Noch blöder geht es nicht, oder…

Am Samstag fand ich in unseren Reklamewurfsendungen dieses Angebot eines namhaften Discounters und ich muss sagen, das ist doch wohl die vollkommene Verhohnepiepelei. Schaut mal:

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Also, dass ein Wein vegetarisch deklariert wird, ist ja schon ein Witz, aber vegan? Oder soll das bedeuten, dass man ganz bestimmt und 100% zuverlässig, sämtliche möglicherweise in der Maische rumsausenden Insekten oder andere Tierchen, vorher mit entsprechenden Mitteln weggespritzt hat? Wenn  das zutrifft, pfui Teufel, dann möchte ich den Wein erst recht nicht trinken.

Das Rätsel wäre gelöst

Die Frage nach der Bodenbeschaffenheit in meinem Garten nämlich. Lehm oder Ton, Ton oder Lehm? Dass nichts anderes infrage käme, war klar.

Da haben die Kinderlein heute draußen hingebungsvoll losgematscht. Kugeln geformt, Blumentöpfe geformt, was man eben so aus feuchter Erde machen kann. Die Hände waren dann eh schon super dreckig, warum also nicht mit dem Nützlichen verbinden?

Die Kinder durften also auf meine Anweisung hin Würste rollen. Da zerbröselte nichts. Also: Tonboden. 

Mittwoch, bewölkt, 9Grad

Liv und Lieblingsbuxe

Gegen Ende des letzten Jahres brachte das Nähstoffreich eine Eigenproduktion heraus, die mich unheimlich ansprach: Stay Wild!

Ich mag ihre Senf- und Bordeauxtöne und es sind Farben, die gut zu mir passen. Dazu kam dann noch das indianische Muster, es war schlicht um mich geschehen.

Aber – was sollte ich mir daraus nähen? Ich überlegte, studierte Designbeispiele. Viele gefielen mir – für die Designnäherinnen. Aber für mich? Nein, das überzeugte mich dann doch nicht. Irgendwie hatte ich schon mit dem Stoff abgeschlossen, als Anfang Januar die Grippewelle kam und mich überrollte. Es heißt ja schon was, wenn ich mal eine komplette Woche flach liege, denn normalerweise bin ich robust und obendrein ein Stehaufmännchen.

Und da kam er, der Gedanke: Ein weiterer Schlafanzug wäre schon schön. Dann habe ich ihrer vier, das reicht dann erst mal wieder für die Winterzeit.

Diesmal wollte ich aber einen etwas anderen Schnitt für das Oberteil verwenden. Die letzten beiden waren etwas weitere Shirts, bequem, keine Frage. Aber dieses Mal wollte ich etwas, das der Figur ein wenig mehr schmeichelte. Auch wenn es außer mir und meiner Familie niemand zu Gesicht bekommt. Nach ein wenig Gesuche entschied ich mich für Liv von pattydoo, in der Variante mit dem langen Arm und dem normalen Halsausschnitt. Die Hose wurde wieder einmal eine Lieblingsbuxe von Fred von Soho, die ist einfach unheimlich bequem.

Das Ergebnis überzeugt mich total, die Farben finde ich großartig und ich fühle mich sehr wohl mit meinem neuen Schlafanzug. Das nächste Mal würde ich die Liv vermutlich eine Nummer größer nähen, denn sie könnte um die Achseln etwas großzügiger sein, was allerdings nach ein paar Tagen dank der Dehnbarkeit des Jerseys nicht mehr auffällt. p1080725-bearbeitet

Und jetzt – ab damit zum MeMadeMittwoch!

Ui, da bin ich schon wieder..

mit einem Bild vom Caswell Quilt. Dieses war, im Vergleich zum Vorigen, wirklich einfach. Na, ja, das inverted appliqué von der roten Blume war ein wenig knifflig, aber sonst ging es.

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Und weil das alles nicht genug war bin ich mal wieder zur Wiederholungstäterin geworden und habe geschwind noch einen Herzkranz genäht. Gerade recht zum Valentinstag. Obwohl ich von dem Tag ja so garnichts halte. Diese Stoffe hatte ich in einem einer Tischläufer verarbeitet und da es noch so große Stoffteile übrig hatte, bot es sich an, einen Herzenkranz daraus zu machen. So in grün/grau/weinrot gefällt er mir eigentlich auch recht gut.

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Wie üblich wandern die Teile jetzt zum Creadienstag, zu HoT und zu Dienstagsdinge. Ich bin gespannt, was ich dort zu sehen bekomme. Eine schöne Woche Euch allen. Und ich darf es auch bei den Herzensangelegenheiten in Nellemies Design einstellen.

Eigenlob stinkt, aber

dieses Mal komme ich wirklich nicht umhin zu sagen, dass ich sehr fleißig war in letzter Zeit. Ich habe einmal ein Caswellteil fertig gemacht. Hier ist es:

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Jetzt bin ich bei genau der Hälfte angekommen. Dieses Teil war ganz schön pfriemelig. Man betrachte die Blütenblätter! Und dann die gefühlten tausend Beerchen……

Dann habe ich noch 2 Pottlappenpaare genäht. Nach der Foundation Piecing Technik nach Anleitungen von  Ula Lenz (http://www.lenzula.de/index.php).dsc08485-1

Ich habe dafür wieder Stoffreste verwendet. Den angenähten Henkel habe ich dieses Mal mit einem Knopf verziert. Gefüttert ist der Topflappen mit einer Lage Baumwollvlies und einer Lage Insul-Bright von der Warm Company (https://warmcompany.com.

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Und hier ist das zweite Pottlappenexemplar:

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Das wäre doch ein prima Muttertagsgeschenk, oder? Vielleicht auch zum Valentine’s Day. Aber eigentlich halte ich nichts von dem Tag. Muttertag ist besser. Auch dieser ist wieder gut gegen Hitzeeinwirkung geschützt. So, nun werde ich das schnell noch bei

Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge einstellen und gespannt darauf warten, ob und wie jemand antwortet. Schöne Woche Euch allen. Und auf Wunsch von Ellen Lippke von Nellemies Design stelle ich es jetzt auch bei Ihren Herzensangelegenheiten ein.

Ein Büddel kommt selten allein

Vor einiger Zeit habe ich bei Shabby Fabrics eine Anleitung samt Video von der Herstellung eines Handarbeits-/Sportbeutels  oder was auch immer man da hineintun will gesehen. Da ich mein Strickzeug immer in den berühmten „weißen Tuchtaschen“ herumtrage und mich beständig darüber geärgert habe, dass beim Autofahren (als Beifahrer natürlich) fortwährend die Knäule durcheinander gerieten, sie auf dem Boden herumkullerten und Nadeln, Scheren usw. im Auto herumsausten, weil der Sack ja auf dem Boden lag, fand ich so einen „Büddel“, den man oben zuziehen kann und der auf dem Boden steht, sehr praktisch. Noch dazu kann der gerade benutzte Faden wunderbar mitten rauslaufen.

Von Juniors Quiltdecke hatte ich noch einige größere Stoffreste, die ich eigentlich nicht für irgendwelche Quiltarbeiten verbrauchen wollte. Also wurden sie für ein erstes Büddelprojekt hergenommen. Mehr als nichts werden konnte es ja nicht. Bei dem Rot/Weißen  habe ich mich noch strickt an die Anleitung gehalten.Beim 2. Versuch habe ich dann einen äußeren Ring mit Einstecktaschen dazugenäht. Als Einlage verwendete ich R-in Form double-sided. Das kann man knautschen, es steht immer wieder auf. Man kann es auch gut waschen, es wird nicht läpprig. So genug geredet, hier sind die 2 Büddel. Und da morgen Dienstag ist, stelle ich sie wieder bei Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge ein.

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Liebe Frau Käferin

heute kam Deine kleine Aufmerksamkeit an. Eigentlich war ich schon fast aus dem Haus, aber der Kasten mußte noch geleert werden. 

Das Engelchen ist wunderbar und paßt gut zu unserem Haus. Und so liebevoll gearbeitete Handwärmer kann man immer gebrauchen, auch wenn es bei uns eher nicht kalt ist. Kommt aber bestimmt noch. Zusammen mit denen von Quiltfru, von denen die Kindelein noch nichts wissen dürfen, haben wir dann genug für die Familie. 

Fühle Dich ganz arg gedrückt, das Käferchen gleich mit, denn sie hat bestimmt geholfen. 

Fotos gibt es dummerweise keine, dafür aber welche von der beleuchteten Eis“skulptur“ im Grödnertal, die mir heute über den Weg lief. Deren Standort erklärt vielleicht auch, warum ich eigentlich schon aus dem Hause war..,