Erdbeermarmelade

mitten im Winter. Zum Glück kann man die Dinger ja tiefgefroren kaufen. Denn unser Vorrat an Marmelade ging schon im Spätsommer zur Neige und gekaufte Erdbeermarmelade… nein, das muss dann doch nicht sein. 

Also schnell vier Gläser gekocht. Die sind dann so in drei, höchstens vier Wochen weg. Allerhöchstens. 

In der Weihnachtsbäckerei

Gibt’s so manche Leckerei…

Das stimmt. Leckereien haben wir heute fabriziert. Die Lebkuchen waren dran, wie immer als erstes, denn die sind anfangs ziemlich hart. 


Und wie geht das dann weiter in den hübschen Liedchen? Richtig, es heißt: zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengroße Kleckerei. 

Die hatten wir auch. Aber das Prinzeßchen und Junior hatten riesengroßen Spaß, sie teilten sich sämtliche Ausstecherle und für mich blieben nur die „langweiligen Herzen“ übrig.

Zucchinisuppe

Gerade eben habe ich Zucchinisuppe gekocht, weil ich von Herrn Vater ein Zucchinimonster bekommen hatte.

Warum ich das hier aufschreibe? Eigentlich ist eine Zucchinisuppe ja nichts Besonderes. Aber diese hier hat mir so was von lecker geschmeckt, dabei war sie ganz einfach. Und frei Schnauze zubereitet. Und da ich mir so was immer nicht merken kann – sei es auch noch so einfach – wird’s eben notiert.

Die Zucchini habe ich kleingeschnitten. Was man halt so klein nennt. Dicke Scheiben, diese dann geviertelt. Schale dran gelassen, Inneres mit den Kernen raus. Ab in den Topf. Drei Kartoffeln, mittelgroß, geschält, kleingeschnippelt, mit dazu. Zwei Zehen Knoblauch, eine Zwiebel. Einen ordentlichen Schwung Rapsöl darüber und unter Rühren angeschmurgelt, bis die ersten Stücke leicht anbräunten. Dann nach Gefühl Wasser dazu, die Gemüsestücke waren nicht bedeckt. Suppenpulver dazu, köcheln lassen.

Als alles gar war, fuhr ich mit dem Pürierstab durch. Dann einen kompletten Becher Sahne hineingekippt, mit Pfeffer und Salz (vorsichtig, weil ja durch das Brühpulver schon Salz drin ist) abgeschmeckt. Fertig. Schmeckte Himmlisch, die Kindelein fanden das auch. Sie wollten gerne noch einen Klecks Schmand in die Suppe rühren. Kann man machen, muss man aber nicht.

 

Sonntagsbrötchen

Gestern Abend startete das Experiment. Der Teig für die Brötchen war schnell angefertigt und sah in der großen Schüssel doch reichlich verloren aus. Aber da ich nicht wußte, wie stark er aufgehen würde, nahm ich lieber eine große Schüssel. 

Dann wanderte die Schüssel über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen sah das Ganze dann so aus:

Die Schüssel hätte also gut kleiner sein dürfen. Aber lieber eine zu große Schüssel als Sauerei im Kühlschrank. 

Junior half mir beim Brötchenformen, dann ließ ich die Teiglinge im Ofen bei 35 Grad aufgehen. Anschließend wurde gebacken. 


Geschmeckt haben die Brötchen ganz wunderbar. Die Krume war locker, die Kruste gelungen. Irgendwie sättigen sie mehr als die von unserem (Bio-)Bäcker. 

Das Experiment werde ich wiederholen, aber beim nächsten Mal werde ich die fertig geformtem Brötchen über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, denn dafür bräuchten sie heute, da kühlschrankkalt, eine Dreiviertelstunde. Da ist dann die Zeitersparnis durch das nächtliche Gehen wieder dahin und das gefällt mir nicht wirklich.