Himmelfahrtsgewühl

Irgendwie war heute Garten – Pferde – essen angesagt. Nach dem Frühstück ging’s in den Stall, misten, das Ex-Springpferd verarzten und mit dem Jungpferd einer Freundin arbeiten.

Nachmittags dann der Garten. Das Frühbeet abbacken, die schon recht großen Salate, Fenchel und Sellerie umsetzen, die Gurken ins Beet. Die Beetumrandung säubern. Das schon viel zu hoch gewachsene Zeug unter den Himbeeren entfernen. Schnäuzelchen will morgen mähen, jetzt können wir endlich mulchen. Die Himbeeren haben angesetzt wie verrückt…

Die Terrassenumrandung mit den Dahlientöpfen steht jetzt auch, gedüngt und gewässert habe ich auch noch.

Und endlich mittags sowie abends auf der Terrasse essen! Schnäuzelchen warf mittags den Grill an, abends gab’s selbstgebackene Körnerbrötchen. Ach ja, zum Frühstück gab‘s auch selbstgebackene, aber ohne Körner.

Montag, 18.5., sonnig, 23 Grad, 0 ltr.

Dienstag, 19.5., sonnig, 25 Grad, 0 ltr.

Mittwoch, 20.5., wolkig, 22 Grad, 0 ltr.

Donnerstag, 21.5., sonnig, 24 Grad, 0 ltr.

Wasser marsch!

Nachdem ich das Gießkannenschleifen satt hatte, raffte ich mich endlich auf, die Bewässerung in Gang zu setzen. Die läuft bei mir gerne mal unter „mach ich morgen“.

Nun sind aber zwei der drei aktiven Gemüsebeete angeschlossen.

Sonntag, 26.4.20, sonnig, 20 Grad, 0 ltr.

Montag, 27.4.20, sonnig, 21 Grad, 0 ltr.

Das Frühlingswetter genutzt

haben wir gestern. Es war sonnig und warm, da zog es die ganze Familie in den Garten.

Schnäuzelchen und Junior reparierten drei wackelige Stühle, während das Prinzeßchen und ich den Stall machten.

Dann ging’s ans Beet, das noch von einem Teil Unkraut befreit werden mußte. Die Erde war perfekt dafür, nicht zu fest, nicht zu trocken. Sogar der Löwenzahn ging raus, ohne dass die Wurzel abbrach oder Tonnen an Erde an ihr klebten und mühselig abgeschüttelt werden mussten.

Vorher….
Nachher…

Ich säte dann noch neun Quadrate Spinat. Er bekam eine Folienabdeckung und zum Abschluss legte ich noch ein Gitter auf, das Schnäuzelchen mir rasch gezimmert hatte. Die Katzen finden nämlich, dass der feinkrümelige Boden perfekt ist als Toilette….. da muss man sich was einfallen lassen.

Spinat in den hintersten drei Reihen…

Es kann Frühling werden

Nachdem ich es am Anfang des Winters geschafft habe, meine alten Saatguttüten einem strengen Frost auszusetzen (eigentlich kaum vorstellbar beim derzeitigen Winter)

Hat jemand schon Erfahrungen mit Klettererdbeeren gesammelt? Ich habe drei Pflänzchen gekauft und wollte dieses lustige Projekt einmal ausprobieren.

In den kleinen runden Töpfchen sollte irgendwann demnächst einmal der Paprika aufgehen. Die grünen Schalen sind noch leer.

Die Qual der Wahl?

Nicht wirklich. Wenn Hausarbeit auf Gartenarbeit trifft und das Wetter passt – dann gewinnt der Garten.

Viel Zeit hatte ich zwar nicht, aber für’s säubern des noch unbepflanzten Teils des Beetes hat’s gereicht. Außerdem säte ich je eine Zeile Spinat, Möhren und Zwiebeln. Darüber steht nun der Käfig – Schutz vor den scharrenden Katzen.

Besonders freue ich mich über meine Schildchen aus Schiefer! Im vorderen Teil des Beets ist es schon recht hübsch gewachsen, sodass hier der Käfig weg konnte.

7.6.19 bewölkt, etwas sonnig – 13 Grad – 0mm Regen

Das neue Beet ist nun auch soweit

Endlich habe ich das neue Beet mit dem Erdgemisch des Square Foot Gardening aufgefüllt. Schnell, bevor das aufziehende Gewitter da war, habe ich heute noch die Pflanzen gesetzt. Ich hatte als Maß nur die Einteilung der alten quadratischen Beete, aber das funktioniert auch. Man muss den Einteiler eben hin- und her bewegen. Für den endgültigen Einteiler muss ich noch Latten besorgen.

Ganz links und ganz rechts bleiben jeweils drei Quadrate für die Kinder frei. Da können Sie säen, was sie möchten.

Zwei Gurken landeten im Beet, sechs Petersilienpflanzen, sechs Kohlrabi und sechs Fenchel.

Und es ist noch genug Platz für mehr….

Ein wunderbarer Gartentag

Den hatte ich heute. Gleich nach dem Frühstück (eigentlich war es eher ein Spätstück) konnte man die Kindelein und mich im Wirtschaftsgarten wiederfinden. 

Wir haben gemeinsam das Erdbeerbeet von vertrockneten Blättern und Pflanzenteilen befreit.  

   
  
Im Anschluß haben wir gemeinsam das erste Quadratbeet eingesät. Vier Kohlrabi, vier Fenchelpflanzen, ein Schwung Karotten und Radieschen und drei Quadrätchen Markerbsen. Dann gut angegossen und das Antikatzengittee oben drauf. Die finden nämlich, dass der feinkrümelige Boden eines frisch eingesäten Beetes ein tolles Katzenklo abgibt.  

 
Die Kindelein haben großartig geholfen, ich habe wirklich gestaunt!

Danach verschwanden sie in den Sandkasten, während ich die Buddleia zurückschnitt und mich dann an die Haumichblaurose machte. 

Haben Sie zufällig auch eine Pauls Himalayan Musk im Garten? Dann wissen Sie vielleicht auch, warum sie bei uns die Haumichblaurose heißt. Sie bildet unglaublich lange Tentakel, mit der sie nach jedem Vorbeigehenden greift. Und dann sticht sie zu. Ich schwöre Ihnen, die macht das mit Absicht. Vermutlich kichert sie auch noch dabei. 

Da aber bald der Bagger kommt habe ich die Rose heute nahezu auf Stock gesetzt. Und dabei geschimpft wie ein Rohrspatz. 

Ernte 2015

Ernte 2015

10 Mairübchen
ca. dreißig Wintersteckzwiebeln
ca. ebensoviele Sommerzwiebeln
4 Dessertschälchen rote Johannisbeeren
5 violette Kohlrabi
3 riesige Knolle Fenchel
4,8 kg Belle de Fontenay Kartoffeln
haufenweise Marena Kartoffeln (eine große Kiepe ist voll und es sind noch welche im Beet)
geschätzte 4kg Belana Kartoffeln (ein Quadrat und das Leihbeet abgeerntet)
3 Broccoli
1 Romanesco
14 Salatgurken
jede Menge Tomaten
4 Stuttgarter Riesenzwiebeln
2 Portionen Spinat
gaaanz vieleMöhren