Womit habe ich denn das verdient?

Da sitzt ein junger Mann in meinem Gemüsebeet und hilft mir ganz hervorragend beim unkrautjäten. Ich bin total begeistert!

Vor allem kann ich mich nicht erinnern, dass ich als Kind gerne Unkraut gejätet hätte. Und er macht das auch noch freiwillig!!!

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Fasching naht…

… und Junior hat eine klare Vorstellung. Mal sehen, ob die Mama das passend umgesetzt bekommt. Drei Teile müssen gekauft werden, der Rest wird selbstgemacht.

Hier mal der Beginn. Glücklicherweise brauchte er sowieso neue Gummistiefel, da auch seine Füße wie Unkraut wachsen. Mit acht Jahren – na gut, fast neun – schon Schuhgröße 36… oje, wo wird das enden?

Einkaufen

Wir wollen einkaufen gehen. Junior schnappt sich seinen Geldbeutel, das Prinzeßchen bricht in Tränen aus, denn ihrer ist leer. In den letzten Wochen hatte sie ihn verlegt gehabt und daher wanderte das Taschengeld immer ins Sparschwein, für das Mama keinen Schlüssel hat.

Ich fahre also mit einem heulenden und einem nicht heulenden Kind in Richtung Supermarkt los. Nach einer Weile mein Junior, nun seinerseits mit Tränen in der Stimme: „Ich habe genug Geld, ich kaufe dem Prinzesschen ein Überraschungsei, damit sie nicht mehr traurig ist!“

Das Prinzesschen trocknete ihre Tränen, Junior machte sein Versprechen wahr und wurde mit einem dicken Dankeschön nebst Umarmung seiner Schwester belohnt.

Ich könnte sie knutschen, die zwei.

Matsche geht auch bei fünf Grad

Als ich gestern Nachmittag vom Arbeiten und anschließendem Einkaufen nach Hause komme, sitzen die Kindelein im Sandkasten. Die Außentemperatur beträgt um die fünf Grad und der Tag ist feuchtgrau.

Die Kindelein sind ein wunderbares Beispiel für „es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung“. Natürlich motzen auch sie gelegentlich, wenn sie bei schlechtem Wetter mit uns raus gehen sollen. Vor allem Junior möchte viel lieber im Haus bleiben und Bücher verschlingen.

Aber wenn sie dann draußen sind, dauert es gerade mal so lang, bis sie um die Hausecke gebogen sind und die Welt ist in Ordnung.

Da werden die Inliner an die Füße geschnallt, die Stockgewehre am Rücken befestigt und schwupp – ab auf die Biathlonpiste. Oder auf die Schaukel, die im Handumdrehen zur Absprungrampe für Skispringer wird. Manchmal aber werden auch Stöcke im Garten gesteckt und sie sausen die Gran Risa hinab.

Ich schweife wieder einmal ab. Gestern lagen die Inliner in der Einfahrt, aber die Kindelein saßen im Sandkasten. Ein großer Eimer mit patschnassem Sand, mehrere Förmchen, die mehr Wasser als Sand zu enthalten schienen. Da wurde gerührt, gematscht, gebaut. Ist doch egal, ob das Wetter grau und kalt ist!