Das ist mir zu viel!

Ich möchte gar nicht wissen, wie heiß es heute Nachmittag war…

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Ganz in Weiß

Oder auch: Winterwonderland.

Gestern kam ja schon so einiges vom Himmel herabgefallen, Frau Holle schüttelte im Akkord. Aber auch nach dem Dunkelwerden kannte sie keinen Feierabend. Heute früh, als ich die Pferde hinausließ, mußte ich trotz meiner hohen Winterstiefel vorsichtig gehen, damit mir nicht der ganze Schnee von oben in die Stiefelschäfte fiel.

Neugierig, wie ich nun einmal bin, schnappte ich mir den abgebrochenen Meterstab, der ständig im Stall logiert. Ohne mir eine Stelle besonders auszugucken wurde er im Boden versenkt: IMG_E5456

Jaaa – das ist schon ein bißchen was…

Natürlich verschwanden die Kindelein wieder den ganzen Tag im Garten. Sie kamen nur mittags hinein, um zu essen und marschierten dann – angetan mit einem neuen, trockenen Schneeanzug und trockenen Handschuhen wieder hinaus. Nicht einmal die olympische Übertragung des Biathlon konnte sie ins Haus locken. „Ach, Papa, bei den Männern ist das ja nie so spannend, ich bleibe lieber im Garten“, sprach Junior – und sollte sich so was von irren! Hat das heute einen Spaß gemacht, Herrn Fourcade und Herrn Schempp beim Endspurt zuzusehen!!!

Die Rösser haben sich ebenfalls am Schnee erfreut, sie durften heute auch auf die Hauskoppel. Dort haben sie fleißig nach Gras gegraben und sich ausgiebig gewälzt.

So, hier lasse ich Sie noch ein wenig an den Bildern teilhaben. Mit dem Schneemann will ich mich übrigens nicht mit fremden Federn schmücken – der steht bei den Nachbarn, der schon große Kinder hat.IMG_5435IMG_5458IMG_5460IMG_5470IMG_5471IMG_5472IMG_E5462IMG_E5463IMG_E5467P1120670-BearbeitetP1120672P1120673P1120674

Wie schön – endlich Schnee!

Wie bitte? So mag sich mancher fragen, denn ich zeigte ja schon ein paar Schneebilder diesen Winter. Aber jetzt – jetzt haben wir auch Temperaturen, die ihn bleiben lassen! Was hatten wir da diesen Winter schon – zehn, zwanzig Zentimeter Neuschnee, die dann innerhalb eines halben Tages wieder wegschmolzen oder -regneten, sodass wir danach nur noch Matsche, Matsche und noch einmal Matsche hatten. Nein danke, das brauche ich nicht. Aber Schnee und knapp unter Null – so kann das jetzt gerne noch ein, zwei, drei Wochen bleiben. Ich bin und bleibe bekennender Schneefreund.

Gestern war die Beleuchtung allerdings noch etwas diffus, da es wolkig und ziemlich diesig war. Dennoch hatte ich die Kamera dabei, als ich während meiner Arbeit über Land fuhr und habe ein paar Bilder geschossen, die ich Ihnen jetzt mal zeigen möchte.

Diesmal als Mosaik – ein Klick auf’s Bild macht groß.

Schneesonntag

Zur Zeit will es morgens gar nicht richtig hell werden. Gestern um kurz nach sieben entstanden diese Bilder – die blaue Stunde hatte noch nicht ganz begonnen, aber man konnte sie bereits erahnen.

Dieses Wochenende waren wir zu einem Dressurlehrgang bei meinem langjährigen Reitlehrer, der ja inzwischen weit fort lebt und nur noch für Lehrgänge hier bei uns ist. Der Kurs war wieder einmal sehr gut und die Liese und ich haben Fortschritte gemacht. Wenn wir so weiterarbeiten können wie bisher während dieses Winters freue ich mich auf die kommende Turniersaison.

Da der Lehrgangsort eineinhalb Hängerstunden fort war, hatte ich für die Liese eine Box organisiert und sie durfte dort übernachten. Was auch sehr gut war, denn Samstagnachmittag begann es aus allen Federbetten zu schneien. Da hätte ich nicht mit dem Anhänger fahren wollen!

Für ein Offenstallpferd, das Box kaum kennt, hat das Lieschen es sehr gelassen gemacht. Nur der Hafer wollte nicht so recht schmecken, ein wenig aufgeregt war sie wohl doch.

Die Reitanlage ist auf einem alten Gutshof untergebracht – wunderschön und mit einem urgemütlichen Stüberl!

Die braune Liese war dann am frühen Sonntagnachmittag doch recht froh, dass die ihre Freundinnen daheim wieder begrüßen durfte.

Begrüßt wurde ich wiederum von „Häuptling Krumme Zigarre“, den die Kindelein am Vormittag mit Schnäuzelchen zusammen gebaut hatten:

Der Schneepinguin

Junior und Papa sind fort zu einer Veranstaltung. Das Prinzeßchen spielt Lego, ich stehe im dichten Schneetreiben und gebe Reitunterricht. Auf dem Pferd eine durchgefrorene, aber glückliche Reiterin, denn sie schafft es heute das erste mal, ein Pferd ohne Ausbinder durchs Genick zu reiten.

Plötzlich kommt das Prinzeßchen in Schneemontur aus dem Haus und fängt an zu werkeln. Der Schnee ist gerade zwei Zentimeter hoch – aber der Schneemann (eher ein -männchen….) muss jetzt noch sein. Zum Glück ist es auch Pappschnee. Er bekommt Steinaugen und eine hübsche Himmelfahrtskarottennase.

Das Prinzeßchen findet, damit sieht er wie ein Pinguin aus.

(Beim fotografieren muss ich den Blitz einschalten, so dunkel ist es schon geworden)