Fräulein Feger

Wir haben eine Koppel am Waldrand. Da müssen wir die Pferde hinführen. In der Bremsenzeit kann man die Koppel kaum nutzen, da genau am Wald Unmengen davon zu finden sind und die Pferde regelmässig durchdrehen.

Aber davor und danach. Hat den Vorteil, dass das Gras während des Sommers wieder wachsen kann. Sogar während dieses Sommers ist etwas nachgewachsen. Wenn auch nicht viel.

Zwergi findet allerdings, dass es vollkommen unnötig ist, gleich hinter Frau Mama auf die Koppel zu marschieren. Nicht, wenn es nebendran ein abgeerntetes Feld gibt, auf dem man so richtig toll ausgreifen kann. Letztens zeigte sie mir dort ein paar Trabtritte, bei denen mir – verzeihen Sie die etwas vulgäre Sprache – das Maul offen stehen blieb. Also musste die Kamera mit.

Wie dem aber so ist – heute gab es mitnichten Trab zu sehen. Nein, es wurde für Iffezheim geübt, mindestens aber für Baden-Baden. Schnell, schneller, Fohlchen. Die gab ganz schön Gas!!!!!!

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Wochenendnachlese

Was für ein Glück, dass die ganz große Hitzewelle erst Anfang dieser Woche kam beziehungsweise wir am Sonntag Nachmittag nicht in der Sonne stehen mussten, sondern eine Halle hatten, um unsere Pferde zu präsentieren.

Aber von Anfang an. Samstag nachmittag startete ich noch in einer M-Dressur auf einem Turnier hier „um’s Eck“ – fünfzehn Minuten zu fahren. Ich war sehr zufrieden mit meiner Liese und wir konnten uns einen vierten Platz einsammeln – unsere zweite M-Platzierung. Natürlich hoffe ich, dass noch ein paar kommen werden. 37940940_1903252089767515_3137345280400162816_n

Sonntag dann war Fohlenschau im Gestüt meiner Bekannten angesagt. Wir hatten die Liese mit „im Gepäck“ und natürlich das rote Pferd mitsamt Fohlchen. Liese wurde als Zuchtstute eingetragen – nicht, dass ich vorhätte, sie demnächst in die Zucht zu nehmen, aber man weiß ja nie, was kommt – und das auch noch mit Prämienpunktzahl. Was habe ich mich darüber gefreut, weil ich eigentlich eher damit gerechnet hätte, dass sie knapp daran vorbeischrammt.

Und dann kam Fohlchens großer Auftritt. Völlig cool und gelassen zog der rote Profi – frisch zur Elitestute proklamiert – seine Bahn in der Halle und ihre Tochter trabte ebenso cool und gelassen nebenher. Sie wurde sehr lobend besprochen, ihre Bewertung stellte mich sehr zufrieden – aber das viele Lob, das meine alte Dame mit ihren 21 Jahren erhielt – ja, das ging mir runter wie Öl. Ist und bleibt sie doch meine Allerbeste!

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Ein Traum wird wahr

Ich wäre ja schon mit einem braunen oder schwarzen Stutfohlen schwer zufrieden gewesen. Sogar ein Hengstfohlen, Hauptsache gesund und munter, hätte ich sehr willkommen geheißen.

Aber dass da am Montagabend um 22:17 ein fuchsrotes Stütchen auf die Welt kam, haut mich komplett um und irgendwie kann ich es noch so gar nicht glauben, dass sie wirklich da ist. Ein Traum wird wahr!

Der roten Mama scheint es gelegentlich ähnlich zu gehen. Sie ist sehr besorgt um ihr Fohlchen und einfach eine großartige Mutterstute.

Heute gelangen dann ein paar Fotos, die ich Ihnen hier zeigen möchte. Die Grille und ich sind noch nicht ganz warm miteinander, sie fotografiert noch nicht immer ganz so, wie ich es möchte, aber ich habe sie – und das Fotografieren – auch sträflich vernachlässigt. Das muss sich nun ändern. Nun, genug geredet – hier kommt sie:

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Dreieinhalb Jahre

ist das von uns gezogene Pferdchen nun. Morgen tritt er die Reise zu seiner Besitzerin in die Schweiz an. Grund genug, ihn noch einmal zu besuchen. Er hat sich sehr schön entwickelt, ist jetzt schon so groß wie seine Mutter (ein Dreijähriger ist noch nicht ganz ausgewachsen, da kommen noch zwei, drei Zentimeter) und hat immer noch einen wunderbaren Charakter und ein tolles Nervenkostüm.

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