Das erste Beet ist vorbereitet

Dieses Beet habe ich im letzten Jahr nach den Prinzipien des Square Foot Gardening angelegt. Inclusive des dafür empfohlenen Bodens, einer Mischung aus Kompost, Torf und wasserspeicherndem Vermiculit. Ob der Torf, dessen Einsatz ja inzwischen umweltkritisch gesehen wird, tatsächlich einen Effekt hat, konnte ich mangels eines Vergleichsbeetes nicht feststellen.

Festgestellt habe ich aber Folgendes: das Beet war gerade innerhalb von zehn Minuten von sämtlichen Überresten letztjähriger Pflanzen befreit und komplett gelockert. Mit der Hand, ohne Werkzeug! Mit eingeschlossen ein paar lästige Queckenwurzeln, die ich mal eben easy-peasy bis aufs Unkrautvlies hinunter komplett entfernen konnte. Was die Bearbeitung des Beetes angeht also ein klarer Positivpunkt für das System!

Festgestellt habe ich letztes Jahr auch, dass mir die empfohlenen 15cm Boden zu wenig sind. Zumindest für die Tomaten, die in diesem Beet wachsen. Wahrscheinlich werde ich da heuer noch ein wenig aufstocken.

Nebenan gibt es noch ein weiteres Beet, morsch und verunkrautet. Das ist heuer zur kompletten Erneuerung dran und hier werde ich dann mein Vergleichsbeet ohne Torf aufbauen, da die Bedingungen hier genauso sind wie im bereits vorhandenen Beet.

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Zwiebeln, Kartoffeln, Kräuter

… Habe ich heute geerntet. Das erste Mal überhaupt habe ich meine Zwiebeln zu Zöpfen geflochten. Das ist gar nicht schwierig, hätte ich nicht so gedacht. Hält auch wunderbar zusammen. Und sieht einfach hübsch aus.

Die Kartoffeln auf dem Hochbeet entstanden aus im letzten Jahr übersehenen und daher nicht geernteten Kartoffeln. Dabei hatte ich das Beet wirklich gründlich durchforstet. Allerdings frage ich mich, was diese Kartoffeln an Nährstoffen in diesem uralten Beet gefunden haben. Von Rechts wegen dürften da gar keine mehr drin gewesen sein. Wenn ich aber diese Kartoffelmonster ansehe…

Wie war das noch mal? Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln. Mann, muss ich deppert sein. 

Dann habe ich auch noch geschafft, den kompletten Rosmarin abzuernten und zum Trocknen zu hängen. Ebenso den Thymian und die Melisse. Nachdem auch nahezu zu die gesamte Petersilie schon eingefroren ist, kann ich behaupten, dass ich noch nie so viele Kräuter geerntet habe. 

Und das schönste: als ich die Kartoffeln aus dem Bett holte, war alles noch knochentrocken. Jetzt schüttet es. Das hätte einen schönen Schmierkram gegeben….

Das Abernten beginnt

Der Gemüsegarten besteht mehr aus Unkraut als sonstwas. Weniger meine Beete, die sind schon in Schuß. 

Aber durch das Entfernen der Thujahecke zum Auslauf ist der Giersch dort richtiggehend explodiert, ebenso die Brennessel. Das Auslegen einer lichtdichten  Plane half nicht, das Zeug wächst darunter weiter. 

Die Himbeere und der Rhabarber sind komplett überwuchert, die Johannisbeerbüsche voller Ackerwinde. 

Letztere konnte ich die vergangenen Jahre gerade so in Schach halten. Aber es ist mühselig. 

Und da das Hochbeet nach nunmehr sechs Jahren (oder so) auch auseinanderfällt, haben wir beschlossen: wenn die Bagger kommen hat auch der Gemüsegarten seinen letzten Tag an dieser Stelle. 

Daher muss ich nun abernten was geht. Angefangen habe ich gestern mit der Petersilie. Zwei schöne Sträuße dieser Größe – was ungefähr ein Drittel meiner Gesamtpersille ist – wurde kleingehackt und eingefroren. 

Zucchinisuppe

Gerade eben habe ich Zucchinisuppe gekocht, weil ich von Herrn Vater ein Zucchinimonster bekommen hatte.

Warum ich das hier aufschreibe? Eigentlich ist eine Zucchinisuppe ja nichts Besonderes. Aber diese hier hat mir so was von lecker geschmeckt, dabei war sie ganz einfach. Und frei Schnauze zubereitet. Und da ich mir so was immer nicht merken kann – sei es auch noch so einfach – wird’s eben notiert.

Die Zucchini habe ich kleingeschnitten. Was man halt so klein nennt. Dicke Scheiben, diese dann geviertelt. Schale dran gelassen, Inneres mit den Kernen raus. Ab in den Topf. Drei Kartoffeln, mittelgroß, geschält, kleingeschnippelt, mit dazu. Zwei Zehen Knoblauch, eine Zwiebel. Einen ordentlichen Schwung Rapsöl darüber und unter Rühren angeschmurgelt, bis die ersten Stücke leicht anbräunten. Dann nach Gefühl Wasser dazu, die Gemüsestücke waren nicht bedeckt. Suppenpulver dazu, köcheln lassen.

Als alles gar war, fuhr ich mit dem Pürierstab durch. Dann einen kompletten Becher Sahne hineingekippt, mit Pfeffer und Salz (vorsichtig, weil ja durch das Brühpulver schon Salz drin ist) abgeschmeckt. Fertig. Schmeckte Himmlisch, die Kindelein fanden das auch. Sie wollten gerne noch einen Klecks Schmand in die Suppe rühren. Kann man machen, muss man aber nicht.