Gepflanzt 

habe ich gestern. Ich hatte online bestellt, da wir zur nächsten guten Gärtnerei ein Stück fahren und ich das seit Mai einfach nicht organisieren konnte. Und damit im Beet auch ein paar Blümchen der Winde Paroli bieten (oder wohl eher Stütze zum Ranken sein *hust*), bestellte ich. 

Ein Paket kam an. Darin – die Bestellung einer anderen nebst deren Rechnung. Hmpf. Ich griff zum Telefonhörer. 
Eine Reklamation später hatte ich sechs Phlox paniculata, die jemand anders bestellt hatte, mehr. Schauen wir mal, wann dann meine richtigen Pflänzchen kommen. 

Der Phlox jedenfalls paßte ins geplante Farbschema. Drei Pflanzen setzte ich nun vor die New Dawn. 

Und die anderen drei vor Schneewittchen. Erst wollte ich sie dahinter setzen, kam dann aber noch auf die Idee, nachzulesen, wie hoch Schneewittchen werden kann. Vielleicht wird sie ja nun endlich so groß, nachdem sie sich wohl fühlt. Die letzten Jahre hat sie ja eher gemickert

Freitag, vormittags kühl und regnerisch, nachmittags etwas sonnig, 21 Grad

Ich hab‘ Pflanzen bestellt

Und damit die dann auch ins Beet können, sobald sie da sind, habe ich am Wochenende noch mal gewühlt, Hitze hin oder her. Alle Winden und Disteln sind fort, die verblühten Rosenblüten abgeschnippelt, die Rosen frisch gedüngt und den ordentlichen Schwung Muscarizwiebelchen, den ich von Frau Mutter bekommen hatte, habe ich auch endlich im Boden versenkt. 

Und nachdem Schnäuzelchen den Spaten geschärft hatte, konnten wir auch die Rasenkante zum Reitplatz hin schön abstechen. Sieht gleich viel besser aus! 


Der Pflanztopf beinhaltet eine Herbstaster. Eine der wuchernden Sorte, daher habe ich mal den Versuch mit dem Pott gestartet. Denn sie blüht wunderschön und ist ein echter Bienenmagnet. 

Die Clematis in der Eche Althaus/Anbau bekommt, wenn es regnet, kein Wasser ab. Kein Wunder, dass sie nicht so recht wachsen mag. Aber nun weiß ich das ja und werde ihr regelmäßig zu Trinken geben. Auf dass sie fleißig wachse. 


Schon vor zwei oder drei Wochen hatten Schnäuzelchen und mein Schwiegerpapa den Rosenbogen aufgestellt. Früher stand er ja an der Einfahrt, aber da ist kein Beet mehr. Und daher guckt er nun Richtung Reitplatz. An seiner Seite wächst nun Leontine Gervais. Ich bin gespannt, wie lang sie brauchen wird, um den Bogen zu erobern. Rambler sind ja an und für sich fix zugange. 

Das Bild des Rosenbogens ist auch schon diese zwei oder drei Wochen alt. Bis Samstag hatten wir hier heiß und sonnig, gestern kamen dann die Gewitter. Pünktlich zu den Bundesjugendspielen Juniors, die heute hätte stattfinden sollen. Es gibt einen Ausweichttermin, mal gucken, ob das Wetter dann besser ist. 

Samstag, 8.7.17: sonnig, 30 Grad
Sonntag, 9.7.17: bedeckte 29 Grad
Montagmorgen, 10.7.17: 17 Grad, Regen

Rosenblüte

Gestern abend habe ich noch schnell drei meiner Rosen fotografiert. Die Bilder sind nicht so furchtbar gut geworden, denn eigentlich war das Licht nicht mehr optimal und ich mußte die ISO-Zahl ein wenig hochstellen.

Aber ich wollte und konnte nicht auf heute warten – denn eine Stunde später entlud sich ein heftiges Gewitter, das sich zum Fotozeitpunkt schon angekündigt hatte. Heute sind keine schönen Rosenblüten mehr da, der Regen hat sie verbatscht.

Das erste Bild zeigt meine unbekannte Unverwüstliche, über die wir schon drei Mal drüber gemäht hatten, ich hatte an anderer Stelle schon von ihr berichtet. Das ist eben Natur, wie Mathilda so schön geschrieben hatte – und da hat sie absolut Recht! P1100325

Über die nächste Rose freue ich mich auch sehr. Ich habe sie schon über zehn Jahre, denn sie stand schon auf meinem Balkon in einem großen Topf, bevor wir unseren Hof kauften. Leider schaffte ich es nie, ihr gute Verhältnisse zu schaffen, so dass sie nie richtig wuchs, nie üppig blühte und ich jedes Frühjahr wieder bangte, ob sie wohl überlebt hätte.

Offenbar ist das nun alles Vergangenheit – sie steht nun im neuen Wohnzimmerbeet und zwar genau an der Stelle, an welcher der Bagger auf der Suche nach dem Brunnen tief nach unten grub. Perfekt für einen Tiefwurzler wie die Rose also, denn verdichtet ist dieser Boden nicht mehr. Und sie wächst, dass es eine Freude ist. Obendrein ist sie übersät mit strahlend weißen Blüten – ein Traum. Die Rede ist von Schneewittchen.P1100331

Aber am Allertollsten ist diese Rose hier! Sie mußte, wie etliche andere Rosen auch, im Topf überwintern. Im Februar/März sahen alle noch gut aus, begannen zu treiben. Und dann kam der Spätfrost im April. Diese hier ist die Einzige, die überlebt hat – und es ist ausgerechnet eine Rose der Hoffnung. Sie macht ihrem Namen alle Ehre!!! Zwar sieht sie hier ein wenig anders aus als auf der verlinkten Seite, aber da ich ja all meine Rosen kenne/kannte (so viele  waren es ja auch nie, die kann man sich merken), bin ich da sicher. Hier ist sie auch schon ziemlich verblüht. Ich hoffe, dass ich die zweite Blüte, die man als Knospe erkennen kann, früher „erwische“. P1100328

 

Unglaubliche Rose

Diese Rose wächst im ehemaligen Beet an der Einfahrt. Die Bauarbeiter hätten sie mit dem Bagger aus der Erde holen  sollen, weil Herrn Vaters Kraft nicht ausgereicht hatte , sie auszugraben. Die Bauarbeiter haben das vergessen und sind darüber gewalzt.

Ich schrieb sie ab und wunderte mich in diesem Frühling, dass sie aus der Erde kam. Da versäumte ich, einen Stecken hin zu stecken, so mähte Schnäuzelchen drüber. 

Dann kam ein Stock hin, den zogen die Kinder aus der Erde. Schnäuzelchen mähte wieder darüber.

Und ein drittes Mal kam sie aus der Erde. Ein echter Überlebenskünstler. Jetzt steckt ein richtig stabiler Stock an ihrem Platz. Und soll ich Ihnen etwas verraten? Das Ding hat zwei Blütenknospen!!!!!

Mach‘ mal neu !

Das war das Motto des heutigen Tages. Gleich zweifach, denn im Stall arbeitete Schnäuzelchen mit einem Bekannten an der Reparatur der Miste. Besser gesagt, sie wurde im hinteren Teil komplett erneuert. Mit Betonschalsteinen – herrlich praktisch. Sieht aus wie eine Mauer, die Steine sind aber nur aufeinandergestellt. Eisen ist natürlich auch mit drin, damit die neue Mauer gute Verbindung zur Betonbodenplatte bekommt. Löcher sind noch drin, die werden am Montag ausgeschäumt und dann kann der Beton kommen. Er wird einfach in die Schalsteine hineingegossen und wird sich dann in den Steinen verteilen, so dass wir im Endeffekt eine schöne stabile Mauer bekommen.

Und dann ist hoffentlich wirklich und endgültig Schluss mit zusammenbrechenden Umrandungen!IMG_0664IMG_0662

Während die Männer im Stall beschäftigt waren, begab ich mich endlich an das erste – und vermutlich für dieses Jahr auch das Einzige – Gemüsebeet meines Gartens. Wenn Sie schon länger bei mir mitlesen, wissen Sie ja, dass der alte Gemüsegarten mit seinen Quadratbeeten weichen musste, weil wir den Auslauf der Pferde vergrößert haben.

Ursprünglich wollte ich ja bereits dieses Jahr einen komplett neuen Gemüsegarten anlegen. Aber die Vernunft siegte, denn wir wollen erst einmal alle angefangenen Baustellen am und ums Haus herum fertig machen und da sollte ich dann nicht neue aufmachen. Auch wenn mir das unheimlich schwer fällt, denn ich liebe es, im Gemüsegarten zu werkeln.

Wie dem auch sei, heute ging es also an’s Tomatenbeet. Aufgrund des Umbaues hatte es weichen müssen, dort wurde Boden aufgeschüttet. Aber der Holzrahmen war noch gut, er wurde also an die selbe Stelle wieder hingestellt.

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Heute ging es dem leeren Rahmen „an den Kragen“. Und natürlich wieder nach den Prinzipien des Square Foot Gardening, denn meine Quadratbeete hatten mich mit ihrer Pflegeleichtigkeit durchaus überzeugt.

Als Erstes kam ein Unkrautvlies hinein. Es wurde mittels Tacker an der Umrandung befestigt. Da der Boden nicht eben war, sondern bucklig und krumm, musste erst ein bisschen Erde hinein, damit ich das Vlies nicht zu hoch an den Brettern befestigen konnte.

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Nach langem Hin- und Herüberlegen habe ich mich dafür entschieden, das erste Mal mit dem „richtigen“ Substrat des Square Foot Gardening zu arbeiten. Als ich meine ersten Beete anlegte, gab es die Komponenten hier noch nicht so einfach zu kaufen, inzwischen, acht oder neun Jahre später, schon.

Das Substrat für die Beete ist eine Mischung aus Kompost, Torf und Vermiculit. Ich sehe Sie schon förmlich die Augenbrauen hochziehen. Torf soll man nicht mehr verwenden. Ich weiß. Dieses Substrat ist einmal ein Test, denn es wird vollmundig versprochen, dass die Kombination aus Kompost, Torf und Vermiculit das Gärtnern so viel einfacher machen soll, da Torf und Vermiculit ein hohes Wasserbindungsvermögen haben – weniger oft gießen, weniger Wasserverbrauch –  und der Boden locker bleibt – weniger Arbeit mit der Hacke. Der Sinn des Komposts als Nährstoffgeber dürfte ja jedem klar sein.

Ich bin noch skeptisch, ob der Unterschied zu meinem bisherigen Kompost – Erde- Gemisch tatsächlich so gravierend ist. Insofern gut, dass dieses Beet für dieses Jahr das Einzige bleiben wird. Hier können Sie es fertig sehen:

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Für das „richtige“ Square Foot Gardening fehlt jetzt noch der Einteiler. Aber Rom wurde ja schließlich auch nicht an einem Tag erbaut…

Falls Sie sich ein wenig über die Hintergründe belesen wollen, können Sie auch einfach mal zum „Genialen Gemüsegarten“ hinüberlesen…

Samstag, sonnig, wenige Wolken, 19 Grad

 

Neulich hatten wir ein ziemlich heftiges Gewitter. Mit ordentlichen Windböen. Ich war gerade im Stall und auf einmal schepperte es, als wäre ein ganzer Kran umgefallen. Ich sofort nach draußen gewetzt, aber es war nichts zu erkennen. zum Glück hatte der Nachbar gerade aus seiner Hintertür geblickt und gesehen, wie eine Bö das Blechdach unseres Heulagers anhob, das dann krachend wieder hinunter fiel. Somit war Schnäuzelchens Beschäftigung für den Samstag festgeschrieben: Dach reparieren. 

Mit dem Klettern auf die Leiter ging es dann gleich weiter, denn Junior hatte zum Geburtstag ein Vogelhaus geschenkt bekommen. Besser gesagt, einen Nistkasten. Es ist vermutlich schon ein bisschen spät, um ihn anzubringen, aber nun hängt er eben doch.

Ich befreite derweil das superschmale Beet neben der Einfahrt von Unkraut und Winterlingsresten. Oder besser gesagt, die Hälfte des Beetes. 

Schön sauber ist es geworden. Damit es so bleibt, wird es mit Rindenmulch Bekanntschaft schließen – nachdem ein paar Blühpflanzen gesetzt wurden. Frau Mutter und ich haben auch schon so etwas wie einen Plan. 

Am Sonntag machten wir uns nach dem Frühstück (oder eher Spätstück) auf in den Garten, denn für den Nachmittag waren Gewitter angesagt. Schnäuzelchen benötigte die gesamte Zeit, um endlich der Clematis  ihre Rankhilfe zu verschaffen, dabei half ihm das Prinzeßchen gewissenhaft. 

Nein, das ist keine Wäscheleine, auch kein singender Draht – hier hängt es und die schon recht langen Tentakel der Clematis werden es bald entdeckt haben:

Ich sauste ja anfangs recht planlos durch den heutigen Garten, aber dann nahm ich mich doch des Wildwuchses entlang der Westseite des Hauses an. Und endete an der Kletterrose. Ach ja, die wollte ich ja auch noch einkasteln. Gedacht, getan. Mit Juniors Hilfe – er fuhr den Kies heran – ging das recht gut und ich schaffte es, gerade vor Beginn des Gewitters, das Werkzeug aufzuräumen. 


Und dann begann es zu schütten!

Das wiederum hatte den Vorteil, dass die Hupe des Treckers, die dieser verloren hatte und die Junior aufs Stalldach geworfen hatte, da er nicht wußte, was das war, wieder auftauchte:

Na, und denen hat’s wohl auch gefallen. Hoffentlich ist das Meiste bis morgen wieder abgefallen!