Eigenlob stinkt, aber

dieses Mal komme ich wirklich nicht umhin zu sagen, dass ich sehr fleißig war in letzter Zeit. Ich habe einmal ein Caswellteil fertig gemacht. Hier ist es:

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Jetzt bin ich bei genau der Hälfte angekommen. Dieses Teil war ganz schön pfriemelig. Man betrachte die Blütenblätter! Und dann die gefühlten tausend Beerchen……

Dann habe ich noch 2 Pottlappenpaare genäht. Nach der Foundation Piecing Technik nach Anleitungen von  Ula Lenz (http://www.lenzula.de/index.php).dsc08485-1

Ich habe dafür wieder Stoffreste verwendet. Den angenähten Henkel habe ich dieses Mal mit einem Knopf verziert. Gefüttert ist der Topflappen mit einer Lage Baumwollvlies und einer Lage Insul-Bright von der Warm Company (https://warmcompany.com.

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Und hier ist das zweite Pottlappenexemplar:

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Das wäre doch ein prima Muttertagsgeschenk, oder? Vielleicht auch zum Valentine’s Day. Aber eigentlich halte ich nichts von dem Tag. Muttertag ist besser. Auch dieser ist wieder gut gegen Hitzeeinwirkung geschützt. So, nun werde ich das schnell noch bei

Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge einstellen und gespannt darauf warten, ob und wie jemand antwortet. Schöne Woche Euch allen. Und auf Wunsch von Ellen Lippke von Nellemies Design stelle ich es jetzt auch bei Ihren Herzensangelegenheiten ein.

Garten!

Anzuchtschalen sind ja genug da – aber wo zum Kuckuck finde ich die dazu gehörenden Deckel? Seit das Prinzeßchen laufen kann, also seit drei Jahren, habe ich sie nicht mehr verwendet… 

 
Nach einer halben Stunde Suche in der Gartengarage findet sich zumindest ein Deckel. Er ist zwar gesprungen, aber man kann ihn verwenden. Die Schieber für die Lüftung sind allerdings nicht dabei.

Nach einer weiteren halben Stunde habe ich zumindest einen Schieber gefunden. Für das zweite Loch improvisieren wir mit einem Holzklotz.

Und wo sind jetzt schon wieder diese lästigen Quelltabletten? 

Ich gebe nach einer Weile auf. Sie sind einfach weg. Nun gut, kaufe ich morgen eben Neue. Da die Anzuchtsaison ja erst beginnt, werden die Alten dann auftauchen, wenn ich Neue gekauft habe. Und brauchen kann ich sie dann immer noch.

Dafür gehe ich dann noch eine halbe Stunde in meinen Gemüsegarten. Drei Quadratbeete habe ich von den Resten der letzten Ernte befreit und ordentlich gehackt. Auf dem einen Bild stehen noch Spinatpflanzen vom vergangenen Herbst. Die habe ich mal von kaputtem Grün befreit und werde sie nun wachsen lassen. Herr Vater meinte, das hätte er auch schon gemacht.

Irgendwie ist die Gartensaison also heute eröffnet worden. 

 
Sehr windig, Sonne mit Wolken, milde 10 Grad

Den Raureif verpaßt

… habe ich leider heute früh. Als ich die Kinder in den Kindergarten brachte, lag er noch wunderschön über den Bäumen, beleuchtet von der aufgehenden Sonne. Als ich zehn Minuten später wieder zu Hause war, hatte die Sonne ihn schon fast zur Gänze vertrieben. Man merkt eben doch, daß es langsam aber sicher aufs Frühjahr zugeht – sie hat schon wieder Kraft.

Ich habe dennoch ein paar Bilder aus dem Garten gemacht, auch, damit dieser Blog nicht zu einem reinen Nähblog verkommt. Nichts gegen unsere Handarbeiten, aber die ursprüngliche Intention des Blogs war ja, die Entwicklung meines Gartens zu dokumentieren. (Davon werden wir aber heuer noch mehr bekommen, als uns lieb ist, insofern genieße ich jetzt die Ruhe des Nähbilderpostens).

Beim Rundgang habe ich sie dann entdeckt, die hübschen gelben und weißen Gesellen, die in den Beeten schon ihre Köpfchen aus dem Boden strecken. Unter dem Hartriegel sieht man sie auch schon vereinzelt, nur unter dem Apfelbaum trauen sie sich noch nicht heraus.

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Draußen und drinnen

Draußen: Schnee und Eis, Minusgrade, aber auch Sonnenschein.

Drinnen: Püppi wird eingekleidet. Ein Pullover des Prinzeßchens, aus dem sie herausgewachsen ist, der aber zu fleckig zum Weiterverkäufen ist und zu gut zum Wegwerfen. Püppi freut sich, hat sie doch endlich ein neues Kleidungsstück. (Und es ist Prima, schon fertige Bündchen zu haben. Deswegen hat Püppi nun auch gerüschte Armbündchen. )

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Resteverwertung III

Uff. Endlich fertig. Was man nicht alles so anstellt…

Da hätte ich doch Stein und Bein geschworen, daß auf dem Dachboden meiner Eltern noch Faschingskostüme lagern. Pustekuchen. Auf die Schnelle mußte nun also ein Indianerkostüm her. Und das am Samstag mittag.

Also ran an die Buletten. Im Hosen nähen bin ich ja nun schon geübt (haha), nach einer genähten Jeans. Einen Reißverschluß zum recyceln fand ich auch schnell, lag doch bei mir im Schrank noch eine alte, kaputte Reithose herum (auch wenn ich mich wirklich frage, warum ich die noch nicht entsorgt habe, aber das ist ein anderes Thema.) Also flugs den Reißverschluß heraus getrennt und losgelegt. Taschen brauchte die Hose nicht, so daß es recht fix ging. Samstag abend war sie fertig.

Der Gedanke, dass ich keinen Reißverschluß gebraucht hätte, sondern daß ich einfach nur einen Gummizug hätte fertigstellen müssen, kam mir, als der Reißverschluß schon drin war. Nun gut, ich betrachte das als Übung!

Das Oberteil war schon schwieriger. Auf die Schnelle fand ich keinen Schnitt, also entschied ich mich für den Regenbogenbodyschnitt von Schnabelina. Ich habe großzügig Stoff zugegeben, denn der Schnitt ist für einen enganliegenden Body aus elastischem Stoff gedacht. Das Oberteil des Indianeranzugs war aber weder – noch. Im Endeffekt paßt er Junior gerade eben, ist eher 104 als 110, aber die Hauptsache ist, er paßt.

Die Fransen an den Armen habe ich auch vollkommen falsch eingesetzt, die hätten eigentlich an der Unterkante des Armes sein sollen, nicht an der Oberkante. Aber was soll es, die Kinder wissen es zum Glück nicht so genau und Junior war glücklich über seinen eingefärbten, aus einem alten Bettbezug gefertigten Indianeranzug. Hugh, ich habe gesprochen!

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