Endlich wieder Wühlen!

Hach – war das heute ein Wetterchen. So richtig zum Draußenbleiben und im Garten werkeln!

Am Vormittag waren noch die Vierbeiner dran, aber nachmittags ging es dann endlich nach draußen. Erst mal ans Terrassenbeet, das sich ja ums Eck ins Eßzimmerbeet fortsetzt. Der Rasenkantenstecher trat in Aktion – auch wenn das Ergebnis reichlich komisch aussieht, da der Rasen noch nicht gemäht ist. Schnäuzelchen hatte nämlich den Rasenmäher letzte Woche noch zur Reparatur weggegeben. Das hätte man vielleicht ein wenig früher angreifen sollen, aber wie es halt so ist – man denkt erst dran, wenn man das Ding braucht.

Gefühlte zehntausend Löwenzahnpflanzen habe ich aus dem Beet gestochen, jede Menge Windenwurzeln ausgegraben (und mit Sicherheit genügend übersehen, die nun fleißig weiter wuchern können), und der Herbstaster rechts vom Kellerfenster habe ich auch den Kampf angesagt. Die hat sich unglaublich ausgebreitet – so viel Platz bekommt sie nicht zugestanden, da hat sie sich ein wenig zurückzuziehen.

Die Lilien sehen richtig gut aus und schauen schon weit aus der Erde. Das tränende Herz blüht, aber irgendwie sehen die Blüten heuer ein wenig seltsam aus. Als hätte sie jemand zusammengedrückt. Die Taglilie hat schon wieder einen unglaublichen Horst gebildet – und die einzelne weißblühende Akelei, die ich letztes Jahr noch von meiner Mutter bekam, hat den Winter überlebt, das freut mich ganz besonders. Wo doch meine übrigen Akeleien alle in Blau- und Rosatönen blühen.

Lustigerweise habe ich heuer wieder richtig viele Tulpen. Das gefällt mir besonders gut, vor allem, weil letztes Jahr nur ganz wenige aus der Erde guckten. Vor allem die orange-gelben Tulpen hatte ich schon abgeschrieben – aber da sind sie wieder!

 

Das Quadratbeet ist übrigens eine ganz tolle Sache – finden die Katzen. Da hat ihnen doch jemand ein schönes Katzenklo hingestellt.. Hm – ich bin ja weniger davon begeistert, dass sie da ihre Geschäfte verrichten und obendrein alles durchbuddeln. Nun habe ich ein Netz übers Hochbeet gespannt (nicht optimal) und das Quadratbeet sieht ein wenig seltsam aus… Aber es hilft. Licht kommt genug an die Pflanzen – der Spinat ist jedenfalls wunderbar aufgegangen.

 

Johannisbeeren dürften wir hübsch viele bekommen – da freu ich mich schon richtig drauf. Am Besten schmecken die ja mit einem ordentlichen Schuß flüssiger Sahne *schleck*

Birnenblüte

Birnenblüte

 

Mittwoch (25.04.), sonnig, wenig Wolken, 18°C 

Steine

Sie haben mich schon lange gestört: Die vielen Steine, die ich überall in meinen Westbeeten finde. Aber bisher siegte immer der Schweinehund – heute wurde dieser ignoriert. Nun ist ein knapper Meter Beet unter dem Eßzimmerfenster steinfrei. Ein paar richtig dicke Klamotten holte ich aus der Tiefe. Der Boden ist herrlich leicht zu bearbeiten, genau richtig von der Feuchte her. Nicht zu pappig, nicht zu trocken.

Gleichzeitig mußte auch die hellviolette Herbstaster weichen, die dort wuchert wächst. Schön finde ich sie zwar schon, aber es ist kein feiner Zug von ihr, daß sie ständig alle anderen Pflanzen an dieser Ecke platt macht. Und oendrein nutzt sie auch noch den Winter dazu, unanständig viele unterirdische Triebe in alle Windrichtungen zu schicken – auf daß im nächsten Jahr noch weniger Pflanzen Luft zum Atmen haben.

Nicht mit mir, liebe Herbstaster. Hinfort mit dir aus dieser Ecke. (Wahrscheinlich habe ich ein paar Wurzeln übersehen, aus denen sie nun neu austreibt – das darf sie gerne. Denn wie gesagt: Ich finde sie ja an und für sich schön! Und selbst wenn nicht: Am Terrassenbeet darf sie sich gerne weiterhin austoben…

Die Bilanz des heutigen Gartenrundgangs jedenfalls zeigt erschreckend zurück gefrorene Rosen (das wird noch spannend!), viiiiele Winterlinge, Krokusse und Schneeglöckchen, die Akeleien starten schon durch, die Lichtnelke hat unglaublich viele Sämlinge aufgehen lassen und die Taglilien treiben auch schon durch. Tulpen und Hyazinten blicken schon aus der Erde – nur auf meine Narzissen warte ich noch…

Samstag (10.03.), Sonnenschein, 10°C – aber in der Sonne kommt man beim Werkeln schon ganz hübsch ins Schwitzen! 

Noch blüht es

Und zwar ganz prächtig. Leider hat es pünktlich mit unserer Rückkehr aus dem Urlaub begonnen, zu regnen. Zwar nicht stark, aber doch. Ein paar so schöne sonnige Tage wie im Schwarzwald – ja, das wäre wirklich zu schön gewesen.

Derzeit bin ich hin und hergerissen, was ich mit meinem Garten tun soll. Winterfest machen – oder lieber doch noch nicht. Die Dahlien und Tagetes blühen noch so schön, von den Herbstastern ganz zu schweigen. Der Wetterbericht bringt Nachttemperaturen um die Null Grad für die nächsten Tage.

Eigentlich mag ich das Zeug noch nicht rausnehmen – es blüht noch so schön *seufz*

Was haben Sie denn vor?

Samstag (16.10.), vormittags leichter Regen, nachmittags trocken, 8°C