Gerade richtig zum Wintereinbruch 

kam mein Weihnachtsgeschenk an meinen Bruder. Bereits im vergangenen Jahr häkelte ich ihm eine Boshi in den Farben „seines“ Fußballvereins. Man sieht sie sogar aus der Tasche seines Hoodies spickeln. 

Dieses Jahr gab es dann einen Schal dazu, der so lang ist, dass er sich ordentlich einwickeln kann. Aber ich finde, das muss so bei einem guten Schal!

Mückenschutz für’s Roß

Letztes Jahr im Sommerurlaub hatte ich begonnen, die Mückenohren für mein rotes Pferd zu häkeln. Fertig gehäkelt waren sie dann schon lange, aber es brauchte eine ganze Weile, bis ich das richtige Stöffchen für die Ohren gefunden hatte. Und dann dauerte es noch eine größere Weile, bis ich endlich in die Pötte kam und die Ohren zuschnitt und einnähte.

Dann war aber auch fix die Verzierung angebracht und nun sind sie endlich fertig. Noch rechtzeitig, bevor die Fliegensaison endet.

An den Bildern sieht man auch, wo sie nicht so gelungen sind. Direkt vor den Ohren schoppt sich das Gehäkelte irgendwie nach oben, das sieht doof aus. Und das Stück hinter den Ohren, auf dem das Genickstück der Trense liegt, könnte länger sein, das geht gerade eben so.

Na, es ist aber auch erst das zweite Mal, dass ich ein Fliegenhauberl gehäkelt habe, da ist es vielleicht nicht verwunderlich, dass sie noch nicht perfekt sind. Interessanterweise ist mein erstes Hauberl besser von der Paßform her, was ich nicht wirklich verstehe, denn beide sind nach dem gleichen Muster gehäkelt. Vermutlich sind einfach die Köpfe der Pferde anders.

Nicht perfekt ist auch die Farbwahl – eigentlich war Ton in Ton mit dem Pferd geplant. Ich finde es ein wenig zu hell. Das nächste Mal muss ich das Roß wohl einfach in den Laden mitnehmen. Cool genug wäre sie dafür. P1070080P1070091P1070106P1070108
Verlinkt mit Creadienstag, Handmade on Tuesday und Dienstagsdinge

Häkeldecke im Mai

Bei Herzensüß verlinken jetzt wieder alle ihre Jahresprojekt-Decken. Da schließe ich mich doch gleich mal an.

Dank der Hausaufgaben wächst meine Decke jeden Werktag um ein bis zwei Hexagons, je nachdem, wie sehr Junior trödelt. Inzwischen sind auch – bis auf eines – alle aneinandergenäht.

Für einen gewissen Farbverlauf habe ich nun entschieden, jedes Mal, wenn ich neues Garn bestellen muss, einen Farbton etwas zu verändern. Diesmal wurde das dunkle Violett durch ein etwas Helleres ausgetauscht. Gefällt mir fast besser als vorher. Die Hälfte der Garnknäuel ist bereits aufgebraucht.

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Jetzt wird gehäkelt

Stricken ist so gar nicht meines. Ich kann es zwar, habe auch schon mal Babypullover gestrickt und mich an größeren Pullovern versucht, aber es blieb beim Versuch. Es macht mir keinen Spaß.

Komischerweise macht mir dagegen das Häkeln Spaß. Und da ich für die Autofahrt in die Dolomiten sowieso Beschäftigung für meine Hände brauchte, habe ich mir ein Häkelprojekt ausgesucht. Es war nicht so einfach, etwas zu finden, denn so komische Omakissen für die Couch wollte ich nicht haben, Taschen verwende ich nicht, Dinge zum Anziehen fand ich auch nur in Oma-Design – kann man so was nicht in frech oder elegant haben *grusel* – und schließlich kam mir, beim Stöbern in verschiedenen Blogs, die Idee.

Mein Gästezimmer – derzeit als Chaoszimmer betitelt, weil sich immer noch die Kartons darin stapeln – ist ein kleiner, geheimer Rückzugsort für mich, wenn ich mal meine Ruhe haben will. Bislang hat mich da noch nie jemand vermutet, warum auch immer. So, und nun gibt es also eine Häkeldecke für dieses Zimmer.

Als Muster habe ich mir „African Flowers“ ausgesucht und da die Hexagons wenig Raum einnehmen, sind sie perfekt, um sie unterwegs zu häkeln. Zusammengesetzt wird später.

Ich habe ein Garn Ecru mit jeweils einem Garn Rot, Violett und Gelb kombiniert. Nun sind die Garne verhäkelt und ich stehe vor der Frage, was ich als Nächstes kaufe. Noch einmal die selben, kräftigen Farben oder dieselben Farbtöne in etwas heller?

Jedenfalls verlinke ich diesen Beitrag mit RUMS, da ich diese Decke für mich häkele. Und erstmalig auch mit der JahresprojektP1040268-Seite! Schaut doch mal vorbei – es lohnt sich wirklich.