Pst, nicht verraten

Wie es sich für eine ordentliche Oma gehört, muss sie den Enkel-Kindelein, wenn sie einmal einhüten muss, natürlich auch vorlesen. Das mache ich ausgesprochen gern, denn ich habe schier unersättliche Zuhörer. Das Ganze findet folgendermaßen statt.

Wir drei quetschen uns nebeneinander an die kurze Seite von Juniors Bett, decken uns mit seiner Piratenquiltedecke zu, im Rücken eines von den unzähligen Riesenkuscheltieren. Aber leider ist es eine Außenwand und trotz der tierischen Polster immer noch kalt. Das bewog mich über Abänderung nachzudenken. Ich beschloß ein Bankpolster 40cm x 80 cm zu nähen. Prinzesschen hat ja auch eine Patchworkdecke bekommen und in meinem Fundus sind noch Unmengen an Stoffresten von dieser Decke. Reiko Kato und ihr Billy & Sue Motiv fand ich so richtig passend für ein kleines, 6jähriges Mädchen. Und das ist nun daraus geworden.

 

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An den Seiten sind Bindebänder und auf der Rückseite ist auch noch ein Motiv.

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Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass dem Prinzesschen das Kissen auch gefällt. In jedem Fall wird es zukünftig meinen Rücken besser warm halten. Übrigens, falls es jemand interessiert, unsere derzeitige Lektüre ist „Peterchens Mondfahrt“ von Gerdt von Bassewitz  in einer wunderbaren neuen  Ausgabe der Alten , mit genau denselben Bildern. Ein herrliches Buch, dass sich bestens für die Vorweihnachtszeit eignet.

Nun werde ich das noch schnell bei Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge verlinken und natürlich auch nicht vergessen Euch eine schöne Adventszeit zu wünschen.

 

 

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Die Erste

Orchidee nämlich. Schnäuzelchen schenkte sie mir vor etlichen Jahren zum Geburtstag und somit war der Grundstein für das Orchideenfenster gelegt. Von Herrn Vater hatte ich nämlich gelernt, dass Orchideen sich allein nicht wohl fühlen!

Heuer blüht sie mal wieder richtig schön!

Quilttausch

Am 11. Juli wurde meine handgenähte Sechseckquiltdecke folgendermaßen kommentiert:

Der ist ja wahnsinnig schön! Mach du mir so einen, dann mach ich dir einen von meinen 🙂
Nein Spaß bei Seite – aber so ein Quilttauschprojekt, das wär doch mal etwas oder? Ich glaub ich wär schon dabei…
Liebe Grüße

Gesagt, getan. Zunächst einmal erzählten wir uns welche Farben etc. wir überhaupt nicht leiden konnten. Dann wurde eine Maximalgrösse und ein Fertigstellungsdatum festgelegt.

Ich für meinen Teil habe sofort nach einem Quiltmuster/verfahren, das ich noch niemals gemacht hatte, gesucht und wurde bei Missouri Quilt fündig. 2,5 inch breite Streifen in weihnachtlichen Mustern hatte ich noch in meinem Fundus. Also ran an den Speck.

Anfang November war das Teil dann fertig zum Quilten. Um das Ganze noch etwas festlicher zu machen, habe ich mit einem Goldfaden gequiltet. Ja, und Ende November war das Teil dann fertig zum Abschicken. Ich schickte es los.

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Da Karin auch fast fertig war, verabredeten wir, unsere Neugier zu zügeln, bis beide Päckchen angekommen waren. Dann machten wir 8 Uhr abends als Zeitpunkt des Öffnens fest. Und jetzt haltet Euch fest!

Der Quilt, den ich dann auspackte, war wirklich der Hammer! Riesengroß und mit vielen winzigen Quadraten und in meinen Lieblingsfarben. Besser konnte man sich nicht einfühlen. Schaut doch nur einmal:

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Und auf der einen Seite waren auch schon Dreiecke eingenäht, in die ich dann meine Stange hängen konnte. Und dann lag da auch noch ein zweites Packerl drin. In dem waren noch 2 riesige Stoffreste. Ich war absolut platt.

Jetzt bleibt mir nur noch, mich noch einmal gaaaaanz herzlich bei Karin zu bedanken. Der Quilt hängt genau gegenüber von meinem PC- und Arbeitssplatz und ich kann ihn immerzu betrachten. Was ich auch tue.

Ich kann einen solchen Überraschungsquilttausch nur jedem empfehlen. Es macht wirklich Spass.

Euch allen geruhsame Vorweihnachtstage.

 

 

 

 

 

Matsche geht auch bei fünf Grad

Als ich gestern Nachmittag vom Arbeiten und anschließendem Einkaufen nach Hause komme, sitzen die Kindelein im Sandkasten. Die Außentemperatur beträgt um die fünf Grad und der Tag ist feuchtgrau.

Die Kindelein sind ein wunderbares Beispiel für „es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung“. Natürlich motzen auch sie gelegentlich, wenn sie bei schlechtem Wetter mit uns raus gehen sollen. Vor allem Junior möchte viel lieber im Haus bleiben und Bücher verschlingen.

Aber wenn sie dann draußen sind, dauert es gerade mal so lang, bis sie um die Hausecke gebogen sind und die Welt ist in Ordnung.

Da werden die Inliner an die Füße geschnallt, die Stockgewehre am Rücken befestigt und schwupp – ab auf die Biathlonpiste. Oder auf die Schaukel, die im Handumdrehen zur Absprungrampe für Skispringer wird. Manchmal aber werden auch Stöcke im Garten gesteckt und sie sausen die Gran Risa hinab.

Ich schweife wieder einmal ab. Gestern lagen die Inliner in der Einfahrt, aber die Kindelein saßen im Sandkasten. Ein großer Eimer mit patschnassem Sand, mehrere Förmchen, die mehr Wasser als Sand zu enthalten schienen. Da wurde gerührt, gematscht, gebaut. Ist doch egal, ob das Wetter grau und kalt ist!

Caswell Quilt Bilder 18 und 19

Nur noch 11 Bilder!  Das klingt übler, als es ist. Obwohl sich die Produktion der Bilder sehr in die Länge zieht, macht es mir doch immer noch großen Spaß, die einzelnen Bildchen zu produzieren. Ich glaube nämlich, nicht auf der Jagd zu sein. Mich hetzt niemand. Wenn er fertig ist, ist er fertig. Jedes Teil ist eine neue Herausforderung. Und ich freue mich total auf den Zeitpunkt alles beieinander zu sehen. Hier also nun die Werke 18

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und 19

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Wenn ich jedoch geglaubt hatte, dass ich viel von meinen Stoffresten verbrauchen würde, dann hatte ich mich gründlich geirrt. Viel grüne Blätter, ja, aber sonst hält sich das Ganze in Grenzen.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche und schicke derweil das Ganze an den Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge.