Es apfelt

Puh – der Urlaub ist nun schon wieder zwei Wochen her … Der Alltag hat uns noch nicht ganz wieder … Denn noch sind Ferien im Lande …

Im Garten steht derzeit die Apfelernte an. Die drei Bäume tragen unglaublich, als wollten sie uns für die ausgefallene Ernte des vergangenen Jahres entschädigen. Vom Reitplatzbaum – der, den Schnäuzelchen vor zehn Jahren schon fällen wollte, denn „der trägt ja eh nicht mehr“ – habe ich schon körbeweise geerntet und verarbeitet oder auch verschenkt. Das Fallobst, das noch gut ist, bekommen die Pferde, denn in der Regel hat es einen Grund, warum es vor der Zeit fällt. Und bei einem Baum, an dem gefühlte Tonnen Äpfel hängen, fange ich nicht damit an, Fallobst auszuschneiden…

Unter dem großen Baum hatte sich während des Urlaubs ziemlich viel davon angesammelt. Nachdem unter dem Reitplatzbaum schon letzte Woche klarschiff gemacht wurde, ging es heute an den großen und den kleinen Baum. Wobei letzterer inzwischen auch schon recht groß ist…

Zweieinhalb Schubkarren Gammeläpfel und vier Kiepen Futteräpfel später war ich dann fertig, sodass Schnäuzelchen hier morgen Rasenmähen kann. Es ist nämlich inzwischen tatsächlich etwas gewachsen, da es ein paar mal geregnet hat.

Außerdem betrug die Ausbeute des Tages einen Apfelkuchen für Erwachsene, einen in der Kinderversion, und drei Flaschen Apfelsaft…

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Dinah allein zu Haus Teil II

Auch dieses Mal war Dinah natürlich nicht allein daheim. Zeeta war wieder dabei. Ich hätte ja gern Mäuschen gespielt. Wir waren bei unseren Freunden zum Doppelkopfspielen. Die Hunde mussten ins Badezimmer. Alles, aber auch wirklich alles haben wir außer Reichweite gehabt. (In der Badewanne) Ne,nicht alles. Die Bademäntel und Nachthemden an der Tür, die hatten wir vergessen. Als wir dann so gegen 11 Uhr zurückkamen, führte mich mein erster Weg zum Badezimmer. Dort erwarteten mich nicht nur vor Freude heftig mit dem Schwanz wedelnde Scotties sondern auch ein dicker Kackehaufen und rundherum mein Nachthemd und mein Morgenmantel, fein säuberlich in Fetzen zerlegt. Leider, leider war ich nicht geistesgegenwärtig genug gleich ein Photo zu machen. So blieb mir nur übrig, die zerfetzten Teil noch einmal auszubreiten und dann zu photographieren. Schaut selbst.

Ich wollte ja schon lange einen neuen Morgenmantel und das Nachthemd hat mir eigentlich noch nie gefallen (wir waren beim Skilaufen und ich hatte meines vergessen darum musste ich ein neues Hemd kaufen und die Auswahl im meiner Größe war nicht so groß). Aber soooooo hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt.

Immerhin hat der Panelquilt für Junior Fortschritte gemacht. Mein Mann hilft mir eifrig dabei. Sozusagen ein „joint venture“. Wir haben uns überlegt, dass es besser aussieht, wenn man die querformatigen Bilder enger zusammenlegt. Schaut mal hier:

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Ich habe den Bildchen jetzt auch einen Rahmen verpasst. Dann habe ich mich ans Rechnen gemacht. Das sieht folgendermaßen aus:

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Jetzt müssen wir nur noch die Transferfolien richtig bedienen und die Bilder auf den weißen Stoff, den ich noch habe, drucken. Davon erzähle ich Euch dann demnächst.

 

Geburtstagsgeschenke II Teil

Im August hatte Prinzesschen Geburtstag. Wie schon im letzten Jahr bekam sie auch dieses Jahr einen Gutschein für einen Besuch im Legoland. Junior hatte seinen Gutschein schon im Frühjahr zum Geburtstag bekommen. Mit zwei Kindern und zwei Erwachsenen ins Legoland zu gehen, ist schon ein ordentlicher Batzen Geld, zumal es ja nicht beim Eintritt bleibt.  Aber 1mal im Jahr muss es einfach sein. Wobei, den Junior könnte man eigentlich den ganzen Tag im Miniland abstellen, viel mehr braucht er nicht. Aber unsere todesmutige Prinzessin muss natürlich die Fahrgeschäfte mitnehmen. Je doller, desto besser.

Damit es nun nicht nur der Gutschein war und man bei den Mädels heutzutage nicht an Einhörnern vorbeikommt, hat Muttern ihr noch einen kleinen Wandbehang gewerkelt.

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Und damit Junior nicht neidisch sein muss, habe ich für ihn auch einen Wandbehang in der Planung. Da er zur Zeit so auf Großsegler steht, muss es damit zu tun haben. Hier nun meine ersten Ideen zu dem Thema.

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Ich werde einmal mit T-Shirt Transfer Folie arbeiten. Da es ja ein Wandbehang wird und der nicht so oft gewaschen werden muss, könnte es ja klappen. Bin gespannt, wie es weitergeht.

 

 

 

Geburtstagsgeschenke

sind bei älteren Herrschaften ja immer so eine Sache. Oftmals sind sie wunschlos glücklich oder sie haben schon alles. Ich gehöre zu der wunschlosen Gruppe. Da sich nun aber mein Geburtstag rundete, ließen sich meine Kinder – mit Hilfe ihrer Tante – etwas ganz Besonderes einfallen. Sie schenkten mir (und meinem Mann? Ich weiß nicht, ob er Selbstzahler war) eine Karte für die diesjährige Bregenzer Aufführung der „Carmen“ von George Bizet. Ich hatte die gekürzte Aufführung schon im Puschenkino gesehen und sie hatte mir sehr,sehr gut gefallen. Bis dahin gab es für mich nur eine Carmeninterpretin und das war Grace Bumbry (die Alten unter uns erinnern sich vielleicht noch an sie und ihre sensationelle „Salome“ Vorstellung). Die Bregenzer Carmen konnte mit ihr absolut mithalten.

Ich habe mich riesig über dieses Geschenk gefreut. Das war im November 2017.

Jetzt, im August, war es endlich so weit. Weil die Opernaufführung erst um 21 Uhr beginnt und wir eine Heimreise von 2-3 Stunden einplanen mussten, haben wir uns entschlossen dort in der Gegend zu übernachten. Aber: Bodensee – übernachten – das geht ja gar nicht. Das kostet ja ein Vermögen! Ich bin nicht bereit dafür 200 Euro auszugeben. Also suchten wir uns ca. 20 Min bis 1/2 Stunde Fahrzeit ein Quartier. Und das war in Wangen. Es war ein herrlicher Tag. Das Hotel am Marktplatz gelegen. Jede Menge Möglichkeiten draußen zu sitzen und zu speisen. Nachdem wir das Örtchen ausgiebig besichtigt hatten, haben wir vor unserem Hotel gegessen, Regenhaut und Pulli eingepackt und sind Richtung Bregenz gefahren.

Wir waren eine Stunde vor Beginn dort. Haben noch ein Bierchen/ Hugo geschlüft und ab ging es.

Das Bühnenbild war phantastisch, rechts und links waren Bildschirme auf denen man das Orchester und den Dirigenten sehen konnte. Und das alles bei herrlichstem Wetter. Immer das Plätschern des Wassers im Hintergrund und dann eine Carmen, die auf der Flucht ins Wasser springt und davon krault. Wo hat man so etwas schon mal gesehen!

Da ich Euch nicht alles erzählen kann, hier ein link zu der Geschichte.

 

Und wißt Ihr was, die Krönung des Abends war dann noch, dass wir, obwohl das Hotel schon Feierabend hatten, dort noch einen Absacker trinken durften. Sehr kulant. So war es ein herrlich abgerundeter Ausklang des Abends.

Vielen Dank an alle, die diesen wunderbaren Abend ermöglicht haben.

Ein geschichtsträchtiger Ausflug 

Nachdem uns Petrus am gestrigen Tag wirklich mit einem traumhaften Wetterchen beschenkte, war es heute wieder reichlich windig. Morgens waren es bereits fünf Windstärken, die im Laufe des Tages auf knappe sechs Windstärken auffrischten. Also kein Wetter fürs Faulenzen und Buddeln am Strand, aber man hat hier ja immer Alternativen.

Nach einem gemütlichen Frühstück schnürten wir also die Wanderschuhe, parkten das Auto auf dem Parkplatz hinter dem Fähranleger und wanderten los. Die Geo.cachingapp wies uns den Weg – zwei „Schätze“ konnten erfolgreich gehoben werden – und so marschierten wir forschen Schrittes auf Nordbys Norden zu, überquerten den Deich und fanden uns auf dem Wanderweg durch Gronningen.

Gronningen ist nur sehr dünn besiedelt. Wenige Bauernhöfe sind hier zu finden, ein Teil  wird landwirtschaftlich genutzt oder dient als Weideland. Ansonsten findet man viel unberührte Natur mit Wald und Wiesen.

Fast an der nördlichsten Spitze des Wanderweges befindet sich Flak Nord, die größte Bunkeranlage der Insel, die im zweiten Weltkrieg angelegt wurde, um die Einfahrt nach Esbjerg bei einer Invasion durch die Engländer zu schützen.

Die Bunkeranlage ist wirklich sehr beeindruckend. Teile davon wurden wieder freigelegt – denn die Dünen hatten sich das Gebiet zurückerobert – sodass man nun einige Bunker gefahrlos betreten kann. Auch Führungen werden in diesem Gebiet angeboten, die sicherlich sehr informativ sind. Es gibt sogar eine Webseite dazu, die mir selbst mit meinem rudimentären Dänisch einen kleinen Einblick geben kann.

Nachdem wir die Anlage eine geraume Weile durchschnüffelt hatten und die rollenspielenden Herren diskutiert hatten, was denn wohl an welcher Stelle gelegen haben musste (denn wir waren völlig uninformiert auf diese Stellung gestoßen, die oben erwähnte Webseite fand ich erst, als ich diesen Artikel schrieb), ging es weiter in Richtung der drei großen Windräder, die ein Viertel des Strombedarfes der gesamten Insel decken. Zwischendrin könnten wir uns sogar mit wilden Brombeeren stärken, die teilweise schon sehr süß waren, aber zwischendrin war auch der eine oder andere Muultrekker dabei. Brrrrrr.

Gute zwei Stunden benötigten wir, bis wir wieder am Auto angelangten. Knappe sechs Kilometer sind wir insgesamt marschiert – die Bunkeranlage eingeschlossen. Das ist schon eine ganz ordentliche Strecke für die Kindelein, die sie nahezu ohne Murren hinter sich brachten.

Übrigens: wenn man mal in einem geschützten Bereich stand, merkte man, wie warm es eigentlich ist. Da waren dann Pullover und Windbreakerjacke eindeutig zu viel des Guten. Dort, wo es pustete, waren wir damit aber gut beraten!

Wir sind mal wieder auf der Lieblingsinsel

Bis gestern hatten wir viel Regen, also Strand nur mit Matschklamotten und ansonsten in jeder – na gut, fast jeder – Regenpause spazieren gehen. Ab heute soll das Wetter besser werden, immerhin waren wir heute Nachmittag am Strand, so richtig mit Windschutz, Liftmatratze und Bad in der Nordsee. Die ist grad erstaunlich warm. Also für die Nordsee.

Moin!

Da die Kindelein beide aus ihren Moin-Shirts rausgewachsen sind, gab es neue. Die Stoffe haben sie selber ausgesucht.

Für Juniors Shirt gab es in meinem Bündchenarsenal keines in passendem Blauton. Also gingen wir auf’s klassische maritime Thema: ein rotes Bündchen mußte her. Ich habe dann sogar mal wieder die Zwillingsnadel bemüht und die Säume in rot genäht. Kommt auf dem Foto nicht richtig raus, sieht in echt aber prima aus!

Das geplottete Moin stammt aus der „Werkstatt“ meines Schwiegerpapas. In echt sieht man es auf dem blaugeringelten Shirt besser als auf dem Photo.

Des Tochterkinds Shirt ist auch schon in 140 genäht und da habe ich es wohl etwas gut gemeint… Zum Glück ist zu groß bei Kindern nicht so ein Problem… Töchting wächst sowieso wie Unkraut…