Etwas mehr als ein Jahr…

ist es her, dass ich hier einen total frustrierten Blogartikel eingestellt habe. Erinnert ihr Euch?

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Ich hatte mich gallig geärgert, dass das Pattern unsäglich viele Fehler aufwies und ich nur mit Mühe und viel Herumimprovisation dieses Top fertig gebracht habe.

Nun, nichtsdestotrotz habe ich das Teil fertig gemacht und so hängt es jetzt bei mir an der Wand und macht mir Freude.DSC00116

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Weitgereist ist…..

dieser Stoff. 2010 waren wir das letzte Mal auf Hawaii. Und lasst es Euch sagen, alle Quilter gucken immer und überall nach Quiltgeschäften, nur, um dann dort rumzustöbern und einen Grund zu finden, Stoff zu kaufen. Und einen Grund dafür gibt es immer. Und Batikstoffe gibt es dort ja in Unmengen.

Fast ein Nationaltier ist der Gockel. Er ist mit den ersten Siedlern, seefahrenden, polynesischen Familien von den Inseln Tahiti und Tonga, dort angekommen. Die Polynesier gelten als die besten Seefahrer der Welt, weil sich sich auf dem Meer ausschließlich nach den Sternen richen. Sie segelten auf einer Art Katamaran. Über zwei Bootskörper war ein großes Ledertuch gespannt. Darauf transportierten sie alles mögliche Viechzeug, denn sie brauchten ja was, um zu überleben. Von den Hühnern, die dabei waren, sind wohl einige entkommen. Jetzt leben sie auf den Inseln überall im Freien. Hier mal ein kleiner Eindruck:

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Eine kleine Anekdote am Rande: An den letzten olymp. Winterspielen hat ein Mann von Tonga teilgenommen. Er ist mitten im Winter in seiner Nationaltracht, nämlich mit fast gar nichts an, Lendenschurz und wenig mehr, bei der Begrüßungsfeier eingelaufen.

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Nun gut. Ich habe also erst einmal einen Gockel gequiltet. Nach einem pattern, das ich mir auf Kauai gekauft hatte.

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Ein zweites Lieblingstier der Hawaiianer ist die Honu, die grüne Wasserschildkröte. Sie ist vom Aussterben bedroht. Auch von ihr habe ich einen Quilt gewerkelt.

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Es gibt dort auch wunderschöne Fische. Der Nationalfischheißt „Humuhumunukunukuapoai“. Auch davon habe ich ein Quilt aus Batikstoff gemacht. Jetzt hatte ich aber sooooo viele Batik Jelly Rolls mitgebracht, dass trotz der Verarbeitung in so viele Quilts, noch massenhaft Rolls übrig waren. Die mussten endlich verarbeitet werden. (Man will ja mal was Neues kaufen)

Bei Shabby Fabrics habe ich dann die Anleitung für einen Jelly Roll Rug entdeckt. Die „Erfinderin“ ist Roma Lambson. Ich kann Euch sagen, es hat ungeheuerlich Spass gemacht ihn zu nähen. Da er nicht in mein Badezimmer passte, habe ich ihn kurzerhand Minchen geschenkt und da ist er perfekt.

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Ich bin so verliebt in das Teil. (Min Öllen musste natürlich gleich wieder sagen:“ Viel zu schade zum Weggeben“) Dieser Batikstoff ist so herrlich mit bloßen Füßen drauf-zustehen. Boa, und jetzt waren immer noch Rollen übrig. Hach, bei Minchen vor der Dusche ist noch Platz für einen Slice Rug. Also ruckizucki ist auch der genäht worden.

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Und so sieht das Bad jetzt komplett aus:

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Und denkt ja nicht, dass das jetzt alles ist. Nein, Ihr werdet noch öfter von der hawaiianischen Jelly Roll Scene hören. Selbst auferlegtes Social Distancing, einkaufendes Minchen, keine Enkelkinder und Online Nachhilfe Unterricht machen viel Quilten möglich. Bleibt gesund und frönt Euren Hobbies.

 

 

 

 

 

 

Bald ist Ostern….

und da dachte ich, ein österliches Deckchen für Minchens Sideboard wäre eine nette Idee. Zeit genug hatte ich ja jetzt dazu, denn unsere Kinder hatten uns SOFORT verboten aus dem Haus zum Einkaufen/Studienkreis etc. zu gehen. Minchen bringt uns 2mal in der Woche alles Nötige. Wir waren schon immer so organisiert, dass wir eine Essensplanung auf 3-4 Tage machten. Doch genug davon. Ich kann das C-Wort schon langsam nicht mehr hören.

Wie Ihr vielleicht gesehen habt, hatte ich vor etlichen Jahren für Prinzesschen einen Bettüberwurf gewerkelt. Hier noch einmal ein Bild davon:

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Danach hatte ich so viel Stoff übrig, dass ich ihr auch noch ein Täschen machen konnte.

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Jetzt war aber immer noch etwas übrig. Perfekt für dieses Osterdeckchen. Genommen habe ich wieder ein Pattern von Shabby Fabrics aus der Serie „Easy Pieced Table Runner“. Und heute kann ich ihn endlich zeigen, denn ich habe ihn heute an Minchen übergeben. Kann mich ja gar nicht genug bedanken für die Fürsorge.

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So sieht das Teil gesamt aus. Unten seht ihr den applizierten Hasen+ Korb in Großaufnahme. Ich habe dieses Mal einen durchsichtigen Nylonfaden als Oberfaden verwendet und ich finde, dass das gut rauskommt. Gequiltet habe ich von Hand mit einem 12er Garn.

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So sieht die Rückseite aus.  Ich habe stundenlang ausprobiert, was schöner aussieht, Oberfaden dunkel/Unterfaden weiß, alles dunkel, mit Maschine, nee, nichts hat mir gefallen. Mit diesem Ergebnis bin ich jetzt sehr zufrieden.

DSC00058DSC00062Und da liegt es nun, das fröhlich Stück. Prinzesschen hat gleich „ihren“ Stoff erkannt. Und stellt Euch vor, ich habe immer noch davon. Ts,ts,ts…99F273D8-E165-478F-ACCC-2E1

Lasst Euch die gute Laune nicht verderben und bleibt gesund.

 

 

 

Bald ist Ostern…

und da fühlte ich mich animiert mal einen vorösterlichen Tischläufer zu werkeln. Eigentlich war dieser „Easy Pieced Table Runner“ von der Shabby Fabrics Serie der Auslöser zu dieser Hoppladiho-Unternehmung. Ich fand den einfach nur putzig.DSC00037Ich wollte auch schon immer etwas mit dem Stoff Ombre Metallic machen.

Die Sterne habe ich maschinell „in the ditch“ gequiltet. Der blaue Hintergrund für die lustigen Enten ist handgequiltet und die Enten mit der Maschine appliziert.

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Dazu habe ich als Oberfaden einen durchsichtigen Plastikfaden genommen, damit man das nicht sieht. Aber was ich gerade sehe, ist, dass unten links der Stoff herausgerutscht ist. Das muss ich jetzt aber umgehend ausbessern. Verd…… Trotzdem, mir macht das Teil Freude und ich werde es ab dem 21., also Frühlingsanfang auf meinen Tisch legen.

 

Ich habe mal wieder etwas

fertig bekommen. Letztes Jahr hatte ich festgestellt, dass ich noch soooo viel von diesen Stoffen hatte. Zufällig lief mir ein Mystery quilt von „Gateway Quilts and Stuff“ über den Weg. Es war zwar insgesamt ein sehr großer Quilt, aber ich habe einfach nur das Herzstück daraus gemacht. DSC00018 (2)

Er ist ganz zart in den Farben. Mit Rosenstoffen. Da es wirklich nur noch wenige Stöffchen waren, habe ich das Binding gestückelt. Das war das erste Mal, dass ich es so gemacht habe. Dann habe ich auch mal probiert ein mehr oder weniger gleiches Quiltmuster zu verwenden. Ich finde das Ergebnis nicht einmal so übel.

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Und ich habe es kurz entschlossen meiner Tochter geschenkt. Ohne „Min Öllen“ groß zu fragen. Der kann sich doch nie von meinen Machwerken trennen. Jetzt liegt er bei Minchen auf dem Esstisch und macht mir dort, wann immer ich sie besuche, große Freude.

Schönes Wochenende und bleibt gesund!

Alle Jahre wieder…

wird es Weihnachten. Es werden Dominosteine gebacken, die Haustüre wird festlich geschmückt, im Haus wird umdekoriert. Die Herbstvogelscheuche an der Tür wird durch Schneemänner ersetzt.

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Der Herbsttischläufer durch einen Weihnachtstischläufer.

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Eigentlich wollte ich dieses Jahr keinen hängenden Adventskranz machen, aber eine Bitte meines Enkelsohnes an seine Mutter, nämlich: „Mama, können wir dieses Jahr auch so einen schönen, hängenden Adventskranz haben wie die Oma?“ hat mich eines Besseren belehrt. Vor gaaaaanz langer Zeit, als meine Kinder noch zur Schule gingen, habe ich am Samstag vor dem 1. Advent immer mit einer lieben Freundin im Keller (wegen des Drecks) bei einem Flascherl Schampus, einen wagenradgroßen Adventskranz selbst gebunden. Meine Freundin hatte dann aber keine Lust mehr, weil sie das Gefühl hatte, dass es niemand wertschätzte. Dann habe ich dieses noch ein paar Jahre fortgesetzt, aber irgendwie war es öd. Aus Faulheit hatten wir jetzt kleine Adventskränze im Wohnzimmer und auf dem Esstisch. Aber das gefiel mir nach ein paar Jahren auch nicht mehr und so fing ich wieder an zu binden. Immer noch bei einem Gläschen Sekt, aber nicht mehr allein im Keller sondern im Wohnzimmer auf den Fliesen vor dem Kamin.Ich wackelte also los. Mal sehen, ob es hübsche große, rund gebundene Kränze, zu einem tolerablen Preis zu kaufen gibt. Nun, das war ein Schuss in den Ofen. 50 Euro aufwärts. Das war ich nicht bereit zu zahlen. Tannengrün allerdings, in der Menge, wie ich es benötigte, Kiefer, Thuja und Edeltanne etc. kostete beim Gärtner schon bedeutend weniger. Nur leider war die Auswahl nicht mehr groß. Am Tag darauf sind wir zu einem Weihnachtsbaumproduzenten/-verkäufer gefahren und haben einen Riesenberg für sage und schreibe 12,50 Euro bekommen. Also da lohnt sich die längere Anfahrt „aufs Land“ tatsächlich. Außerdem waren die Zweige superfrisch. Dies ist nun das Produkt. Schön fluffig, so wie ich es mag.

Übrigens haben wir schon seit dem Wiederbeginn meiner Binderei einen „Dritte Welt Kranz“, denn die Kerzen sind aus Afrika. Kerzen, die so lange brennen – gefühlte 100 Tage – hatte ich noch nie. Nicht einmal die Dänischen.

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Im Verlaufe des vergangenen Jahres habe ich auch einen zusätzlichen Weihnachtswandbehang gewerkelt. Den habe ich tatsächlich auch rechtzeitig fertig bekommen. Das Pattern ist von Shabby Fabrics, Jennifer Boswell. Die Stoffe sind alle möglichen Reste. 12.02.2019-4

Mir gefällt der Platz, an dem er hängt sehr gut. Er verbreitet eine sehr gemütliche Atmosphere.

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Zum Binden der kleine Schleifen habe ich den aufsetzbaren Langhaarschneider meines Hunderasierapparates benutzt. (You Tube Video Anleitung)  Die allerliebsten kleinen Glöckchen stammen von den Lindt Osterhasis. So haben auch die noch eine Verwendung.

Eine schöne, friedliche Vorweihnachtszeit wünsche ich Euch.

Der totale Frust

2017 bekam ich von meinem „Ollen“ zu Weihnachten ein pattern nebst dazugehörigem Stoff von Edyta Sitar von Laundry Basket Quilts, einer sehr renommierten Quilterin aus den USA, geschenkt. Das Pattern ist für eine Decke/Wandbehang ca 65″ x 65″ groß. Nun ist es schon 2019 und ich wollte den Quilt endlich machen.

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Wenn Ihr bitte mal auf das Bild schauen wollt: Es sind dort 9 Kreise inmitten je eines Sterns zu sehen. Die Kaufvorgabe für diesen Stoff war 1 Fat Quarter. Was ich auch hatte. Nur, der neunte Mittelkreis lies sich leider nicht mehr aus dem FQ herausschneiden. So ein Mist, dachte ich. Aber Gott sei Dank gibt es den Stoff ja noch. Habe also – ohne groß zu überlegen – einen Layer Cake aus diesem Stoff gekauft. Zähneknirschend. Nachdem also das Problem gelöst war, wollte ich zunächst einmal den Mittenstern machen.

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 In der Anleitung hieß es 16 blaue Sternen Spikes, sowohl von den kleinen, als auch von den großen. C2 und C4.

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Also alles fein säuberlich auf Freezer Paper gemalt, zwei Blatt zusammengebügelt und gewissenhaft ausgeschnitten. Dann habe ich gedacht, ich solle das doch erst einmal auf einem Übungsstück probieren, bevor ich in den kostbaren Stoff hineinschneide und wieder neu kaufen kann. Gesagt getan. Nun hatte ich alle Teile vor mir.

In der Anleitung stand, dass die gestrichelten Linien nur dazu da sind, anzuzeigen, wie weit eventuell untergeschobene Teile reichen sollten, denn der Stern sollte ja appliziert werden. Ach ja, und für die, die sich nicht so gut auskennen, ich wollte die sogenannte Raw Edge Methode machen, d.h. die äußere glatte Linie ist die äußere Kante des zu applizierenden Teils, diese werden dann entweder mit der Maschine gezackelt, oder von Hand umstichelt. Tja und dann habe ich die Teile ausgelegt.

Hmmm. Da passte aber auch gar nichts. Es waren viel zu viele Teile, um einen passenden Stern zu fabrizieren. Nun gut, hab ich gedacht, dann nimm doch einfach die unterbrochene Linie als Außenlinie, vielleicht passt es dann. Gesagt, getan.

Mit den Spikes ging dann ja soweit auch alles gut, aber als ich dann die C5 Teile einnähen wollte, sah das Ganze so aus:

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Mann, war ich stinksauer. Wutschnaubend habe ich mich an meinen PC gesetzt und eine e-mail nebst obigem Bild geschickt.  Das mit der zu geringen Stoffangabe habe ich natürlich auch erwähnt. Schon einen Tag später war die Antwort da. Die Anleitung sei fehlerhaft, es müssten nur 14 Spikes sein, sie würden mir eine neue  Anleitung schicken und auch den zerschnittenen Stoff ersetzen. Toll. dachte ich. Das ist ja immerhin etwas und mein Zorn war ziemlich verraucht.

Es dauerte auch keine 5 Wochen, da kam ein stattliches Stoffpaket und eine neue Anleitung. Ich habe mich selbstverständlich sehr dafür bedankt.

Wenn Ihr aber bitte noch einmal auf das erste Bild gucken wollt, da sind tatsächlich auch nur 14 Spikes zu sehen!!! Wie kann denn so etwas passieren?

Nun hatte ich mir ja schon die Mühe gemacht den Stern soweit zu applizieren. Ich habe also kurzerhand die C5 Teile passend gemacht. Alle anderen Teile ebenfalls und herausgekommen ist dieses doch immerhin recht ansprechende Top.

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Nun schon einmal vorgewarnt, habe ich mir überlegt, den anderen Stern auch erst einmal ins „Unreine“ zu machen. Dieses Mal habe ich mir aber komplett alle Spikes aus Papier ausgeschnitten und hingelegt. Es passte wieder nicht. Jedenfalls nicht so richtig. War aber auch blöd mit dem Papier, weil es immer wieder verrutschte.

Nun gut, dann mache ich eben noch ein Probeexemplar vom Probeexemplar mit Stoff, den, hätte ich alles wegschmeißen müssen, hätte verkraften können. Nach vielem Hin- und Hergepfrimelt ist mir schließlich dieser Stern gelungen. Nur mühsam, kann ich Euch sagen.

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Dann habe ich es noch mit dem grün/ beigen Stoff versucht. Es war genauso blöd. Geschummelt überall.

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Alles andere als schön. Und da ist mir dann der Kragen geplatzt. Ich habe mich wieder an meinen PC gesetzt und an Laundry Basket Quilts geschrieben, dass ich es jetzt aufgeben würde. Ich hätte keine Lust mehr diesen Quilt zu machen und es würde mich überhaupt nicht wundern, dass man im Netz so gut wie keine Exemplare finden würde.

Antwort? Keine! Sehr unüblich. Nun ja, keine Antwort ist auch eine Antwort, oder nicht? Jedenfalls bin ich von Anleitungen dieser Firma kuriert. Es ist ja nicht so, dass ich ein Anfänger wäre, 8 große Bettüberwürfe, zig Wandbehänge, von den kleinen Teilen mal ganz zu schweigen . Nun werde ich den Stoff halt anderswo verbraten. Ich weiß nur noch nicht wo? Aber Ihr werdet es bestimmt irgendwann erfahren.

 

 

Der Frühling ist eingekehrt

Auch bei mir. Ich habe meine Quilts umgehängt. In der Essdiele hängen jetzt 3 Berties. Diese Vogelbilder hatten es mir echt angetan. Ich musste sie einfach machen. Nicht zuletzt, weil von dem großen Ganzjahresbertie, der war ein Monatsprojekt, noch so viel Stoff übrig war.

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Und dann dieser hier:

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Und nun ist dieses Teil fertig geworden. Mir gefällt er wirklich sehr gut und es stört mich überhaupt nicht, dass drei ähnliche Quilts bei uns hängen, strahlen sie doch so viel Ruhe und Freundlichkeit aus. Und natürlich österliche Vorfreude.

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Eine schöne Woche Euch allen!

Ein kleiner Winterrückblick

Wie schön, dieses Jahr hatten wir dann doch noch Winter! Die Hunde fanden es auch herrlich. Sie wollten eigentlich überhaupt nicht mehr rein. Sind ja auch Schotten und sollten so ein Wetter gewohnt sein.

 

 

 

 

Allerdings hatten sie ja einen Riesenpelz drauf und Zeeta (rechts im Bild) sah am Kopf eher wie ein schottisches Hochlandrind aus.

Wir hatten die Vögel ja schon im Sommer durchgefüttert. Selbstverständlich haben wir das über den Winter fortgesetzt. Als der BUND seine Vogelzählung machte, konnten wir allein an unserer Futterstelle mindestens je 6 Kohlmeisen und Blaumeisen und 1 Weidenmeise zählen. Dazu kamen 8 Amseln, 12 Erlenzeisige, 1 Stieglitz, 1 Rotkehlchen, 1 Zaunkönig und 1 Distelfing und mindestens 40 Spatzen. Das Photo unten wurde allerdings an einem anderen Tag gemacht, aber man bekommt schon so einen kleinen Eindruck, wie die sich hier getummelt haben.

Ja und dann war ich natürlich auch ein wenig fleißig. Ich habe z.Zt. gefühlte 1000 Werke in Arbeit. Jeden Tag wurschtel ich an einem Teil. so wird es nicht langweilig. Und ja, ich sollte den Glorieta Quilt endlich fertigquilten, aber das Teil ist so schwer und man kann es nur mühsam drehen, damit man mit der Nadel richtig einstechen kann. Aber es wird schon.

So habe ich also mein „Hanging Cosmetic Bag“ genäht (ich habe ihn hier schon vorgestellt) und dazu musste ich unbedingt noch eine kleine Tasche nähen. Also bitte schön, hier ist sie:

Dann habe ich auch noch ein Blossomdeckchen für einen meiner Glastische fertiggenäht. Hier habe ich, wie schon bei dem „Mut zur Farbe Tischläufer“, die Stoffdrucktechnik von Linda Franz von Inklingo angewendet. Auch er ist handgenäht.

 

 

 

Ich habe noch einen Wandbehang fertiggestellt, aber den zeige ich Euch erst vor Ostern.

 

Tadaaa!

Ich habe fertig! Ach, schon vor ziemlich langer Zeit habe ich mir bei Craftsy eine Videoklasse mit Annie Unrein   „Sew sturdy travel organizers“ heruntergeladen, aber dann doch nie so richtig den Absprung gefunden. Nun stand mal wieder ein Besuch bei meiner Schwester an und, wie immer, haben wir uns was zu nähen vorgenommen. Ja, und das war dann der „Hanging Cosmetic Bag“.

Genommen habe ich einfach Stoff aus meiner Kiste. (Da ist ja immer noch so viel drin. Unglaublich! Merkwürdigerweise kommt immer wieder etwas dazu.) Flugs wurden die Zutaten bei Quiltzauberei und Snaply bestellt. Und dann ging es ab zu meiner Schwester. Leider mussten wir dort wegen der Reissverschlüsse noch in die Stadt. Allerdings erfolglos. Dann mussten wir natürlich unbedingt auf den Holländischen Stoffmarkt, wo wir zwar die Reissverschlüsse ergattern konnten, aber wohl weil Winter, keinerlei nennenswerte Quiltstoffe zu Gesicht bekamen. Schade. Der Geldbeutel allerdings hat sich gefreut. So haben wir es dann nur geschafft einige Teile zu quilten und zuzuschneiden.

Meine Schwester war dann viel schneller als ich. Ratzfatz hatte sie ihren Beutel fertig. Er  ist, wie ich finde, sehr gut gelungen.

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Ja und hier ist nun mein Exemplar.

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Das ist die Meshtasche

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Die Rückseite

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         Die Vorderseite

Mir hat die Arbeit unglaublich viel Spass gemacht. Die Anleitung von Annie Downs sind präzise und, wenn man des Englischen mächtig ist, sehr gut verständlich. Jetzt bin ich mal gespannt, wie sich die Tasche in der Praxis bewährt.

Habt ein schönes Weihnachtsfest und kommt gut rüber ins neue Jahr