Ausgegraben

Da war es wieder – das wunderbare Herbstwetter. Die Sonne lachte den ganzen Tag vom Himmel, so daß es mich am Nachmittag in den Garten zog. Mit Grabegabel und Gartenschere ging es hinaus, um endlich die Dahlien aus der Erde zu heben. Dieses Mal habe ich auch daran gedacht, in die Körbe mit den Dahlien einen Zettel mit einer passenden Notiz zu legen, damit ich hoffentlich im nächsten Frühsommer weiß, welche Knollen zu welcher Pflanze gehören. Nicht, dass ich wieder – wie dieses Jahr – eine niedrige Dahlie in den Beethintergrund pflanze.

Nachdem Junior auch noch nicht wieder ins Haus wollte – er arbeitete mit dem Unkrautstecher im Westbeet und endlich durfte er dies auch einmal tun, ohne dass er verjagt wurde – machte ich mich noch ans Zurückschneiden der Stauden. Der Rückschnitt der Herbstastern landete wieder direkt auf dem Beet mit den Montbretien, obwohl ich mir da wenig Hoffnung mache. Winterschutz hin oder her, die werden einfach jedes Jahr weniger. Entweder ich gebe sie auf oder ich freunde mich mit dem Gedanken an, dass ich sie – wie die Dahlien – im Herbst aus- und im Frühjahr wieder eingrabe.

Mittwoch (31.10.), sonnig, 10°C
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Leises Herbsteln

An den Arbeiten, die im Garten so anfallen, merkt man es wohl – es herbstelt ein wenig. Sind die Tage auch noch voller Sonnenschein und erfreuen uns mit angenehmen Temperaturen – die Tatsache, dass das große Zurückschneiden beginnt, läßt keinen Zweifel zu: Der Herbst beginnt.

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