Nun ist es vorbei

Er war doch grad erst gestern, der 1. April. Unglaublich, nun ist auch Ostern schon wieder Vergangenheit. Überall in der Nachbarschaft waren die Enkelkinder zu Besuch und es wurden fleißig Ostereier gesucht. Unsere Enkelkinder hatten uns vorher schon beglückt. Über Ostern waren sie bei den anderen Großeltern. Und ich hatte mir zu Ostern einen neuen Wandbehang gemacht. Ich konnte einfach nicht widerstehen. Ich hoffe, Ihr könnt genauso lachen wie meine Tochter, als sie ihn sah. Ein echter Amy Bradley halt.

Aber nicht nur Ostern ist Vergangenheit. Auch Mecki. Wir haben ihn mit einem gelben Farbklecks markiert.

Dann sollte es aber noch einmal unter 0 Grad geben, also haben wir die Freiheit eine Nacht verschoben. Am Ostersonntag haben wir dann die Futternäpfe und das Wasser aufgefüllt und so gegen 8 Uhr die Steine von der Tür weggenommen. Als wir dann später die Hunde rausließen, hatten wir den ersten Igelalarm dieses Jahres. Und tatsächlich, da war ein richtig fettes Igelchen in der Nähe unseres Vogelfutterhauses. Also her mit dem Handtuch, den Igel aufgenommen und zum Igelhaus getragen. Und, ach, sieh da, Mecki war weg. Den dicken „Mops“ haben wir dann dort abgelegt und sind wieder ins Haus gegangen. Wir hatten ja eine Wildkamera aufgebaut. Da würden wir schon sehen, wann und wie der Mecki losgezogen ist. Doch davon das nächste Mal.

Ostereier

habe ich noch nicht für Euch, aber ein kleines Sammelsurium an Berichten über die Ereignisse der letzten Wochen. Zunächst einmal: Ja, es gibt ihn noch, den Caswell Quilt. Zur Erinnerung:

Dies ist ein Bild des Quilts, den die Australierin Corliss Searcey nach einem Teppich, der im National Musum of Arts, USA ausgestellt ist, gearbeitet wurde. Mir hat das Teil so gut gefallen, dass ich es unbedingt auch machen wollte. 2015 habe ich damit angefangen. Nun gut, ich habe, damit es mir nicht langweilig wurde, immer nur ein Bild gemacht und dann wieder einen Haufen anderer Teile. Nun sind alle Bilder fertig. Und diese habe ich auch schon zusammengenäht.

Jetzt muss ich nur noch eine Reihe zusammennähen und dann anfügen. Meine Güte, das wird ein Riesenteil. Es soll ja auch noch ein Rand angefügt werden. Ich weiß überhaupt nicht, wo ich das Teil mal hinhängen soll, so riesig ist es. Und dann ist ja auch noch die Quiltfrage. Ich bin schon am überlegen, ob ich es dieses Mal quilten lasse. Sonst wird es ja im Leben nicht mehr fertig…..

Im letzten Jahr hatte ich schon diesen kleinen Quilt fertig gemacht, da es aber kein Frühling war, habe ich mir die „Veröffentlichung“ für dieses Frühjahr aufgehoben. Es ist nach einem Pattern von McKenna Ryan von Pine Needle Designs gewerkelt. Ich wollte schon immer etwas von dieser Künstlerin machen. Sie macht so herzallerliebste Tierquilts.

Dann kamen die ersten Zugvögel zurück. Da durfte der Star natürlich nicht fehlen. Er hat wieder seinen Starenkasten auf dem Nachbargrundstück bezogen. Futtern tut er, wie immer, bei uns.

Und diese zwei lustigen Gesellen haben sich bei uns mal richtig den Wanst vollgeschlagen, nur um dann weiterzufliegen.

Herr oder Frau Distelfink

Ja, es waren schon zwei. Einer pickte am Vogelfutterhaus, der Andere saß an der Futterstelle im Flieder.

Oh ja, und dann hatten wir auch Besuch aus der Sahara. Viiiiel Sand war in der Luft. Sie war ganz gelb. Leider kommt es auf den Photos nicht so ganz raus, aber einen kleinen Eindruck bekommt man doch.

Und blühen tut es wie verrückt in meinem Garten. Die Blausternchen, Anemonen,Perlzwiebelchen und Primeln habe sich noch mehr vermehrt. Und Osterglocken ohne Ende. Es ist einfach wunderbar, wenn man seinen Garten weitgehend sich selbst überläßt.

Und dies ist vielleicht das letzte Bild von Clumsy. Jetzt sind wir schon seit 2 Wochen zurück aus dem Skiurlaub und haben ihn seither nicht gesehen. Der Nachbar auch nicht. Ich gebe die Hoffnung allerdings noch nicht auf. Vielleicht ist er zum „Minnediensten“ in einem anderen Vorgarten unterwegs, wie in den vergangenen Jahren auch. Allerdings werden Amseln ja auch nur so ca. 4 Jahre alt und wir hatten ihn schon viel länger. Ich hoffe nur, dass nicht eine der vielen Katzen, die es hier seit Corona gibt, ihn erwischt hat.

Ja und zu guter Letzt muss ich auch noch von unserem Wintergast berichten. Unser Mecki. Als wir im Skiurlaub waren, hat unser lieber Nachbar ihn versorgt. Täglich eine halbe Schale Katzenfutter und eine ganze Schale Igeltrockenfutter und seit einer Woche auch leckere getrocknete Würmer. Die sind immer radiputz weg. Neulich, als Min Öllen sein stinkiges Haus mal wieder saubermachen wollte, hat er glatt versucht oben über die Wand desselben herauszuklettern. Frechdachs. Wir sollten noch bis Mitte April warten, da gibt es dann in der Natur genügend zu futtern. (So die Empfehlung von der Igel Aufzuchtstelle in Hannover)

Als wir Mecki im Winter fanden, wog er etwas über 400 g. Vor 6 Wochen habe ich ihn gewogen. Da hatte er schon 750 g. Er kann also raus. Dick genug ist er. Wir werden ihn vorher markieren. Wir haben ja eine Wildkamera. Die wird min Öllen heute installieren. Dann werden wir außerhalb des Hauses ein wenig Futter hinlegen und sobald die ersten Igel dort gesichtet werden, darf er in die Freiheit. Vielleicht findet er ja immer wieder den Weg zu seiner Futterstelle. Ich bin gespannt.

Ich habe mal wieder etwas fertig

Vo ein paar Jahren bekam ich von „Min Öllen“ zu Weihnachten mehrere Stoffpakete von Den Haan und Wagenmakers aus den Niederlanden geschenkt. Alte Chintzmuster. Da es sich größtenteils um Fat Eigth Stoffstückchen handelte, habe ich lang überlegen müssen, was ich damit anfange. Und da fiel mir das Buch von Sharon Burgess „English Paper Piecing“ in die Hände und ganz besonders ihre „Celestial Stars“. Ich brauche ja auch immer etwas, das ich in einer kleinen Schachtel mitnehmen kann, denn es fällt mir ausgesprochen schwer in Wartezimmern zu sitzen, ohne etwas zu tun zu haben. Da wird die Wartezeit gleich doppelt so lang.

Also habe ich erst einmal meine drei Sterne genäht.

Dann habe ich das Ganze auf den Stoff appliziert. Und man glaubt es kaum, von einem früher hergestellten Bettüberwurf, siehe äußeres Border, hatte ich noch genug Stoff für die Rückseite und die Einfassung.

Gequilted habe ich es dann mit der Maschine, in the ditch bei den Sternen und ein all-over Herzchenmuster für den Rest. Hier auf den Photos kommt es nicht so richtig raus, aber das Teil sieht echt gut aus. Ich freu mich sehr darüber.

Endlich fertig..

ist der neue weihnachtliche Wandbehang. Ich hatte das pattern gesehen und als begeisterter Schottenfan (ich meine die Hunde, die Anderen mag ich auch) MUSSTE ich es sofort bestellen. Dabei habe ich überhaupt nicht auf die Abmessungen geachtet. Ich ging davon aus, dass es ein kleinerer Behang würde. Ha, Pustekuchen. Ich bin fast in Ohnmacht gefallen, als ich die Riesenschnittteile sah. Schotten fast in Lebensgröße! Na Prost Mahlzeit. Eigentlich hatte ich das Teil ja aus Resten machen wollen, aber nun durfte ich erst einmal passende Stoffe bestellen. Die Wauzis sind alle in unterschiedlich gemustertem Schwarz. Und dann der Riesenlappen für den Hintergrund und die Rückseite. Also bis letzten Weihnachten habe ich es nicht geschafft. Aber jetzt ist er fertig.

Ich finde diese Rasse genial getroffen. Den Weihnachtsbaum werde ich nach Weihnachten noch ein wenig quilten, dann schlägt er keine Blasen mehr.

Ja, und weil ich ja sonst auch nichts zu tun habe, habe ich mir noch einen kleinen Igel, ihr kennt ihn schon, den Mecki aufgeladen. Da muss einmal am Tag geputzt und gefüttert werden. Aber es lohnt sich. Als wir Mecki fanden, war er nur 400 g schwer. Nicht fett genug, um zu überleben. Am Sonnabend, er war wach, haben wir ihn gewogen. Ich habe ihn kaum aus der Seitenkammer des Igelhauses herausbekommen. Seht selber,

530 g wiegt das Kerlchen jetzt. Schaut mal auf den alten Bildern, da war ein Finger Platz zwischen Wand und Igel. Jetzt kann man ihn nur von vorn und hinten rausnehmen. Jedenfalls rollt er sich nicht mehr zusammen. Guckt ganz vorsichtig alles an. Auch von der Waage ist er nicht gesprungen. Na ja, er hat ja auch nichts zu tun. Vom Fressnapf bis zum Schlafplatz, hin und zurück, höchstens 20 cm. Da soll er wohl zunehmen. Und das Menü ist abwechslungsreif. Rührei, Katzenfutter und Igeltrockenfutter mit Würmern. Ich bin mehr als glücklich, dass unsere Planung so aufgeht.

Herbstgedanken

Der Nebel steigt, es fällt das Laub, schenk ein den Wein, den holden,

wir wollen uns den grauen Tag vergolden, ja, vergolden…..

Draußen ist es schier unerträglich grau und düster. Wenn man am Morgen schon das Licht anmachen muss. Hoffentlich hört das bald mal wieder auf.

Die übrige Situation im Land ist genauso „wunderschön“. Hach, wie freu ich mich über die vielen klugen Leute in Deutschland, die vielen kompetenten Politiker etc, etc….

Um dann doch nicht ganz in Depression zu verfallen, habe ich ein paar Gäste unseres Gartens hervorgezaubert. Da ist einmal der Herr Buntspecht. Seitdem das Biotop in unserer Straße von einem zur obigen Sorte gehörenden Menschen zerstört worden ist, kommt er leider nur noch selten. Aber einmal habe ich ihn schön erwischt.

Im September blühte dann der Efeu in Nachbars Garten traumhaft. Das fanden auch die Schmetterlinge. Bei Sonnenschein fanden sich bestimmt 50 davon auf den Blüten. Ein herrliches Bild.

Es waren aber nicht nur Pfauenaugen. Nein, es gab auch Admirale.

Und seit Herbstbeginn schaut der Herr/die Dame Eichelhäher regelmäßig hier vorbei. Man fühlt sich hier inzwischen so sicher, dass man sich in aller Ruhe den Bauch mit Nüssen vollhaut. Man äugt auch schon nicht mehr panisch nach links und rechts. Man fliegt auch nicht mehr gleich weg, wenn ein Auto vorbeifährt. Wir freuen uns immer sehr, wenn uns dieser Gast besucht.

Ja und dann ist ja auch Vorweihnachtszeit. Und so musste ich unbedingt noch ein paar Pottlappen anfertigen. Die Stoffe hatte ich noch in meinem Fundus. Der muss ja auch mal kleiner werden. Zum Herstellen gibt es auf you tube ein nettes video von einem Original Amishen, ach ja, ich vergaß, das Muster heißt „Folded Amish Star“. In diesem Video wird mit Fingerpressing, nicht mit Bügeln gearbeitet. Der Produzent hat nämlich kein Bügeleisen. Ja und einen Zirkel hat er auch nicht, deshalb sucht er einen passenden Kochtopfdeckel. Ich habe hier ja schon einmal über die Amishen berichtet. Die Überzeugten benutzen keinerlei technische Hilfsmittel. Nur die gute alte Singer Nähmaschine, die mit Fußpedal und unkaputtbar.

Ich hoffe, Ihr habt ein klein wenig Freude an den Bildern. Schöne Woche!

Nun wird es aber Zeit…

dass ich mal wieder von mir hören lasse. Ich habe hier eine sehr gemischte Sammlung vom letzten Sommer. Genauso gemischt, wie der gesamte Sommer war.

„Min Öllen“ hatte, nur um es einmal auszuprobieren, Zuckermais in Töpfen ausgesät. Der ist auch hervorragend gediehen, was uns natürlich große Freude bereitete. Noch mehr Freude machte uns allerdings die Entdeckung dieser Winzlinge.

Und es waren nicht die Einzigen, die es fröhlich in unserem Mais trieben. Mindestens einer befand sich in jeder Blattachsel. Das läßt für das nächste Jahr hoffen.

Damit unsere Vögel auch ja genug Sonnenblumenkerne finden, hat „Min Öllen“, ihr wißt schon, dass ist der Mann mit dem grünen Daumen, Sonnenblumen ausgesät. Direkt rund um das Vogelhaus. Sozusagen als Landeplatz. Er hatte sich einen Samen bei einer engl. Firma bestellt. Die sollten groß werden, aber sooooo groß?…

Ja und dann gibt es neuerdings noch eine Rose in unserem Garten, die eigentlich eine ganz normale Rose sein sollte, aber beschlossen hat, eine Kletterrose zu werden. „Ulmer Münster“ ist ihr Name und sie blüht ganz ungeniert in unserem Schneeball. Jetzt sind es schon 3 Rosen, die klettern ohne als Kletterose gepflanzt worden zu sein. Spaßig.

Und weil es im Garten in diesem Jahr tatsächlich Marienkäfer gab, war auch der Aconitum nicht von Blattläusen zerfressen sondern hat wunderbar geblüht. Seit vielen Jahren das erste Mal wieder.

Dann fand ich beim „Buddeln“ zwischen den Rosen auch diesen seltenen Gesellen.

Und an gräßlichen Regentagen, und davon hatten wir reichlich,habe ich noch ein wenig gequiltet. Englich mal wieder ein Teil fertig bekommen. Es ist ein Tischläufer geworden. Die Stoffe waren eigentlich für etwas ganz Anderes gedacht, für den „Dreamcatcher“ von Edyta Sitar, den ich aber nicht gemacht habe, weil die Anleitung so katastrophal war, ich berichtete darüber. Außerdem haben mir die Stoffe überhaupt nicht gefallen. Sozusagen das erste Mal, dass ich mich total vergriffen habe. Daher sollten die Stoffe dann auch nur in kleinen Stücken zu sehen sein. Was mir bei dem „Checkered Dresden“ von Missouri Star auch gelungen ist. Der Läufer sieht auf unserem Wohnzimmertisch sehr hübsch aus und ich denke, ich werde viel Freude daran haben.

Nun, da die Gartensaison so gut wie beendet ist, hoffe ich doch, etwas häufiger zum Schreiben zu kommen. Und natürlich auch zum Lesen. Ein schönes Wochenende Euch allen!

Sammelsurium

In der letzten Zeit hatte ich „keinen Bock“, auf nichts. Dieses blöde Regenwetter geht mir auf den Geist. Zwischendrin ist es ja mal schön und trocken, aber wenn man zum Unkrautjäten Pufferle anziehen muss, dann hört es einfach auf lustig zu sein.

Deshalb habe ich vermehrt gequiltet und fertig geworden sind diese Teile: Amish Folded Star Potholders. Dazu habe ich die Videoanleitung von Croutons Crafts benutzt. Ich war vor Jahren mal in Lancaster, Pennsylvania, USA. Das ist die Hochburg der Amischen. Genauso sieht die Heuernte immer noch aus. Vier Kaltblüter ziehen eine Heupresse für kleine Ballen. Das Heu wird von Hand in die Presse befördert, durch das Ziehen der Pferde wird es zu Heuballen gepresst und kommt am Ende heraus, wo es wieder von Hand aufgenommen wird und auf den Lagewagen befördert wird. Letzterer ist mit der Heupresse verbunden und wird von den Arbeitspferden mitgezogen. Die Kinder, Frauen und Männer tragen Strohhüte, die Frauen Puffärmel und Häubchen. Darunter lugen vor den Ohren Löckchen heraus.

Ein typisches amishes Gehöft

Um in die Stadt zu fahren benutzen die Amischen in der Regel einen geschlossenen, schwarzen Kastenwagen, in der Art, wie er auf dem Warnschild aufgezeichnet ist.

Hier auf dem Bild sehen wir den üblichen Einspänner. Das Zugpferd ist ein Vollblüter und die verkehrstaugliche Beleuchtung (Rücklicht etc) wird durch die Muskelkraft des Pferdes betrieben. In diesem Fall ist der Wagen sogar offen.

Hier könnt ihr noch sehr schön das Häubchen und den Puffärmel sehen.

Die Amischen sind Protestanten. Sie haben sich dort in Pennsylvania niedergelassen, weil Pa der erste US-Bundesstaat war, der absolute Glaubensfreiheit garantiert hat. Und die Amischen benutzen keinerlei motorisierte Technik. Deshalb hatte der Herr von Crouton Craft auch kein Bügeleisen (er hat alles mit den Händen gefaltet) und er hatte auch keinen Zirkel. Um die Rundung herzustellen hat er einfach nach einem passenden Kochtopf,-deckel oder Teller gesucht. So, hier nun die Pottlappen:

Die uralten Singernähmaschinen, ihr wißt schon, die, die immer noch mit Pedale betrieben werden, werden dort ausschließlich zum Nähen verwendet. Die sind ja auch unkaputtbar.

Dann war ich ein paar Tage in Marburg an der Lahn. Obwohl der Begriff „dirty old town“ gut auf dieses Städtchen passt, ist es doch sehenswert. Allerdings muss man recht gut zu Fuß sein, denn es geht rauf und runter. In einer dieser Gassen fand ich diese bemerkenswerte Türbeschriftung.

Ja und dann möchte ich euch den „Lacher des Tages“ nicht vorenthalten:

Dinah und Zeeta „völlig erschöpft“

Nun blühen sie wieder Teil III

Genau eine Woche nachdem ich die letzte Runde (Teil II) geschrieben hatte wurde es in meinem Garten gefährlich. Wie heißt es so schön? Wann soll man nicht in den Garten gehen? Na klar, im Frühjahr, wenn die Bäume ausschlagen und der Salat schießt. Bei mir war es so etwas nicht. Es war eine regelrechte Explosion. Hier ein paar Eindrücke von der beginnenden Blütenpracht.

Und diesen kleinen Kerl will ich Euch auch nicht vorenthalten. Als es so brutheiß war, lag er beinahe täglich an diesem Platz und hat sein Gefieder gelüftet. Außerdem hat er natürlich auf Futternachschub gewartet, wie man unschwer am geöffneten Schnabel erkennen kann.

Augenblicklich ist Quiltzeit sehr rar, denn ich bin jede freie Minute im Garten. Der Schachtelhalm sprießt und die von Min Öllen vorgezogenen Pflänzchen wollen auch rausgesetzt werde. Und „heiß“ ist ja so überhaupt nicht mein Ding.

Die Stoffe für die Streifen in diesem Quilt stammen noch original von Hawaii. damals waren die 2,5″ breiten Streifen gerade erst aufgekommen. Nun ist daraus ein schöner Männerquilt geworden. Ich habe dabei die Methode „Quilt as you go“ verwendet. Das Vlies ist ein dünnes Baumwollvlies und die Decke ist extrem leicht und durch den Batikstoff auch angenehm kühl. Eine richtig schöne Sommerdecke halt.

Immer noch Stoffreste

Ich habe sie ja schon 2mal gezeigt, meine Berties aus Baumwollflanell, aber egal, ich zeig sie Euch noch einmal, weil ich sie einfach so gelungen finde. So im November bis zum Ende Februar kommt mein Jahresbertie an die Wand.

Vor Ostern und danach sind dann diese beiden meine Freude.

Und jetzt habe ich immer noch gefühlte Tonnen an Baumwollflanell. Also entschloß ich mich kurzerhand für Minchens „Foftein Teepause“ kleine Mug Mats zu sticheln. Das hat großen Spass gemach. Gefunden habe ich die Vorlagen in „Shabby Fabrics“. Ich habe mir sogar das kleine Stickheftchen zum Aufstellen spendiert. Es heißt „Embroidery & Crazy Quilt Stitch Tool“ und ist von Judith Baker Montano.

Na ja, eigentlich fing es so an. Ich suchte für mein Enkeltöchterlein etwas zum werkeln. Der Enkelsohn wollte unbedingt häkeln, da brauchte sie auch etwas. Sie hat die Ersten angefangen. Ich habe sie dann fertig gemacht. Wie soll man Kindelein, die immer noch an das Christkind glauben, (jedenfalls tun sie erfolgreich so) klar machen, dass sie den Eltern was zu Weihnachten schenken könnten.

Kurz und gut, ich habe die Teile im Laufe des neuen Jahres fertig gemacht und Minchen zum Geburtstag geschenkt. Hier sind sie.

Es ist ein wunderbares Mitbringsel und mach soooo viel Spass es herzustellen. Aber ich kann Euch trösten, der Stoff ist immer noch nicht alle. Es wird noch mehr kommen. Bis dahin, bleibt gesund