Ein wunderbarer Gartentag

Den hatte ich heute. Gleich nach dem Frühstück (eigentlich war es eher ein Spätstück) konnte man die Kindelein und mich im Wirtschaftsgarten wiederfinden. 

Wir haben gemeinsam das Erdbeerbeet von vertrockneten Blättern und Pflanzenteilen befreit.  

   
  
Im Anschluß haben wir gemeinsam das erste Quadratbeet eingesät. Vier Kohlrabi, vier Fenchelpflanzen, ein Schwung Karotten und Radieschen und drei Quadrätchen Markerbsen. Dann gut angegossen und das Antikatzengittee oben drauf. Die finden nämlich, dass der feinkrümelige Boden eines frisch eingesäten Beetes ein tolles Katzenklo abgibt.  

 
Die Kindelein haben großartig geholfen, ich habe wirklich gestaunt!

Danach verschwanden sie in den Sandkasten, während ich die Buddleia zurückschnitt und mich dann an die Haumichblaurose machte. 

Haben Sie zufällig auch eine Pauls Himalayan Musk im Garten? Dann wissen Sie vielleicht auch, warum sie bei uns die Haumichblaurose heißt. Sie bildet unglaublich lange Tentakel, mit der sie nach jedem Vorbeigehenden greift. Und dann sticht sie zu. Ich schwöre Ihnen, die macht das mit Absicht. Vermutlich kichert sie auch noch dabei. 

Da aber bald der Bagger kommt habe ich die Rose heute nahezu auf Stock gesetzt. Und dabei geschimpft wie ein Rohrspatz. 

Das schmeckt!

Heute war es so weit: Junior und ich gingen in den Garten, um die ersten Kartoffeln auszubuddeln, die ersten Karotten aus dem Hochbeet zu ziehen und den vom Sturm abgebrochenen Dill mitzunehmen. Obwohl es die letzten Tage geregnet hat, ist das Kartoffelbeet ziemlich trocken. Kartoffeln gibt es aber doch. Und sie schmecken einfach lecker. Junior hätte am liebsten immer „noch welche“ ausgegraben, aber irgendwann mußten wir doch aufhören.

Der Dill hatte sich übrigens selbst auf dem Hochbeet ausgesät. Der, den ich in Töpfe gesät hatte, ist nämlich gar nicht erst aufgegangen. Jetzt gab es einen Teil heute im Abendessen und der Rest ist schon in der Gefriere.