Vorbereitungslehrgang

In zehn Tagen ist Geländeturnier in der Gegend von Dachau. Und heute war ein Trainingstag, so etwas wird meistens vor den Geländeturnieren angeboten.

Die Lehrgangsleiterin heute kannte ich noch nicht. Sie änderte ein paar Dinge an meiner Art, die festen Sprünge anzureiten, mit denen ich anfangs gar nicht glücklich war. Sie gaben mir das Gefühl, die Dinge nicht mehr so sicher unter Kontrolle zu haben. Dabei stimmte das nicht, denn das Roß sprang wie gewohnt, wenn ich sauber hinritt und nicht, wenn ich Fehler machte. Insofern war das komische Gefühl eine nur auf mich beschränkte Sache und tangierte das Roß nicht.

Zum Schluß hin fühlte ich mich dann auch recht gut damit. Auch die heutige Trainingseinheit hat wieder viel Spaß gemacht – und Schnäuzelchen war wieder für Photos dabei!

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Wieder mal Baumstämme

Nachdem ja dieses Wochenende nix ist mit Dressurturnier bin ich statt dessen ein bisserl Gelände trainieren gegangen. Wir fuhren auf die Mertinger Anlage, auf der nächstes Wochenende ein Lehrgang mit Andreas Ostholt ist, daher war die super hergerichtet.

Heute hat es richtig Spaß gemacht. Alleine zu trainieren ist schon mal was anderes (alleine im Sinne von keine anderen Pferde dabei, nicht ohne Trainer). Erst sollte ich ihr ganz gemütlich das ganze Gelände zeigen, da waren dann schon ein paar gefääährliche Sprünge dabei. Komischerweise waren die dann nachher nicht mehr spannend, als es richtig losging.

Premiere war heute der Sprung durch ein Eulenloch. Zunächst von der dunklen Seite ins Helle geritten und aus dem Trab, dann aus dem Trab von hell nach Schatten. Nachher auch in beide Richtungen aus dem Galopp, ois easy und ohne zu glotzen.

Eine weitere Premiere war ein Tisch, das habe ich mich bislang auch noch nie getraut. Beim ersten Versuch stand sie zwar hin, aber das lag daran, dass der direkt nach dem Wasser kam und ich die Entfernung falsch einschätzte – ich hatte einfach noch zu wenig Zug nach vorne. Beim zweiten Anlauf energischeres Galoppieren aus dem Wasser und das klappte dann gut.

Das Schafgatter erwies sich als trickreich – aus einer engeren Wendung drauf zu bekam ich ebenfalls zu wenig Zug. Von etwas weiter weg war es dann problemlos. Wir brauchen einfach immer ein paar Meter, bis das Ross „zündet“.

Ansonsten: Wall rauf/runter, diverse Bäume, Birke mit Strohballeneinlage, ins Wasser, aus dem Wasser, Baumstamm nach Wasser – alles kein Problem.

Zum Schluß durfte ich noch eine kleine Runde reiten. Eulenloch – Linkswendung – rauf auf ein Billard, direkt danach ein Baumstamm, Linkswendung, Baumstamm, Rechtswendung, Wall rauf, Wall runter, Linkswendung, Rick unter Holunderbusch (war auch so ne Art Eulenloch, aber sehr viel lockerer und mit weniger Licht-Schatten-Spiel, leicht gebogene Linie auf das Rick mit den vertrockneten Tannenzweigen, da ritt ich bescheuert hin und sie stand, beim zweiten Mal klappte es, dann durchs Wasser und zum Abschluß den Tisch.

Das hat heute richtig! Spaß gemacht!

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Eulenloch – kein gutes Bild, aber für die Erinnerung wertvoll!

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Dynamisch durchs Wasser

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Der Tisch – eigentlich sieht man nicht wirklich was…

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Schafgatter

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rauf und runter im Galopp

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Rick mit Tannenzweigen

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und zum Abschluß noch mal Füße kühlen und den Reiter duschen

Ab in den „Busch“

Gestern und heute war wieder einmal Geländetraining angesagt. Das erste Mal seit dem letzten Oktober, denn über den ganzen Winter hinweg gab es zum inen fast keine Indoorgeländetrainings – und wenn es sie denn gab, paßten sie terminlich hinten und vorne überhaupt nicht rein.

Diese Tage war nicht nur das Springpferd mit mir von der Partie, die wir ja nun schon auf ein bißchen Erfahrung zurückblicken können. Nein, auch das schwarze Pferd – aufgrund seiner Fähigkeiten, beim Springen die Füße so hängen zu lassen, dass die Stangen auch garantiert fallen, auch liebevoll Frau Eisbein genannt – war mit einer Reitschülerin von der Partie.

Natürlich gab es bei beiden noch Unstimmigkeiten, war es doch für Pferd UND Reiter das erste Mal, dass es über feste Hindernisse ging. Etliche Male Stehenbleiben und Ganz-genau-angucken waren angesagt, aber schlußendlich sprang die Schwarze dann doch jeden Sprung und schien viel Freude daran zu haben. Wenn auch ihre Manier auch an den Baumstämmen sehr zu wünschen übrig läßt…

Nur zum alleine ins Wasser gehen ließ sie sich nicht überreden. Ritt ich vorneweg, ging sie anstandslos hinein. Aber allein? Neeeee!

Beim Springpferd und mir klappte alles sehr gut, lediglich ein einziges Mal rauschte Madame am Sprung vorbei, das war aber eine Kombination aus schlecht angeritten und „Huch – da hinten ist ja gleich das Wasser, wo kommt das denn da so schnell her?!“. Beim zweiten Anlauf fluppte es dann.

Hier habe ich dann noch ein paar Bilder für Sie:

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Jetzt muss ich aber genau runter gucken, über was ich da springe

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Attacke! – Wo ist der Nächste?

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Die Wellenbahn dieses Mal von der anderen Seite begonnen

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Aufsprünge sehen schwieriger aus, als sie sind

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Da ist noch Platz unten drunter!

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Leider zu früh geknipst – aber die Schwarze sprang den Schweinestall!

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Ich sage ja – Manier hat die Schwarze keine 😉