Herbstkind SewAlong #4

Oh Gott – schon wieder Termin? Das kann doch nicht sein. Ich habe ihn verschwitzt. Besser gesagt, ich hätte vor zwei Tagen eh noch so gar nichts zu zeigen gehabt…

Ja, ich habe angefangen. Endlich. Zunächst mit der Kapuze, die war ja auch noch einfach, die musste ich einfach nur nach der Anleitung für die Jona nähen. Dabei habe ich dann schon einmal das reflektierende Paspelband in den Nähten vergessen. Nun ja, schade, aber kein Beinbruch. Ansonsten ist die Kapuze prima geworden, ich bin doch recht zufrieden. Auch die Stoffauswahl scheint nicht so verkehrt zu sein, ich hatte ein wenig Sorge, ob das nicht doch zu dick wird mit dem „Baumwollfleece“, der wohl eher doch leichter Sweat ist, dem Thinsulate und dem Softshell. Aber es fühlt sich gut an, Junior ist sehr begeistert davon – also ist doch alles gut 😉 Beim ersten Bild ist die Kapuze noch feucht – Junior wollte unbedingt sehen, wie die Anker rauskommen, wenn es regnet!IMG_2845IMG_2844

Nur den Klettverschluss musste ich gestern noch bestellen – gelben Klett hatte ich dann doch nicht vorrätig. Genauso die Reißverschlüsse, die werden auch gelb, aber da hoffe ich, dass ich sie im hiesigen Nählädchen finde.

Die Innenjacke ist auch genäht, das ging dann wirklich ratzfatz, obwohl ich nicht die Overlock, sondern „nur“ die Nähmaschine benutzte. Und der Reißverschluß“schutz“ ist auch schon fertig zusammengesetzt. Da hatten wir dann noch das große Rätselraten. Mit oder ohne Thinsulate. Was ist schlimmer – wenn’s durch den Reißverschluss kalt reinzieht oder wenn es zu „bollerig“ wird. Frau Mutter und Schnäuzelchen sprachen sich für „mit Thinsulate“ aus – also habe ich das dann auch so gemacht.

Auf dem Foto habe ich mal Juniors aktuelle Nur-Softshelljacke Marke gekauft, die er derzeit als Übergangsjacke trägt, auf die gelbe Innenjacke gelegt. Ich glaube, wir haben die Größe gut ausgesucht, auch wenn es mir seltsam vorkommt, für einen 132cm großen Kerl 146/152 zu nähen. Aber wenn ich mir schon die Arbeit mache, darf das Ding auch eine Chance haben, nächsten Winter auch noch zu passen…IMG_2876

So, dann mal schauen, wie die Akazien bei den anderen vom SewAlong so stehen…

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Und noch ein Hemd

Der Stoff dieses Hemdes ist schon etwas besser abgelagert. Bereits letztes Jahr hatte Frau Mutter ihn für Junior besorgt. Zum Glück gefällt er ihm auch heuer noch.

Nur für die Bilder ließ er sich auch überreden, den Kragen „richtig“ umzuklappen. Es gefällt ihm viel besser, wenn er nach oben steht. Das sei viel cooler.

Schnitt ist wieder „Safari“ aus der Ottobre 4/17, wo meine Mutter den Stoff letztes Jahr her hatte, weiß höchstens noch sie – ich nicht 🙂

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Verlinkt mit Creadienstag, Handmadeontuesday, Dienstagsdinge

Hafenspaziergang im Timpe Tee

Wir beginnen unseren Spaziergang in der Nähe des Fährhafens. Bei den Robben, die faul auf ihrer Sandbank liegen. Leider können Sie an den Fotos nicht erkennen, dass einer ganz fröhlich herumhüpfte. Was man bei einer Robbe eben so hüpfen nennt. P1110362

Wir verholen uns weiter in Richtung Süden. Nur ein paar Meter, denn da liegt an der Pier ein hochinteressantes Schiff – die Rebekka af Fano. 1921 wurde sie auf der Lieblingsinsel erbaut und ist der einzige Ewer ganz Dänemarks, der heute noch fährt. Während die Kinder und ich uns daran machen, vom Kai aus die Rebekka ganz genau zu besichtigen, tritt auch schon der Hauptdarsteller des heutigen Artikels auf den Plan. Er ist gelbweiß gestreift und wird von mir sehr geliebt. P1110377

Während Sie sich nun also die Rückenansicht des Shirts mit dem wunderbar zur See passenden Namen „Timpe Tee“ ansehen, erkläre ich schnell mal den Kindern verschiedene Dinge zur Besegelung der Rebekka. P1110390

Wir marschieren nun weiter am Kai entlang Richtung Jachthafen. Finden Sie nicht auch, dass der graue Ankerplott hervorragend zu den Streifen und vor allem zu unserem heutigen Ausflug passt? Da ich keinen Plotter habe, habe ich mir das gute Stück auf der roten Verkaufsplattform mit Herz anfertigen lassen. P1110404.JPG

Auf dem Weg zum Yachthafen steht eine alte Kanone, die wir natürlich auch besichtigen mussten. Die Hose, die ich da trage, ist übrigens auch selbstgenäht und firmiert bei mir als die „Bequemhose“. Jeansstoff mit Elasthan, oben kein Knopf, sondern ein Bündchen mit Gummizug. Bequem wie eine Jogginghose ohne deren Optik, denn so was kann ich gar nicht brauchen. Es ist, natürlich, eine LieblingsbuxeP1110436P1110437

So, während wir uns hier nun noch den Yachthafen ganz genau ansehen – auf Wunsch eines einzelnen jungen Herren – bekommen Sie noch die Infos, auf die Sie vermutlich warten. Schnitt („Timpe Tee“) und Stoff („Streifenliebe“) gibt es beim Stoffbüro. Das Timpe Tee ist fix genäht, allerdings war mein erstes etwas zu groß, obwohl in meiner normalen Größe genäht. Dieses hier ist in 36 und passt perfekt. Es ist mein zweites, aber vermutlich nicht mein letztes Timpe Tee!

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Und ab zum Creadienstag, zu Handmadeontuesday und Dienstagsdinge.

Ich hab‘ ein Hemd genäht!

Frau Mutter kam auf mich zu, sandte mir einen Link per Skype. „Könntest Du Dir den Stoff für das Prinzeßchen vorstellen?“ Oh ja, und wie ich konnte!

Glücklicherweise gab es in der Sommerottobre 2017 endlich mal einen Schnitt für ein Kinderhemd. Auch für Mädchenblusen, aber das Prinzeßchen wünscht sich schon lang ein „richtiges Hemd“. Weil Junior Hemden liebt. Das vermutlich, weil auch Schnäuzelchen, der Herr Papa, gerne Hemden trägt. (Juniors neues Hemd zeige ich Ihnen dann auch noch!).

Obwohl ich ja doch immer reichlich Respekt vor den Anleitungen aus der Ottobre habe, weil sie so kurz und knapp gehalten sind, ging es diesmal recht fix. Anscheinend habe ich inzwischen genug Näherfahrung, um recht schnell zu verstehen, was mir die Anweisung sagen will. Zwei Mal durchlesen reicht in der Regel. Auch die Kragenlösung ist nicht schwierig umzusetzen.

Das Prinzeßchen ist jedenfalls sehr begeistert von ihrem Hemd und trägt es gerne. Es ist bequem, macht alle wilden Bewegungen mit und der Stoff glitzert richtig schön! So ein ganz echter Regenbogenfisch-mit-Glitzerschuppen-Stoff eben!

Und weil wir alle so angetan davon sind, werde ich es heute beim Creadienstag, bei Handmadeontuesday und bei Dienstagsdinge zeigen.

Schnitt: Raglanhemd „Safari“, Ottobre 3/17, Größe 116
Stoff von Stoff-Flausen

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Ein Babyset

Frau Mutters Nachbarin ist wieder einmal Großmutter geworden, Grund genug, dass Frau Mutter einen hübschen Stoff besorgte und mich bat, ein Willkommensgeschenk für den neuen Erdenbürger zu werkeln.

Ganz fröhlich zeigt Henrike nun das neue Outfit, das aus einem Regenbogenbody in 68 sowie einer Checkerhose in 62 mit mitwachsenden Bündchen besteht. Die Größenkombination hat sich bewährt, aus mir unbekannten Gründen haben die meisten Babys, die ich bisher kennenlernte, obenherum eine Größe mehr als untenherum.

Henrike hat eine etwas ungünstige Figur für Regenbogenbodys. In der Breite paßt der Body, aber in der Länge reicht er bis zu ihren Knien. Auch die Ärmel sind etwas zu lang. Die Hose wiederum paßt gut. Puppen haben halt keine normalen Proportionen, aber ich finde, sie präsentiert das Set sehr hübsch. Auch der „Rettungsteddy“ – er heißt deswegen so, weil Junior ihn auf einem Turnier von den Sanitätern des Rettungswagens geschenkt bekam – einfach so – scheint Freude am Fotoshooting zu haben.

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Und ab damit zu Creadienstag, Handmadeontuesday und Dienstagsdinge

Kimono Tee – oder wie ich zum Lemming wurde

Wie ich vom Kimono-Tee-Skeptiker zu dessen Freund wurde habe ich Ihnen ja letzten Sommer schon geschrieben.  Allerdings blieb ich Ihnen das „erste“ Shirt bis dato schuldig. Da es inzwischen wieder Sommer ist, wollte ich Ihnen jenes Tee doch noch zeigen.

Natürlich wieder in der Traumkulisse meiner Lieblingsinsel *echtknorkezuwink*!

Übrigens lagern in meinen Stoffkisten noch ein, zwei Stöffchen und warten darauf, zugeschnitten zu werden. Wozu wohl? Na, natürlich zum Kimono Tee!

 

 

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KSW 24 – ich war dabei

Und zwar ganz eindeutig: ich war. Denn die KSW 24 ist schon eine ganze Weile vorbei, derzeit läuft schon Nummer 25.

Ich hatte mich für die 24 zwar beworben, war aber nicht ausgewählt worden. Darüber war ich nicht ganz unglücklich gewesen, denn irgendwie hätte ich doch wenig Zeit gehabt. Tja, und dann kam er doch bei mir an, der Höhlenstoff von Frau Käferin, den ich wurde ein Nachrücker.

Da war er nun, der Stoff. Und sprach kein einziges Wort mit mir, was er werden wolle. Völlige Planlosigkeit. Die Zeit verstrich und ich mußte passen. Dumm, das.

Irgendwann kam mir aber noch die zündende Idee. Jetzt kann ich nachliefern und tue es hiermit. Aus dem schwarzen Stoff entstand ein luftig-leichter Unterrock für ein Lienchen, die Kombistoffe hat sich das Prinzeßchen selber ausgesucht. Dazu gab es dann noch ein klimperkleines Raglanshirt mit einem glitzernden Delfin – das Kind brach in wahre Begeisterungsstürme aus.

Das Lienchen ist blitzschnell genäht und ich schätze, es wird hier nicht bei einem bleiben. Und hier kommen noch die Bilder:

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