Der gelbe Hibiskus

… ist aufgeblüht. Eine von bislang 26 Blütenknospen. Unglaublich. So viele hat er noch nie angesetzt. Der Tomatendünger einmal wöchentlich scheint ihm zu bekommen.

Nur der Originalhawaiianer will keine ansetzen. Immerhin ist er dank des Düngers jetzt wieder sattgrün und kein Bleichgesicht mehr. Wer weiß, vielleicht kommt ja doch irgendwann noch mal was. Wie sagt man so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt…

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Zum allerersten Mal…

ist es dem Mann mit dem grünen Daumen gelungen eine Kamelie zum Blühen zu bringen. Als „mein Oller“ wieder einmal mit einer Kamelie angedackelt kam (wir hatten bestimmt schon gefühlte 50 Stück auf dem Kompost entsorgt), habe ich nur mit dem Kopf geschüttelt. Wir haben ja sonst keine Topfpflanzen im Haus……..
Aber dieses Mal muss ich Abbitte leisten. Er hat sich einen Strich auf den Pott gemalt, damit das Ding auch immer wieder 100% an der Ausgangsstelle stand, mit immer der gleichen Stellung zur Sonne. Es sollte sich lohnen. Vor einigen Wochen erschienen die ersten Knospen.

„Hach, die fallen ja doch alle wieder ab“ unkte ich. Ne, taten sie nicht. Jetzt blühen sie zu unseren Freude alle nacheinander auf und das mit einer tollen Farbe. Da kann man verstehen, dass sich die „Kameliendame“ eben solche Blüten ins Haar steckte.

Gemütlich am Sonntag

Während die Kinder heute vermutlich Quiltfrus Haushalt durcheinanderbringen, begannen wir den heutigen Tag – nach einem gemütlichen Frühstück- mit einem fast einstündigen Spaziergang durch unseren angrenzenden Wald. Danach wollten wir eigentlich Skirennen gucken, da dessen Beginn aber verschoben worden war, nutzten wir die Gelegenheit. Hammer und Nägel traten in Aktion und endlich hängt der Windjammerquilt über Juniors Bett!

Auch im Schlafzimmer wurden ein paar Nägel eingeschlagen. Frau Mutters Anker hängt nun auch, der Kerzenhalter wartet schon seit zehn Jahren auf seine Bestimmung – wir hatten ihn das letzte Mal in der Mietwohnung aufgehängt.

Das Segelschiff stammt aus unserem Windjammerkalender des letzten Jahres – ich fand, die Bilder seien zu Schade zum Wegwerfen. Nur mit dem Sprühkleber muss ich noch üben, den sieht man stellenweise zu sehr. Aber ich habe noch ein paar Spanplatten und Bilder!

Eine Lou für das Prinzesschen

Hach, ich habe endlich wieder Lust, zu nähen. Die war mir ja irgendwie doch etwas abhanden gekommen.

Das Töchterlein hat kaum noch Pullover. Also gab es mal wieder eine Lou. Sie wird sehr gern getragen (und hat schon den ersten Triangel drin, weil das Prinzeßchen wo hängengeblieben ist…). Inzwischen hat sich auch ein gewisses Problem herauskristallisiert, das mich dazu nötigt, meine Schnittauswahl zu überdenken. Das Kind hat Schultern wie ein Preisboxer. Lou paßt in 140 an der Schulter gerade – obwohl das Prinzeßchen eigentlich erst Nähgröße 134 trägt…

Traumwetter haben wir hier gerade, fünfzehn Grad oder sogar etwas wärmer. Zu warm und zu trocken, sagt mein Verstand. Dennoch genießen wir es. Und die Pferde auch. Die kleine Koppel ist offen und es wird sich ausgiebig gewälzt und am noch sehr mageren Gras genagt. Auch unsere alte Dame natürlich – und wenn dann so ein Prinzeßchen zum Kuscheln kommt, ist sowieso alles bestens!P1180438P1180440P1180441P1180447

Ein kleiner Winterrückblick

Wie schön, dieses Jahr hatten wir dann doch noch Winter! Die Hunde fanden es auch herrlich. Sie wollten eigentlich überhaupt nicht mehr rein. Sind ja auch Schotten und sollten so ein Wetter gewohnt sein.

 

 

 

 

Allerdings hatten sie ja einen Riesenpelz drauf und Zeeta (rechts im Bild) sah am Kopf eher wie ein schottisches Hochlandrind aus.

Wir hatten die Vögel ja schon im Sommer durchgefüttert. Selbstverständlich haben wir das über den Winter fortgesetzt. Als der BUND seine Vogelzählung machte, konnten wir allein an unserer Futterstelle mindestens je 6 Kohlmeisen und Blaumeisen und 1 Weidenmeise zählen. Dazu kamen 8 Amseln, 12 Erlenzeisige, 1 Stieglitz, 1 Rotkehlchen, 1 Zaunkönig und 1 Distelfing und mindestens 40 Spatzen. Das Photo unten wurde allerdings an einem anderen Tag gemacht, aber man bekommt schon so einen kleinen Eindruck, wie die sich hier getummelt haben.

Ja und dann war ich natürlich auch ein wenig fleißig. Ich habe z.Zt. gefühlte 1000 Werke in Arbeit. Jeden Tag wurschtel ich an einem Teil. so wird es nicht langweilig. Und ja, ich sollte den Glorieta Quilt endlich fertigquilten, aber das Teil ist so schwer und man kann es nur mühsam drehen, damit man mit der Nadel richtig einstechen kann. Aber es wird schon.

So habe ich also mein „Hanging Cosmetic Bag“ genäht (ich habe ihn hier schon vorgestellt) und dazu musste ich unbedingt noch eine kleine Tasche nähen. Also bitte schön, hier ist sie:

Dann habe ich auch noch ein Blossomdeckchen für einen meiner Glastische fertiggenäht. Hier habe ich, wie schon bei dem „Mut zur Farbe Tischläufer“, die Stoffdrucktechnik von Linda Franz von Inklingo angewendet. Auch er ist handgenäht.

 

 

 

Ich habe noch einen Wandbehang fertiggestellt, aber den zeige ich Euch erst vor Ostern.