Herbstwetter

Irgendwie hatte ich den richtigen Riecher, als ich heute früh ausnahmsweise die zirpende Grille ins Auto mitnahm – im Günztal stieg der Nebel aus den Wiesen, während gerade die Sonne über die Bäume kletterte!

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Die Bilder vom Sonnenaufgang sind noch von gestern. Ich habe mich doch inzwischen mit unserem Neuzugang im Hause, der zirpenden Grille, angefreundet. Der dicken Berta und ihrem Kampfgewicht trauere ich kaum noch nach…

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Mittwochs

Terrasse abgeräumt und naß gefegt

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Ein Eimerchen voller Dahlien fürs Haus – wenn es heute wirklich Frost gibt, wäre es schade drum. Schade ist es auch um die vielen ungeöffneten Knospen, die noch da sind

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Willkommen im Herbst

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Hochbeet links vorher – nachher

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Nur noch Lauch und ein paar Karotten stehen darauf. Dafür sehen die Schwarzwurzeln auf der anderen Seite prima aus, ich bin gespannt auf die Ernte…

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Nun wird es Herbst

Und im Garten geht es auf die letzten Arbeiten zu. Nachdem für die nächsten Nächte Frost angesagt ist, habe ich die empfindlichen Pflanzen – Hibisken, Solanum und Lantana – zurückgeschnitten, damit Schnäuzelchen sie gut ins Winterquartier einräumen kann. Im Falle der beiden Hibiskushochstämme kappte ich nur den Leittrieb, denn sie sind nun hoch genug. Diese beiden dürfen wieder im Wihnzimmer überwintern. Dort erfreut uns der gelbe Hibiskus immer mit seinen Blüten. Der Originalhawaiianer pienzt herum, er will einfach nicht blühen. Niemand weiß, warum. Ansonsten sieht er nämlich einfach toll aus. Ob es am Klima liegt? Irgendwie kann ich es mir nicht vorstellen, meine Eltern haben nämlich noch mehr Pflanzen aus Hawaii mitgebracht – und die blühen!!!

Die Tomaten waren als Nächstes dran. Während ich sie aberntete und das Grün auf dem Mist entsorgte, amüsierte ich mich über die Pferde, die fasziniert beobachteten, wie beim Nachbarn Geflügel verladen wurde. Die Blicke waren sehenswert!

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Zwei solcher Schalen Tomaten warten nun aufs Nachreifen im Haus. Das Tomatengrün habe ich auf dem Mist entsorgt, es durfte nicht auf den Komposter, da ich dieses Jahr ziemlich Probleme mit Braunfäule hatte. Heute habe ich genau darauf geachtet, welche Sorten das am Besten wegsteckten. Hellfrucht, Sportivo und Haubner sahen recht gut aus, richtig schlimm hat es die Roma erwischt, auf die muß ich wohl nächstes Jahr verzichten, es sei denn, ich finde noch heraus, was man gegen dieses Zeug unternehmen kann.

Die Chrysanthemen auf der Eingangstreppe habe ich zum Teil in das nun leere Tomatenbeet versenkt – ich möchte versuchen, sie über den Winter zu bekommen. Drei blühten noch wunderschön, da fand ich es zu schade, sie fortzustellen. Kurzerhand topfte ich die drei kleinen Pflanzen in einen schönen großen Kübel. Nun haben sie ordentlich Erdreich und bekommen dann noch einen warmen Jutemantel. Ich hoffe, daß das reicht.