Dinah allein zu Haus

Na, nicht ganz, Zeeta war auch dabei. Aber da bin ich mir zu 100% sicher, dass sie es nicht war.

Wenn wir unsere Hunde mal nicht mitnehmen können – weil zu heiß, oder nicht willkommen – dann verbringen sie die Zeit im Badezimmer. Sollte einmal ein Malheur passieren – bei Dinah ist das ja immer noch möglich – dann kann man es leicht wegputzen. Und so sah es dann neulich aus als wir zurückkamen:

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Nun ja, einen Teil davon hat sie wohl auch gefressen, z.Zt gehört sie ja noch zu den Allesfressern – sogar Radieschen, egal, alles was auf dem Boden liegt, wird probiert. Das Fressen von Klopapier hat zumindest den Vorteil, dass die „Würstchen schon eingepackt herauskommen“.

 

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Gestatten: Mein Name ist Buntspechthipster

Na Ihr wißt schon, das sind die Geschlotzten, seitlich die Haare geschoren, dafür umso mehr untem im Gesicht und natürlich oben drauf. Wie heißt es so heutzutage:

Das trägt man jetzt. Warum sollen nicht auch Buntspechte diese so kleidsame Mode (Stilmittel der Ironie) mitmachen.

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Leider ist die Qualität des Bildes nicht so gut, aber ich fand die auf Sturm gebürsteten Federn des Spechtes so lustig, dass ich es einfach nicht lassen konnte, darüber hier zu bloggen.

Nun ist der Frühling

auch bei uns im Haus eingekehrt. Im vorigen Jahr sah ich diesen „Rainbow Seeds“ Stoff bei „Shabby Fabrics“ . Den musste ich – trotz selbstauferlegtem Stoffkaufverbot – einfach haben. Ach ja, und das Panel! Das musste es auch sein. Leider vergaß ich bei all der Euphorie auf die Abmessungen des Panels zu schauen. Als es dann ankam,m hat es mich schier aus den Schuhen gehauen. So ein Riesending! Ich wollte ja aber schon immer mal einen Frühlingsquilt machen. Nun ist er fertig und hängt und er gefällt mir sehr gut.

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Die Mitte habe ich mit Schmetterlingen gequiltet – all over – . Das breite Border mit dem „Lacy lock border“ von 501 Quilting Motifs /Quiltmaker Magazines. Leider kann man es auf Photos kaum wahrnehmen, drum habe ich es nicht eingetellt. Aber das Schmetterlingquilting seht Ihr hier:

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Nun werde ich es, nach längerer Abstinenz, mal wieder bei Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge einstellen.

So schön…

haben meine Rhododendren noch nie geblüht. Zugegeben, wir hatten sie früher im Winter auch nicht regelmäßig gegossen und das haben sie uns dann wohl immer übel genommen. Zuletzt waren sie so gakig, dass mein Mann sie „nach seines Bruders Methode“ brutal zurückgeschnitten hat. Das war ihnen gut bekommen. DSC09304-1

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Leider verblühen die Pflanzen in diesem Jahr alle sehr schnell. Es ist einfach zu warm.

Ach ja, und das wollte ich auch nicht vorenthalten. Jetzt sind sie wirklich richtige Kumpel: Zeeta und Dinah spielen miteinander und knurren dabei so fürchterlich, dass man meinen könnte, man hätte einen Löwen im Garten.DSC09336-1

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Gestern war Muttertag

Ganz frech habe ich mich am Samstag bei Minchen zum Kaffee eingeladen. Ich hatte nämlich etwas, das ich ihr gern schenken wollte und wenn ich bis zum Geburtstag wartete, dann wäre das einfach zu spät im Jahr gewesen. Und ich brauchte einen Grund, um es ihr zu schenken. Also Muttertag. (Eigentlich kann man den von mir aus abschaffen, wie auch den Valentinstag. Ist doch nur Geschäftemacherei)

Ach ja, ich hatte mich zum Kaffee eingeladen. Nachdem ich im Haus vorgewarnt hatte, dass jetzt die Hunde kommen (die fressen nämlich immer das Futter vom Theo weg), habe ich mich mit meinem Mitbringsel bewaffnet und mein Minchen total überrascht.

Ich hatte eine Glasschale mitgebracht, in die sie im Sommer wunderbar Blüten in Wasser legen kann. Die blühen dann herrlich auf und duften sogar noch und wenn es draußen grässlich ist und verregnet, dann hat man was Schönes im Haus.

Dieses Mal waren keine Blüten drin sondern selbstgebastelte Ofenhandschuhe. Seht mal hier:

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Sie sind mit einem hitzereflektierendem Vlies gepolstert  und von mir eigenhändig aus Stoffresten gepatcht.  Von der Glasschale habe ich leider kein Bild gemacht.

Aber ich war auch sonst noch recht produktiv. Aus demselben Stoff wie die Handschuhe habe ich ein kleines Tischdeckchen gemacht.

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Ja, und dann darf natürlich der obligate Caswell Quilt  Block nicht fehlen. Der ist schon lange fertig, ich habe aber immer vertrödelt, ihn hier einzustellen. Es ist jetzt der 15. Block von 30. Das wird noch dauern. Aber ich habe ja noch genug zu tun mit meinen zahlreichen UFOs.

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Jetzt wünsche ich Euch allen noch eine restliche schöne Woche und stelle diese Machwerke geschwind bei

http://handmadeontuesday.blogspot.de

http://www.creadienstag.de

http://dienstagsdinge.blogspot.de

ein.

Kennt Ihr schon „Inklingo“?

Schon lange fasziniert mich dieses Thema: Drucken auf Stoff. Ich bin ein großer Freund des Lieselns= EPP=English Paper Piecing. Ist es doch so praktisch. Man kann es überall hinnehmen, zum Zahnarzt, Frisör, na eben überall hin, wo man möglicherweise Wartezeiten hat. Und da ich ja ein oller Wippstert bin und meine Hände nur schlecht ruhig halten kann, muss ich halt immer was zum werkeln dabei haben, sonst bekomme ich eine Krise. Irgendwo, ich weiß nicht mehr so genau wo, fand ich einen Hinweis auf die Webseite von Linda Franz „Inklingo“.  http://inklingo.com

Immer wieder hab ich mir das durch den Kopf gehen lassen. ein Mann hat mich für verrückt erklärt. Drucken auf Stoff, wie soll das gehen. Dann habe ich mir die freien Unterlagen heruntergeladen und ausgedruckt. Und studiert. Endlich habe ich mich entschlossen ein Stückchen Stoff mit Freezer Paper nach Anleitung zu bebügeln, den Drucker entsprechend der Anleitung einzustellen, das Druckerfach umzustellen und alles zu tun, was sonst noch nötig war. Immer mit einem ziemlich mulmigen Geflühl im Magen. Oh je, was würde mein Mann schimpfen, wenn ich den Drucker ruinierte….Ich habe alle Schritte sorgfältig aufgeschrieben und los gings.

Stoff waschen, trocknen, bügeln. FP draufbügeln, nicht vergessen, auf die rechte Seite. Auf lettergröße zurechtschneiden.Rein in den Drucker. Die richtige Seite aufrufen, Druckereinstellungen und Luft anhalten. Zieht er die Stoffseite richtig ein oder mault der Drucker gleich. Nein, nichts, kein übles Geräusch. Dann ist der Druck fertig. 

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Vow, gestochen scharf! Mein Mann war begeistert. Und kein Ramsch im Drucker! Schnell habe ich noch ein paar andere Stoffe bedruck, d.h. FP paper abziehen, auf neue Stoffvorderseite bügel und ab in den Drucker.DSC08047-1

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Dann habe ich ratzfatz die Teile ausgeschnitten und aneinandergenäht. Das geht mit einem einfachen „running stitch“, rauf runter, einmal zurück und weiter rauf runter. Und ruckzuck war so ein Stern fertig. Jetzt noch schnell gebügelt. Ist er nicht schön geworden?

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Dann noch schnell die Quadrate und Dreiecke eingenäht.

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Keine Affäre, keine Pappen, keine stumpfen Nadeln, kein Vorheften, kein hinterher herausnehmen der Schablonen. Einfach nur akkurat und klasse. Jetzt werde ich erst einmal alle meine Probestöffchen verarbeiten. Es wird wohl ein Tischläufer werden. Passacaglia habe ich schon ins Unreine geübt, noch mit handgeschnitzten Schablonen, nur um mal zu sehen, wie das aussieht, aber nachdem sich das Drucken so toll gezeigt hat, werde ich es wohl auch damit probieren.

Fazit: Es braucht ein wenig Grips, um den PC, den Drucker und den Text in den Griff zu bekommen, aber es lohnt sich. Außerdem kann man sich jederzeit bei Linda Rat holen. Sie ist ganz reizend und hilfsbereit. Probiert es einmal aus. Es ist toll!!! Bin mal auf die Resonanz gespannt.

Für alle Quiltfreunde stelle ich diesen Artikel in

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ein.

 

 

 

Rattazong, weg ist der Balkon..

ne, der Balkon nicht, aber unsere Terrasse. Als wir vor 30 Jahren dieses Haus gebaut haben, hatte ich mich in Cotto Fliesen verliebt. Obwohl der Fliesenmensch mir klipp und klar erklärt hatte, dass die Dinger keinen Bestand haben, jedenfalls nicht in unserem Klima, mussten sie es doch sein. 40 qm wurde sie groß, damit auch ja alle Oleander und all die anderen Pflanzen, die mein lieber Mann, der Mann mit dem grünen Daumen, so angeschafft hatte. (So ziemlich alle dieser Pflanzen sind aus Stecklingen selbst gezogen.)

Immerhin, fast 30 Jahre haben die Cottofliesen ausgehalten. Jetzt aber wurden sie unansehnlich. Was tun? Ein lieber Freund unseres jüngsten Sohnes, ist Fachmann für Feuchtes. Feuchte Wände, schimmelige Ecken, marode Hauswände. Er bietet hier in unserem Wohnort über die Firma „Naturwerk“ biologische Farben, Estriche und Putze  an. Und natürlich die dazugehörigen  Arbeitsmaßnahmen. Damit er sein Produkt auch im Ausland verkaufen kann, habe ich ihm vor Jahren seine Produktbeschreibungen und alles was dazugehört ins Englische übersetzt, natürlich kostenlos, denn 1. war er ein Freund meines Sohnes und 2. war seine Firma gerade im Aufbau begriffen. Da macht man so etwas einfach nicht.

Nun gut. Er kam und schaute sich den Kram an. Bäh, die Hauswände sind auch feucht. Da muss man was tun. Das Mörtelbett unter den Fliesen ist nass und das drückt an die Wände.

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Seht Ihr was ich meine?

Also ließen wir einen Kostenvoranschlag vom Fliesenleger machen. Der hat uns fast umgehauen. Der wollte allein für 20 qm schon 1500,00 Euro für das Weghauen der Fliesen, noch einmal 500 für das Bringen auf die Mülldeponie.

Wir haben geschluckt. Wir hatten noch Fliesen, also wurde Flickschusterei in Erwägung gezogen. Die paar Platten konnte mein Mann ja wegmachen….

Der Freund meines Sohnes – ich nenne ihn jetzt mal Max – kam, klopfte alle in Frage kommenden Fliesen ab, sie klangen verdächtig hohl und zeichnete sie an. Oh, wie schön, er konnte uns sogar einen Bohrhammer leihen. (Braucht er wohl in seinem Geschäft). Also hat sich mein lieber Mann am nächsten Tag an die Arbeit gemacht. Abends waren die ersten 3qm schon weggeschlagen. Auf meine Frage, ob das sehr anstrengend war (mein Mann ist auch schon fortgeschrittenes Semester) erklärte er, dass es nicht so schlimm sei.Da reifte in mir ein Gedanke:

Keine Flickschusterei, wenn er es allein wegmachen und entsorgen kann, dann reicht das Geld auch für eine neue Terrasse. Gesagt, getan.

04.23.2016-1aAm zweiten Tag hatte „Presslufthammer Bernhard“ schon die lange Seite in Angriff genommen. Nach Beendigung seiner täglichen Mühen wurde der „Kram“ dann zum Wertstoffhof gebracht. Ein Container hätte auch nur wieder viel Geld gekostet und der Wertstoffhof nimmt eh nur kleinere Mengen kostenlos an.

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„Ganz gemütlich“ hat er gemacht, mein Mann. Aber innerhalb von 14 Tagen war alles passiert.DSC08034-4a

Schlußendlich war nur noch dieser kleine Steg übrig. Lächerlich – zack, ich kam vom Reiten zurück – war er auch schon verschwunden. Nun sieht es überall so gemütlich aus!

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Nachdem die Betonplatte vom Schutt befreit war, strahlt sie uns jetzt grellweiß an. Nun, auch das geht vorüber. Wie es weitergeht? Ich werde Euch darüber berichten.