Vorher….Nachher

Wie Ihr ja alle bereits wisst, haben „mein Oller“ und ich zwei ganz entzückende Schotten/Scotties/Scottish Terrier. Das ist eine ganz unglaubliche Hunderasse. Unsere zwei Mädels heißen Zeeta (die Ältere) und Dinah (die Jüngere). Von Dinah habe ich hier ja schon des öfteren geschrieben. Vor ihnen gab es schon Bonnie, Cloey und Miranda. Und man glaubt es kaum, sie waren alle anders. Die Frechste, die wir je hatten war Dinah. Die absolut Lauffreudigste und Brävste war Bonnie. Sie konnte auch Mäuse fangen. Cloey war sehr, sehr gern draußen und Miranda bei weitem die Geduldigste, denn als Zeeta als Kleine ins Haus kam, hat diese ihr beim Toben fast den ganzen Bart ausgerissen, ohne dass sie sich gewehrt hätte. Doch nun zu den beiden Damen.

Im Winter lassen wir immer das Fell wachsen. Das hat dann zur Folge, dass Zeeta z.B. mehr einem Hochlandrind

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ähnelte als einem Schotten.

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Aber dann wurde es draußen wärmer und ich beschloss dieses zu ändern. Jetzt sieht sie wieder wie ein Schotte aus.

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Ja und so sah Dinah aus.

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Wenn ich frech sagte, so sieht man das an diesem Bild am Besten. Sie zieht nämlich ihre Lefzen hoch und zeigt die Zähne. Das lag daran, dass „mein Oller“ mit dem ihr fremden Photoapparat zu nahe kam. Dann drohen wir halt erst mal. Sie hat einen ordentlichen Pelz drauf. Deshalb nenne ich sie auch gern „Plüschi“. Nun ist der Plüsch weg und dies ist das Ergebnis.

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Sie ist noch nicht ganz fertig, Die Füsschen müssen noch gerichtet werden, aber für den Anfang schon mal ganz gut.

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Sie liebt das Rumgeziepe nämlich überhaupt nicht und daher müssen wir es immer in Etappen machen. Nun kann „der Schiet“ ja wieder wachsen! Ist sie nicht unglaublich, diese Verwandlung?

 

 

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Sie sind wieder da…

die Stare. Schon seit 2 Wochen! Im letzten Jahr hat unser Nachbar in seine Kastanie einen selbstgebastelten Starenkasten aufgehängt. Und kaum sind die Vögel wieder da, ist der Kasten auch schon bezogen. Leider scheint der Herr Nachbar aber keinen Stern im Vogelfuttermichelin zu haben, denn die putzigen Vögel kommen immer fleißig zu uns zum dinieren!  Wenn das so weitergeht , müssen wir vom Nachbarn noch Kostgeld beantragen.  Wir haben ihn schon mal vorgewarnt. Inzwischen sind es allerdings auch schon 5 Stare, die sich an unserem Futterplatz tummeln. Lustige  Vögel sind das. Ich mag sie.

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Ein kleiner Winterrückblick

Wie schön, dieses Jahr hatten wir dann doch noch Winter! Die Hunde fanden es auch herrlich. Sie wollten eigentlich überhaupt nicht mehr rein. Sind ja auch Schotten und sollten so ein Wetter gewohnt sein.

 

 

 

 

Allerdings hatten sie ja einen Riesenpelz drauf und Zeeta (rechts im Bild) sah am Kopf eher wie ein schottisches Hochlandrind aus.

Wir hatten die Vögel ja schon im Sommer durchgefüttert. Selbstverständlich haben wir das über den Winter fortgesetzt. Als der BUND seine Vogelzählung machte, konnten wir allein an unserer Futterstelle mindestens je 6 Kohlmeisen und Blaumeisen und 1 Weidenmeise zählen. Dazu kamen 8 Amseln, 12 Erlenzeisige, 1 Stieglitz, 1 Rotkehlchen, 1 Zaunkönig und 1 Distelfing und mindestens 40 Spatzen. Das Photo unten wurde allerdings an einem anderen Tag gemacht, aber man bekommt schon so einen kleinen Eindruck, wie die sich hier getummelt haben.

Ja und dann war ich natürlich auch ein wenig fleißig. Ich habe z.Zt. gefühlte 1000 Werke in Arbeit. Jeden Tag wurschtel ich an einem Teil. so wird es nicht langweilig. Und ja, ich sollte den Glorieta Quilt endlich fertigquilten, aber das Teil ist so schwer und man kann es nur mühsam drehen, damit man mit der Nadel richtig einstechen kann. Aber es wird schon.

So habe ich also mein „Hanging Cosmetic Bag“ genäht (ich habe ihn hier schon vorgestellt) und dazu musste ich unbedingt noch eine kleine Tasche nähen. Also bitte schön, hier ist sie:

Dann habe ich auch noch ein Blossomdeckchen für einen meiner Glastische fertiggenäht. Hier habe ich, wie schon bei dem „Mut zur Farbe Tischläufer“, die Stoffdrucktechnik von Linda Franz von Inklingo angewendet. Auch er ist handgenäht.

 

 

 

Ich habe noch einen Wandbehang fertiggestellt, aber den zeige ich Euch erst vor Ostern.

 

Auf ein Neues!

Jetzt schreiben wir schon das Jahr 2019. Wie die Zeit verfliegt!

Ich hoffe, Sie sind alle gut ‚rübergekommen. Wir haben hier schön in der Familie gespeist – das übliche Fondue chinoise *hmmmm* – und haben das Jahr gemütlich ausklingen lassen. Ein, zwei Irritationen gab es. Erst war der Dill in der Gefriertruhe nicht auffindbar – und später sorgte ein Teller in Scheiben geschnippelter Lauch dafür, dass wir alle mehr oder minder aufgelöst – halb genervt und halb am Lachen – durchs Haus flitzten und diesen Lauch suchten. Irgendwann beschlossen wir – dann halt Fondue ohne Lauch. Wir gingen an den Kellerkühlschrank um die vorbereiteten Platten mit Fleisch zu holen – und – da stand der Teller Lauch.

Jeder einzelne von uns hatte einen Blick in diesen Kühlschrank geworfen!!!!! Es war einfach unglaublich, und beweist wieder einmal, dass der Mensch doch gerne das sieht, was er zu sehen erwartet. Und das waren – Fleischplatten. Kein Lauchteller. Meine Güte, was haben wir gelacht.

Heute früh begrüßte mich dann ein Igel im Garten. Im Januar nicht gerade optimal. Ganz schnell stellte ich ihm ein Tellerchen mit Katzenfutter hin, an dem er sich nach anfänglicher Scheu dann auch gütlich tat. Nun hat er immerhin wieder etwas im Bauch. P1180149

Von Deppen im Schnee…

… gleich drei von der Sorte konnte ich heute erleben. Nein, die Kindelein waren unschuldig, die haben nur mal wieder mit den Inlinern Biathlon gespielt… Obwohl ja eigentlich angesagt ist, dass sie nur Inliner fahren sollen, wenn die Straße trocken ist, was durch den tauenden Schnee heute nicht der Fall war. Nun ja.

Die Deppen gingen heute auf vier Beinen. Ich hatte nämlich die glorreiche Idee gehabt, dass ich mit zwei Reitschülern heute ausreiten könnte. Die sitzen beide schon ziemlich stabil im Sattel und beherrschen auch den leichten Sitz. Und die Pferde sind ja brav… Die nicht ganz so brave hatte ja ich unter dem Allerwertesten.

Nun ja – wir ritten so gemütlich durch den Schnee, alles war bestens. Bis zur Biogasanlage. Hier trat Depp Nummer eins in Aktion, was aber zu erwarten gewesen war. Diese Biogasanlage findet mein verhindertes Springpferd jedes, aber auch jedes Mal gefährlich. Im Schritt vorbei geht nicht, da landet man unweigerlich zehn Meter im Feld. Da ich das gerne vermeide – wer will schon auf Kriegsfuß mit den Landwirten stehen – geht es da normal im Trab vorbei. Mir ist zwar nicht klar, warum die Biogasanlage im Trab ungefährlicher sein soll als im Schritt – aber man muss Pferde ja nicht immer verstehen.

Wir also in ruhigem Trab auf das Corpus Delicti zu. Das Springpferd sieht – einen Minibagger. Der baggert nicht nur neben der Anlage, sondern klappert auch schön fleißig mit der Baggerschaufel. Da wir von hinten kommen, sieht er uns nicht.

Bumms, der Zosse steht – und nichts wie rein mit dem Rückwärtsgang. Die beiden eigenlich braven Vierbeiner finden das eine coole Idee und sind gleich voll mit dabei. Glücklicherweise lässt sich meine Dame schnell überzeugen, dass vorwärts doch die bessere Idee ist und es geht an der Biogasanlage im Trab vorbei.

Jaaaa – und dann hatte wohl das älteste Pferd im Bunde mit ihren 21 Jahren die närrische Idee, dass jetzt das Galoppieren angesagt sein und zog davon. Der junge Mann oben drauf brauchte eine Weile, bis er sie wieder angehalten hatte, aber das sah alles noch ganz lässig aus.

Wer gar nicht mehr lässig war, war das Springpferd, die eigentlich fand, man könnte jetzt mal ein prächtiges Wettrennen starten. Da ich sie nicht ließ, bekam sie ziemlich schlechte Laune und bei der dritten im Bunde war das nicht sehr viel besser. Aber alle drei beruhigten sich wieder und weiter ging es in gemütlichem Schritt.

Wie heißt es doch so schön? Je öller, je döller? Auf das rote Pferd traf das heute ganz besonders zu. Die Aktion mit dem Weggaloppieren brachte sie nämlich noch sage und schreibe zwei Mal. Während ihr junger Reiter sie immer wieder nach ein paar hundert Metern  problemlos zum Halt brachte und sie dann geduldig auf uns Nachfolgende wartete (so nach dem Motto „War da was?“)  hatten wir ein wenig zu kämpfen. Wettrennen, Sie verstehen? Geht ja gar nicht, dass da eine einfach davon galoppiert…

Heil daheim angekommen sind wir wieder. Und ganz ehrlich – dass die alte Dame noch so viel Spaß am Laufen hat, freut mich unglaublich!

Dinah allein zu Haus Teil III

Wohl wissend, dass unser kleines Monster alles, was nicht niet und nagelfest ist, zusammenknabbert, habe ich, als ich sie wieder einmal allein lassen musste (Zeeta und Dinah) alles weggeräumt. Die Bademäntel und Nachthemden waren in der Badewanne, keine Handtücher hingen mehr herum, das Toilettenpapier war auch aufgeräumt. Alles gut, dachte ich. Ja, dachte ich. Als ich nach nur einer Stunde vom Stall zurückkam, fand ich Folgendes vor:

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Das Handtuch, das ich auf den Schrank gelegt hatte (83 cm hoch), lag am Boden. Ebenso der Wischfummel, den ich auch dorthin gelegt hatte. Es war nichts runtergehangen, Vielleicht aber nur ein klitzekleines Stückchen übergestanden. Unter dem Handtuch hatten sich meine Kämmutensilien befunden. Die lagen jetzt auch hier: Das muss man sich mal vorstellen! 83 cm hochspringen! Diese kurzen Beinchen!

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Auf den ersten Blick fällt einem ja noch nichts auf. Sieht alles gut aus. Wenn man es aber einmal aus der Nähe betrachtet, dann sieht es so aus:

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So ein Lumpentier! Alles zusammengenagt. Bin ja mal gespannt, wann das aufhört. Bei meinem Mann im Auto hat sie auch schon die Sicherheitsgurte zusammengefressen und die elektrische Anzeige von der Sitzheizung geliefert. Abgesehen von der Gardena Gießanlage, die mein Mann dieses Jahr runderneuern durfte. So nach dem Motto:“Schau mal Herrchen, ich habe da wieder einen Schlauch gefunden. Ein bißchen ärgerlich ist es ja schon, aber wenn die dann, so nach der 3. Läufigkeit ganz ruhig und harmlos werden, ist es schon richtig langweilig.

 

 

 

Fräulein Feger

Wir haben eine Koppel am Waldrand. Da müssen wir die Pferde hinführen. In der Bremsenzeit kann man die Koppel kaum nutzen, da genau am Wald Unmengen davon zu finden sind und die Pferde regelmässig durchdrehen.

Aber davor und danach. Hat den Vorteil, dass das Gras während des Sommers wieder wachsen kann. Sogar während dieses Sommers ist etwas nachgewachsen. Wenn auch nicht viel.

Zwergi findet allerdings, dass es vollkommen unnötig ist, gleich hinter Frau Mama auf die Koppel zu marschieren. Nicht, wenn es nebendran ein abgeerntetes Feld gibt, auf dem man so richtig toll ausgreifen kann. Letztens zeigte sie mir dort ein paar Trabtritte, bei denen mir – verzeihen Sie die etwas vulgäre Sprache – das Maul offen stehen blieb. Also musste die Kamera mit.

Wie dem aber so ist – heute gab es mitnichten Trab zu sehen. Nein, es wurde für Iffezheim geübt, mindestens aber für Baden-Baden. Schnell, schneller, Fohlchen. Die gab ganz schön Gas!!!!!!