleinen Wesen berichten, das überhaupt keine Angst vor unseren Hunden zu haben scheint. Es ist ein kleines Rotkehlchen. Im Sommer hat es schon immer in ca 1m Entfernung von mir gesessen und fröhlich gepiepst.

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Aber jetzt im Winter, das war wirklich der Hammer. Unsere Dinah war mal wieder am Vogelfutterhaus. Sie mag auch Rosinen und Sonnenblumenkerne. Und das kleine Rotkehlchen ließ sich überhaupt nicht von ihrer Anwesenheit stören. Es blieb einfach dort, hupfte hin und her und hat auch gefuttert. Erst als ein Auto vorbeifuhr flog es weg.

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Man muss schon sagen, auch wenn das Vögel füttern eine Menge Geld kostet, dieses „Kino“ ist es alle Mal wert.

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Dem graust vor nichts…

Hatten wir im Sommer noch Sorge um Clumsy, so freuen wir uns jetzt jeden Tag über seinen Besuch.

Neulich wollte „min Öllen“ den Vogelfutterplatz neu bestücken aber Clumsy war da. Was tun? Vorsichtig hat sich „min Öllen“ mitsamt seinen Futtereimern an das Vogelhaus herangepirscht. Clumsy fand das sehr interessant.

Der dachte nicht daran wegzufliegen. Im Gegenteil, er hat noch lauthals gemeckert.

Erst, als er ihm ein paar Körner vor die Füße geworfen hat, ist er, unter Absingen schmutziger Lieder, davongeflogen. Übrigens, jetzt, mit Schnee, hat der kleine Kerl eine wunderbare Tarnung.

Nun wünsche ich Euch noch ein gesundes, nicht so einsames neues Jahr damit Ihr noch lange hier mitlesen könnt.

Nun wird es aber Zeit,

dass ich endlich mal die neuen Herbsttischsets und den Herbstläufer, den ich für Minchens Geburtstag gewerkelt hatte, hier einstelle. Angefangen hat es eigentlich mit diesen wunderschönen Herbststoffen. Ich musste die einfach haben. Ihr wißt je, Stoffe machen süchtig. Dann dauerte es auch nicht lange bis ich das nötige Schnittmuster hatte. Gefunden bei Shabby Fabrics mit Vlies von June Taylor. Genäht wird das Ganze dann nach der Quilt-as-you-go Methode. Die Reihenfolge ist bereits auf dem Vlies aufgedruckt. So ging die ganze Geschichte ruck zuck.

Jetzt wünsche ich allen ein fröhliches, gesundes Weihnachtsfest.

Weil ich ja so wenig ….

Weihnachtsdecken habe, musste ganz dringend noch eine her. Bei Shabby Fabrics habe ich eine wunderschöne Quiltdecke mit den Nussknackern gesehen, da ich aber solche Riesenteile nicht mehr machen will, musste ich mir mit den Nussknackern etwas Anderes einfallen lassen. Und herausgekommen ist jetzt ein „Fast Unikat“. Gequiltet ist die Decke „von Hand“ mit einem hauchdünnen Goldfaden. Die applizierten Teile sind auch nicht maschinell umstichelt. „Min Öllen“ und mir gefällt sie, und Euch?

Weihnachtsdekoration à la Quiltfru

Minchen und ich haben ja, wie sie schon geschrieben hat, am Sonnabend einen Adventskranz gebunden. Das Tannengrün dazu haben wir von einem Hof aus der näheren Umgebung. Dort kaufen wir auch immer unseren Weihnachtsbaum. Das Grün ist total frisch und sehr preiswert.

Als Unterlage für den Kranz benutze ich seit gefühlten 1000 Jahren einen Strohkranz. Selbigen backt „min Öllen“ regelmäßig nach dem 6. Januar ab, lässt aber netterweise den Bindedraht dran.

Ich hatte schon immer gern locker gebundene Kränze, möglichst verschiedene Tannengrünarten darin, aber in diesem Jahr wurde es irgendwie ein sensationell großer Kranz, der, weil die Zweiglein so nett hervorstehen, keinerlei weiteren Schmucks bedarf. Hier mal ein Bild.

Minchen hat mir dann noch ein Bild von ihrem Kranz „in Gebrauch“ geschickt. Das möchte ich Euch nicht vorenthalten.

In diesem Jahr haben wir biologische Kerzen. Sehr hübsch und sie machen einen tiefen Wachsgraben, der ganz herrlich leuchtet.

Dann habe ich meine restliche Weihnachtsdeko herausgeholt. Die Glastische bekamen ein neues Deckchen.

Und einen neuen Wandschmuckgab es auch. Dieser Wandbehang, nach einer Vorlage von Bonnie Sullivan, wird nun meine Essdiele bis ins neue Jahr schmücken. Dazu kommen noch die extrem weihnachtlichen Behänge, die Vorlage von dem Einen weiß ich nicht mehr, aber der mit dem Lebkuchenhaus ist nach einer Vorlage von Shabby Fabrics.

Nachdem ich im letzten Jahr meine Türbehänge andauernd, bedingt durch den Wind, abhängen musste, habe ich ihn jetzt kurzerhand an die Windfangtüre gehängt. So kann man sich auch freuen, wenn man das Haus betritt.

Diesen habe ich nach einer Vorlage von Ryan McKenna gefertigt. Ja und dann dürfen da natürlich auch Tischsets nicht fehlen. An ihnen habe ich schon viele Jahre lang Freude.

Weihnachten kann also kommen. Wir sind gewappnet.

Ach ja, und bevor ich es vergesse, „min Öllen“ verstopft alle paar Tage den Zugang zum Igelparadies. Es dauert keinen Tag, da ist er wieder auf, das Laub plattgetreten und das Futter aufgefuttert. Die kleinen Scheißerchen schlafen also noch nicht.

Einen schönen Gruß möchte ich auch noch von Clumsy ausrichten. Der sieht mittlerweile so aus:

Jetzt wünsche ich Euch noch eine schöne Woche und wie man so schön auf denglisch sagt: stay safe

Ein Igelparadies

Im Oktober haben wir uns eine Warenpalette bei Schnäuzelchen geschnorrt. Irgendwer hatte uns erzählt, dass die sich besonders gut als Igelquartiere eignen. Dann wurde unser Enkelsohn zitiert und der hat sich flugs mit dem Tacker an die Arbeit gemacht.

Unglaublich, wie geschickt sich der kleine Mann dabei angestellt hat. Und pingelig war er auch.

Damit die stacheligen Scheißerchen es auch schön trocken und mollig warm haben, hat er eine auseinandergeschnittene Plastiktüte vom Fleischgroßhandel draufgetackert. Dann haben wir das Teil in den abgetrennten Teil des Gartens, hinter die Kompostlegen und neben das BUND Igelhaus, das wir vor 2 Jahren gebaut hatten, und das jetzt als Futterstelle dient, gelegt. Äste und Zweige waren genug da, um es damit zuzudecken.

Vorne rechts haben wir einen kleinen Zugang vorgesehen. Dort hinein haben wir dann Futterschälchen gestellt und „Futterspuren“ ins Innere gelegt. Dann haben wir ein paar Tage nichts ins BUND Igelhaus gelegt damit die auch den Weg finden. Nun ja, zwischenzeitlich haben wir wieder jede Menge äußerst leichter Igelkinder zum Füttern ins Igelhaus gebracht. Das sieht dann so aus:

Und glaubt mir, die drei Näpfe sind jeden Morgen leer.

Eines Tages haben wir beschlossen den Eingang des Igelwinterquartiers einfach mal komplett mit Blättern zuzuschütten, um evtl. feststellen zu können, ob überhaupt Igel in dem Quartier sind.

So sah das dann aus. Und am nächsten Tag war es so: Futter radiputz weggefressen und das Laub total plattgetreten.

Seitdem wir die Igel so füttern, habe ich keinen mehr totgefahren in der Nähe unseres Hauses gefunden. Die Hunde finden nachts auch keine mehr.

Es war scheinbar eine gute Idee. Ich wünschte, wir hätten so eine Jägerüberwachungskamera, dann könnten wir sie mal nachts beobachten.

So, jetzt bin ich froh, dass ich einigermaßen mit dieser wordpress Neuerung zu Streich gekommen bin. Eine Verbesserung bzw Erleichterung ist es für mich eigentlich nicht. Aber vielleicht liegt das auch nur am Alter……

Schafft es gut durch diese ätzende Zeit. Wie sagte mein Enkelsohn so goldig:

„Halt durch Omi“ und das empfehle ich Euch auch.

Clumsy, tot oder erkrankt?

Ich habe Euch ja schon von unserem „Lieblingsvogel“ Clumsy erzählt. Es handelt sich um einen Amselmann, der seit drei Jahren hier sein „Unwesen“ treibt.

Clumsy bedeutet tolpatschig und das ist er auch. Er hatte nämlich erst sehr spät Schwanzfedern ausgebildet und sauste daher, entweder im Stechtrab oder beidfüßigem Galopp über unseren Rasen, um die anderen Amseln zur Ordnung zu rufen. Er war hier eindeutig der Platzhirsch. Dann hat er aber auch wieder die Schwanzfedern verloren und bis auf ein paar Kümmerlinge, blieb es dann auch so.

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Der kleine Kerl war so putzig, wir haben ihn richtig lieb gewonnen.

Doch dann war er lange Zeit nicht mehr zu sehen. Entweder musste er „minnediensten“ und danach den Nachwuchs füttern, wir wissen es nicht. Jedenfalls haben wir ihn vermisst und um ihn getrauert. Hatte er uns doch drei Jahre lang begleitet.

Doch dann, vor ein paar Wochen, tauchte hier eine Amsel mit ohne Schwanzfedern und weißen Flügeln auf. Der benahm sich verdächtig so wie Clumsy. Leider konnte ich ihn nicht photographieren.

Vor ein paar Tagen nun wurde wieder so ein Vogel an unserem Futterhäuschen gesichtet. Wieder mit fast keinem Schwanz, nur dieses Mal fast ganz weiß.

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Benommen hat er sich wie Clumsy, ist auch so über den Rasen gefegt. Wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass er es ist.

Schon als er mit nur weißen Flügeln hier aufkreuzte, habe ich mich belesen, ob es so etwas bei Amseln überhaupt gibt. Ja, es gibt diese Veränderungen und es ist kein Albinismus, denn dann würden die Augen rot, sondern diese Krankheit nennt sich Leuzismus. Die Krankheit gibt es auch bei anderen Vögeln.

Nun, egal ob schwarz oder schwarzweiß, er ist wieder da und wir freuen uns sehr darüber.

 

 

Ich lach mich schepps…

Heute war der Bo-Frost Fritze da. Min Öllen erklärte ihm, warum wir dieses Mal nichts nehmen können. Unsere Gefriertruhe ist schlichtweg wegen Überfüllung geschlossen. Daraufhin meinte der Bo-Frost Mensch, dass er das auch gut verstehen könne, er selbst habe schon 200 Zucchini dieses Jahr geerntet.

Tscha und nun, für alle, die buchstäblich in Zucchini ersaufen, hier ein leichtes und schmackhaftes Rezept, das auch für Nicht-Fleisch-Esser geeignet ist.

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Statt des „self-rising“ Mehls nehme man die angegebene Menge Mehl und 2 gehäufte Teelöffel Backpulver. Falls es Fragen bezüglich der Übersetzung geben sollte, ich stehe jederzeit gern zur Verfügung. Guten Appetit!

Ein Spaziergang durch unseren Garten Teil V

Nun bin ich aber schon lange nicht mehr mit Euch durch meinen Garten gewandert. Das Wetter war einfach zu schön, um zu schreiben. Heute möchte ich mal über Stockrosen sprechen. Diese wunderbaren Pflanzen habe ich auf der Insel Fanö kennen und lieben gelernt. Dort stehen sie fast an jedem alten, mit Reet gedecktem Haus. Seit sie bei uns im Garten blühen, findet man sie, so nach und nach, auch in allen umliegenden Gärten. Recht häufig sehe ich auch Passanten, die, verstohlen um sich blickend, einige Samen abpflücken und mitnehmen. Da freue ich mich dann besonders. Es gibt sie in allen Farben.

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Von unserer mit Oleandern umstellten Terrasse habe ich auch schon des öfteren berichtet. Wir bräuchten die Rosen außenherum eigentlich nicht. Die Oleander geben genügend Sichtschutz. In diesem Jahr blühen sie ganz besonders schön.

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Auch bei Regen!

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Hier einmal eine kleine Zusammenstellung der Blütenvielfalt:

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Und zu jedem gibt es eine kleine Geschichte. Der einfache Weiße z.B. ist mehr als 30 Jahre alt und war ein Steckling, den wir bei Freunden in München schneiden durften. Ein anderer stammt von der Insel Korsika, vom Marktplatz in Ajaccio. O-Ton des min Öllen begleitenden Freundes: „Mensch H. , das kannst Du doch nicht machen!“

Selbst mein Schwiegervater, seines Zeichens Richter, war sich nicht zu fein, Oleanderstecklinge zu schneiden und uns mitzubringen.

Ach ja, und ein Steckling stammt vom Dehner „hüstel“.

Ach ja, und wenn ihr euch fragt, wo das ganze Gestrüpp denn überwintert wird: Im Herbst lassen wir sie abtrocknen, binden sie zusammen und befördern sie mittels Sackkarre (den Luxus gönnen wir uns mittlerweile) in den ehemaligen Öltankkeller. Dort bleiben sie zusammengebunden, werden 1mal im Monat gegossen und ansonsten vergessen. Letzten Winter hätten wir sie nicht nach unten stellen müssen. Bis 5° Minus sollen sie ja aushalten können. Aber da gehen wir kein Risiko ein.

So, das ist es wieder einmal gewesen. Keine Sorge, ihr werdet bald wieder diesbezüglich von mir hören und sehen. Bleibt gesund und munter!