Durchschwitzen die Dritte

Am Vormittag begab ich mich wieder nach oben an den Wald. Vierzig Meter Elektroband, dem Einbau von zwei Brücken und eine Stunde Sensenarbeit später, begleitet von einer dicken Blase am Zeigefinger und einem blutigen Daumen ist die Koppel am Wald wieder benutzbar. Zwar sind noch ein paar Kleinigkeiten zu richten, vor allem am Koppeltor, wo Schnäuzelchen einmal mit dem Traktor hängenblieb und die Torgriffe muß ich auch noch austauschen – aber das sind im Verhältnis tatsächlich nur noch Kleinigkeiten…

Einmal durchschwitzen bitte!

Innerhalb einer Dreiviertelstunde. Obwohl der Teil des Koppelzauns, den ich heute von Brombeerranken befreite, im Schatten lag. Aber nun ist es geschafft – alles, was mich nun noch vom Wiedereinziehen der untersten Zaunlitze abhält, sind Brennesseln. An die muß man mit der Sense ran. Ich hoffe, dass Schnäuzelchen einmal abends nicht zu spät vom Arbeiten kommt, um das noch vollends zu erledigen. Dann können die Pferde wieder auf die Waldkoppel!

Wilde Beeren

Eigentlich mag ich Brombeeren und vor allem Himbeeren ja gerne. Aber nicht, wenn sie unseren Koppelzaun überwuchern, so daß das Elektroband kaputt geht und obendrein kein „Saft“ mehr auf dem Zaun übrig bleibt.

Vorher sah das überall so aus. Finden Sie das unterste Elektroband? (Leider sind das alles nur unschöne Handyphotos, aber die dicke Berta wollte ich doch nicht mit nach oben schleifen..)

Eine Dreiviertelstunde später sah das dann doch gleich besser aus. Auch wenn ich noch nicht fertig bin. Beileibe nicht. Aber ein Anfang ist gemacht.

Dienstag (04.09.), wolkig mit Sonne, 22°C