Dinah allein zu Haus Teil III

Wohl wissend, dass unser kleines Monster alles, was nicht niet und nagelfest ist, zusammenknabbert, habe ich, als ich sie wieder einmal allein lassen musste (Zeeta und Dinah) alles weggeräumt. Die Bademäntel und Nachthemden waren in der Badewanne, keine Handtücher hingen mehr herum, das Toilettenpapier war auch aufgeräumt. Alles gut, dachte ich. Ja, dachte ich. Als ich nach nur einer Stunde vom Stall zurückkam, fand ich Folgendes vor:

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Das Handtuch, das ich auf den Schrank gelegt hatte (83 cm hoch), lag am Boden. Ebenso der Wischfummel, den ich auch dorthin gelegt hatte. Es war nichts runtergehangen, Vielleicht aber nur ein klitzekleines Stückchen übergestanden. Unter dem Handtuch hatten sich meine Kämmutensilien befunden. Die lagen jetzt auch hier: Das muss man sich mal vorstellen! 83 cm hochspringen! Diese kurzen Beinchen!

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Auf den ersten Blick fällt einem ja noch nichts auf. Sieht alles gut aus. Wenn man es aber einmal aus der Nähe betrachtet, dann sieht es so aus:

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So ein Lumpentier! Alles zusammengenagt. Bin ja mal gespannt, wann das aufhört. Bei meinem Mann im Auto hat sie auch schon die Sicherheitsgurte zusammengefressen und die elektrische Anzeige von der Sitzheizung geliefert. Abgesehen von der Gardena Gießanlage, die mein Mann dieses Jahr runderneuern durfte. So nach dem Motto:“Schau mal Herrchen, ich habe da wieder einen Schlauch gefunden. Ein bißchen ärgerlich ist es ja schon, aber wenn die dann, so nach der 3. Läufigkeit ganz ruhig und harmlos werden, ist es schon richtig langweilig.

 

 

 

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Fräulein Feger

Wir haben eine Koppel am Waldrand. Da müssen wir die Pferde hinführen. In der Bremsenzeit kann man die Koppel kaum nutzen, da genau am Wald Unmengen davon zu finden sind und die Pferde regelmässig durchdrehen.

Aber davor und danach. Hat den Vorteil, dass das Gras während des Sommers wieder wachsen kann. Sogar während dieses Sommers ist etwas nachgewachsen. Wenn auch nicht viel.

Zwergi findet allerdings, dass es vollkommen unnötig ist, gleich hinter Frau Mama auf die Koppel zu marschieren. Nicht, wenn es nebendran ein abgeerntetes Feld gibt, auf dem man so richtig toll ausgreifen kann. Letztens zeigte sie mir dort ein paar Trabtritte, bei denen mir – verzeihen Sie die etwas vulgäre Sprache – das Maul offen stehen blieb. Also musste die Kamera mit.

Wie dem aber so ist – heute gab es mitnichten Trab zu sehen. Nein, es wurde für Iffezheim geübt, mindestens aber für Baden-Baden. Schnell, schneller, Fohlchen. Die gab ganz schön Gas!!!!!!

Dinah allein zu Haus Teil II

Auch dieses Mal war Dinah natürlich nicht allein daheim. Zeeta war wieder dabei. Ich hätte ja gern Mäuschen gespielt. Wir waren bei unseren Freunden zum Doppelkopfspielen. Die Hunde mussten ins Badezimmer. Alles, aber auch wirklich alles haben wir außer Reichweite gehabt. (In der Badewanne) Ne,nicht alles. Die Bademäntel und Nachthemden an der Tür, die hatten wir vergessen. Als wir dann so gegen 11 Uhr zurückkamen, führte mich mein erster Weg zum Badezimmer. Dort erwarteten mich nicht nur vor Freude heftig mit dem Schwanz wedelnde Scotties sondern auch ein dicker Kackehaufen und rundherum mein Nachthemd und mein Morgenmantel, fein säuberlich in Fetzen zerlegt. Leider, leider war ich nicht geistesgegenwärtig genug gleich ein Photo zu machen. So blieb mir nur übrig, die zerfetzten Teil noch einmal auszubreiten und dann zu photographieren. Schaut selbst.

Ich wollte ja schon lange einen neuen Morgenmantel und das Nachthemd hat mir eigentlich noch nie gefallen (wir waren beim Skilaufen und ich hatte meines vergessen darum musste ich ein neues Hemd kaufen und die Auswahl im meiner Größe war nicht so groß). Aber soooooo hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt.

Immerhin hat der Panelquilt für Junior Fortschritte gemacht. Mein Mann hilft mir eifrig dabei. Sozusagen ein „joint venture“. Wir haben uns überlegt, dass es besser aussieht, wenn man die querformatigen Bilder enger zusammenlegt. Schaut mal hier:

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Ich habe den Bildchen jetzt auch einen Rahmen verpasst. Dann habe ich mich ans Rechnen gemacht. Das sieht folgendermaßen aus:

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Jetzt müssen wir nur noch die Transferfolien richtig bedienen und die Bilder auf den weißen Stoff, den ich noch habe, drucken. Davon erzähle ich Euch dann demnächst.

 

Wochenendnachlese

Was für ein Glück, dass die ganz große Hitzewelle erst Anfang dieser Woche kam beziehungsweise wir am Sonntag Nachmittag nicht in der Sonne stehen mussten, sondern eine Halle hatten, um unsere Pferde zu präsentieren.

Aber von Anfang an. Samstag nachmittag startete ich noch in einer M-Dressur auf einem Turnier hier „um’s Eck“ – fünfzehn Minuten zu fahren. Ich war sehr zufrieden mit meiner Liese und wir konnten uns einen vierten Platz einsammeln – unsere zweite M-Platzierung. Natürlich hoffe ich, dass noch ein paar kommen werden. 37940940_1903252089767515_3137345280400162816_n

Sonntag dann war Fohlenschau im Gestüt meiner Bekannten angesagt. Wir hatten die Liese mit „im Gepäck“ und natürlich das rote Pferd mitsamt Fohlchen. Liese wurde als Zuchtstute eingetragen – nicht, dass ich vorhätte, sie demnächst in die Zucht zu nehmen, aber man weiß ja nie, was kommt – und das auch noch mit Prämienpunktzahl. Was habe ich mich darüber gefreut, weil ich eigentlich eher damit gerechnet hätte, dass sie knapp daran vorbeischrammt.

Und dann kam Fohlchens großer Auftritt. Völlig cool und gelassen zog der rote Profi – frisch zur Elitestute proklamiert – seine Bahn in der Halle und ihre Tochter trabte ebenso cool und gelassen nebenher. Sie wurde sehr lobend besprochen, ihre Bewertung stellte mich sehr zufrieden – aber das viele Lob, das meine alte Dame mit ihren 21 Jahren erhielt – ja, das ging mir runter wie Öl. Ist und bleibt sie doch meine Allerbeste!

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Wir haben einen Vogel!

Im Frühjahr war es in unserem Garten so verdächtig still. Kein Bienengesumme, kaum andere Insekten. Was sollten die Vögelein, die in unserem Garten wohnen, bloß futtern? In den Zeitungen wurde es auch schon diskutiert. Soll man oder soll man nicht weiterfüttern? Wir haben uns dazu entschlossen diesen Sommer durchzufüttern und wir haben es richtig gemacht. Waren zunächst nur zwei, drei Blaumeisen und auch nur 1 Grünlingpäarchen am Futterhaus, Spatzen gab es bereits einige und Herr und Frau Specht kamen ja auch noch eine Weile, so ist es jetzt eine regelrechte Invasion.  Wir sehen jetzt bestimmt die Fütterung der 3. Generation. Doch davon will ich ein anderes Mal erzählen.  Vor ca. 3 Wochen blieb mir schier der Mund offen stehen. Saß doch unten am Vogelhaus ein quietschgelber Vogel mit schwarzem Kopf und Schnabel und rostroter Brust. Ich hätte ihn so gern photographiert, aber mein Mann hatte den Photoapparat mit auf seine Radltour genommen.

Nun saß ich jeden Tag am Fenster, bekam schier einen Schiefhals vom Hinausgucken und habe gehofft, dass der Vogel noch einmal käme. Mehr als eine Woche. Dann plötzlich war er wieder da. Seither versuchen wir ihn zu knipsen, aber er ist so scheu, beim kleinsten Geräusch ist er auf und davon. Anfangs kam er immer nur gegen 5 Uhr, aber seit neuestem kommt er mehrmals am Tag. Ich glaube, er hat es jetzt kapiert. Nun müsste er nur noch begreifen, dass ihm hier bei uns im Garten keine Gefahr droht und er ruhig mal wieder auf dem Boden spazierengehen darf. (Katzen habe wegen unserer Schotten hier keine Gnade) Und auch länger bleiben. Ein kleines Bild habe ich von ihm erwischt, unscharf ist es auch,  ansonsten kann ich nur eines aus dem Internet bieten. Aber vielleicht wird es ja noch einmal.

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Das hier ist sogar noch eine bessere Seite, habe ich aber erst jetzt entdeckt:

http://www.natur-lexikon.com/Texte/HWG/003/00254-Dorfweber/HWG00254-Dorfweber.html

Ist das nicht ein toller Vogel? Gehört zu den Webervögeln und stammt aus Afrika und anderen heißen Gefilden. Bestimmt ist er irgendwo ausgebüxt. Und jetzt mal eine Frage an die Vogelkundler unter Euch: Hat dieser Vogel, wenn er gefüttert wird, eine Überlebenschance bei uns im Winter? Ich bin gespannt auf Antworten.