Die Qual der Wahl?

Nicht wirklich. Wenn Hausarbeit auf Gartenarbeit trifft und das Wetter passt – dann gewinnt der Garten.

Viel Zeit hatte ich zwar nicht, aber für’s säubern des noch unbepflanzten Teils des Beetes hat’s gereicht. Außerdem säte ich je eine Zeile Spinat, Möhren und Zwiebeln. Darüber steht nun der Käfig – Schutz vor den scharrenden Katzen.

Besonders freue ich mich über meine Schildchen aus Schiefer! Im vorderen Teil des Beets ist es schon recht hübsch gewachsen, sodass hier der Käfig weg konnte.

7.6.19 bewölkt, etwas sonnig – 13 Grad – 0mm Regen

Das neue Beet ist nun auch soweit

Endlich habe ich das neue Beet mit dem Erdgemisch des Square Foot Gardening aufgefüllt. Schnell, bevor das aufziehende Gewitter da war, habe ich heute noch die Pflanzen gesetzt. Ich hatte als Maß nur die Einteilung der alten quadratischen Beete, aber das funktioniert auch. Man muss den Einteiler eben hin- und her bewegen. Für den endgültigen Einteiler muss ich noch Latten besorgen.

Ganz links und ganz rechts bleiben jeweils drei Quadrate für die Kinder frei. Da können Sie säen, was sie möchten.

Zwei Gurken landeten im Beet, sechs Petersilienpflanzen, sechs Kohlrabi und sechs Fenchel.

Und es ist noch genug Platz für mehr….

Ein wunderbarer Gartentag

Den hatte ich heute. Gleich nach dem Frühstück (eigentlich war es eher ein Spätstück) konnte man die Kindelein und mich im Wirtschaftsgarten wiederfinden. 

Wir haben gemeinsam das Erdbeerbeet von vertrockneten Blättern und Pflanzenteilen befreit.  

   
  
Im Anschluß haben wir gemeinsam das erste Quadratbeet eingesät. Vier Kohlrabi, vier Fenchelpflanzen, ein Schwung Karotten und Radieschen und drei Quadrätchen Markerbsen. Dann gut angegossen und das Antikatzengittee oben drauf. Die finden nämlich, dass der feinkrümelige Boden eines frisch eingesäten Beetes ein tolles Katzenklo abgibt.  

 
Die Kindelein haben großartig geholfen, ich habe wirklich gestaunt!

Danach verschwanden sie in den Sandkasten, während ich die Buddleia zurückschnitt und mich dann an die Haumichblaurose machte. 

Haben Sie zufällig auch eine Pauls Himalayan Musk im Garten? Dann wissen Sie vielleicht auch, warum sie bei uns die Haumichblaurose heißt. Sie bildet unglaublich lange Tentakel, mit der sie nach jedem Vorbeigehenden greift. Und dann sticht sie zu. Ich schwöre Ihnen, die macht das mit Absicht. Vermutlich kichert sie auch noch dabei. 

Da aber bald der Bagger kommt habe ich die Rose heute nahezu auf Stock gesetzt. Und dabei geschimpft wie ein Rohrspatz. 

Ernte 2015

Ernte 2015

10 Mairübchen
ca. dreißig Wintersteckzwiebeln
ca. ebensoviele Sommerzwiebeln
4 Dessertschälchen rote Johannisbeeren
5 violette Kohlrabi
3 riesige Knolle Fenchel
4,8 kg Belle de Fontenay Kartoffeln
haufenweise Marena Kartoffeln (eine große Kiepe ist voll und es sind noch welche im Beet)
geschätzte 4kg Belana Kartoffeln (ein Quadrat und das Leihbeet abgeerntet)
3 Broccoli
1 Romanesco
14 Salatgurken
jede Menge Tomaten
4 Stuttgarter Riesenzwiebeln
2 Portionen Spinat
gaaanz vieleMöhren

Und heute ernten wir…

Ich finde es einfach toll, wenn ich für unsere Mahlzeiten nur in den Garten zu gehen brauche. Irgendwie ist das etwas ganz Besonderes, wenn das Gemüse im eigenen Beet gewachsen ist. Heute erntete ich die dritte Kohlrabi und dieses Jahr scheine ich es erstmals mit dem regelmäßigen Wässern hinbekommen zu haben – bislang ist keine einzige Kohlrabi geplatzt und sie schmecken kein bißchen holzig. Mit der Sorte bin ich dieses Jahr nicht so glücklich, die Kohlrabi schmecken bei weitem nicht so süß wie die vergangenen Jahre. Ich mag sie gar nicht so gerne als Rohkost essen, was eigentlich schade ist, denn als Rohkost esse ich Kohlrabi eigentlich am Liebsten. Ob’s an der Sorte liegt? Blaue hatte ich bislang noch nie angebaut.

Dafür hat mich Belle de Fontenay heute wieder begeistert. Diese Kartoffel schmeckt einfach toll! Nachdem die Blüte nun schon eine Weile her ist, habe ich einfach einmal mit der Grabegabel ein wenig im Treckerbeet gebuddelt. Und ich war richtig überrascht: So große Kartoffeln habe ich von Belle de Fontenay noch nie geerntet, normalerweise waren das eher kleine Knöllchen, um die man gut seine Faust schließen konnte. Lecker, aber unheimlich aufwendig zu schälen, weil so klein. Ja, ich weiß, viele Leute essen Frühkartoffeln mit Schale, aber dafür konnte ich mich bislang nicht erwärmen.

Belle de Fontenay

1,2 kg Belle de Fontenay

Bislang sieht also die Ernte des Jahres so aus:

Zehn Mairübchen
ca. dreißig Wintersteckzwiebeln
vier Dessertschälchen rote Johannisbeeren
drei violette Kohlrabi
1 Knolle Fenchel
1,2kg Belle de Fontenay Kartoffeln

Und aus Herrn Vaters Garten haben wir bekommen und schon verspeist bzw. eingekocht

Vier Salatgurken
zwei Knollen Fenchel
jede Menge Kirschen (die haben wir so schnabuliert bzw. in den Rumtopf geworfen)
fünf Zucchini

2014 – Nutzgarten

Aussaaten, Frühbeet

23.02.               Radieschen, Salat „Babyleaf“

Aussaaten, Hochbeet

21.03.               Saatband mit Möhren und Radieschen

02.04. Steckzwiebeln „Stuttgarter Riesen“

Quadrat 3 – Juniors

20.04. Kartoffeln „Ditta“

Traktorbeet

20.04. Frühkartoffeln Altesse (linke Hälfte bis zum Holzpfosten des Traktorunterstands) und die bereits bewährte Belle de Fontenay (rechte Hälfte)

Geerntet, Hochbeet

1x Schwarzwurzeln