Die Eisheiligen

Heuer kommen sie tatsächlich mal termingerecht. Spannend. Die letzten Nächte hatten wir um und bei 11 Grad, Samstag kletterte das Quecksilber tagsüber sogar auf 27 Grad!!!

Für die kommende Nacht sollen die Temperaturen allerdings wieder runter gehen, für morgen ist sogar Schneeregen angesagt.

Also habe ich gestern Abend mal meine bereits an die Garagenwand – Südseite – ausgepflanzten Tomaten mit Hilfe von Vlies und Wäscheklammern etwas eingepackt. Da es heute tagsüber regnen sollte, hatte ich nämlich wenig Böcke, das heute zu machen…

Nun bin ich noch am Überlegen, ob das Vlies wohl reicht oder ob ich ihnen noch etwas mehr überlegen soll…

Samstag, 9.5., sonnig, schwül, 27 Grad, 0 ltr.

Sonntag, 10.5., sonnig, 23 Grad, 0 ltr.

Montag, 11.5., Regen, 8 Grad, 4 ltr.

7.5.

Sechs Jahre ist er heute alt und seine glückliche Besitzerin schickte einen Fotogruß vorbei. Hat sich wirklich toll entwickelt, der Bursche!

Mittwoch, 6.5., sonnig, 15 Grad, 0 ltr.

Donnerstag, 7.5., sonnig, 19 Grad, 0 ltr.

Keine 3 Sekunden dauert es…..

bis die Wauzis „Igelalarm“ geben. Sie zischen aus dem Haus, einer rechts, einer links und schon geht das Gebell in den grellsten Tönen los. Zumeist befinden sich die kleinen, ach was sag ich denn, die mittlerweile dick und fetten Stacheltiere irgendwo in der Nähe des Vogelfutterhäuschens. Dort naschen sie nämlich von den Rosinen und Erdnüssen und von den getrockneten Würmern, die wir dort an die gefiederten Freunde füttern. Eigentlich sind die ja 1 m über der Erde im Futterhäuschen, aber es fällt halt immer etwas runter.

Nun gestern war wieder so ein Igelalarmtag. Min Öllen schnappt sich das dicke, gelbe Handtuch und die starke Taschenlampe, ich schlupfe schnell in meinen Gartenanorak (ein von meinem Sohn geerbtes Teil, das mindestens schon 20 Jahre alt ist und deswegen auch Rosenlöcher haben darf) und fülle die Igelfutterschälchen auf.

Wir haben ja unseren Wirtschaftsgarten, in dem auch das selbstgebastelte Igelhaus steht, durch einen Zaun vom Luxusgarten (Stilmittel der Ironie) getrennt. Kaum war min Öllen am Zaun angelangt, das waren von der Igelfundstelle vielleicht 20 Schritt, da bellte es schon wieder hysterisch. Also nichts wie hin zum Igelhaus, Igel ablegen und den neuen Igel holen.

Ich war noch nicht über dem Zaun, als ein Aufschrei vom Igelhaus kam. Mensch, guck mal, hier sind schon drei im Haus! Leider ist einer von ihnen vor Schreck über das Getöse gleich wieder weggelaufen, aber es waren immer noch 4 da. (Die sind nämlich schnell, die kleinen Biester)  Wie ihr seht, haben wir sie jetzt markiert. Der mit dem dunkelblauen Fleck ist jetzt schon das 3. Mal dagewesen. Dieses Mal hat er gleich den Weg zum Igelhaus gefunden, ohne Umweg über das Vogelfutterhaus.

DSC00121

Wir also zurück zum Gebell und den nächsten Igel geschnappt. Erst musste er aber markiert werden. Dieses Mal, da alle 4 Farben schon vergeben sind, zweifarbig blau/grün. Damit wir euch die Brummer zeigen können, habe ich ihn einfach auf den Anderen abgelegt.

DSC00122

Das hat die nicht sonderlich gestört, wie man hier sehen kann.

DSC00124

Dann hab ich mich aber doch erbarmt und habe ihn wieder herausgehoben, ihm seinen eigenen Futternapf hingestellt und das Dach wieder geschlossen.

Heute Morgen waren alle Näpfe fein säuberlich ausgeschleckt. 3 Katzenfutternäpfe, knallvoll!

Hach, es macht einfach einen irren Spass.

Spuren im Gras

Etwas seltsam sieht unser Garten heuer aus. Aber wir haben beschlossen, einen Teil als Blühwiese stehen zu lassen. Überlegt hatten wir das schon die ganze Zeit. Im letzten Jahr hatten wir ja schon in einer Ecke am Stall wachsen lassen. und nachdem wir heute früh beobachten durften, wie sich ein Grünfink und ein Spatz den Hals voll Löwenzahnsamen stopften, war das Gedachte beschlossene Sache. Es sah einfach zu putzig aus.

Sonntag, 3.5., sonnig, ein paar Wolken, 16 Grad, 0 ltr.