Als Minchen noch klein war…

bekam sie irgendwann einmal – ich kann mich nicht mehr so genau daran erinnern – von uns einen Webrahmen geschenkt. Die herkömmlichen Teile fand ich alle doof und auf meiner Suche entdeckte ich dann dieses schöne Teil.DSC00110

Es kam aus Russland. Leider hatte ich mir auch nicht gemerkt, wie das Teil bespannt war. Da kommt einem das Wort mit M in den Sinn.

Zu Weihnachten hat Prinzesschen von uns einen Schulwebrahmen bekommen. Sie hatten in der Schule gerade weben. Sie wollte keinen so aufwenigen Webrahmen wie unseren Alten. Wohlwissend, dass Junior dann auch gleich weben wollen würde, habe ich Kettgarn besorgt, You Tube belästigt, bei „Heikes-Handgewebtes“ um Rat gefragt und meinen Enkelsohn zum Kette einziehen bestellt. Mein Gott, das war vielleicht ein Unterfangen!

Es gibt da schon gefühlte tausend Anleitungen im Netz, aber alle nur für einen Tischwebrahmen, der mit einem externen Kamm verwendet wird, nicht, so wie meiner, bei dem alles schon eingebaut ist.

Natürlich haben wir die Kette erst einmal falsch rum aufgezogen.

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Jetzt hatten wir aber schon die Fäden abgeschnitten. So wie es jetzt war, konnte ich nicht Weben, geschweige denn kämmen.

Also auf ein Neues. Junior war die ganze Zeit konzentriert dabei. Es hat so Spass gemacht. Aber der zweite Versuch gefiel mir auch überhaupt nicht. Das Dreieck, durch das das Schiffchen musste war nicht groß genug. Es lag wohl daran, dass ich die beiden Schachte nicht auf gleicher Höhe gehabt hatte, als wir die Kette durch die Ösen zogen.

Nun denn, so schnell gebe ich nicht auf. Junior musste zwar inzwischen nach Hause, aber ich bin dabei geblieben. Habe mir ein anderes Video rausgesucht und siehe da, jetzt hat es geklappt. Sieht doch gut aus, oder? Wie heißt es so schön: Alt wie ne Kuh und man lernt immer noch dazu. Mit diesen Worten, habt eine schöne Woche.

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Butterschmalz selbst gemacht

Im Netz habe ich schon öfter Berichte über selbstgemachtes Butterschmalz, auch Ghee genannt, gelesen. Nun habe ich es selbst einmal probiert. Das erste „Versucherle“ war von nur einem Pfund Butter. Es war ganz einfach. Butter langsam zerlassen, dann die Temperatur hochstellen bis die Butter kocht, dann die Hitze reduzieren, dass es nur noch köchelt und das so lange, bis man den Boden des Topfes sehen kann. Dann mit einem Stahlsieb (hitzeverträglich) über ein Küchenpapier abgießen. Fertig ist der Lack. Nun muss es nur noch so weit abkühlen, dass man es in Gläser umfüllen kann.

Während des Kochens verbreitet sich ein wunderbarer butteriger Geruch im Haus. Das Ghee ist dann goldgelb und wird mit Erkalten hart.

Wir hatten am Wochenende 17 Leute zum Grünkohlessen. Minchen hat ja davon berichtet. Ganz abgesehen davon, dass der Grünkohl schon nach dem ersten Blanchieren richtig gut geschmeckt hat, das Anschmoren im selbstgemachten Butterschmalz hat ihn einfach grandios werden lassen. Ich weiß nicht warum, aber das Industrie-Butterschmalz hat immer einen kleinen Eigengeschmack, den ich nicht leiden kann. Angeblich soll ja auch nur Butter darin sein. Glaub ich aber nicht. Das Selbstgemachte riecht und schmeckt ganz anders. Überhaupt nicht zu vergleichen. Ab sofort wird keines mehr gekauft. Wenn ich tierisches Fett benutze, dann nur noch mein Eigenes. Die  superleckeren Bratsies, die min Öllen zum Grünkohl gebrutzelt hat, waren übrigens z. Teil auch in Butterschmalz gebraten. Wenn Fettlebe, dann schon richtig….

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Da kann man doch vor Neid zerplatzen…

Minchen ist z.Zt  ja in Urlaub. Darum ist es hier auch so still. Aber das Schreiben darüber kann ich mir jetzt wirklich nicht verkneifen, denn ich bin schon ganz grün im Gesicht……

Dieses Bild hat sie mir einfach so zugeschickt.  Die traut sich was.

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Und? Wisst Ihr was das ist? Ja, stimmt, es ist ein Bernstein! Fast Hühnerei groß und so eine tolle rote Farbe. Nicht genug damit, nach ein paar Tagen kam ein neues Bild.

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Sie hat ihn schleifen lassen und eine hübsche Kette dazu ausgesucht. Super oder?

Da kann Frau Maischberger (die trägt nämlich auch immer so einen Bernsteinklunker) nicht mithalten.

Es ist ja nicht so, dass ich unbedingt so einen Klunker haben müsste, aber FINDEN, das wäre halt schön. Vielleicht im Winter, wenn min Oller und ich den Ort heimsuchen.

 

Auf ein Neues!

Jetzt schreiben wir schon das Jahr 2019. Wie die Zeit verfliegt!

Ich hoffe, Sie sind alle gut ‚rübergekommen. Wir haben hier schön in der Familie gespeist – das übliche Fondue chinoise *hmmmm* – und haben das Jahr gemütlich ausklingen lassen. Ein, zwei Irritationen gab es. Erst war der Dill in der Gefriertruhe nicht auffindbar – und später sorgte ein Teller in Scheiben geschnippelter Lauch dafür, dass wir alle mehr oder minder aufgelöst – halb genervt und halb am Lachen – durchs Haus flitzten und diesen Lauch suchten. Irgendwann beschlossen wir – dann halt Fondue ohne Lauch. Wir gingen an den Kellerkühlschrank um die vorbereiteten Platten mit Fleisch zu holen – und – da stand der Teller Lauch.

Jeder einzelne von uns hatte einen Blick in diesen Kühlschrank geworfen!!!!! Es war einfach unglaublich, und beweist wieder einmal, dass der Mensch doch gerne das sieht, was er zu sehen erwartet. Und das waren – Fleischplatten. Kein Lauchteller. Meine Güte, was haben wir gelacht.

Heute früh begrüßte mich dann ein Igel im Garten. Im Januar nicht gerade optimal. Ganz schnell stellte ich ihm ein Tellerchen mit Katzenfutter hin, an dem er sich nach anfänglicher Scheu dann auch gütlich tat. Nun hat er immerhin wieder etwas im Bauch. P1180149

Die neue Lieblingsreithose

Bei der Erbsenprinzessin gibt es jetzt ein Schnittmuster für eine Reithose. Eine echte. So mit Reißverschluss, Täschchen fürs Reitstundengelt und Lederhintern. Mit prima Passform, guter Anleitung und vielen Tips zur Stoffauswahl. Und mit mir als Probenäherin. Ui, das war mal eine spannende Erfahrung!

Das Prinzesschen liebt ihre neue Hose, sie sei total bequem und man könne prima damit reiten. Was will man mehr! (Doch, ich wüßte schon noch mehr – Bitte, liebe Frau Erbse – ich hätte das Ebook gerne auch für uns Erwachsene…)

Hier gibt es übrigens auch noch einen prima Beitrag zur Stoffauswahl für eine gelungene Reithose! Und hier kommen nun noch die Photos! Durch Anklicken sollten sie sich vergrößern lassen!