Das Sommerloch

scheint mich überfallen zu haben. Es ist einfach zu heiß hier. Im Haus herrschen 26 Grad, die einem im Vergleich zu der Hitze draußen wirklich angenehm vorkommen.

Nachts kühlt es glücklicherweise doch noch halbwegs ab, sodass wir zumindest gut schlafen. Ich werde mir aber Mühe geben, Sie in der nächsten Zeit wieder häufiger und vor allem regelmässiger mit Lesefutter zu versorgen.

Während die Kindelein draußen im Gummipool unter dem Apfelbaum plantschen, die Badeenten schwimmen lassen und mit den beiden Schiffen „Korsar“ und „Erdbeere“ spielen, werde ich Ihnen also kurz noch von meinem letzten Turnier berichten. Es ist schon fast zwei Wochen her und fand am ersten richtig warmen Wochenende statt, allerdings stiegen die Temperaturen da noch nicht über die dreißig Grad.

Das Dressurpferd (so langsam kann ich glaube ich aufhören, sie als Nachwuchsdressurpferd) zu bezeichnen, denn sie ist jetzt auch schon elf Jahre alt) machte mir an diesem Wochenende viel Spaß und das Ergebnis konnte sich auch sehen lassen. Ein dritter Platz am Samstag in einer L*-Dressur auf Trense sowie ein fünfter Platz sonntags in einer L** auf Kandare geritten. Heuer ist sie also vier L gestartet und war drei Mal platziert. Vielleicht wird es ja in M* auch irgendwann noch mal was 😉 Aber je höher man kommt, desto dünner wird die Luft, denn andere Leute können ja auch reiten.

Dieses Photo hier wollte ich Ihnen nämlich nicht vorenthalten, zeigt es doch einfach ein wunderschönes Trakehner Gesicht:

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Das erste Springturnier

Heute starteten wir in die „grüne Saison“ 2016. Nix mehr Halle – ab jetzt springen wir draußen.

Mitten in der Nacht hieß es wieder aufzustehen. Um kurz vor fünf klingelte der Wecker, schnell anziehen, Auto aus der Garage, Hänger anhängen, Pferde einflechten. Bei Letzterem überraschte mich das Springpferd, indem es während des Einflechtens der Mähne fraß. Das hat die noch NIE gemacht, normalerweise ist sie eher Marke Nervenbündel.

Auf dem Turnier war alles entspannt. Gute Organisation, ausreichend Zeit, keinerlei Hektik, ein schön und einladend gebauter Parcours und ein Springpferd, das richtig Laune hatte, über die bunten Stangen zu hüpfen.

Letztlich gab es für uns eine Stilnote von 7,1. Das hätte für eine Platzierung gereicht, dummerweise aber bin ich einen Sprung nicht optimal angeritten, so daß eine Stange fiel. Da man für einen Abwurf eine halbe Note abgezogen bekommt, gab es halt keine Schleife.

Aber das macht gar nichts aus, ich bin so glücklich, dass alles so gut geklappt hat und wir beide so viel Spaß hatten! Das gibt Auftrieb für die Saison!

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