Frühling auch im Haus

Ein wenig im Garten gewerkelt habe ich heute doch, obwohl das Wetter nicht so einladend war. Aber als ich bemerkte, daß der Rhabarber aus der Erde guckt, mußte es sein. Um den Rhabarber herum nämlich wuchert es – das Unkraut. Das liegt daran, daß es damals schnell gehen mußte. Der alte Gemüsegarten der Vorbesiterin mußte unserem Reitplatz weichen – und die Bagger sind echt fix. Dies bedeutete, daß ich die Himbeeren, Johannisbeeren und eben den Rhabarber dorthin pflanzen mußte, wo Platz war. Ein wenig bereue ich diese Hektik – ich hätte mir besser die Zeit genommen, den Boden erst einmal vorzubereiten.

Aber dann wiederum – die Zeit hätte ich gar nicht gehabt. Denn gleichzeitig waren wir auch im Haus am Renovieren, da wir ein wenig Zeitdruck hatten. In vierzehn Tagen renovieren, umziehen und die alte Wohnung zu richten und zu übergeben – das war ganz schön heftig. Vor allem, weil auch die Elektrik im Haus neu gemacht werden mußte und wir das in Eigenregie bzw. mit Verwandtschaft und guten Freunden mit passender Ausbildung gemacht haben.

Also zogen die Pflanzen zwischen Tür und Angel an ihren neuen Bestimmungsort. Und ich kämpfe nun, fünf Jahre später, immer noch gegen die Folgen. Aber irgendwann krieg ich Dich, Unkraut!

 Sonntag (11.03.) , bedeckt, vormittags Regen, nachmittags immerhin trocken, 8°C
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Nachts friert es noch ein bißchen. Gerade so viel, daß die Wiesen am Morgen mit Raureif bedeckt sind und der Matsch gefroren ist. Tagsüber hat die Sonne aber schon richtig Kraft!

So klingt der Frühling

Eigentlich wollte ich Junior nur zeigen, was Winterlinge und Schneeglöckchen sind. Schon beim näherkommen hörte man jedoch ein ganz typisches Geräusch – unglaublich, wie viele Bienchen sich in den Winterlingen tummelten! Gut, einer unserer Nachbarn ist Imker – aber ganz so heftig hatte ich das doch nicht erwartet. Junior war absolut fasziniert.

Mittwoch (29.02.), sonnig, wenig Wolken, 12°C