Ich hab auch mal was „upgecycled“

2011 hatte Junior eine großartige Kombination aus Hemd und kurzer Hose… Da war er zweieinhalb Jahre alt… Herr Vater und Frau Mutter hatten sie aus Hawaii mitgebracht… Herr Vater hat auch ein Hemd aus diesem Stoff…

Jahrelang lag diese Kombination nun daheim rum und ich konnte mich einfach nicht überwinden, sie wegzugeben. Aber nur zum Rumliegen war sie auch zu schade. Und vor zwei Tagen hatte ich dann die zündende Idee. Schon bestimmt ein Jahr liegt das Schnittmuster der „Coolen Kappe“ der Erbsenprinzessin bei mir auf dem Computer.

Et voilà: Vorher – und nachher:

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Ein super entspannter Samstag

Da Schnäuzelchen von Freitag auf Samstag beruflich unterwegs war, machten die Kinder und ich quasi ein wenig Urlaub. Wir besuchten nämlich meine Eltern, übernachteten dort und verbrachten einen sehr entspannten Samstag dort.

Zwar war ich über Mittag daheim, um den Stall zu machen und zu reiten, aber ansonsten war es Erholung. Gemütliches Frühstück, schnacken, ein bisschen nähen. Kein „du musst noch dieses oder jenes“ in meinem Hinterkopf. Gar nix musste ich!

Das war so schön!

Heute: Resteverwertung in 128

Nun ist der Frühling

auch bei uns im Haus eingekehrt. Im vorigen Jahr sah ich diesen „Rainbow Seeds“ Stoff bei „Shabby Fabrics“ . Den musste ich – trotz selbstauferlegtem Stoffkaufverbot – einfach haben. Ach ja, und das Panel! Das musste es auch sein. Leider vergaß ich bei all der Euphorie auf die Abmessungen des Panels zu schauen. Als es dann ankam,m hat es mich schier aus den Schuhen gehauen. So ein Riesending! Ich wollte ja aber schon immer mal einen Frühlingsquilt machen. Nun ist er fertig und hängt und er gefällt mir sehr gut.

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Die Mitte habe ich mit Schmetterlingen gequiltet – all over – . Das breite Border mit dem „Lacy lock border“ von 501 Quilting Motifs /Quiltmaker Magazines. Leider kann man es auf Photos kaum wahrnehmen, drum habe ich es nicht eingetellt. Aber das Schmetterlingquilting seht Ihr hier:

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Nun werde ich es, nach längerer Abstinenz, mal wieder bei Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge einstellen.

Herbstkind SewAlong – Wie bitte??????

Der Winter ist vorbei und der Herbst gleich zehnmal… Hier haben nahezu sommerliche Temperaturen Einzug gehalten und wir warten sehnsüchtig auf Regen. Alles staubt, die Apfelbäume blühen wie wild und glücklicherweise ist einer unserer Nachbarn Imker, es brummt also wunderbar in den Blüten…

Und hier komme ich mit dem Herbstkind SewAlong?

Jahaa – ich schulde nämlich noch das Ergebnis. Ich hatte ja schon überlegt, einfach zu warten, bis im Herbst das nächste SewAlong startet, aber dann dachte ich doch, ich zeige Ihnen die Jacke jetzt doch noch schnell.

Die Jacke ist natürlich nicht nach einem „normalen“ Schnittmuster genäht, das wäre ja zu einfach gewesen. Ich wollte nämlich die Kragen- und Kapuzenlösung der Jona und den Rest der „Jacke“ von Klimperklein. Die Kapuze war zwar eigentlich immer an der Jacke dran – und auf Juniors Kopf – aber ich fand die Sache mit dem Kragen, der den Hals so schön schützt, einfach praktisch. Denn einen Schal um die Kapuze herum um den Hals zu legen ist unpraktisch.

Ich habe also immer schön fleißig die beiden Ebooks kombiniert, hatte zwischendrin Kopfknoten, als es an den Reißverschluss ging – aber das Ergebnis ist, wie ich finde, sehr schön geworden. Junior liebt seine Jacke, da sie in 152 genäht ist (und er derzeit 134/140 trägt), wird sie ihm vermutlich auch noch im nächsten Winter passen. Das Schiff auf der Rückseite hat mir eine Bekannte auf den Stoff gestickt, ich selber habe keine Stickmaschine. Im Nachhinein gesehen hätte das Schiff etwas höher gekonnt, aber dann wiederum – wenn die Kapuze doch mal über den Rücken hängt, sieht man es immer noch.

Das Einzige, was völlig falsch ist – gelbe Bündchen. Blöde Idee. Dunkelblau wie beim Reißverschluss wäre besser gewesen. Der junge Mann wühlt zu viel im Dreck…

Genäht habe ich die Jacke aus Magic Softshell (wenn’s regnet, tauchen Anker auf, wie cool!), gelbem Sweat als Futter und dazwischen noch eine Lage Thinsulate. Schön muckelig warm, selbst als das Quecksilber im Februar unter -10 Grad fiel *bibber*! (Allen Unkenrufen zum Trotz donnerte meine Nähmaschine übrigens völlig problemlos durch all die Lagen an Stoff.)

So, hier kommen noch ein paar Bilder und dann geht’s mal wieder ab zum Creadienstag und zu HandmadeonTuesdayIMG_3869P1120053P1120155

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Eigentlich ist Ostern ja schon vorbei

aber diesen kleinen Wandbehang wollte ich Euch doch nicht vorenthalten. Stoffreste habe ich ja immer noch jede Menge und das Schnittmuster findet man bei Shabby Fabrics. Die Maße des Entleins sind nur 12 auf 12 inch, also nicht so groß und daher schnell gewerkelt. DSC09221-1

Wie immer habe ich ihn an unsere Haustüre gehängt. Dort hat er mich bis nach Ostern erfreut. Habt eine schöne Woche!

Zack ahoi!

Eigentlich bin ich ja ein Mensch, der ganz gut ohne Musik kann. Nur sehr selten mache ich mir bewusst etwas an, im Auto habe ich eher Hörbuch denn Radio oder Muskikkonserve an. Hörbücher sind eine klasse Erfindung, auf diese Weise komme ich auch dazu, zu „lesen“. Abends bin ich ja meist zu müde und schlafe über den ersten Seiten fast ein… Ja, nicht mal im Stall ist bei mir ein Radio an… Sehr zur Enttäuschung meiner Reitermädels, die manchmal beim Misten gerne ein wenig Geräusch hätten. Eine Zeitlang haben sie sich ihr eigenes Gerät mitgebracht, in den Ferien, wenn sie länger und häufiger im Stall waren…

Derzeit ist das irgendwie anders. Beim morgendlichen Esszimmer- und Kücheaufräumen: Musik. Beim Autofahren: Musik. Beim Stallmachen: Musik. Und zwar laut. Zumindest in Haus und Auto in Mitsinglautstärke. Im Stall weniger, da hab ich das Headset in den Ohren und wenn ich da mitsinge, hört man ja mich und nicht die Band … ich glaube, dann würde die Nachbarschaft Beschwerde einlegen, denn ich singe … hm, nun ja, nennen wir es einmal … daneben. Meist zumindest. Es gibt Lieder, bei denen treffe ich den Ton perfekt. Aber zugegeben – das sind eher wenige.

Die Ursache der derzeitigen, nicht abflauen wollenden Musikbegeisterung sind fünf Herren aus Flensburg. Die hatten nämlich vergangenen Mittwoch mit ihrem Siebenundzwanzigmaster bei uns in Neu-Ulm angelegt. Schnäuzelchen und ich waren dabei, ganz vorne, perfekte Stehplätze zum Mitgrölen, Mitklatschen und Mittanzen. Und das haben wir auch gemacht. Nach den zweieinhalb Stunden war die Stimme knarzig, die Handflächen taten weh und auf der Schrittzähleruhr standen zwölftausend Schritte mehr… So viel machen andere Menschen an einem Tag…

Und seitdem hab‘ ich sie im Ohr. Wann kann ich auf’s nächste Konzert? (Ach ja – ich habe zwanzig Jahre lang kein Konzert besucht – a-ha’s erste Wiedervereinigung war mein Letztes… lang ist es her… Seitdem bestand kein Bedarf. Jetzt aber. Wann darf ich wieder?)IMG_3290IMG_3295IMG_3298IMG_3316