Gemüseeintopf und Gassenhauer

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Das letzte Sommergemüse vom Hochbeet. Möhren und Kohlrabi, dazu ein paar Zwiebeln und Petersilie aus dem Beet. Das Ganze vergesellschaftet mit Kartoffeln (aus Schleswig-Holstein mitgebracht, Sorte: Belana), Hackbällchen, Reste-Nudeln und einer leckeren Brühe – fertig ist ein feiner Eintopf fürs Abendessen. Junior nahm ungelogen drei Mal nach!!!

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Zum Frühstück gab’s dafür den Gassenhauer. Richtig fein. Das backe ich öfter!!!

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Leider etwas unscharf – tut dem Geschmack aber keinen Abbruch!!

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Ein paar Gartenstündchen

– Zwei Gurkenpflanzen eingetopft. Sie kommen wieder auf den Balkon.
– Die ersten Radieschen probiert. Lecker! Zwar ein bisschen scharf, aber so mag ich sie.
– auf der noch unbepflanzten Hälfte des Hochbeets Steckzwiebel gestupft – wie man hier bei uns im Weiler sagt -, außerdem im Wechsel Möhren, Lauch und Radieschen gesät. Vermutlich auch mal wieder zu viel und zu eng. Man wird sehen….
– in Töpfe gesät: Pimpinelle ( das ist Juniors Aufgabe gewesen, beim Angießen war er SEHR gründlich), Kerbel, Basilikum,
– mich über den Austrieb der Mögren gefreut, ich hätte schon das Gefühl, sie kämen gar nicht mehr…

Auch will!

Letzte Woche hatten wir nachts knapp minus 20 Grad. Sozusagen also noch drei tiefgefrorene Köpfe Rotkohl auf meinem Hochbeet. Im gefrorenen Zustand halten die sich da draußen ja wunderbar – nur dummerweise taut es jetzt. Der Schnee ist weg. Draußen haben wir tagsüber fünf Grad, geschätzt. Nicht so gut für die „Rotköhler“. Also mußten sie nun geerntet und verarbeitet werden.

Da war guter Rat teuer. Mit Hand schnibbeln, drei Köpfe? Ich habe ja sonst nichts zu tun *seufz*. Und kochen, mit ohne Schnellkochtopf? Stunden….

Also durften die Rotköhler eine Runde in meinem Kofferraum Platz nehmen und es ging zum Herrn Vater. Herr Vater hat eine wunderbare Küchenmaschine mit Schredder. Und er (bzw. Frau Mutter) hat einen Schnellkochtopf!

Ruckizucki waren die drei Köpfe zerkleinert und gekocht, fertig zum Einfrieren. Hach. So was will ich auch!

Herbstsonne

In der Küche stehen drei Flaschen Tomatensuppe, denn gestern konnte ich noch einmal gute zweieinhalb Kilo schöner, roter Tomaten ernten. Überhaupt ist immer noch etwas zu ernten im Garten. Die letzten Möhren zog ich heute aus der Erde, es sind zwar zu viele, um sie gleich zu essen, aber ich wollte das Beet abräumen. Die Karotten wuchsen auf der einen Hälfte des Hochbeetes und dort ist die Erde ziemlich zusammengesackt. Optimal also, um demnächst die Erde aus den diversen Kübeln aufzunehmen. Vorher jedoch mußte jede Menge Vogelmiere, die sich breit gemacht hatte, entfernt werden. Zum Glück geht Vogelmiere problemlos aus der Erde…

Meine Karotten geben mir allerdings Rätsel auf. Das ist nämlich der zweite Grund, warum ich die nun geerntet habe – sonst hätte ich nämlich bald nichts mehr zu ernten gehabt. Irgend etwas frißt sie. Sie stecken in der Erde und sehen vollkommen harmlos aus, aber wenn man sie herauszieht, bestehen sie nur noch aus einer leeren Hülle. Und das meine ich wörtlich. Ungefähr der äußere Millimeter der Karotte ist noch existent. Der Rest ist weg. Fort. Verschwunden. Ausgehöhlt. Ich frage mich schon, wer so was macht…

Die Quadratbeete sind auch geräumt. Im Einen wuchs sowieso nur noch die Zucchinipflanze. Drei letzte Zucchini konnte ich noch ernten. Auf dem zweiten Quadrat stehen nun nur noch die Pastinaken, die dürfen da auch noch ein wenig bleiben. Ich bin wirklich gespannt, wie die schmecken – ich habe noch nie Pastinaken gegessen.

Im Obstgarten ging es auch weiter. Der Rhabarber hat komplett eingezogen, Unkraut wucherte noch jede Menge drum herum. Nun nicht mehr 🙂 Die Himbeeren waren komplett abgeerntet und ich habe sie gleich noch zurück geschnitten, ebenso die Johannisbeersträucher. Ach ja, im Kartoffelbeet habe ich nun auch noch die letzten Steckzwiebeln eingesetzt. Es ist wohl schon sehr spät dazu, aber im vergangenen Jahr habe ich sie auch erst so spät gepflanzt und sie sind ganz wunderbar gewachsen!

Sonntag (14.10.), 15°C – gefühlt aber wärmer, sonnig mit Wolken

Jetzt ist Sommer

Das geht mir gerade im Kopf herum: Das Lied über den Sommer von den Wise Guys. Zur Zeit ist es kein Sommer, der nur im Kopf passiert – er ist echt. Temperaturen von 30 Grad, Sonnenschein, ein laues Lüftchen und kaum Wolken. Zwar muß man jetzt sehr früh aufstehen, wenn man reiten oder etwas im Garten arbeiten möchte (heute saß ich schon um sechs Uhr auf dem Pferd, dafür waren wir bis um elf mit Reiten und Stall machen fertig und konnten den Tag anderweitig verwenden), aber das ist für mich derzeit kein Problem. Im Sommer komme ich sowieso leichter aus dem Bett als im Winter.

Gestern gab es den letzten Spinat aus dem Quadratbeet, der begann nämlich zu schießen. Schön angedünstet mit ein wenig Knoblauch – das schmeckt fein. Die inzwischen frei gewordenen Quadrate habe ich von allem Unkraut befreit (viel war es nicht, die Versprechung, dass bei dieser Art des Anbaus weniger Unkraut wächst, scheint richtig zu sein) und den Boden gehackt. Nun sind vier Quadrate frei. Auf zweien wuchs der Spinat, auf einem die vier Salate, von denen drei verspeist sind und der vierte wegen extrem ekligen Schneckenbefalls direkt auf dem Kompost gelandet war. Keine Ahnung, was da noch drin war, ich möchte es glaube ich auch gar nicht so genau wissen. Widerlich war er auf jeden Fall. Und im vierten Quadrat war nichts aufgegangen, da die Stallkatzen immer umgegraben haben… Mal sehen, was ich da jetzt noch reinsäe, bis morgen sollte ich mich entschieden haben.

Auf dem Hochbeet ist der Schwarzwurzelversuch schief gegangen – da sind nur zwei überhaupt aufgegangen. Wahrscheinlich war das Saatgut doch zu alt (das gleiche Problem habe ich auch mit den Kräutern, da geht auch kaum was auf. Immerhin ein wenig vom Koriander…). Jetzt habe ich dort eine ganze Reihe frei – auf dem Hochbeet – da muß dann auch noch was hin.

Die Kartoffeln beginnen nun zu blühen, ich bin gespannt, wie sie dieses Mal schmecken. Der Biogartenversand spricht von 90 bis 110 Reifetagen – wenn es danach geht, muß ich noch vier Wochen warten, bis ich ernten kann. Das wird mir schwer fallen *lächel*

Die roten Johannisbeeren sind auch schon ziemlich reif, die ersten können geerntet werden. Die Schwarzen brauchen noch ein wenig länger. Erdbeeren haben wir ja selber keine im Garten, aber dafür im Ort einen Erdbeerstand, wo man die leckeren Dinger bereits gepflückt kaufen kann. Das finde ich sehr gut, denn ich muß wieder 50 Glas Erdbeermarmelade kochen, das ist ungefähr unser Jahresvorrat. Die Marmelade vom letzten Jahr war Anfang Mai aufgegessen 😀 Dafür brauche ich auch kaum andere Marmelade zu kochen, denn die wird eh nicht oder nur kaum gegessen!

Heute vormittag waren meine Mutter und ich mit zwei Pferden auf dem Turnier. Es hat richtig viel Spaß gemacht, auch wenn keine Platzierung herausgesprungen ist. Granja ist ja noch sehr unerfahren und hat daher im Prüfungsviereck ein wenig geguckt – und ihre Mutter Buddy hat gemeint, sie könnte einmal zeigen, was für einen unglaublichen Vorwärtsdrang so ein Pferd haben kann, und was für eine Ausdauer. Ganz schön geschafft war ich danach.

Am Nachmittag haben wir noch ein wenig im Garten gewerkelt, wozu wir gerade Lust hatten. Schnäuzelchen war so lieb, mir meinen neugebauten Frühbeetkasten umzugraben, so daß ich dort auch endlich ansäen kann. Ich selbst habe die zweite Hälfte meines Hochbeetes saatfertig gemacht. Darauf lagen noch ein paar Erdbrocken aus alten Blumentöpfen, die habe ich schön klein gemacht und dann noch zwei Eimer Kompost eingearbeitet.

Weil ich schon immer einmal Schwarzwurzeln probieren wollte, habe ich einfach mal zwei Reihen davon ausgesät, mit Radieschen als Markiersaat. Ich bin gespannt, ob die Samen aufgehen, denn sie sind schon ein Jahr alt.

Zum Abschluß habe ich endlich meine Buddleja zurück geschnitten und noch ein paar Rosen und Stauden ebenfalls. Morgen soll es wieder einmal regnen…

Samstag (14.04.), bedeckt, 12°C 

Ein kühler Samstag

Wie geschaffen für die Gartenarbeit. Gestern noch sah ich bei Netto eine ganze Palette mit Erde. 20 Liter für 99 Cent. Da fiel der Entschluß nicht schwer, denn die linke Hochbeethälfte war noch ohne Erde, die Gemüseanzuchten mußten aber dringendst in die Erde. Zehn Sack landeten bei mir im Kofferraum und Schnäuzelchen bekam dann auch noch die Bitte, noch mal zehn bis fünfzehn Sack mitzubringen. Dreizehn sind es geworden – und das Hochbeet ist zwar nun nicht voll, aber immerhin bepflanzbar. Hier kommt der Beweis:

Buschbohnen, Fenchel, Broccoli, Blumenkohl. Keine Ahnung, ob man das Zeug nebeneinander pflanzen sollte, das war nun aus der Not geboren. Die verbliebene Zucchinipflanze bekam auch einen neuen Topf, es wurde allerhöchste Eisenbahn, denn sie verübelte mir die weitere Aufzucht im kleinen Topf doch ganz gewaltig. Verständlicherweise.

Schnäuzelchen machte sich unter tatkräftiger Hilfe von Junior ans Aufräumen des Unterstandes, in den hoffentlich demnächst ein Schwung Heuballen Einzug halten werden, während ich dann noch die letzten Tomaten mit Stäben versah. Irgendwie wollen die Dinger heuer nicht wachsen, bei meinem Vater sind sie schon doppelt so hoch…

 

Pünktlich zum Mittagessen öffnete dann der Himmel seine Schleusen und es begann zu regnen. Ein richtig schöner Landregen, der der Vegetation sicher sehr gut tun wird. (Nachdem ich mich gewundert hatte, dass es angeblich letzte Nacht nur 2Liter geregnet haben sollte, stellten wir dann auch fest, dass der Regenmesser einen Sprung hat. Nun muß ein Neuer her.) Also ab ins Haus und hier weiter gewurstelt:

Ein paar weitere Gläser Marmelade wurden fertig gestellt, einige Butterbrote mit frisch geernteten Radieschen vernichtet, Johannisbeeren mit Sahne zum Nachtisch und dann noch ein Schwung Schoko-Kirsch-Muffins mit Kirschen aus dem Garten meiner Eltern gebacken. Ein ausgefüllter Tag also – auch wenn ich eigentlich noch vor hatte/habe, zu reiten – aber irgendwie sieht das da draußen nicht so aus, als wollte ich heute noch aufs Pferd. Duschen kann ich auch mit warmem Wasser…