Erdbeerkuchen

Als wir in den Pfingstferien im Schwarzwald weilten, traf mich die ungewohnte Untätigkeit wieder einmal. Ich bin es einfach gewöhnt, den ganzen Tag untätig zu sein, so daß ich nach ein paar Tagen Faulenzen im Urlaub meist den Koller bekomme. Dann brauche ich wahlweise etwas zu tun oder etwas zu lesen. Zu tun gab es in dieser Pfingstwoche nichts, denn es regnete und regnete und regnete. Unternehmungen oder Garten fielen also ins Wasser, buchstäblich.

Also Lesen. Da kam der Besuch im örtlichen Supermarkt gerade Recht und ich erstand eine Zeitschrift, mit der ich schon öfters mal geliebäugelt hatte, aber bis dahin hatte ich sie noch nie gekauft gehabt. Das änderte sich nun, denn ein erstes Durchblättern zeigte interessante Rezepte.

 

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Heute war es also so weit, daß ich einmal etwas aus dieser Zeitschrift nachkochte. Besser gesagt, nachbuk. Gestern abend bereitete ich den Biskuitboden zu, heute ging es dann an die leckere Füllung/Umhüllung aus Quark, Frischkäse, Sahne und Erdbeeren. Einfach gemacht und sooo lecker. Heute abend schon sind nur noch zwei Stück übrig. Daher verabschiede ich mich an dieser Stelle von Ihnen, um gemeinsam mit Schnäuzelchen dafür zu sorgen, daß auch die letzten beiden Stücke verschwinden.

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Ich habe mal wieder gebacken

Und wieder einmal habe ich mich an Cupcakes versucht. Wieder aus dem appetitanregenden Blog von Nina. Sie bezeichnet diese hübschen Küchlein als „Bananen-Cupcakes mit Bananen-Quark-Frosting„. Hört sich spannend an, ist wirklich schnell zubereitet und schmeckt sehr lecker. Der Guß obendrauf ist allerdings reichlich bemessen, damit hätte ich entweder die vorhandene Menge an Küchlein doppelt so hoch bequarken können oder die doppelte Menge einfach verzieren. Da mir die Creme zwar gut schmeckt, ich sie aber nicht in rauhen Mengen auf dem Kuchen haben möchte, habe ich mich für Variante eins entschieden. Die Creme kann man auch recht gut einfach so aus dem Topf löffeln – bis morgen abend wird sie vermutlich nicht überleben.

Die Sache mit der Creme auf dem Muffin muß ich aber noch üben, auch wenn ich inzwischen nicht mehr die Knoblauchpressenvariante benutzen muß!

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Nummer fünf und sechs

Der Endspurt beginnt. Mit großer Begeisterung hat Junior heute Mürbeteig-Ausstecherle fabriziert. Nach zwei Blechen verging ihm aber die Lust und er wurde kreativ. Er formte Schlangen und etwas, was er als Männlein bezeichnete, wobei man aber schon viel Phantasie benötigte. Gebacken werden durften diese –  aber man darf sie nicht essen, so hat er es bestimmt.

Währenddessen begann bei mir das Projekt „Dominosteine“. Schon seit Jahren wollte ich diese ausprobieren, aber ich habe es nie in Angriff genommen. Nun aber. Der Lebkuchenteig war schnell hergestellt, allerdings habe ich auf Orangeat und Zitronat verzichtet, da ich diese nicht mag. Statt dessen gab ich abgeriebene Schalen von Orange und Zitrone hinzu. Nach dem Backen gab es erst mal irritierte Blicke, denn der Teig war ziemlich aufgegangen. Das würden keine Dominosteine, sondern Hochhäuser werden, wenn ich die Würfel nur einmal halbieren würde…

Also gedrittelt. Jeweils zwei Teile ergaben einen Dominostein, dazuwischen eine ordentliche Schicht selbstgemachtes Quittengelee und Marzipan. Das Ganze dann noch mit Kuvertüre überzogen. Eine ziemlich leckere Schweinerei, wie ich finde. Allerdings ist es auch sehr aufwendig. Den ganzen Nachmittag in der Küche zu stehen für knapp dreißig Steinchen… da fragt man sich schon.

Nummer drei

Eiweißverwertung ist angesagt. Frau Mutter feiert morgen ihren Geburtstag mit einem piemontesisch-toskanischen Sechs-Gänge-Menü (ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass ich mich schon tierisch drauf freue *mjam*). Wie immer bei solchen Festivitäten sucht Frau Mutter ein Nachtischrezept für mich aus und ich lege dann los.

So kam es, dass ich nach Fertigstellung der „Crema da Mascarpone“ (sehr lecker) einen Haufen Eiweiß übrig hatte. Im Ofen backen nun die ersten Makronen vor sich hin. Schoko-Mandel-Makronen. Noch nie versucht. Ich bin mal gespannt. Zweieinhalb Blech dürfte es geben. Dann habe ich immer noch fünf Eiweiß übrig…

Nummer Zwei

Honiglebkuchen, von Junior eigenhändig ausgestochen, sowie ein paar Mandelprinten tummeln sich in der ersten Plätzchenbox, fein säuberlich durch ein in Alufolie gewickeltes Stück Pappe getrennt. Die Mandelprinten wollten nicht so wie ich – zwei von drei Blechen sind verbrannt. Ich habe zwar versucht, mich von unten an die im Rezept angegebenen Backzeiten heranzutasten, aber man sollte eben nicht gleichzeitig backen, Wäsche sortieren, Kinder hüten und eine drei Monate alte Katze ans Hausleben gewöhnen… Wenn man das Piepsen des Backofens nicht hört, ist es schon zu spät…