Drei Wochen!

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Ein Traum wird wahr

Ich wäre ja schon mit einem braunen oder schwarzen Stutfohlen schwer zufrieden gewesen. Sogar ein Hengstfohlen, Hauptsache gesund und munter, hätte ich sehr willkommen geheißen.

Aber dass da am Montagabend um 22:17 ein fuchsrotes Stütchen auf die Welt kam, haut mich komplett um und irgendwie kann ich es noch so gar nicht glauben, dass sie wirklich da ist. Ein Traum wird wahr!

Der roten Mama scheint es gelegentlich ähnlich zu gehen. Sie ist sehr besorgt um ihr Fohlchen und einfach eine großartige Mutterstute.

Heute gelangen dann ein paar Fotos, die ich Ihnen hier zeigen möchte. Die Grille und ich sind noch nicht ganz warm miteinander, sie fotografiert noch nicht immer ganz so, wie ich es möchte, aber ich habe sie – und das Fotografieren – auch sträflich vernachlässigt. Das muss sich nun ändern. Nun, genug geredet – hier kommt sie:

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Dreieinhalb Jahre

ist das von uns gezogene Pferdchen nun. Morgen tritt er die Reise zu seiner Besitzerin in die Schweiz an. Grund genug, ihn noch einmal zu besuchen. Er hat sich sehr schön entwickelt, ist jetzt schon so groß wie seine Mutter (ein Dreijähriger ist noch nicht ganz ausgewachsen, da kommen noch zwei, drei Zentimeter) und hat immer noch einen wunderbaren Charakter und ein tolles Nervenkostüm.

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Vom häßlichen Entlein

Nach ungefähr einem Jahr haben wir es endlich einmal geschafft, „unser“ Fohlen zu besuchen, das wir ja in – so scheint es – sehr gute Hände verkauft haben. Hier kommt sie wieder einmal, die Mär vom häßlichen Entlein, aus dem hoffentlich einmal ein hübscher Schwan werden wird.

Der Bursche sieht so aus, wie ein Jährling nun eben aussieht: Verwachsen, rippig, Steckerlehals. All denjenigen, die sich nicht mit Pferden auskennen, sei gesagt: Der ist nicht unterernährt, er steht auf einer großen Weide, auf der auch noch genug wächst und hat obendrein eine ordentliche volle Raufe Heu dazu. Die eindeutig Zweijährigen der Gruppe sehen auch schon wieder ganz anders aus. Auch wenn man es sich kaum vorstellen mag: Ein Jährling sieht einfach so aus. Zu mastig gefüttert belastet die noch unreifen Gelenke zu sehr – und solch ein Pferd ist später selten wirklich leistungsfähig. Und sind wir mal ehrlich: Unsere Kinder sehen auch manchmal schlaksik und affenartig aus. Und bei denen wissen wir genau: Sie sind gut „gefüttert“.

Insofern zeige ich die Bilder hier der Vollständigkeit halber, aber erwarten Sie nichts. Hier können Sie sehen, was für ein schickes Fohlen er war. Und das kommt auch wieder! Es gibt nicht umsonst eine Regel: Schau sie mit drei Tagen an, mit drei Monaten und dann erst wieder mit drei Jahren.

Übrigens ist er vom Charakter her immer noch ganz der Alte: Mutig und immer dem Menschen zugewandt.

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Sechs Wochen

Am gestrigen Dienstag wurde er sechs Wochen alt. Nach wie vor ist er ein selbstbewußter, kleiner Frechdachs, der vor nichts und niemandem Angst hat. Seit gestern sind die Rote und er auf Dauer in die restliche Herde integriert – sowohl nach der Leitstute, unserer Schwarzen, als auch nach dem Springpferd hat er schon fröhlich ausgepfeffert – die Tanten nehmen es mit Geduld und halten sich ein wenig abseits.

Ansonsten scheint unser Bursche seinem väterlichen Onkel nacheifern zu wollen, der seine Lorbeeren im Vielseitigkeitssport verdient. Nach dem Motto „schnell, schneller, Fohlchen“ brettert er um den Reitplatz, daß es eine wahre Freude ist. (Auf der Koppel schlägt er auch Kapriolen, aber da habe ich NIE die Kamera bei der Hand *schnüff*)

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