Wir haben einen Vogel ……Fortsetzung

Das mochten ja manche gedacht haben, als ich im letzten Jahr davon schrieb, dass wir den Sommer über die Vögel weiterfüttern wollten. (Wir waren damit allerdings nicht allein)  Abgesehen davon, dass wir diesen wunderbaren „Dorfweber“ zu Besuch hatten, die bei uns ansässigen Spatzen, Amseln, Kohlmeisen und Blaumeisen hatten – ich will nicht lügen- gefühlte 3 Bruten.

Selbstverständlich wurden sie auch über den Winter weitergefüttert. Der Tisch war immer reichlich gedeckt. So fanden sich dann auch diese Kerlchen ein:

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Bachstelzen hatte ich schon sehr viele Jahre hier nicht mehr gesehen. Freilich, vor 30 Jahren, als wir hier gebaut haben, da gab es noch etliche von ihnen. Ja und Ehepaar Ringeltaube kommt uns auch oft besuchen. Sie vertragen sich bestens mit allen anderen „Gästen“.

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Ach ja, und wußtet ihr schon, dass Elstern mehrere Nester bauen aber nur eines beziehen? Beim anderen Nachbarn in der Blutpflaume gleich neben unserer Einfahrt haben sie auch ein Nest gebaut. Sie wurden während der Bauzeit immer wieder von einer dicken, fetten Krähe angegriffen. Elstern bauen ein ganz tiefes Nest und oben drüber so eine Art Dach, damit Nesträuber nicht von oben hineinschauen können.  Wegen fortgesetzter Belästigung haben die Zwei dann wohl woanders gebrütet, aber zum Futtern kommen sie immer wieder hierher.

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Für diesen Riesenvogel ist es äußerst beschwerlich sich am Vogelhaus festzukrallen und zu versuchen etwas von Innen zu erhaschen. Aber sie versuchen es immer wieder.

Dann haben wir noch eine Rarität im Garten. Sie heißt „Flecki“ und ist eine Amsel mit vielen weißen Flecken. Ich nehme an es handelt sich hierbei um Pigmentstörungen.

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Aber der absolute Knaller unserer Vögel ist „Clumsy“. Das bedeutet „Tolpatsch“. Er heißt so, weil er keine korrekte Schwanzfeder hat, sondern nur den Schatten einer Feder. Damit konnte er im letzten Sommer kaum fliegen. Statt dessen ist er immer mit Volldampf über den Garten gehechtet. Teils im Galopp, teils im Trab. Das sah zu putzig aus.  Zwischenzeitlich ist ihm dann eine brauchbare Schwanzfeder nachgewachsen, so dass er das Fliegen lernen konnte. Aber auch der erneute Verlust seiner Schwanzfeder konnte ihn nicht daran hindern Platzhirsch in unserem Garten zu werden.

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Auch wenn das Bild etwas unscharf ist, ich wollte Euch nicht vorenthalten wie es aussieht, wenn er seine Pfründe verteidigt. Er bekommt dann immer einen „Stiernacken“ und saust los. Komischerweise nur gegen andere Amseln, nicht gegen Stare und Spatzen und deren Babies.

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Für heute habe ich nun mal genug von unseren Vögeln erzählt. In den nächsten Tagen werde ich den Bericht fortsetzen. Ein schönes Wochenende!

 

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Aus Springpferd …

… mach Dressurpferd.

Bereits im letzten Sommer habe ich aufgehört, in die Springstunde zu fahren. Zeitlich gesehen passte es immer weniger rein und stresste mich dadurch immer mehr, obwohl das Springen dem Roß und mir immer noch Freude machten. Aber das Drumherum…

Nun bekommt sie also endlich eine bessere dressurmässige Ausbildung. Gesprungen wird dafür jeder Baumstamm, den wir im Wald finden.

Und mit 16 Jahren hat sie nun tatsächlich die ersten zwei Male die Kandare draufgehabt, denn nun endlich hat sie den dafür notwendigen Ausbildungsstand erreicht. Ich finde, dass das zur Zeit gar nicht so schlecht aussieht!

Samstag 11.5. Sonne und Wolken, windig. 15 Grad abends Regen

„Was ist denn das, Mama?“

Wir saßen nach dem gemeinsamen Autoputz gemütlich eisessend auf unserer sonnenbeschienenen Terrassentreppe, als das Prinzeßchen auf ein Flattertier in den Blüten zeigte. Ich sah genauer hin. „Keine Ahnung“, musste ich zugeben. „Den sehe ich auch das erste Mal.“P1190075

Schnäuzelchen wurde gebeten, die Grille zu holen, damit ich möglicherweise ein Foto des seltsamen Getiers schießen konnte. Derweil bemühte ich das Internet, fand aber offensichtlich zunächst nicht die richtigen Suchbegriffe. Also erst einmal ein paar Bilder gemacht. Dutzende. Diese zwei sind akzeptabel. Der kleine Flattermann ist extrem flott unterwegs und man bekommt ihn wirklich kaum vor die Linse und schon gar nicht richtig scharf. Zumindest nicht mit meinen fotografischen Fähigkeiten in Kombination mit der Grille. P1190077

Dann wurden wir auch mit der Suche fündig. Es ist ein – Großer Wollschweber. Kannten Sie den? Ich hatte noch nie von ihm gehört, geschweige denn, ihn gesehen. Und heute waren gleich mehrere hier unterwegs.

Zusätzlich zum Wollschweber habe ich noch ein paar schöne Bilder meiner Frühlingsblüher für Sie. Die Mirabelle blüht prächtig und es summt darin, dass es eine wahre Freude ist. Des Nachbarn Bienen freuen sich – und wir mit, denn wir bekommen feinen Honig und im Spätsommer feine Mirabellen von den Bienen. P1190133P1190131P1190128P1190126P1190124P1190122P1190118P1190116P1190110

Sonnig, leichter Wind, 18 Grad

Vorher….Nachher

Wie Ihr ja alle bereits wisst, haben „mein Oller“ und ich zwei ganz entzückende Schotten/Scotties/Scottish Terrier. Das ist eine ganz unglaubliche Hunderasse. Unsere zwei Mädels heißen Zeeta (die Ältere) und Dinah (die Jüngere). Von Dinah habe ich hier ja schon des öfteren geschrieben. Vor ihnen gab es schon Bonnie, Cloey und Miranda. Und man glaubt es kaum, sie waren alle anders. Die Frechste, die wir je hatten war Dinah. Die absolut Lauffreudigste und Brävste war Bonnie. Sie konnte auch Mäuse fangen. Cloey war sehr, sehr gern draußen und Miranda bei weitem die Geduldigste, denn als Zeeta als Kleine ins Haus kam, hat diese ihr beim Toben fast den ganzen Bart ausgerissen, ohne dass sie sich gewehrt hätte. Doch nun zu den beiden Damen.

Im Winter lassen wir immer das Fell wachsen. Das hat dann zur Folge, dass Zeeta z.B. mehr einem Hochlandrind

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ähnelte als einem Schotten.

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Aber dann wurde es draußen wärmer und ich beschloss dieses zu ändern. Jetzt sieht sie wieder wie ein Schotte aus.

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Ja und so sah Dinah aus.

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Wenn ich frech sagte, so sieht man das an diesem Bild am Besten. Sie zieht nämlich ihre Lefzen hoch und zeigt die Zähne. Das lag daran, dass „mein Oller“ mit dem ihr fremden Photoapparat zu nahe kam. Dann drohen wir halt erst mal. Sie hat einen ordentlichen Pelz drauf. Deshalb nenne ich sie auch gern „Plüschi“. Nun ist der Plüsch weg und dies ist das Ergebnis.

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Sie ist noch nicht ganz fertig, Die Füsschen müssen noch gerichtet werden, aber für den Anfang schon mal ganz gut.

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Sie liebt das Rumgeziepe nämlich überhaupt nicht und daher müssen wir es immer in Etappen machen. Nun kann „der Schiet“ ja wieder wachsen! Ist sie nicht unglaublich, diese Verwandlung?

 

 

Sie sind wieder da…

die Stare. Schon seit 2 Wochen! Im letzten Jahr hat unser Nachbar in seine Kastanie einen selbstgebastelten Starenkasten aufgehängt. Und kaum sind die Vögel wieder da, ist der Kasten auch schon bezogen. Leider scheint der Herr Nachbar aber keinen Stern im Vogelfuttermichelin zu haben, denn die putzigen Vögel kommen immer fleißig zu uns zum dinieren!  Wenn das so weitergeht , müssen wir vom Nachbarn noch Kostgeld beantragen.  Wir haben ihn schon mal vorgewarnt. Inzwischen sind es allerdings auch schon 5 Stare, die sich an unserem Futterplatz tummeln. Lustige  Vögel sind das. Ich mag sie.

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