Caswell Quilt Teil 8

Das S…wetter macht es möglich. Der 8 Teil  (von 24) von meinem Caswell Quilt ist fertig. Auch dieses Mal hat es großen Spass gemacht die Teile zu applizieren. Das Nest ist wieder einmal Reverse Appliqué, die Vogelbabies waren nicht so einfach da reinzubugsieren und bei den Schnäbeln habe ich mich für Stickarbeit entschieden. Das war mir denn doch zu fummelig.

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Wenn das Wetter so bescheiden bleibt, bekomme ich im Juni vielleicht noch ein Bild fertig. Mal sehen. Dann habe ich mal ganz auf die Schnelle noch  einen zweiten „Tucker“ hergestellt. Bis auf die „Flying Geese“, die ich noch fertig vorrätig hatte, ist er identisch mit dem ersten. Jetzt liegen sie auf meinen Glastischen rechts und links vom Sofa und erfreuen mich mit ihrem Anblick. Mal sehen, vielleicht mache ich auch noch einen Tischläufer.

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So, und weil heute Montag ist, werde ich diesen Post fertig machen für den

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Und jetzt erst recht

So ein Sch……..wetter!  Meine Rosen blühen eigentlich wunderbar. In Hülle und Fülle. Aber leider sind sie nach kurzer Zeit „die Ritter von der traurigen Gestalt“. Ich werde mir nachher ein paar Knospen abschneiden und sie in eine mit Wasser gefüllte Glasschüssel legen und mir auf den Tisch stellen. Dann habe ich jedenfalls etwas Gartenatmosphere. Aber ich will mich ja nicht beklagen angesichts all derer, die jetzt in verschlammten Häusern sitzen.

Einer, der aber all dem Regen wacker trotzt, ist unser China Hartriegel. Er blüht so schön, wie noch nie. Schaut selber mal.

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Unglaublich, oder?

Was mich allerdings auch sehr erfreute, war dieser Fingerhut. DSC08061-1

Er steht allerdings auch im Trockenen. Eine schöne Woche Euch allen!

Erdbeerkuchen

Als wir in den Pfingstferien im Schwarzwald weilten, traf mich die ungewohnte Untätigkeit wieder einmal. Ich bin es einfach gewöhnt, den ganzen Tag untätig zu sein, so daß ich nach ein paar Tagen Faulenzen im Urlaub meist den Koller bekomme. Dann brauche ich wahlweise etwas zu tun oder etwas zu lesen. Zu tun gab es in dieser Pfingstwoche nichts, denn es regnete und regnete und regnete. Unternehmungen oder Garten fielen also ins Wasser, buchstäblich.

Also Lesen. Da kam der Besuch im örtlichen Supermarkt gerade Recht und ich erstand eine Zeitschrift, mit der ich schon öfters mal geliebäugelt hatte, aber bis dahin hatte ich sie noch nie gekauft gehabt. Das änderte sich nun, denn ein erstes Durchblättern zeigte interessante Rezepte.

 

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Heute war es also so weit, daß ich einmal etwas aus dieser Zeitschrift nachkochte. Besser gesagt, nachbuk. Gestern abend bereitete ich den Biskuitboden zu, heute ging es dann an die leckere Füllung/Umhüllung aus Quark, Frischkäse, Sahne und Erdbeeren. Einfach gemacht und sooo lecker. Heute abend schon sind nur noch zwei Stück übrig. Daher verabschiede ich mich an dieser Stelle von Ihnen, um gemeinsam mit Schnäuzelchen dafür zu sorgen, daß auch die letzten beiden Stücke verschwinden.

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Weiche Knie

Zu den letzten Takten von „The Fifth Element“ erschreckt uns der Feueralarm. Gleich danach sehe ich aus dem Augenwinkel Blaulichter unser Sträßchen entlang blinken. Der Herzschlag rast, leichte Panik bricht aus. Der erste Blick aus dem Fenster zeigt: Alles Dunkel in Richtung Stall. Handy und Hausschlüssel geschnappt und nichts wie raus.

Dabei noch Schnäuzelchens Gedanke, dass die Feuerwehr einfach nur durch unseren Weiler durchfährt, weil das der kürzeste Weg ist.

War wohl auch so. Bei den Pferden alles ruhig – lehmverdreckt und zufrieden.

Ich habe jetzt noch weiche Knie…

Wow!

Hier tobt gerade der Weltuntergang.

Als das Gewitter heraufzog, schnappte ich mir unser Stativ, die Kamera und Schnäuzelchen, auf dass er mir erkläre, wie man eine Langzeitbelichtung mit Stativ und Fernauslöser bewerkstelligt. Als wir schließlich auf unserem Balkon standen und alles so weit austariert war, legte das Gewitter los. Aber richtig. So heftig nämlich, dass innerhalb von Sekunden sämtliche Plastikstühle am Reitplatz umkippten und wir fluchtartig samt Kamera wieder ins Haus zurückgeweht wurden. Da blieb einem beinahe die Luft weg!

Die Wäsche, die ich am Nachmittag noch auf die Leine gehängt hatte, schickte sich ebenfalls an, davonzufliegen. Ich habe ja kein Problem damit, wenn die mal in einen Regenschauer gerät. Für morgen ist ja wieder Hitze angesagt, da trocknet sie dann auch wieder. Aber so wie der Wind ums Eck tobte, sah ich mich schon meine weißen Kleidungsstücke auf der Koppel oder im Maisfeld wieder einsammeln. Also nichts wie raus ins Wetter.

Da blieb mir gleich noch einmal die Luft weg. Der Regen war kalt!!! (Wahrscheinlich war er gar nicht so kalt, aber bei 28 Grad im Haus fühlte er sich sogar eiskalt an). Als ich die Wäsche eingesammelt hatte, klebte meine Kleidung klatschnaß an mir – aber Spaß hats gemacht!!

Nur das Gewitterfoto – mit Glück sogar mit Blitz – fürs Fotoprojekt zwölf2012, Monat Juni – das wird wohl heute nicht klappen…