Igelalarm!!!!!!!!

Müßig zu sagen, dass wir den jeden Abend haben. Wir haben uns jetzt schon angewöhnt mit einer starken Taschenlampe zum Vogelfutterhaus zu leuchten, um zu sehen, ob wir dort wieder von Igeln Besuch haben. Wenn sie da sind – manchmal sind es mehrere – dann lassen wir sie in Ruhe futtern. Es ist zwar kein Igelfutter, aber es scheint ihnen trotzdem zu schmecken. Man kann das Schmatzen förmlich hören.

Gestern Abend war kein Igel da. Wir konnten also die Hunde für ihr Abendgeschäft  rauslassen. Zeeta links, Dinah rechts. Und schon ging es los. Wie ein geölter Blitz rannte Zeeta zu Dinah. Da war doch tatsächlich ein kleines Kerlchen. Der musste just in der Zeit, in der wir den Hunden ihre Leuchthalsbänder umgelegt hatten, eingetrudelt sein.        Das übliche Verfahren. Handtuch drüber und ab zum Igelhaus. Ha, aber Pustekuchen! Es erscholl sogleich weiteres Gebell. Und das war ein richtig dickes Teil. „Min Öllen“ hat es – wie immer – mit dem gelben Handtuch aufgenommen. Und stellt Euch vor, das Viecherl hatte so viel Zutrauen, es hat sich nicht einmal mehr aufgerollt. So nach dem Motto: „Ich weiß ja schon, dass ihr mir nichts tut und dass es jetzt zum Futter geht.“                            So etwas Goldiges. Ich bin gleich mit meinem Igel in der Hand ins Haus geflitzt und habe den Photoapparat geholt. „Min Öllen“ hat mit seiner Taschenlampe im Mund auf den vorwitzigen Kerl geleuchtet und ich habe einhändig photographiert. Und nun schaut Euch mal an, was für tolle Bilder mir da gelungen sind.

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Ich musst nichts retouchieren, sie waren einfach so. Wenn man es so gewollt hätte, wäre es kaum besser gelungen.

Etwas mehr als ein Jahr…

ist es her, dass ich hier einen total frustrierten Blogartikel eingestellt habe. Erinnert ihr Euch?

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Ich hatte mich gallig geärgert, dass das Pattern unsäglich viele Fehler aufwies und ich nur mit Mühe und viel Herumimprovisation dieses Top fertig gebracht habe.

Nun, nichtsdestotrotz habe ich das Teil fertig gemacht und so hängt es jetzt bei mir an der Wand und macht mir Freude.DSC00116

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Keine 3 Sekunden dauert es…..

bis die Wauzis „Igelalarm“ geben. Sie zischen aus dem Haus, einer rechts, einer links und schon geht das Gebell in den grellsten Tönen los. Zumeist befinden sich die kleinen, ach was sag ich denn, die mittlerweile dick und fetten Stacheltiere irgendwo in der Nähe des Vogelfutterhäuschens. Dort naschen sie nämlich von den Rosinen und Erdnüssen und von den getrockneten Würmern, die wir dort an die gefiederten Freunde füttern. Eigentlich sind die ja 1 m über der Erde im Futterhäuschen, aber es fällt halt immer etwas runter.

Nun gestern war wieder so ein Igelalarmtag. Min Öllen schnappt sich das dicke, gelbe Handtuch und die starke Taschenlampe, ich schlupfe schnell in meinen Gartenanorak (ein von meinem Sohn geerbtes Teil, das mindestens schon 20 Jahre alt ist und deswegen auch Rosenlöcher haben darf) und fülle die Igelfutterschälchen auf.

Wir haben ja unseren Wirtschaftsgarten, in dem auch das selbstgebastelte Igelhaus steht, durch einen Zaun vom Luxusgarten (Stilmittel der Ironie) getrennt. Kaum war min Öllen am Zaun angelangt, das waren von der Igelfundstelle vielleicht 20 Schritt, da bellte es schon wieder hysterisch. Also nichts wie hin zum Igelhaus, Igel ablegen und den neuen Igel holen.

Ich war noch nicht über dem Zaun, als ein Aufschrei vom Igelhaus kam. Mensch, guck mal, hier sind schon drei im Haus! Leider ist einer von ihnen vor Schreck über das Getöse gleich wieder weggelaufen, aber es waren immer noch 4 da. (Die sind nämlich schnell, die kleinen Biester)  Wie ihr seht, haben wir sie jetzt markiert. Der mit dem dunkelblauen Fleck ist jetzt schon das 3. Mal dagewesen. Dieses Mal hat er gleich den Weg zum Igelhaus gefunden, ohne Umweg über das Vogelfutterhaus.

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Wir also zurück zum Gebell und den nächsten Igel geschnappt. Erst musste er aber markiert werden. Dieses Mal, da alle 4 Farben schon vergeben sind, zweifarbig blau/grün. Damit wir euch die Brummer zeigen können, habe ich ihn einfach auf den Anderen abgelegt.

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Das hat die nicht sonderlich gestört, wie man hier sehen kann.

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Dann hab ich mich aber doch erbarmt und habe ihn wieder herausgehoben, ihm seinen eigenen Futternapf hingestellt und das Dach wieder geschlossen.

Heute Morgen waren alle Näpfe fein säuberlich ausgeschleckt. 3 Katzenfutternäpfe, knallvoll!

Hach, es macht einfach einen irren Spass.