Wirklich Frühling

Nach der Woche Skifahren bin ich nun wirklich und tatsächlich auf Frühling eingestellt. Da am heutigen Ostersonntag das Wetter großartig war, habe ich mich einmal auf einen Rundgang durch meinen Garten gemacht.

Es blüht doch so einiges, durfte ich feststellen. Vor allem die Primeln finden sich in allen möglichen Farbvarianten. Ich muss mir Mühe geben, dass ich diese vor dem Bagger rette und in die neuen Beete einsetze, ich liebe diese hübschen kleinen Frühlingsblüher.

P1040228

Wilde Anemonen im Knick an der Pferdekoppel – der ganze Knick ist voll davon.

P1040241

Lauch, Blumenkohl und Paprika

P1040201 P1040204 P1040205 P1040207 P1040210 P1040212 P1040217 P1040237

Gestatten: Mein Name ist „Tucker“

Diesen Miniquilt habe ich – inspiriert von Pam Budas Sew Along – gefertigt. Pam Buda ist Inhaberin der Firma „Heartspun Quilts„. Pam ist spezialisiert auf  Reproduction Quilts. Sie lebt, zusammen mit ihrem Mann Ed, zwei Kindern, Nicole und Ryan, und ihrem Yorkie „Bella“ in der Nähe von Chicago, USA. Wer einmal ihren Blog lesen und ihre Website anschauen möchte, hier der link:                                                        http://www.heartspunquilts.com

Doch nun zu „Tucker“. Durch einen Besuch des International Quilt Study Museums in Lincoln, NE, wurde sie von den vielen  alten Quilts, oft auch Puppenquilts, die Mary Campbell Ghormley gesammelt hatte, inspiriert. Pam hat mir die Erlaubnis gegeben, die nachfolgenden Bilder, die aus ihrem Blog stammen, hier zu zeigen.

Ghormley 3Ghormley 6

Ghormley 5

Tucker“ selbst besteht aus vielen Miniaturquadraten (1,5″), einem Stern und ein paFlying Geese. (Wer den Blog verfolgt hat, wird feststellen, dass es Überbleibsel von Tischsets von Minchen sind.)  Es sind wirkliche Überreste, die wegzuwerfen mir zu schade war. (Geizhals?!)  Dieses hier nun ist mein „Tucker„. Er liegt jetzt auf einem Glastisch, vor dem Telefon und jedes Mal, wenn ich daran vorbeigehe,

erfreut mich sein Anblick. Und ich

weiss jetzt schon ganz genau: Es wird nicht der Letzte sein.

DSC07931-1

Auch dieses Teil wandert zu

http://www.handmadeontuesday.blogspot.de                      http://dienstagsdinge.blogspot.de             und                                   http://www.creadienstag.de

 

 

Yahoo, nun ist er fertig..

mein neuer Türkranz  für den Frühling.  Und richtig Spass gemacht hat es. Beim Fat Quarter Shop fand ich die Anleitung für diesen Fold’n Stitch Wreath von Poorhouse Quilt Designs. Und sofort bestellt! Stoffe hatte ich ja genug rumliegen. Habe ich Euch schon erzählt, dass ich Punkte liebe?  Nun ja, es sollten halt sanfte Frühlingsfarben sein. Nicht so was Knalliges. Ach ja, und dann sollte er ja auch noch geschmückt werden. Dazu musste ich erst einmal das Internet befragen, denn Schleifenbinden – jedenfalls nicht solche Bollermänner – konnte ich noch nicht. Aber da gibt es ja You-Tube Videos satt. Natürlich habe ich es erst einmal ins Unreine gemacht. Dann noch flugs ein paar Dekorteilchen bei Butinette  bestellt und fertig war das gute Stück. Genäht habe ich das Ganze übrigens auf Bosal 4955 In-R-Form Foam, das man auch hervorragend für Taschen verwenden kann.

DSC07928-1DSC07926

Und weil schon wieder Dienstag ist, ab damit zu                             http://www.handmadeontuesday.blogspot.de.                              http://dienstagsdinge.blogspot.de                und                                                          http://www.creadienstag.de

Ich habe mal wieder gebacken

Und wieder einmal habe ich mich an Cupcakes versucht. Wieder aus dem appetitanregenden Blog von Nina. Sie bezeichnet diese hübschen Küchlein als „Bananen-Cupcakes mit Bananen-Quark-Frosting„. Hört sich spannend an, ist wirklich schnell zubereitet und schmeckt sehr lecker. Der Guß obendrauf ist allerdings reichlich bemessen, damit hätte ich entweder die vorhandene Menge an Küchlein doppelt so hoch bequarken können oder die doppelte Menge einfach verzieren. Da mir die Creme zwar gut schmeckt, ich sie aber nicht in rauhen Mengen auf dem Kuchen haben möchte, habe ich mich für Variante eins entschieden. Die Creme kann man auch recht gut einfach so aus dem Topf löffeln – bis morgen abend wird sie vermutlich nicht überleben.

Die Sache mit der Creme auf dem Muffin muß ich aber noch üben, auch wenn ich inzwischen nicht mehr die Knoblauchpressenvariante benutzen muß!

20130329-215851.jpg

Dienstag

Den ganzen Winter habe ich kein Rotkehlchen am Futterhaus gesichtet. Waren wohl in wärmeren Gefilden.

Heute verirrte sich eines in meinen Keller, als ich Wasser im Stall auffüllte! (Es fand zum Glück schnell wieder hinaus)

***
Püppi bekam auf die Schnelle -zehn Minuten! – eine neue Strumpfhose, da ihre Alte an den Nähten sehr löcherig war und von Junior angemahnt wurde. Und eine Strumpfhose braucht sie, draußen hat es noch Schnee!

20130326-124919.jpg

***

Bis vor wenigen Tagen war die Straße, die zu unserem Weiler führte, noch mit schwarz-orangenen Stäben versehen. Nun sind sie weg. Und was passiert? Es schneit.

Natürlich kann man noch erkennen, daß links ein Feld (gepflügt) und rechts eine Wiese (Grasspitzerl) ist. Nur wo genau sie beginnen und wo die Straße endet ist nicht ganz eindeutig. Hat ein wenig was von Blindflug…

Wochenendschnipsel

Irgendwie haben wir dieses Wochenende viel gemacht und gleichzeitig doch wenig. Im Garten entstand ein neues Beet an der Garage, wie mein Tomatenbeet. Nun muß nur noch Erde hinein.

20130324-173523.jpg

Diverses Unkraut mußte dran Glauben, Schnäuzelchen schredderte den Abschnitt der Obstbäume und ich säte derweil ein zweites Mal Schwarzwurzeln aus. Die lieben Stallkatzen waren nämlich der Ansicht, das frisch geharkte Hochbeet sei ein prima Kl* und gruben alles um. Nicht mit mir, ihr Lieben! Nach der erneuten Aussaat gab es Noppenfolie darüber, schön mit Steinen beschwert. Nicht optimal, aber für den Anfang tut’s das. Und Schnäuzelchen griff sogleich wieder zum Werkzeug…

Nebenbei entstand als Feierabendarbeit ein Body für Püppi. Ein „echter “ diesmal, angelehnt an Schnabelinas Regenbogenbody. Ich finde ihn recht gelungen, aber das Anziehen ist nicht so einfach.

20130324-174137.jpg

20130324-174152.jpg

Ach ja, gebacken haben Junior und ich auch. Mein erster Versuch von Cupcakes mit Frosting (gibt’s da auch deutsche Begriffe für???). Der erste Versuch der Buttercreme gerann, als ich ihn wie im Rezept angegeben machte. Also startete ich einen neuen Versuch, so, wie ich meine Sauce Hollandaise mache. Nämlich die flüssige, nicht zu warme Butter teelöffelweise unter die Puddingcreme ziehen und nicht umgekehrt mit zimmerwarmer Butter. Und dann hat’s geklappt. Eingefärbt haben wir auch. Nur unser Spritzbeutel war improvisiert – man nehme den Einsatz der Knoblauchpresse und verpacke ihn im Spritzbeutel

20130324-174709.jpg

Sieht ziemlich anfängermäßig aus und erinnert mich obendrein an … Schweigen wir lieber darüber. Geschmeckt hat’s und das ist die Hauptsache.

Auf dem Bio-Hühnerhof

Heute vormittag um neun hieß uns der Biobauernhof unserer Nachbarn willkommen. Wie das eben so ist: Da hat man kleine Kinder, nebendran ist ein Bauernhof und dennoch schafft man es irgendwie nie, mit den Kindern hinüber zu gehen und ihnen zu zeigen, wie die Hühner leben. Das sollte sich nun ändern, hatte doch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in einer nahegelegenen kleinen Stadt zu einem Vormittag geladen, der sich an Familien mit Kindern zwischen einem und drei Jahren richtete. So wollten wir nun also auch endlich mal den Hühnern auf den Grund gehen.

Empfangen wurden wir in einem liebevoll hergerichteten, durch einen Bollerofen gewärmten Garagenraum, der sozusagen als „Klassenzimmer“ diente. Auf einem Kreis von Strohballen mit Jutesäcken obendrauf wurde uns ein wenig über den Hof uns seine Eigner berichtet, außerdem durfte sich jeder vorstellen und auch erklären, warum man an der ganzen Sache teilnehmen wollte.

KN9D3204

KN9D3209

KN9D3210

KN9D3211

KN9D3212

Dann ging es los ins Hühnerhaus. Als erstes mußten wir natürlich unsere Neugierde befriedigen, wie die Hühner lebten. Wir erfuhren, daß auf einem Bio-Hühnerhof maximal sechs Hühner pro Quadratmeter leben dürfen. Außerdem dürfen die Hühner bei gutem Wetter nach draußen. Heute war es kalt und zugig, so daß die Hühner in ihrer Außenvoliere liefen. Besonders gefielen uns die beiden Hähne, die auf dem Baumstamm saßen und die so wunderbar antworteten, als alle Kinder zusammen „Kikerikiii“ riefen. Und das war reproduzierbar! Die Kinder hatten riesigen Spaß daran.

KN9D3215

KN9D3222

KN9D3223

KN9D3228

Und was fressen die Hühner nun so?
Um dies anschaulich zu erklären, hatte die Nachbarin einen Holztisch vorbereitet, in perfekter Kleinkinderhöhe. Darauf wurden nun die verschiedenen Körner ausgebreitet, Getreide, Mais und Futterbohnen. Die Kinder durften sie anfassen, untersuchen und schließlich konnte jeder ein paar Handvoll davon in ein Körbchen füllen. Jetzt wurde es spannend – der Inhalt der Körbe wanderte in eine kleine Schrotmaschine und wurde zu Hühnerfutter verarbeitet. Und wieder gab es einen Kreis aus Paletten, auf die sich Kinder und Eltern setzen konnten. Allerdings mußte zunächst das Innere des Kreises noch mit Stroh eingestreut werden, was den Kindern sichtlich Spaß machte. Dann brachte die Bäuerin zwei Hühner und wir durften unser Getreideschrot verfüttern. Die Hühner fanden das Ganze doch ziemlich unheimlich, aber sie ließen sich sogar streicheln.

KN9D3237

KN9D3254

KN9D3256

KN9D3264

KN9D3268

KN9D3286

Anschließend wurde der „Eierlift“ in Betrieb gesetzt und kleine Händchen sortierten die Eier in einen großen Karton. Inzwischen war uns allen nicht mehr ganz warm, so daß wir gerne wieder zurück ins „Klassenzimmer“ gingen. Dort wurden die gesammelten Eier – unter Zugabe von Zwiebelschalen für eine schöne gelbe Farbe, schließlich ist ja schon fast Ostern  – auf einem uralten, holzgefeuerten Herd gekocht. Warum habe ich diesen eigentlich nicht fotografiert??? Vorhandene Fragen konnten in der Zeit, bis die Eier fertig waren, beantwortet werden uns schlußendlich durften die Kinder ihre Eier verspeisen. Junior vertilgte drei Stück!!!

Der kleine Ausflug an sich war sehr schön – noch schöner aber waren die faszinierten Gesichter der Kinder!