Die neue Lieblingsreithose

Bei der Erbsenprinzessin gibt es jetzt ein Schnittmuster für eine Reithose. Eine echte. So mit Reißverschluss, Täschchen fürs Reitstundengelt und Lederhintern. Mit prima Passform, guter Anleitung und vielen Tips zur Stoffauswahl. Und mit mir als Probenäherin. Ui, das war mal eine spannende Erfahrung!

Das Prinzesschen liebt ihre neue Hose, sie sei total bequem und man könne prima damit reiten. Was will man mehr! (Doch, ich wüßte schon noch mehr – Bitte, liebe Frau Erbse – ich hätte das Ebook gerne auch für uns Erwachsene…)

Hier gibt es übrigens auch noch einen prima Beitrag zur Stoffauswahl für eine gelungene Reithose! Und hier kommen nun noch die Photos! Durch Anklicken sollten sie sich vergrößern lassen!

 

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Dazu muss man wohl nichts mehr sagen:

Heute Abend war Bodo Wartke im Fernsehen. Wahrscheinlich hat es wieder niemand gesehen, denn es war schon ziemlich spät. Aber dieses Lied war herausragend.

https://www.google.de/search?client=opera&q=Nicht+in+meinem+Namen&sourceid=opera&ie=UTF-8&oe=UTF-8

oder?

 

Fußmarsch zu den Höhlenmenschen

Heute waren wir wieder einmal wandern. Und gar nicht so weit weg von daheim, gerade eine halbe Stunde. Im Lonetal finden sich nämlich Höhlen, in denen man Beweise gefunden hatte, dass sie bewohnt waren. Den Löwenmensch zum Beispiel, dessen Original in Ulm im Museum zu bewundern ist.

Für die Kindelein war die Wanderung durch die Höhlen sehr spannend. Während das Prinzesschen immer gleich hineinging, betrachtete Junior die Öffnungen immer erst einmal skeptisch, bevor er sich dann doch hineinwagte. Ziemlich zu Beginn der Wanderung war es die Hohlenfels-Höhle, in der auch der Löwenmensch gefunden worden war.

Spannend war auch das trockengefallene Flussbett der Lone, das durch das Tal mäandrierte. Erst dachten wir, es hinge mit dem trockenen Sommer zusammen, aber zu Hause belasen wir uns und stellten fest – die Lone fällt im Sommer immer trocken!

Nach ungefähr der halben Strecke fanden wir einen prima moosbewachsenen Baumstamm, um dort Brotzeit – Klopse von gestern, Gurkenschnitze, Käsestückchen und Kekse, dazu einfach nur profanes Wasser – auszupacken. Und genau zum richtigen Zeitpunkt, denn es folgte der Aufstieg zur Bocksteinhöhle. Da ging es ordentlich nach oben und wir kamen etwas ins Schwitzen. Das Prinzesschen, die vorher schon ein ganz kleines bisschen gemault hatte („Wie lange ist es noch bis zum Auto?“), flitzte in einem Tempo nach oben, das es in sich hatte. Auch diese Höhle war spannend zu erkunden, schnell ging es dann aber das restliche Stück nach oben, ein kurzes Verschnaufen in einer netten Hütte mit toller Aussicht und weiter ging es.

Es wurde auch Zeit, denn das vorhergesagte stürmische Nachmittagswetter zog so langsam rein und wir waren immer noch im Wald unterwegs. Es regnete Eicheln, so wurden diese vom Wind durchgeschüttelt.

Kurz vor Ende des Rundwegs, der über gut 5 Kilometer verlief, kamen wir dann noch an einen Baumlehrpfad. Sehr interessant und er hielt die Kinder prima bei der Stange. Sogar ein Mammutbaum wuchs dort, um den wir drei mit unseren Armen gerade eben herumkamen. Sie waren gebührend beeindruckt, dass dieser Mammutbaum nur ein „kleiner Mammutbaum“ sein solle…

Klick aufs Bild vergrößert!

 

Geburtstagsgeschenke

sind bei älteren Herrschaften ja immer so eine Sache. Oftmals sind sie wunschlos glücklich oder sie haben schon alles. Ich gehöre zu der wunschlosen Gruppe. Da sich nun aber mein Geburtstag rundete, ließen sich meine Kinder – mit Hilfe ihrer Tante – etwas ganz Besonderes einfallen. Sie schenkten mir (und meinem Mann? Ich weiß nicht, ob er Selbstzahler war) eine Karte für die diesjährige Bregenzer Aufführung der „Carmen“ von George Bizet. Ich hatte die gekürzte Aufführung schon im Puschenkino gesehen und sie hatte mir sehr,sehr gut gefallen. Bis dahin gab es für mich nur eine Carmeninterpretin und das war Grace Bumbry (die Alten unter uns erinnern sich vielleicht noch an sie und ihre sensationelle „Salome“ Vorstellung). Die Bregenzer Carmen konnte mit ihr absolut mithalten.

Ich habe mich riesig über dieses Geschenk gefreut. Das war im November 2017.

Jetzt, im August, war es endlich so weit. Weil die Opernaufführung erst um 21 Uhr beginnt und wir eine Heimreise von 2-3 Stunden einplanen mussten, haben wir uns entschlossen dort in der Gegend zu übernachten. Aber: Bodensee – übernachten – das geht ja gar nicht. Das kostet ja ein Vermögen! Ich bin nicht bereit dafür 200 Euro auszugeben. Also suchten wir uns ca. 20 Min bis 1/2 Stunde Fahrzeit ein Quartier. Und das war in Wangen. Es war ein herrlicher Tag. Das Hotel am Marktplatz gelegen. Jede Menge Möglichkeiten draußen zu sitzen und zu speisen. Nachdem wir das Örtchen ausgiebig besichtigt hatten, haben wir vor unserem Hotel gegessen, Regenhaut und Pulli eingepackt und sind Richtung Bregenz gefahren.

Wir waren eine Stunde vor Beginn dort. Haben noch ein Bierchen/ Hugo geschlüft und ab ging es.

Das Bühnenbild war phantastisch, rechts und links waren Bildschirme auf denen man das Orchester und den Dirigenten sehen konnte. Und das alles bei herrlichstem Wetter. Immer das Plätschern des Wassers im Hintergrund und dann eine Carmen, die auf der Flucht ins Wasser springt und davon krault. Wo hat man so etwas schon mal gesehen!

Da ich Euch nicht alles erzählen kann, hier ein link zu der Geschichte.

 

Und wißt Ihr was, die Krönung des Abends war dann noch, dass wir, obwohl das Hotel schon Feierabend hatten, dort noch einen Absacker trinken durften. Sehr kulant. So war es ein herrlich abgerundeter Ausklang des Abends.

Vielen Dank an alle, die diesen wunderbaren Abend ermöglicht haben.

Wühlen, bis der Regen kommt…

So könnte man das Wochenende umschreiben. Besser gesagt, das verlängerte Wochenende, denn Schnäuzelchen hatte am Freitag Urlaub, sodass das Wochenende vier Tage aufwies.

Schnäuzelchen machte sich also frohgemut ans Werk und vollendete sein vor zwölf Tagen begonnenes Werk: Mein Kartoffelbeet. Wie unschwer am Foto zu erkennen ist firmiert dieses Beet unter „Nägel mit Köpfen“. Rasenmähkante, steinerne Beeteinfassung. Da wuchert nix rein (hoffentlich), da verrottet nix. IMG_6722

Das Beet ist vier Meter lang und einen Meter breit. Von allen Seiten gut zu bearbeiten, auch hier haben wir nach den Prinzipien des Square Foot Gardening geplant. Ich habe dann noch den Boden gehackt und dann wurden die Kartoffeln eingelegt. Zur Unterteilung der beiden Sorten liegt ein Brett im Beet. Vorne habe ich die frühe Kartoffel Maris Peer gelegt, die schon reichlich ausgetrieben hatte, da sie bereits vor zwei Wochen bei mir ankam. Da war aber das Beet noch nicht einmal im Bau. Eine einzige Saatkartoffel fand ihren Weg in einen Pflanztopf – das ist nun Juniors Kartoffel und er will sie regelmäßig gießen. Man darf gespannt sein. IMG_6728

Hinter dem Brett findet sich Red King Edward, eine mittelfrühe bis späte Kartoffel. Auch hier waren es zu viele Saatkartoffeln, so dass ich nun noch zwei ausrangierte Tränkbottiche damit belegen konnte.

Für die dritte im Bunde, die späte Axona, war nun kein Platz mehr im Beet. Was aber nicht schlimm ist, habe ich doch schon reichlich Erfahrung mit Kartoffeln in Tränkbottichen. IMG_6726

Da im Stall immer wieder einmal Bottiche kaputt gehen und somit nicht mehr für Wasser, aber noch für Erde geeignet sind, bieten die sich als Kartoffelheim geradezu an. Schnäuzelchen bohrte ein paar Abzugslöcher in den Boden – et voilà!

Damit ich auch später noch weiß, was worin wächst: 1 ist Juniors Frühkartoffel, 2 ist die mittlere und in den mit 3 bezeichneten Pötten wächst die späte Kartoffel. Ein Pott 3 steht zusätzlich noch neben der Gartengarage. Sonst wäre hier zu viel des Wegs zugestellt gewesen.


Dann war auch noch das Wohnzimmerbeet dran. Ziemlich fix war ich dieses Mal durch, die Winde hält sich in Grenzen. Ich lichtete den Urwald an Stockrosen etwas aus, damit Phlox und vor allem Clematis Licht erhalten und wachsen können. Die Stockrosen haben immer noch genug Blätter.

Bei dieser Aktion trat ich beinahe auf unseren Stubentiger, der es sich im Beet unter den großen Blättern sehr gemütlich gemacht hatte. Da unten war es angenehm warm und dennoch schattig. Ich konnte ihm das gut nachvollziehen, denn das Wetter war heute schwül und drückend – ein Vorbote der angesagten Gewitter. IMG_6715

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Da ist er drin…. Sieht man nix von!!

Ein wenig ausgesät habe ich auch noch. Im Beet an der Garage, nämlich Möhren und den nächsten Schwung Radieschen. Herrn Vaters Tomaten stehen auch schon darin, der Spinat ist gut gekeimt, der Koriander auch. IMG_6736

Die Pferde haben den Sonnentag auf der Koppel verbracht. Am Eingang des Unterstands wuchsen übrigens heute früh, als ich dieses letzte Stück Koppel öffnete, noch ein paar gut kniehohe Disteln. Die fehlen jetzt. Welche von den sechs Damen die wohl gefressen hat? Ich habe ja das Springpferd in Verdacht – deren Mutter fraß schon für ihr Leben gern pieksige Disteln …IMG_6734

Auf dem Bild sieht man auch meine neue Wäschespinne. Die alte Wäscheleine musste ja den Bauarbeiten weichen.

Tja – und warum nun die Überschrift?

Ganz einfach… Weil das gesamte lange Wochenende ständig Gewitter vorhergesagt wurden… Die verschoben sich immer weiter. Erst auf Samstag mittag, dann Abend. Dann heute mittag. Nix passierte. Aber jetzt, wo ich diese Zeilen tippe – da blitzt, donnert und regnet das vom Feinsten. Jetzt darf es. Die Rosen sind gedüngt, das Unkraut gejätet, die Pflanzen gesetzt… Nun braucht die Natur dringend Regen. Gerne auch ein paar Tage lang.

Zack ahoi!

Eigentlich bin ich ja ein Mensch, der ganz gut ohne Musik kann. Nur sehr selten mache ich mir bewusst etwas an, im Auto habe ich eher Hörbuch denn Radio oder Muskikkonserve an. Hörbücher sind eine klasse Erfindung, auf diese Weise komme ich auch dazu, zu „lesen“. Abends bin ich ja meist zu müde und schlafe über den ersten Seiten fast ein… Ja, nicht mal im Stall ist bei mir ein Radio an… Sehr zur Enttäuschung meiner Reitermädels, die manchmal beim Misten gerne ein wenig Geräusch hätten. Eine Zeitlang haben sie sich ihr eigenes Gerät mitgebracht, in den Ferien, wenn sie länger und häufiger im Stall waren…

Derzeit ist das irgendwie anders. Beim morgendlichen Esszimmer- und Kücheaufräumen: Musik. Beim Autofahren: Musik. Beim Stallmachen: Musik. Und zwar laut. Zumindest in Haus und Auto in Mitsinglautstärke. Im Stall weniger, da hab ich das Headset in den Ohren und wenn ich da mitsinge, hört man ja mich und nicht die Band … ich glaube, dann würde die Nachbarschaft Beschwerde einlegen, denn ich singe … hm, nun ja, nennen wir es einmal … daneben. Meist zumindest. Es gibt Lieder, bei denen treffe ich den Ton perfekt. Aber zugegeben – das sind eher wenige.

Die Ursache der derzeitigen, nicht abflauen wollenden Musikbegeisterung sind fünf Herren aus Flensburg. Die hatten nämlich vergangenen Mittwoch mit ihrem Siebenundzwanzigmaster bei uns in Neu-Ulm angelegt. Schnäuzelchen und ich waren dabei, ganz vorne, perfekte Stehplätze zum Mitgrölen, Mitklatschen und Mittanzen. Und das haben wir auch gemacht. Nach den zweieinhalb Stunden war die Stimme knarzig, die Handflächen taten weh und auf der Schrittzähleruhr standen zwölftausend Schritte mehr… So viel machen andere Menschen an einem Tag…

Und seitdem hab‘ ich sie im Ohr. Wann kann ich auf’s nächste Konzert? (Ach ja – ich habe zwanzig Jahre lang kein Konzert besucht – a-ha’s erste Wiedervereinigung war mein Letztes… lang ist es her… Seitdem bestand kein Bedarf. Jetzt aber. Wann darf ich wieder?)IMG_3290IMG_3295IMG_3298IMG_3316

Bethioua mit Tigern

Vor ein paar Wochen entdeckte ich beim Stöbern diesen wunderbaren Stoff bei Alles für Selbermacher. Ich konnte nicht anders – ich musste einfach zuschlagen, war mir doch so was von klar, dass er genau des Prinzeßchens Geschmack treffen würde.

Dann lag er doch noch eine Weile, weil ich mir nicht so ganz schlüssig darüber werden konnte, welchen Schnitt ich verwenden sollte. Aber schließlich wurde es doch eine Bethioua, denn ich fand den Schnitt beim Einhornshirt schon so  niedlich am Kind.

Das nächste Problem war die Größe. Das Mädel ist 1,23m groß und ich nähe gerne auf Zuwachs. Bei jedem anderen Shirt hätte ich also 134 genäht… Aber Bethioua ist doch relativ weit geschnitten. Einen Sack wollte ich denn doch nicht produzieren, also entschied ich mich für 128, gab aber am Saum einfach noch drei Zentimeter in der Länge zu.

Genäht ist der Schnitt ja wirklich flott, nur beim Einreihen des Rückenteils des abgerundeten Saums musste der Nahttrenner her. Es wollte mir eingereiht einfach nicht gefallen, also habe ich einfach ’normal‘ gesäumt. Jetzt mag ich das.

Der eine Ärmel ist übrigens an der Kurzarmlinie aus zwei Stücken zusammengenäht. Der bunte Stoff wollte nicht für zwei ganze Ärmel reichen. Mein erster Gedanke war: Schultern bunt, untere Ärmel im Grün des Rückens. Aber das sagte dem Prinzeßchen nicht zu. Sie selber kam dann auf den Gedanken, ich könne doch stückeln. Nun ja, anfangs zweifelte ich wirklich, ob das gut werden würde – aber das Prinzeßchen hatte Recht! Wir mögen das Shirt beide sehr gern!

Und damit geht’s mal wieder zum Creadienstag und zu Handmadeontuesday.

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