Drei Wochen!

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Ein Traum wird wahr

Ich wäre ja schon mit einem braunen oder schwarzen Stutfohlen schwer zufrieden gewesen. Sogar ein Hengstfohlen, Hauptsache gesund und munter, hätte ich sehr willkommen geheißen.

Aber dass da am Montagabend um 22:17 ein fuchsrotes Stütchen auf die Welt kam, haut mich komplett um und irgendwie kann ich es noch so gar nicht glauben, dass sie wirklich da ist. Ein Traum wird wahr!

Der roten Mama scheint es gelegentlich ähnlich zu gehen. Sie ist sehr besorgt um ihr Fohlchen und einfach eine großartige Mutterstute.

Heute gelangen dann ein paar Fotos, die ich Ihnen hier zeigen möchte. Die Grille und ich sind noch nicht ganz warm miteinander, sie fotografiert noch nicht immer ganz so, wie ich es möchte, aber ich habe sie – und das Fotografieren – auch sträflich vernachlässigt. Das muss sich nun ändern. Nun, genug geredet – hier kommt sie:

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Jeden Abend das gleiche Spiel

Abends, bevor wir ins Bett gehen wollen, müssen die Doggies noch einmal zum Pipi machen rausgelassen werden. Meistens dauert es dann nicht lange und ein ganz fürchterliches Gebell erklingt. Schon am Ton erkennen wir: Er ist wieder da, unser Hausigel. Zeeta müssen wir gleich wieder ins Haus tun. Dann machen wir uns, mit einer Taschenlampe und einem doppeltgelegten Frotteehandtuch bewaffnet, auf zum Vogelhäuschen, denn dort sitzt er meistens und schmatzt an dem heruntergefallenen Vogelfutter herum.

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Natürlich muss Dinah ihn auch gleich beschnuppern. Sie ist dabei aber ziemlich vorsichtig. Drum muss sie auch nicht ins Haus.

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Ein Riesenoschi ist das. Mittlerweile hat er sich schon an das Handtuch drüberlegen gewöhnt und Angst hat er auch keine mehr, denn in meinen Händen entrollt er sich schon auf dem Transport in den hinteren Teil des Gartens, da hin, wo die Hunde nicht hinkommen können. Und so sieht unser Freund entfaltet aus.

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Zu goldig! Und dieser watschelige Gang. Ich habe meinem Liebsten sofort aufgetragen ein Igelhäuschen zu bauen. Eines, in dem er vielleicht Junge bekommen,  man ihn füttern und in dem er überwintern kann. Das muss dann so gelegt sein,dass Ratten und ähnliches Getier nicht hinein kann, denn die wollen wir ja nicht vermehren.  Hat jemand von Euch eine zündende Idee? Für Tips bin ich wagenweit offen. Eine schöne Woche Euch allen.

21 Jahre!

21 Jahre werden es heute. Im Oktober dann werden es auch volle 21 Jahre, dass sie mich begleitet – beinahe mein halbes Leben.

21 Jahre vollgestopft mit vielen, vielen Höhen und nur wenigen Tiefen. Das Anreiten – spielerisch und vollkommen einfach. Das allererste Turnier – und gleich ein Sieg. Zwölf Jahre gesund im Dressurviereck – von den allerersten Basisprüfungen bis in die schwere Klasse. Nie bekam man den Eindruck, dass ihr etwas zu dumm war, immer war sie völlig bei der Sache. Ob es mir mir die M-Dressur war, die konzentriert absolviert wurde oder mit einem jungen Mädchen eine E-Dressur. Zwar triefte ihr dabei die Langeweile aus jeder Pore – aber sie trug ihre junge Reiterin da brav durch und sicherte ihr so manches Schleifchen.

Aber auch abseits aller Turniere war und ist sie ein Traum von einem Pferd. Ausreiten – ja, gerne. Gemütlich im Schritt? Immer doch. Oder vielleicht mal einen richtig fetzigen Galopp? Na selbstverständlich!

Später dann, mit meinen Kindern auf dem Rücken. Immer zuverlässig, immer darauf bedacht, das Reiterlein ja nicht zu verlieren. Der fünfjährige Zwerg will sie auftrensen? Na klar doch, alles kein Problem, sie nimmt das Gebiss ja ganz freiwillig.

Als Mutterstute ebenfalls wunderbar. Ihr bislang einziges Fohlen hat sie wunderbar behütet, ihm beigebracht, dass es aber auch gar nichts gibt, wovor man sich fürchten müsste. Eine Hüpfburg in Nachbars Garten? Ach, Fohlen, die interessiert doch gar niemanden. Auf diese unerschrockene Art ist auch aus dem jetzt bereits Vierjährigen ein mutiges und zuverlässiges Reitpferd geworden, das seiner Besitzerin nur Freude bereitet.

Und wir warten heuer wieder auf ein Fohlen. Es wird ihr Letztes sein und wir hoffen, dass wir noch einmal Glück haben und alles gut geht…

Alles Gute zum Geburtstag, bestes Pferd der Welt! Auf dass Du noch ein paar Jahre bei uns bleiben mögest!!!P1130516

Dinah allein zu Haus

Na, nicht ganz, Zeeta war auch dabei. Aber da bin ich mir zu 100% sicher, dass sie es nicht war.

Wenn wir unsere Hunde mal nicht mitnehmen können – weil zu heiß, oder nicht willkommen – dann verbringen sie die Zeit im Badezimmer. Sollte einmal ein Malheur passieren – bei Dinah ist das ja immer noch möglich – dann kann man es leicht wegputzen. Und so sah es dann neulich aus als wir zurückkamen:

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Nun ja, einen Teil davon hat sie wohl auch gefressen, z.Zt gehört sie ja noch zu den Allesfressern – sogar Radieschen, egal, alles was auf dem Boden liegt, wird probiert. Das Fressen von Klopapier hat zumindest den Vorteil, dass die „Würstchen schon eingepackt herauskommen“.

 

Gestatten: Mein Name ist Buntspechthipster

Na Ihr wißt schon, das sind die Geschlotzten, seitlich die Haare geschoren, dafür umso mehr untem im Gesicht und natürlich oben drauf. Wie heißt es so heutzutage:

Das trägt man jetzt. Warum sollen nicht auch Buntspechte diese so kleidsame Mode (Stilmittel der Ironie) mitmachen.

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Leider ist die Qualität des Bildes nicht so gut, aber ich fand die auf Sturm gebürsteten Federn des Spechtes so lustig, dass ich es einfach nicht lassen konnte, darüber hier zu bloggen.