Womit habe ich denn das verdient?

Da sitzt ein junger Mann in meinem Gemüsebeet und hilft mir ganz hervorragend beim unkrautjäten. Ich bin total begeistert!

Vor allem kann ich mich nicht erinnern, dass ich als Kind gerne Unkraut gejätet hätte. Und er macht das auch noch freiwillig!!!

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Schneeburg am Sonntag

Heute wärmte die Sonne schon recht frühlingshaft, aber Junior und Prinzeßchen nutzten den feuchten Schnee, mit dem man toll bauen konnte. Schnell war auch Schnäuzelchen mit von der Partie und richtete die Schneeziegel, die Junior und seine Schwester dann verbauten…

Schwarzwaldski

Bei einem kurzen Besuch im Schwarzwald bei den Schwiegereltern war natürlich auch eine Stippvisite beim 20 Minuten entfernten Skibuckel Pflicht. Die Piste ist ein kleines bisschen schwieriger als die im Allgäu, die wir zuletzt gefahren sind. Beide Kinder kamen hervorragend zurecht und Junior hat sich die ersten Male an einer kleinen Schanze versucht.

Beim allerersten Versuch hat er sich ordentlich zerlegt. Die nächsten Male schaffte er es dann, im Anfahren und in der Luft mit dem Körper vorne zu bleiben und, siehe da, alles klappte.

Auch das Prinzesschen, das inzwischen begriffen hat, dass zumindest ein Halt auf der Piste sinnvoll ist, fuhr wunderbar hinunter. Dass beide Kinder jetzt sehr gut zusammen Ankerlift fahren, erleichtert die Sache für uns Erwachsene zusätzlich. Den Bügel in den Knien zu haben ist nicht wirklich angenehm. Zum Schluss war natürlich noch eine Schneeballschlacht mit der Oma Pflicht!

Fasching naht…

… und Junior hat eine klare Vorstellung. Mal sehen, ob die Mama das passend umgesetzt bekommt. Drei Teile müssen gekauft werden, der Rest wird selbstgemacht.

Hier mal der Beginn. Glücklicherweise brauchte er sowieso neue Gummistiefel, da auch seine Füße wie Unkraut wachsen. Mit acht Jahren – na gut, fast neun – schon Schuhgröße 36… oje, wo wird das enden?

Der Schneepinguin

Junior und Papa sind fort zu einer Veranstaltung. Das Prinzeßchen spielt Lego, ich stehe im dichten Schneetreiben und gebe Reitunterricht. Auf dem Pferd eine durchgefrorene, aber glückliche Reiterin, denn sie schafft es heute das erste mal, ein Pferd ohne Ausbinder durchs Genick zu reiten.

Plötzlich kommt das Prinzeßchen in Schneemontur aus dem Haus und fängt an zu werkeln. Der Schnee ist gerade zwei Zentimeter hoch – aber der Schneemann (eher ein -männchen….) muss jetzt noch sein. Zum Glück ist es auch Pappschnee. Er bekommt Steinaugen und eine hübsche Himmelfahrtskarottennase.

Das Prinzeßchen findet, damit sieht er wie ein Pinguin aus.

(Beim fotografieren muss ich den Blitz einschalten, so dunkel ist es schon geworden)

Einkaufen

Wir wollen einkaufen gehen. Junior schnappt sich seinen Geldbeutel, das Prinzeßchen bricht in Tränen aus, denn ihrer ist leer. In den letzten Wochen hatte sie ihn verlegt gehabt und daher wanderte das Taschengeld immer ins Sparschwein, für das Mama keinen Schlüssel hat.

Ich fahre also mit einem heulenden und einem nicht heulenden Kind in Richtung Supermarkt los. Nach einer Weile mein Junior, nun seinerseits mit Tränen in der Stimme: „Ich habe genug Geld, ich kaufe dem Prinzesschen ein Überraschungsei, damit sie nicht mehr traurig ist!“

Das Prinzesschen trocknete ihre Tränen, Junior machte sein Versprechen wahr und wurde mit einem dicken Dankeschön nebst Umarmung seiner Schwester belohnt.

Ich könnte sie knutschen, die zwei.

Pistensau

Heute wollen wir wieder skifahren gehen. Beim Frühstück versuche ich, dem Prinzeßchen ins Gewissen zu reden.

„Es wäre echt toll, wenn Du heute auch mal anhalten würdest und nicht einfach von oben bis zum Lift durchbretterst!“

Vor vierzehn Tagen sah das bei ihr nämlich so aus: vier oder fünf schöne Bögelchen- und dann würden die Bögelchen immer schmaler, das Kind immer schneller und nach der halben Abfahrt ging’s dann senkrecht die Piste runter, bis das Unvermeidliche geschah: das Prinzeßchen bremste mit der Nase im Schnee.

Guckt mich doch die verhinderte Rennfahrerin mit großen Augen an: „Aber der Marcel Hirscher bremst doch auch nicht!!!!!“