Oh, wie schmeckt das fein!

Das letzte selbstgebackene Brot ist bestimmt schon wieder ein Jahr her. Jetzt musste es mal wieder sein.

Also „schnell“ den Sauerteig zubereitet. Das allein dauert ja schon mal fünf Tage. Dann wiederum musste eben jener Sauerteig erst einmal eine gute Woche in den Kühlschrank, weil zum Einen genug Brot im Haus war, zum Anderen ich keine Zeit zum Backen hatte.

Aber heute! Hier ist der Teig schön auf der Heizung gegangen und darf nun aufs Blech:

Und dann kommt der Punkt, an dem ich mich bisher immer ärgerte. Denn kaum war der Teigling auf dem Blech, verlor er auch schon seine Form. Das resultierende Brot schmeckte dann zwar, war aber viel zu niedrig.

Ha, dachte ich mir so, diesmal aber nicht mit mir! Und verwendete den Tortenring, um das Auseinanderlaufen zu verhindern.

Tja – irgendetwas hatte ich wohl dieses Mal anders gemacht (wenn man mal von so völlig unwichtigen Kleinigkeiten wie einem völlig neuen Rezept aus einem anderen Backbuch absieht *ironieaus*) – denn das Brot explodierte beinahe im Ofen. Da es mangels Platz nicht zur Seite konnte, ging es eben nach oben. Dabei riß natürlich die Kruste oben auf.

Aber: ich glaube, ich muss das Rezept wiederholen. Es ist das beste Brot, das ich bisher gebacken habe. Natürlich mussten wir gleich probieren, sobald es halbwegs abgekühlt war. Hmmmm. Es geht nichts über noch warmes Brot mit Butter und ein klein wenig Salz!!

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In der Weihnachtsbäckerei

Gibt’s so manche Leckerei…

Das stimmt. Leckereien haben wir heute fabriziert. Die Lebkuchen waren dran, wie immer als erstes, denn die sind anfangs ziemlich hart. 


Und wie geht das dann weiter in den hübschen Liedchen? Richtig, es heißt: zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengroße Kleckerei. 

Die hatten wir auch. Aber das Prinzeßchen und Junior hatten riesengroßen Spaß, sie teilten sich sämtliche Ausstecherle und für mich blieben nur die „langweiligen Herzen“ übrig.

Sonntagsbrötchen

Gestern Abend startete das Experiment. Der Teig für die Brötchen war schnell angefertigt und sah in der großen Schüssel doch reichlich verloren aus. Aber da ich nicht wußte, wie stark er aufgehen würde, nahm ich lieber eine große Schüssel. 

Dann wanderte die Schüssel über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen sah das Ganze dann so aus:

Die Schüssel hätte also gut kleiner sein dürfen. Aber lieber eine zu große Schüssel als Sauerei im Kühlschrank. 

Junior half mir beim Brötchenformen, dann ließ ich die Teiglinge im Ofen bei 35 Grad aufgehen. Anschließend wurde gebacken. 


Geschmeckt haben die Brötchen ganz wunderbar. Die Krume war locker, die Kruste gelungen. Irgendwie sättigen sie mehr als die von unserem (Bio-)Bäcker. 

Das Experiment werde ich wiederholen, aber beim nächsten Mal werde ich die fertig geformtem Brötchen über Nacht im Kühlschrank gehen lassen, denn dafür bräuchten sie heute, da kühlschrankkalt, eine Dreiviertelstunde. Da ist dann die Zeitersparnis durch das nächtliche Gehen wieder dahin und das gefällt mir nicht wirklich. 

Erdbeerkuchen

Als wir in den Pfingstferien im Schwarzwald weilten, traf mich die ungewohnte Untätigkeit wieder einmal. Ich bin es einfach gewöhnt, den ganzen Tag untätig zu sein, so daß ich nach ein paar Tagen Faulenzen im Urlaub meist den Koller bekomme. Dann brauche ich wahlweise etwas zu tun oder etwas zu lesen. Zu tun gab es in dieser Pfingstwoche nichts, denn es regnete und regnete und regnete. Unternehmungen oder Garten fielen also ins Wasser, buchstäblich.

Also Lesen. Da kam der Besuch im örtlichen Supermarkt gerade Recht und ich erstand eine Zeitschrift, mit der ich schon öfters mal geliebäugelt hatte, aber bis dahin hatte ich sie noch nie gekauft gehabt. Das änderte sich nun, denn ein erstes Durchblättern zeigte interessante Rezepte.

 

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Heute war es also so weit, daß ich einmal etwas aus dieser Zeitschrift nachkochte. Besser gesagt, nachbuk. Gestern abend bereitete ich den Biskuitboden zu, heute ging es dann an die leckere Füllung/Umhüllung aus Quark, Frischkäse, Sahne und Erdbeeren. Einfach gemacht und sooo lecker. Heute abend schon sind nur noch zwei Stück übrig. Daher verabschiede ich mich an dieser Stelle von Ihnen, um gemeinsam mit Schnäuzelchen dafür zu sorgen, daß auch die letzten beiden Stücke verschwinden.

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Mmmmh

Schmeckt das fein!!!

Langsam glaube ich, daß ich immer die falschen Rezepte probierte, denn seitdem ich nicht mehr mein Brotbackbuch verwende, sondern aus anderen Quellen schöpfe, schmecken meine Brote um Klassen besser.

Hier ein Brot von Barbara, in deren Blog ich noch so einiges gesehen habe, was sich zu probieren lohnt.

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