Sternenlou

In der Adventszeit gab es ja beim Gesichtsbuch etliche Verlosungen von Stoffdesignern, bei denen ich auch fleißig teilnahm. Und einmal hatte ich sogar Glück, ausgerechnet bei meiner Lieblingsdesignerin Petra Laitner. Deren Stoffe gefallen mir eigentlich alle, es gab noch keinen, wo es in mir vehement „oh neeee“ sagte.

Als das Überraschungsstöffchen ankam, war aufgrund der Farbe gleich klar – das gibt etwas für das Prinzeßchen. Das Schnittmuster „Lou“ von Ki-ba-doo lag schon eine ganze Weile fertig ausgeschnitten hier. Für ein Kapuzenshirt reichte der Stoff nicht, aber den Wickelkragen wollte ich sowieso schon lange einmal versuchen und dafür war genug da. Also – auf Los geht’s los. Ich verzichtete auf die seitlichen Einsätze, da ich zum Einen eh keinen passenden Kombistoff gehabt hätte und zum Anderen fand, es sei viel zu schade um den tollen Sternenstoff. Ohne Einsätze und ohne Taschen ging es gleich noch viel schneller, aber das Prinzeßchen mußte auf das „richtige“ Anziehen noch ein paar Tage warten, bis die bestellte Kordel nebst Kordelstoppern da waren. Aber dann war sie begeistert.

Genäht in 122 ist Lou für das derzeit 115cm große Kind noch reichlich, aber das macht bei diesem Schnitt nichts, ist er doch sowieso kleidähnlich. Mit einer Leggins drunter sieht es fesch aus und das Kind ist begeistert von den Kordelstoppern. Mich selber irritiert der Kragen mehr als er mir gefällt, aber es könnte auch daran liegen, dass Lou eben noch zu groß ist. Mal sehen, ob das Prinzeßchen in den monsterweiten Kragen noch hineinwächst.

Die „Naht“ vorne am Saumbündchen ist übrigens keine, das ist nur der Stoffbruch des Bündchens, ich denke, dass der nach dem Waschen dann verschwindet.

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Verlinkt mit Creadienstag, HandmadeOnTuesday und Dienstagsdinge.

Es beginnt zu blühen

Im Wohnzimmerbeet beginnt es zu blühen. Ich freu mich so. Die ersten violetten Krokusse locken schon jede Menge Bienchen an. Und die Lenzrose ist wohl doch die „rote“, aber da das Rot einen ordentlichen Stich ins Violette hat, ist alles passend.

Man kann übrigens auch recht gut erkennen, wo ich am Sonntag – ein traumhaft sonniger Tag – schon Unkraut entfernt habe. Was ganz schön schwierig ist, denn ich habe da ja haufenweise Zwiebeln versenkt, die nun nicht angehackt werden wollen. Aber das Zeug muss raus!P1090064P1090066P1090069

Oh!

Jetzt sind wir bald neun Jahre hier auf dem Hof. Aber dass alle vier Pferde gleichzeitig liegen durfte ich noch nie erleben. 

Spricht für eine gute Verträglichkeit der Damen untereinander – und dafür, dass sie sich wohl fühlen. Toll!

Leseratte

Da Junior heute gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe ist, durfte er daheim bleiben. Zum Glück waren wir gestern noch in der ortsansässigen Bibliothek, wo er sich vier Bücher mitnahm. Vier „richtige“ Bücher, etliche Bücher für Kindergartenkinder suchten die zwei sich auch noch aus. 

Jedenfalls saß Junior heute Vormittag wahlweise auf der Couch oder mit seiner Teetasse am Tisch – und las. Das Ergebnis bis zum Mittagessen: Alle vier Bücher ausgelesen. Was sage ich, gefressen. 

Was für eine Leseratte, unser Zweitklässler. 

Endlich …

mal wieder ein Büddel. Es macht so Spaß dieses Teil zu nähen. Dieses Mal habe ich drei verschiedene Farben von „I heart you“ von http://www.inthebeginningfabrics.com  verwendet. Mit jedem neuen Nähen geht es schneller und das Ergebnis wird exakter. Übung macht halt immer noch den Meister. Kommentar von meinem Mann: „Aber den gibst Du doch bestimmt nicht weg.“ Mal sehen, vielleicht behalte ich ihn tatsächlich selber. Strickkram habe ich ja genug rumliegen. Man könnte ihn sogar auch als kleines Übernachtungsutensilo verwenden, denn in die Taschen passen auch Tuben, Bürsten, Kämme und was man sonst noch so braucht. Sehr vielseitig.DSC08500-1   DSC08501-1

Natürlich wandert er wieder zum  Creadienstag, zu HoT und zu Dienstagsdinge. Bin gespannt, ob er Euch auch gefällt.

Irgendwie schon April

Zumindest, was das Wetter angeht. Die ganze letzte Nacht hat es stark gewindet und auch geregnet. Morgens war ich beim Arbeiten und, obwohl ich die ganze Nacht gut und auch lang genug geschlafen hatte, fuhr ich wie ein Zombie durch die Gegend und mußte aufpassen, dass ich nicht am Steuer einschlafe. Es zog aber auch eine Wetterfront nach der Nächsten durch. Mal Sonnenschein, dann wieder Regen, dann auch mal Regen gemischt mit Schneegraupel, so daß man richtig sehen konnte, wie die Schwaden durch die Landschaft wanderten.

Meinem Kreislauf behagte das Wetter überhaupt nicht. Und das wiederum mir nicht, denn ich bin eigentlich ein sehr robuster Mensch. Irgendwie bin ich halt doch keine Zwanzig mehr, so scheint es. Und genau das will ich nicht hören.

Nachmittags dann wieder Sonnenschein, abwechselnd mit gemein kaltem Wind. Pfui Spinne. Ich will Frühling. Jetzt. Am besten Gestern.

Ein ganzer Tag an der frischen Luft!

Nun wird es tatsächlich Frühling. Bereits heute Früh um 10:00 Uhr hatten wir 9° und die Sonne schien wirklich wunderbar, so dass ich gleich einmal den Pferden die Decken abnahm. Und dann blieb ich irgendwie draußen.

Am Vormittag schnitt ich den Schmetterlingsflieder zurück. Dieses Mal ein bisschen anders als sonst, denn ich hatte mich vorher belesen, wie er zu beschneiden sei, dass er möglichst viel ansetzt. Ich bin sehr gespannt.

Als nächstes war die Ecke dran, wo wir im letzten Sommer die ausgegrabenen Pflanzen zwischengelagert hatten. Da musste noch so einiges aufgeräumt werden, was wir im Herbst nicht geschafft hatten. Heute jedenfalls klappte alles, die Ecke ist nun von allem Kruscht befreit. Nur die untergelegt gewesene Plane wartet noch auf eine Dusche mit dem Hochdruckreiniger.

Schnäuzelchen wiederum machte sich an das Beet an der Einfahrt. Auch dort war so einiges zurückzuschneiden, bevor es beginnt, wieder übel in die Einfahrt zu wuchern. Für dieses Beet haben wir einen Schwung Rindenmulch geholt, aber jetzt blühen da ganz viele Winterlinge und ich weiß nicht, ob die dann nächstes Jahr noch blühen, wenn ich Rindenmulch drauf werfe. Auf der anderen Seite wiederum habe ich dort sonst so viel Unkraut, dem ich nicht Herr werde…. Schwierig.

Der Nachmittag stand dann noch im Zeichen der Pferde, zwei habe ich dressurmäßig geritten und dann haben wir noch mit dem Rest Freispringen gemacht.

Am Nachmittag hatten wir dann übrigens bereits 17°. Ich habe es genossen, den ganzen Tag draußen sein zu können.