Ein Spaziergang durch unseren Garten Teil II

Ich sehe es ja ein, die Natur braucht den Regen ganz dringend. Aber könnte es nicht mal so richtig lospladdern und danach wieder blauer Himmel sein. Mir geht das so allmählich ziemlich „auf den Keks“. Da muss ich mir gleich ein paar schöne Gedanken machen und das geht am besten, wenn ich mir Bilder von meinen „unverbatschten“ Rosen anschauen kann. Sie haben soooooo schön geblüht und jetzt …… Nein, und gejammert wird nicht, es reicht schon, wenn man das Gejammer andauernd im TV hören muss. Warum muss bei den Deutschen bloß immer das Glas halb leer sein und nicht wie bei den Südländern halb voll?

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Ein Spaziergang durch unseren Garten Teil I

Schon lange liegt mir Minchen in den Ohren, ich möchte doch mal wieder ein paar Bilder von unserem Garten zeigen. Nun, in Zeiten von Corona hat man als alte Krake ja nicht so viel Besseres zu tun, da kann man sich schon mal ans bloggen setzen. Also habe ich mir, bevor der Regen und Wind zuschlagen konnte, die Photokiste geschnappt und bin damit durch meinen Rosengarten gegangen, um Photos zu machen. Da ich nicht langweilen möchte, werde ich den Spaziergang durch unseren Garten in mehrere Abschnitte unterteilen.

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Wann immer wir auf Gartenausstellungen gehen, ist unser Fokus auf Rosen gerichtet, aber wir haben nicht einmal auf der Bundesgartenschau so eine Vielfalt an Rosen gesehen, wie es sie in unserem Garten gibt. Es waren mal so an die 150 Verschiedene. Hier waren es nur 12. Und ich kenne alle ihre Namen. Vielleicht schaut ihr mal wieder rein. Es würde mich freuen.

Büschen Wind

Und zwar ziemlich kalter bei gerade mal 12 Grad. Ziemlich külle nach den 27 Grad des Wochenendes. Hab mir für den ReitUnterricht die Winterjacke übergezogen gegen die kalte Pusterei…

Donnerstag, 4.6., regnerisch, 15 Grad, 2 ltr

Freitag, 5.6., regnerisch und windig, 12 Grad, 5 ltr.

Pünktlich…

… zum Pfingstwochenende blühen die Pfingstrosen. Auch die ganz links am Beetrand stehende, die aufgrund der daneben aufgebauten Treppe ziemlich viel Steine unter den Wurzeln hat, hat es nun im vierten Jahr gepackt und ist ein ansehnliches Pflänzchen geworden.

In den letzten Tagen habe ich mir hier und da immer mal ein halbes Stündchen abgezwackt und alles, was nach Ackerwinde, Brennessel und Co aussah, ausgerissen und abgewickelt. Mühseliges Geschäft, das Abgewickle, aber hilft ja nix.

Freitag, 29.5., Sonne mit Wolken und Wind, 20 Grad, 0 ltr.

Anfang April…

… hab ich diese Schönheit reichlich ramponiert in einem Supermarkt mitgenommen. Frau Mutter und Herr Vater hatten sie mir spendiert. War ne traurige Gestalt mit vertrockneten Blüten, aber noch ein paar Knospenansätzen… und man konnte erahnen, wie sie aussehen könnte.

Inzwischen haben wir drei Stengel mit richtig vielen Blüten!

Samstag, 23.5., Regen, 19 Grad, 12 ltr.

Sonntag, 24.5., sonnig, 19 Grad, 0 ltr.

Montag, 25.5., wolkig, 16 Grad, 0,5 ltr

Himmelfahrtsgewühl

Irgendwie war heute Garten – Pferde – essen angesagt. Nach dem Frühstück ging’s in den Stall, misten, das Ex-Springpferd verarzten und mit dem Jungpferd einer Freundin arbeiten.

Nachmittags dann der Garten. Das Frühbeet abbacken, die schon recht großen Salate, Fenchel und Sellerie umsetzen, die Gurken ins Beet. Die Beetumrandung säubern. Das schon viel zu hoch gewachsene Zeug unter den Himbeeren entfernen. Schnäuzelchen will morgen mähen, jetzt können wir endlich mulchen. Die Himbeeren haben angesetzt wie verrückt…

Die Terrassenumrandung mit den Dahlientöpfen steht jetzt auch, gedüngt und gewässert habe ich auch noch.

Und endlich mittags sowie abends auf der Terrasse essen! Schnäuzelchen warf mittags den Grill an, abends gab’s selbstgebackene Körnerbrötchen. Ach ja, zum Frühstück gab‘s auch selbstgebackene, aber ohne Körner.

Montag, 18.5., sonnig, 23 Grad, 0 ltr.

Dienstag, 19.5., sonnig, 25 Grad, 0 ltr.

Mittwoch, 20.5., wolkig, 22 Grad, 0 ltr.

Donnerstag, 21.5., sonnig, 24 Grad, 0 ltr.

Igelalarm!!!!!!!!

Müßig zu sagen, dass wir den jeden Abend haben. Wir haben uns jetzt schon angewöhnt mit einer starken Taschenlampe zum Vogelfutterhaus zu leuchten, um zu sehen, ob wir dort wieder von Igeln Besuch haben. Wenn sie da sind – manchmal sind es mehrere – dann lassen wir sie in Ruhe futtern. Es ist zwar kein Igelfutter, aber es scheint ihnen trotzdem zu schmecken. Man kann das Schmatzen förmlich hören.

Gestern Abend war kein Igel da. Wir konnten also die Hunde für ihr Abendgeschäft  rauslassen. Zeeta links, Dinah rechts. Und schon ging es los. Wie ein geölter Blitz rannte Zeeta zu Dinah. Da war doch tatsächlich ein kleines Kerlchen. Der musste just in der Zeit, in der wir den Hunden ihre Leuchthalsbänder umgelegt hatten, eingetrudelt sein.        Das übliche Verfahren. Handtuch drüber und ab zum Igelhaus. Ha, aber Pustekuchen! Es erscholl sogleich weiteres Gebell. Und das war ein richtig dickes Teil. „Min Öllen“ hat es – wie immer – mit dem gelben Handtuch aufgenommen. Und stellt Euch vor, das Viecherl hatte so viel Zutrauen, es hat sich nicht einmal mehr aufgerollt. So nach dem Motto: „Ich weiß ja schon, dass ihr mir nichts tut und dass es jetzt zum Futter geht.“                            So etwas Goldiges. Ich bin gleich mit meinem Igel in der Hand ins Haus geflitzt und habe den Photoapparat geholt. „Min Öllen“ hat mit seiner Taschenlampe im Mund auf den vorwitzigen Kerl geleuchtet und ich habe einhändig photographiert. Und nun schaut Euch mal an, was für tolle Bilder mir da gelungen sind.

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Ich musst nichts retouchieren, sie waren einfach so. Wenn man es so gewollt hätte, wäre es kaum besser gelungen.

Etwas mehr als ein Jahr…

ist es her, dass ich hier einen total frustrierten Blogartikel eingestellt habe. Erinnert ihr Euch?

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Ich hatte mich gallig geärgert, dass das Pattern unsäglich viele Fehler aufwies und ich nur mit Mühe und viel Herumimprovisation dieses Top fertig gebracht habe.

Nun, nichtsdestotrotz habe ich das Teil fertig gemacht und so hängt es jetzt bei mir an der Wand und macht mir Freude.DSC00116

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