Ein wunderbarer Gartentag

Den hatte ich heute. Gleich nach dem Frühstück (eigentlich war es eher ein Spätstück) konnte man die Kindelein und mich im Wirtschaftsgarten wiederfinden. 

Wir haben gemeinsam das Erdbeerbeet von vertrockneten Blättern und Pflanzenteilen befreit.  

   
  
Im Anschluß haben wir gemeinsam das erste Quadratbeet eingesät. Vier Kohlrabi, vier Fenchelpflanzen, ein Schwung Karotten und Radieschen und drei Quadrätchen Markerbsen. Dann gut angegossen und das Antikatzengittee oben drauf. Die finden nämlich, dass der feinkrümelige Boden eines frisch eingesäten Beetes ein tolles Katzenklo abgibt.  

 
Die Kindelein haben großartig geholfen, ich habe wirklich gestaunt!

Danach verschwanden sie in den Sandkasten, während ich die Buddleia zurückschnitt und mich dann an die Haumichblaurose machte. 

Haben Sie zufällig auch eine Pauls Himalayan Musk im Garten? Dann wissen Sie vielleicht auch, warum sie bei uns die Haumichblaurose heißt. Sie bildet unglaublich lange Tentakel, mit der sie nach jedem Vorbeigehenden greift. Und dann sticht sie zu. Ich schwöre Ihnen, die macht das mit Absicht. Vermutlich kichert sie auch noch dabei. 

Da aber bald der Bagger kommt habe ich die Rose heute nahezu auf Stock gesetzt. Und dabei geschimpft wie ein Rohrspatz. 

rin in die Kartüffeln…

Erst das Wohnzimmer gewischt. Die Luft ist so schwül und drückend, dass das Parkett nicht abtrocknet.

Dann geh ich halt Wäsche aufhängen.

Lieber nicht, da zieht ein Gewitter rein.

Auch gut, es hat ein wenig abgekühlt, dann kann ich garteln, vielleicht zieht es ja vorbei.

Fenchel im Frühbeet gesät. Schubkarre, Kniekissen und Rasenkantenschere geholt und begonnen, den Reitplatz auszumähen, wo Schnäuzelchen gestern mit dem Rasenmäher nicht ran kam.

Alles rennet, rettet, flüchtet, denn es ward ein Tropf gesichtet… Nicht nur einer, es begann zu gießen.

Also wieder rein ins Haus. Immerhin – das Wohnzimmer ist abgetrocknet, dann mach ich halt hier weiter.

Grmbl.