Der totale Frust

2017 bekam ich von meinem „Ollen“ zu Weihnachten ein pattern nebst dazugehörigem Stoff von Edyta Sitar von Laundry Basket Quilts, einer sehr renommierten Quilterin aus den USA, geschenkt. Das Pattern ist für eine Decke/Wandbehang ca 65″ x 65″ groß. Nun ist es schon 2019 und ich wollte den Quilt endlich machen.

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Wenn Ihr bitte mal auf das Bild schauen wollt: Es sind dort 9 Kreise inmitten je eines Sterns zu sehen. Die Kaufvorgabe für diesen Stoff war 1 Fat Quarter. Was ich auch hatte. Nur, der neunte Mittelkreis lies sich leider nicht mehr aus dem FQ herausschneiden. So ein Mist, dachte ich. Aber Gott sei Dank gibt es den Stoff ja noch. Habe also – ohne groß zu überlegen – einen Layer Cake aus diesem Stoff gekauft. Zähneknirschend. Nachdem also das Problem gelöst war, wollte ich zunächst einmal den Mittenstern machen.

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 In der Anleitung hieß es 16 blaue Sternen Spikes, sowohl von den kleinen, als auch von den großen. C2 und C4.

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Also alles fein säuberlich auf Freezer Paper gemalt, zwei Blatt zusammengebügelt und gewissenhaft ausgeschnitten. Dann habe ich gedacht, ich solle das doch erst einmal auf einem Übungsstück probieren, bevor ich in den kostbaren Stoff hineinschneide und wieder neu kaufen kann. Gesagt getan. Nun hatte ich alle Teile vor mir.

In der Anleitung stand, dass die gestrichelten Linien nur dazu da sind, anzuzeigen, wie weit eventuell untergeschobene Teile reichen sollten, denn der Stern sollte ja appliziert werden. Ach ja, und für die, die sich nicht so gut auskennen, ich wollte die sogenannte Raw Edge Methode machen, d.h. die äußere glatte Linie ist die äußere Kante des zu applizierenden Teils, diese werden dann entweder mit der Maschine gezackelt, oder von Hand umstichelt. Tja und dann habe ich die Teile ausgelegt.

Hmmm. Da passte aber auch gar nichts. Es waren viel zu viele Teile, um einen passenden Stern zu fabrizieren. Nun gut, hab ich gedacht, dann nimm doch einfach die unterbrochene Linie als Außenlinie, vielleicht passt es dann. Gesagt, getan.

Mit den Spikes ging dann ja soweit auch alles gut, aber als ich dann die C5 Teile einnähen wollte, sah das Ganze so aus:

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Mann, war ich stinksauer. Wutschnaubend habe ich mich an meinen PC gesetzt und eine e-mail nebst obigem Bild geschickt.  Das mit der zu geringen Stoffangabe habe ich natürlich auch erwähnt. Schon einen Tag später war die Antwort da. Die Anleitung sei fehlerhaft, es müssten nur 14 Spikes sein, sie würden mir eine neue  Anleitung schicken und auch den zerschnittenen Stoff ersetzen. Toll. dachte ich. Das ist ja immerhin etwas und mein Zorn war ziemlich verraucht.

Es dauerte auch keine 5 Wochen, da kam ein stattliches Stoffpaket und eine neue Anleitung. Ich habe mich selbstverständlich sehr dafür bedankt.

Wenn Ihr aber bitte noch einmal auf das erste Bild gucken wollt, da sind tatsächlich auch nur 14 Spikes zu sehen!!! Wie kann denn so etwas passieren?

Nun hatte ich mir ja schon die Mühe gemacht den Stern soweit zu applizieren. Ich habe also kurzerhand die C5 Teile passend gemacht. Alle anderen Teile ebenfalls und herausgekommen ist dieses doch immerhin recht ansprechende Top.

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Nun schon einmal vorgewarnt, habe ich mir überlegt, den anderen Stern auch erst einmal ins „Unreine“ zu machen. Dieses Mal habe ich mir aber komplett alle Spikes aus Papier ausgeschnitten und hingelegt. Es passte wieder nicht. Jedenfalls nicht so richtig. War aber auch blöd mit dem Papier, weil es immer wieder verrutschte.

Nun gut, dann mache ich eben noch ein Probeexemplar vom Probeexemplar mit Stoff, den, hätte ich alles wegschmeißen müssen, hätte verkraften können. Nach vielem Hin- und Hergepfrimelt ist mir schließlich dieser Stern gelungen. Nur mühsam, kann ich Euch sagen.

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Dann habe ich es noch mit dem grün/ beigen Stoff versucht. Es war genauso blöd. Geschummelt überall.

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Alles andere als schön. Und da ist mir dann der Kragen geplatzt. Ich habe mich wieder an meinen PC gesetzt und an Laundry Basket Quilts geschrieben, dass ich es jetzt aufgeben würde. Ich hätte keine Lust mehr diesen Quilt zu machen und es würde mich überhaupt nicht wundern, dass man im Netz so gut wie keine Exemplare finden würde.

Antwort? Keine! Sehr unüblich. Nun ja, keine Antwort ist auch eine Antwort, oder nicht? Jedenfalls bin ich von Anleitungen dieser Firma kuriert. Es ist ja nicht so, dass ich ein Anfänger wäre, 8 große Bettüberwürfe, zig Wandbehänge, von den kleinen Teilen mal ganz zu schweigen . Nun werde ich den Stoff halt anderswo verbraten. Ich weiß nur noch nicht wo? Aber Ihr werdet es bestimmt irgendwann erfahren.

 

 

Der Frühling ist eingekehrt

Auch bei mir. Ich habe meine Quilts umgehängt. In der Essdiele hängen jetzt 3 Berties. Diese Vogelbilder hatten es mir echt angetan. Ich musste sie einfach machen. Nicht zuletzt, weil von dem großen Ganzjahresbertie, der war ein Monatsprojekt, noch so viel Stoff übrig war.

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Und dann dieser hier:

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Und nun ist dieses Teil fertig geworden. Mir gefällt er wirklich sehr gut und es stört mich überhaupt nicht, dass drei ähnliche Quilts bei uns hängen, strahlen sie doch so viel Ruhe und Freundlichkeit aus. Und natürlich österliche Vorfreude.

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Eine schöne Woche Euch allen!

Ein kleiner Winterrückblick

Wie schön, dieses Jahr hatten wir dann doch noch Winter! Die Hunde fanden es auch herrlich. Sie wollten eigentlich überhaupt nicht mehr rein. Sind ja auch Schotten und sollten so ein Wetter gewohnt sein.

 

 

 

 

Allerdings hatten sie ja einen Riesenpelz drauf und Zeeta (rechts im Bild) sah am Kopf eher wie ein schottisches Hochlandrind aus.

Wir hatten die Vögel ja schon im Sommer durchgefüttert. Selbstverständlich haben wir das über den Winter fortgesetzt. Als der BUND seine Vogelzählung machte, konnten wir allein an unserer Futterstelle mindestens je 6 Kohlmeisen und Blaumeisen und 1 Weidenmeise zählen. Dazu kamen 8 Amseln, 12 Erlenzeisige, 1 Stieglitz, 1 Rotkehlchen, 1 Zaunkönig und 1 Distelfing und mindestens 40 Spatzen. Das Photo unten wurde allerdings an einem anderen Tag gemacht, aber man bekommt schon so einen kleinen Eindruck, wie die sich hier getummelt haben.

Ja und dann war ich natürlich auch ein wenig fleißig. Ich habe z.Zt. gefühlte 1000 Werke in Arbeit. Jeden Tag wurschtel ich an einem Teil. so wird es nicht langweilig. Und ja, ich sollte den Glorieta Quilt endlich fertigquilten, aber das Teil ist so schwer und man kann es nur mühsam drehen, damit man mit der Nadel richtig einstechen kann. Aber es wird schon.

So habe ich also mein „Hanging Cosmetic Bag“ genäht (ich habe ihn hier schon vorgestellt) und dazu musste ich unbedingt noch eine kleine Tasche nähen. Also bitte schön, hier ist sie:

Dann habe ich auch noch ein Blossomdeckchen für einen meiner Glastische fertiggenäht. Hier habe ich, wie schon bei dem „Mut zur Farbe Tischläufer“, die Stoffdrucktechnik von Linda Franz von Inklingo angewendet. Auch er ist handgenäht.

 

 

 

Ich habe noch einen Wandbehang fertiggestellt, aber den zeige ich Euch erst vor Ostern.

 

Tadaaa!

Ich habe fertig! Ach, schon vor ziemlich langer Zeit habe ich mir bei Craftsy eine Videoklasse mit Annie Unrein   „Sew sturdy travel organizers“ heruntergeladen, aber dann doch nie so richtig den Absprung gefunden. Nun stand mal wieder ein Besuch bei meiner Schwester an und, wie immer, haben wir uns was zu nähen vorgenommen. Ja, und das war dann der „Hanging Cosmetic Bag“.

Genommen habe ich einfach Stoff aus meiner Kiste. (Da ist ja immer noch so viel drin. Unglaublich! Merkwürdigerweise kommt immer wieder etwas dazu.) Flugs wurden die Zutaten bei Quiltzauberei und Snaply bestellt. Und dann ging es ab zu meiner Schwester. Leider mussten wir dort wegen der Reissverschlüsse noch in die Stadt. Allerdings erfolglos. Dann mussten wir natürlich unbedingt auf den Holländischen Stoffmarkt, wo wir zwar die Reissverschlüsse ergattern konnten, aber wohl weil Winter, keinerlei nennenswerte Quiltstoffe zu Gesicht bekamen. Schade. Der Geldbeutel allerdings hat sich gefreut. So haben wir es dann nur geschafft einige Teile zu quilten und zuzuschneiden.

Meine Schwester war dann viel schneller als ich. Ratzfatz hatte sie ihren Beutel fertig. Er  ist, wie ich finde, sehr gut gelungen.

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Ja und hier ist nun mein Exemplar.

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Das ist die Meshtasche

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Die Rückseite

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         Die Vorderseite

Mir hat die Arbeit unglaublich viel Spass gemacht. Die Anleitung von Annie Downs sind präzise und, wenn man des Englischen mächtig ist, sehr gut verständlich. Jetzt bin ich mal gespannt, wie sich die Tasche in der Praxis bewährt.

Habt ein schönes Weihnachtsfest und kommt gut rüber ins neue Jahr

 

 

Windjammerquilt

Nun ist er schon wochenlang fertig. Vor lauter „Säckchennäherei“ bin ich nicht dazu gekommen hier zu schreiben. Vor einer Woche war mein „großes Kind“ da und da mussten seine Adventskalendersäckchen fertig genäht und bestückt sein, damit er sie mitnehmen konnte. Nun warte ich auf ein Bild, das mir beweisen soll, dass er sie auch aufgehängt hat. Ich hatte mir nämlich die Mühe gemacht die Säckchen zu nummerieren.

Doch nun zum Windjammerquilt. Hier ist das gute Stück.

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Obwohl ich ja weiß, dass Junior alle diese Schiffe mit Namen kennt, habe ich sie dennoch eingefügt. Leider kommt sein Lieblingsschiff  auf diesen Photos nicht so gut heraus. Das liegt daran, dass es von einem Gemälde abphotographiert worden ist. Hier ein Einzelbild.

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Und hier noch einmal eine Nahaufnahme von einem Teil des Quilts.

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Und hier noch eine Nahaufnahme der gequilteten Wellen im Farbverlauf.

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Auf die Rückseite habe ich ihm noch ein Label genäht, damit er später auch noch weiß, wer ihm das gemacht hat und wann. Ich hoffe, es wird ihm gefallen. Uns Großeltern hat es jedenfalls Spass gemacht.

Mut zur Farbe

habe ich bei diesem Tischläufer gehabt. Ich wollte unbedingt mal wieder Drucken auf Stoff probieren. Das ist eine Technik, die Linda Franz mit „Inklingo“ anbietet. Das macht richtig Spass kann ich Euch sagen. Und spannend ist es auch. Kommt es gut aus dem Drucker? Kann man es auf der anderen Seite sehen? Egal, alle, die gern quilten, sollten es einmal probieren. Ich habe ja schon einmal einen Passacaglia Quilt nach einem Muster von „Willyne Hammerstein“ gemacht.

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Und dann habe ich ja auch diesen Tischläufer gemacht.

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Habe ich bisher nur gerade Linien von Hand genäht, so mussten es jetzt Gebogene sein. Und, um das Mass voll zu machen, habe ich auch heftig mit den Einzelteilen gespielt. Hier ist er also:

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Ich bin mal auf Eure Kommentare gespannt.

 

Windjammerquilt

Manchmal glaube ich, dass nicht ich einen Garten habe, sondern der Garten mich. Ich musste die letzte Woche mit dem herrlich trockenen Wetter einfach noch ausnutzen und im Garten wurschteln. Daher hatte ich keine Zeit einen weiteren Bericht über den Windjammerquilt einzustellen. Man möge mir verzeihen.

Dabei hat sich inzwischen ja wirklich viel getan. Das Top ist fertig genäht und auch schon nach der Sharon Schambers Methode geheftet. Ich habe es einmal mit Sicherheitsnadeln versucht – nie wieder! Lieber mache ich mir die Mühe so ein Teil von Hand im Fischgratmuster zu heften. Da kann beim Maschinen/Handquilten jedenfalls nichts verrutschen.

Nach langem Hin und Her haben wir uns entschlossen (mein Mann ist immer noch ganz engagiert dabei) keine weiteren Border dranzusetzen. Als Rückseitenstoff haben wir uns für „Westfalenstoffe: Serie Hamburg, kleine rote und blaue Anker auf weißem Untergrund “ entschieden. Dieser Stoff wird auch als Einfassung am Rand erscheinen. Hier also nun endlich das Teil:

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Eigentlich wollte ich dieselben Anker, die ich für die Piratendecke genommen hatte, nehmen, aber die hätte ich so stark verkleinern müssen, dass es nach nichts ausgesehen hätte und eine Mordsprimelarbeit gewesen wäre. Also habe ich mich entschlossen mit einem rot/weiß/blauem Verlaufsfaden Wellen hineinzusticheln. Und, was soll ich sagen, ich bin zufrieden damit.

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So, das wäre es für heute mal wieder von der Windjammerfront. Wie es weitergeht, davon demnächst mehr. Er muss ja erst Weihnachten fertig sein.