Igelalarm!!!!!!!!

Müßig zu sagen, dass wir den jeden Abend haben. Wir haben uns jetzt schon angewöhnt mit einer starken Taschenlampe zum Vogelfutterhaus zu leuchten, um zu sehen, ob wir dort wieder von Igeln Besuch haben. Wenn sie da sind – manchmal sind es mehrere – dann lassen wir sie in Ruhe futtern. Es ist zwar kein Igelfutter, aber es scheint ihnen trotzdem zu schmecken. Man kann das Schmatzen förmlich hören.

Gestern Abend war kein Igel da. Wir konnten also die Hunde für ihr Abendgeschäft  rauslassen. Zeeta links, Dinah rechts. Und schon ging es los. Wie ein geölter Blitz rannte Zeeta zu Dinah. Da war doch tatsächlich ein kleines Kerlchen. Der musste just in der Zeit, in der wir den Hunden ihre Leuchthalsbänder umgelegt hatten, eingetrudelt sein.        Das übliche Verfahren. Handtuch drüber und ab zum Igelhaus. Ha, aber Pustekuchen! Es erscholl sogleich weiteres Gebell. Und das war ein richtig dickes Teil. „Min Öllen“ hat es – wie immer – mit dem gelben Handtuch aufgenommen. Und stellt Euch vor, das Viecherl hatte so viel Zutrauen, es hat sich nicht einmal mehr aufgerollt. So nach dem Motto: „Ich weiß ja schon, dass ihr mir nichts tut und dass es jetzt zum Futter geht.“                            So etwas Goldiges. Ich bin gleich mit meinem Igel in der Hand ins Haus geflitzt und habe den Photoapparat geholt. „Min Öllen“ hat mit seiner Taschenlampe im Mund auf den vorwitzigen Kerl geleuchtet und ich habe einhändig photographiert. Und nun schaut Euch mal an, was für tolle Bilder mir da gelungen sind.

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Ich musst nichts retouchieren, sie waren einfach so. Wenn man es so gewollt hätte, wäre es kaum besser gelungen.

7.5.

Sechs Jahre ist er heute alt und seine glückliche Besitzerin schickte einen Fotogruß vorbei. Hat sich wirklich toll entwickelt, der Bursche!

Mittwoch, 6.5., sonnig, 15 Grad, 0 ltr.

Donnerstag, 7.5., sonnig, 19 Grad, 0 ltr.

Keine 3 Sekunden dauert es…..

bis die Wauzis „Igelalarm“ geben. Sie zischen aus dem Haus, einer rechts, einer links und schon geht das Gebell in den grellsten Tönen los. Zumeist befinden sich die kleinen, ach was sag ich denn, die mittlerweile dick und fetten Stacheltiere irgendwo in der Nähe des Vogelfutterhäuschens. Dort naschen sie nämlich von den Rosinen und Erdnüssen und von den getrockneten Würmern, die wir dort an die gefiederten Freunde füttern. Eigentlich sind die ja 1 m über der Erde im Futterhäuschen, aber es fällt halt immer etwas runter.

Nun gestern war wieder so ein Igelalarmtag. Min Öllen schnappt sich das dicke, gelbe Handtuch und die starke Taschenlampe, ich schlupfe schnell in meinen Gartenanorak (ein von meinem Sohn geerbtes Teil, das mindestens schon 20 Jahre alt ist und deswegen auch Rosenlöcher haben darf) und fülle die Igelfutterschälchen auf.

Wir haben ja unseren Wirtschaftsgarten, in dem auch das selbstgebastelte Igelhaus steht, durch einen Zaun vom Luxusgarten (Stilmittel der Ironie) getrennt. Kaum war min Öllen am Zaun angelangt, das waren von der Igelfundstelle vielleicht 20 Schritt, da bellte es schon wieder hysterisch. Also nichts wie hin zum Igelhaus, Igel ablegen und den neuen Igel holen.

Ich war noch nicht über dem Zaun, als ein Aufschrei vom Igelhaus kam. Mensch, guck mal, hier sind schon drei im Haus! Leider ist einer von ihnen vor Schreck über das Getöse gleich wieder weggelaufen, aber es waren immer noch 4 da. (Die sind nämlich schnell, die kleinen Biester)  Wie ihr seht, haben wir sie jetzt markiert. Der mit dem dunkelblauen Fleck ist jetzt schon das 3. Mal dagewesen. Dieses Mal hat er gleich den Weg zum Igelhaus gefunden, ohne Umweg über das Vogelfutterhaus.

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Wir also zurück zum Gebell und den nächsten Igel geschnappt. Erst musste er aber markiert werden. Dieses Mal, da alle 4 Farben schon vergeben sind, zweifarbig blau/grün. Damit wir euch die Brummer zeigen können, habe ich ihn einfach auf den Anderen abgelegt.

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Das hat die nicht sonderlich gestört, wie man hier sehen kann.

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Dann hab ich mich aber doch erbarmt und habe ihn wieder herausgehoben, ihm seinen eigenen Futternapf hingestellt und das Dach wieder geschlossen.

Heute Morgen waren alle Näpfe fein säuberlich ausgeschleckt. 3 Katzenfutternäpfe, knallvoll!

Hach, es macht einfach einen irren Spass.

Was dienstags so los ist…

Sonntag Nachmittag hatten wir Zwergi in die Pferdeklinik bringen müssen. Verdacht auf einen vereiterten Backenzahn… Als zuverlässige Helferin fungierte die Rote, mit deren Hilfe es in einer halben Stunde gelang, Zwergi auf den Anhänger zu bugsieren. Dass wir vorher ohne „Hilfe“ der Roten eineinhalb Stunden erfolglos versucht hatten, trete ich lieber nicht so breit… völlig normal übrigens für ein so junges Pferd…

Heute durfte Zwergi dann schon wieder nach Hause, da sich der Verdacht – glücklicherweise – nicht bestätigt hatte. Heute dauerte das Verladen nur 15 Minuten. Diesmal gleich mit Hilfe der roten Mama.

Zwei Meter bevor wir dann in Zwergis heimischem Stall bei ihrer Kumpeline ankamen, trat sie mir noch gekonnt auf die Zehe… erinnert mich an ihre Mutter in jungen Jahren… die war auch ein Meister der Sidesteps mit Fuß drunter… allerdings sah mein Zeh damals nie so blau aus…

Während ich mit den Pferden unterwegs war, waren Schnäuzelchen und die Kinder fleißig. Sie schnitten den Koppelzaun aus. Inclusive einer Wildrose mit mindestens drei Zentimeter dicken Ästen, die in den Zaun wucherte. Schnäuzelchen meinte, er fühle sich nach dem Kampf mit ihr so zerschrammt wie Br.uce Wil.lis … Na, so lange er nicht „Let it snow…“ singt…

Und das Puzzle ist auch schon ein ordentliches Stück weiter gediehen!

Dienstag, 7.4., sonnig, 21 Grad, 0 ltr.

Es ist 22:10! Igelalarm!!!

Mann, das geht aber dieses Jahr früh los. Wir haben ja den ganzen Winter – dieweil er ja so warm war – immer wieder Igelfutter ins Igelhaus gestellt. Es war auch immer wieder leergefuttert. Manchmal war Igelkacke drin, manchmal auch Mäuseköteln. Na egal, wir lieben alle Tiere. In letzter Zeit waren allerdings mehr Igelwürstchen drin. Au ja, und die Mehlwürmer, die haben besonders gut gemundet. Tscha, und wenn man die so lieb füttert, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn die gleich wieder durch unseren Garten strawanzen. Die Hunde sind da ja sichere Melder.

Heute um 22:10 das erste Mal. Igel gerettet, ins Igelhaus abgelegt, Futter reingestellt. Trockenfutter Spezial mit Mehlwürmern. 2 Katzenfutterschalen voll.

Um 11:30, wir wollten ins Bett, also Hunde noch mal raus, Igelalarm! Igel geschnappt und ab ins Igelhaus. Nur um festzustellen, dass der Vorige eine ganze Schale verspachtelt hatte. Na wohl bekomms! Jetzt bekommen die Hunde erst einmal eine Extraration Läuse/Zecken etc. Mittel. Diese Viecher habe ich nämlich nicht so gern im Bett. Die Hunde kann ich nicht daran hindern.

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Es darf gelacht werden. Man sagt ja, dass das enge Zusammenleben mit Hunden gut für die Immunität sei. In der heutigen Zeit vielleicht umso besser.

Gute Nacht

Ich will ja nicht langweilen, aber…

ich muss Euch das einfach erzählen, bzw. zeigen. 100_1585

Dieser kleine Buchfink ist ja schon lange immer wieder an unserem Futterhäuschen. Meistens zu zweit. Aber diese Vögel sind seit gestern da uns tun uns kund, dass es bald Frühling werden wird. Stare!

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Ja und da, wo andere Vögel zum Speisen kommen, erhofft er sich auch Futter. Aber denkste! „Wusch“ waren sie alle weg. Kein einziger Vogel mehr zu sehen.

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Der Sperber. Manchmal fliegt er hier vorbei und schnappt sich im Fliegen eines der Vögelchen, aber heute hat er sich ganz frech im Flieder niedergelassen. Ich hab meinen Augen nicht getraut. Und natürlich war der Photoapparat gleich zur Hand.

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Dort hat er etwa 5 Minuten gesessen. Es kam aber kein „Futter“ und so hat er sich wieder davongemacht. Kaum war er weg, waren alle anderen wieder da. Zu nett.