Und wieder einmal Pottlappen

Eine Freundin meiner Schwester, die, die ich mit dem Quiltvirus infiziert habe, geht regelmäßig auf einen Markt für Hobbywerker. Sie liegt ihr nun schon länger in den Ohren, dass meine Schwester doch ein paar Sachen dazu tun soll. Nun, jetzt gehen sie also zu zweit auf den Markt und damit sich die Marktstandgebühren auch lohnen, wurde ich auch mit eingespannt. Daher die Pottlappen, die ich neulich gezeigt habe. Und hier jetzt mein neues Machwerk. Verbraten habe ich Stoffe aus meinem Bestand. Die Anleitung findet Ihr hier: http://www.allpeoplequilt.com/bags-pillows-gifts/gifts/tweet-treat-pot-holders

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Eigentlich sind es Topfhandschuhe, denn man kann oberhalb der Hühnchen in den Topflappen hineingreifen. Innen drin habe ich wieder Insul bright der Fa. Warm Company.  Als mein Mann sie sah, kam der übliche Spruch:“Und die willst Du weggeben?“

Jetzt stelle ich sie erst einmal bei Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge ein. Euch allen eine schöne Woche.

 

 

 

 

Ui, da bin ich schon wieder..

mit einem Bild vom Caswell Quilt. Dieses war, im Vergleich zum Vorigen, wirklich einfach. Na, ja, das inverted appliqué von der roten Blume war ein wenig knifflig, aber sonst ging es.

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Und weil das alles nicht genug war bin ich mal wieder zur Wiederholungstäterin geworden und habe geschwind noch einen Herzkranz genäht. Gerade recht zum Valentinstag. Obwohl ich von dem Tag ja so garnichts halte. Diese Stoffe hatte ich in einem einer Tischläufer verarbeitet und da es noch so große Stoffteile übrig hatte, bot es sich an, einen Herzenkranz daraus zu machen. So in grün/grau/weinrot gefällt er mir eigentlich auch recht gut.

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Wie üblich wandern die Teile jetzt zum Creadienstag, zu HoT und zu Dienstagsdinge. Ich bin gespannt, was ich dort zu sehen bekomme. Eine schöne Woche Euch allen. Und ich darf es auch bei den Herzensangelegenheiten in Nellemies Design einstellen.

Eigenlob stinkt, aber

dieses Mal komme ich wirklich nicht umhin zu sagen, dass ich sehr fleißig war in letzter Zeit. Ich habe einmal ein Caswellteil fertig gemacht. Hier ist es:

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Jetzt bin ich bei genau der Hälfte angekommen. Dieses Teil war ganz schön pfriemelig. Man betrachte die Blütenblätter! Und dann die gefühlten tausend Beerchen……

Dann habe ich noch 2 Pottlappenpaare genäht. Nach der Foundation Piecing Technik nach Anleitungen von  Ula Lenz (http://www.lenzula.de/index.php).dsc08485-1

Ich habe dafür wieder Stoffreste verwendet. Den angenähten Henkel habe ich dieses Mal mit einem Knopf verziert. Gefüttert ist der Topflappen mit einer Lage Baumwollvlies und einer Lage Insul-Bright von der Warm Company (https://warmcompany.com.

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Und hier ist das zweite Pottlappenexemplar:

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Das wäre doch ein prima Muttertagsgeschenk, oder? Vielleicht auch zum Valentine’s Day. Aber eigentlich halte ich nichts von dem Tag. Muttertag ist besser. Auch dieser ist wieder gut gegen Hitzeeinwirkung geschützt. So, nun werde ich das schnell noch bei

Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge einstellen und gespannt darauf warten, ob und wie jemand antwortet. Schöne Woche Euch allen. Und auf Wunsch von Ellen Lippke von Nellemies Design stelle ich es jetzt auch bei Ihren Herzensangelegenheiten ein.

Ein Büddel kommt selten allein

Vor einiger Zeit habe ich bei Shabby Fabrics eine Anleitung samt Video von der Herstellung eines Handarbeits-/Sportbeutels  oder was auch immer man da hineintun will gesehen. Da ich mein Strickzeug immer in den berühmten „weißen Tuchtaschen“ herumtrage und mich beständig darüber geärgert habe, dass beim Autofahren (als Beifahrer natürlich) fortwährend die Knäule durcheinander gerieten, sie auf dem Boden herumkullerten und Nadeln, Scheren usw. im Auto herumsausten, weil der Sack ja auf dem Boden lag, fand ich so einen „Büddel“, den man oben zuziehen kann und der auf dem Boden steht, sehr praktisch. Noch dazu kann der gerade benutzte Faden wunderbar mitten rauslaufen.

Von Juniors Quiltdecke hatte ich noch einige größere Stoffreste, die ich eigentlich nicht für irgendwelche Quiltarbeiten verbrauchen wollte. Also wurden sie für ein erstes Büddelprojekt hergenommen. Mehr als nichts werden konnte es ja nicht. Bei dem Rot/Weißen  habe ich mich noch strickt an die Anleitung gehalten.Beim 2. Versuch habe ich dann einen äußeren Ring mit Einstecktaschen dazugenäht. Als Einlage verwendete ich R-in Form double-sided. Das kann man knautschen, es steht immer wieder auf. Man kann es auch gut waschen, es wird nicht läpprig. So genug geredet, hier sind die 2 Büddel. Und da morgen Dienstag ist, stelle ich sie wieder bei Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge ein.

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Und weil es so schön ist….

hab ich es gleich noch einmal gemacht. Dieses Mal habe ich die Herzen nicht mit Körnern gefüllt (nicht dass der Zoll mir die Dinger leert oder das ganze Teil  kassiert) sondern mit Zauberwatte, denn es sollte ja nach USA reisen. In meinem Stofffundus befanden sich noch etliche Pünktchenstoffe. Mit denen konnte ich dann einen Frühlingskranz bauen. (Ich will ja meiner Freundin drüben nicht mit 100tausend Weihnachtsteilen auf den Nerv gehen) Jetzt kann sie ihn entweder an ihre Tür hängen

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oder auf den Tisch stellen.

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Eines weiß ich gewiss, ich werde mir auch so ein Teil werkeln.

Eingestellt bei: Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge und weil Ellen mich so lieb gebeten hat, auch bei Herzensangelegenheiten

Ich hab es wieder gemacht!

Das Herzchenkranz herstellen macht soooo viel Spass! Eine Freundin von mir hat noch vor Weihnachten Geburtstag. Wir schenken uns in der Regel immer nur Kleinigkeiten. Dieses Mal bekommt sie einen Herzchenkranz.

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Jetzt braucht sie nie wieder einen Kranz zu binden oder zu kaufen.

Piraten

sind bei kleinen Jungs immer sehr beliebt. So natürlich auch bei Junior. Da ich ja dem Prinzesschen zu Weihnachten eine Patchworkdecke gewerkelt habe, ihr erinnert Euch,

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konnte ich Junior ja nicht ohne lassen. Also habe ich ihm auch eine Decke genäht. Mit Piraten. Da das ein Riesenlappen würde, habe ich mich entschieden, eine neue Quilt Methode auszuprobieren. Diese nennt sich Quilt-as-you-go. Dazu habe ich das Netz durchstöbert und bin bei Marti Mitchell und Wendi Graz hängengeblieben. Das Pattern für die Decke ist von Amy Bradley Designs.

Ich habe also erst, wie immer, meinen Hintergrundstoff zugeschnitten, dann die Applikationen draufgenäht, mein Quiltmuster aufgezeichnet und mit Baumwollvlies hinterlegt. Dann habe ich es mit der Maschine gequiltet. Jetzt wollt Ihr sicher wissen warum ich Baumwollvlies genommen habe. Nun, wenn man die einzelnen

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 Teile später zusammennäht, kann man die Nähte auseinanderbügeln und sie tragen nicht so auf. Nachdem ich die Teile aneinandergenäht hatte, kamen noch ein paar Randstreifen dazu. Auch diese habe ich einzeln mit Baumwolle hinterlegt und gequiltet und das bevor ich sie an das Mittelstück genäht habe. Und so sah das gute Stück dann aus:

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Damit Junior aber lange an seiner Decke Freude hat, habe ich einen relativ neutralen Rückseitenstoff, nämlich Maritim Hamburg von Westfalenstoffe ausgesucht. Ich habe das Top mit noch einer Lage Baumwollvlies und dem Rückseitenstoff zusammengeheftet (Methode Sharon Shambers) und versucht, es durch meine Nähmaschine zu „würgen“.

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Das habe ich  aber bald aufgegeben, denn, da mein Nähtisch sowohl vorn, als auch hinten, zu kurz ist, gab es eine grottenhäßliche Naht. Also habe ich alle Längs- und Quernähte „in the ditch“ von Hand genäht. Mit einem Faden im Farbverlauf, damit alles schön zum Stoff passt. Und so sieht das gute Stück fertig aus:

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Alles in Allem muss ich sagen: Die Quilt-as-you-go Methode ist eine feine Sache. Besonders bei Bilderquilts. Allerdings würde ich gleich eine dickere Vliesschicht wählen, dann wird das Quiltbild noch prominenter und damit schöner.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die Gesichter der Kurzen.

Eingestellt bei: Creadienstag, HoT, und Dienstagsdinge