Dreieinhalb Jahre

ist das von uns gezogene Pferdchen nun. Morgen tritt er die Reise zu seiner Besitzerin in die Schweiz an. Grund genug, ihn noch einmal zu besuchen. Er hat sich sehr schön entwickelt, ist jetzt schon so groß wie seine Mutter (ein Dreijähriger ist noch nicht ganz ausgewachsen, da kommen noch zwei, drei Zentimeter) und hat immer noch einen wunderbaren Charakter und ein tolles Nervenkostüm.

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Vom häßlichen Entlein

Nach ungefähr einem Jahr haben wir es endlich einmal geschafft, „unser“ Fohlen zu besuchen, das wir ja in – so scheint es – sehr gute Hände verkauft haben. Hier kommt sie wieder einmal, die Mär vom häßlichen Entlein, aus dem hoffentlich einmal ein hübscher Schwan werden wird.

Der Bursche sieht so aus, wie ein Jährling nun eben aussieht: Verwachsen, rippig, Steckerlehals. All denjenigen, die sich nicht mit Pferden auskennen, sei gesagt: Der ist nicht unterernährt, er steht auf einer großen Weide, auf der auch noch genug wächst und hat obendrein eine ordentliche volle Raufe Heu dazu. Die eindeutig Zweijährigen der Gruppe sehen auch schon wieder ganz anders aus. Auch wenn man es sich kaum vorstellen mag: Ein Jährling sieht einfach so aus. Zu mastig gefüttert belastet die noch unreifen Gelenke zu sehr – und solch ein Pferd ist später selten wirklich leistungsfähig. Und sind wir mal ehrlich: Unsere Kinder sehen auch manchmal schlaksik und affenartig aus. Und bei denen wissen wir genau: Sie sind gut „gefüttert“.

Insofern zeige ich die Bilder hier der Vollständigkeit halber, aber erwarten Sie nichts. Hier können Sie sehen, was für ein schickes Fohlen er war. Und das kommt auch wieder! Es gibt nicht umsonst eine Regel: Schau sie mit drei Tagen an, mit drei Monaten und dann erst wieder mit drei Jahren.

Übrigens ist er vom Charakter her immer noch ganz der Alte: Mutig und immer dem Menschen zugewandt.

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Sechs Wochen

Am gestrigen Dienstag wurde er sechs Wochen alt. Nach wie vor ist er ein selbstbewußter, kleiner Frechdachs, der vor nichts und niemandem Angst hat. Seit gestern sind die Rote und er auf Dauer in die restliche Herde integriert – sowohl nach der Leitstute, unserer Schwarzen, als auch nach dem Springpferd hat er schon fröhlich ausgepfeffert – die Tanten nehmen es mit Geduld und halten sich ein wenig abseits.

Ansonsten scheint unser Bursche seinem väterlichen Onkel nacheifern zu wollen, der seine Lorbeeren im Vielseitigkeitssport verdient. Nach dem Motto „schnell, schneller, Fohlchen“ brettert er um den Reitplatz, daß es eine wahre Freude ist. (Auf der Koppel schlägt er auch Kapriolen, aber da habe ich NIE die Kamera bei der Hand *schnüff*)

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Drei Tage Frechdachs

Drei Tage ist er nun alt, unser kleiner Frechdachs. Zumindest bisweilen ist er einer – paßt ihm das gestreichelt werden nicht, resultiert da schon mal ein blauer Fleck am menschlichen Knie daraus – auch Fohlenhufe treffen schon recht ’nett‘.

Im Großen und Ganzen ist unser Fohlchen jedoch ein lieber Kerl, der auch durchaus vorsichtig ist. Beim heutigen Fotoshooting blieb er vorsichtig bei Mama, die ihn im ruhigen Trab um den Reitplatz herumführte.

Einen unfreiwilligen Ausflug gab es schon einmal, als er sich zu nah am Zaun hinlegte und – schwupps – unter dem Elektroband hindurch in den Reitplatz rutschte. Mama war dann ganz furchtbar aufgeregt, weil da plötzlich ein Zaun zwischen ihr und dem Sohnemann war. Aber glücklicherweise haben wir das Problem ganz schnell gelöst bekommen.

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