Himmelfahrtsgewühl

Irgendwie war heute Garten – Pferde – essen angesagt. Nach dem Frühstück ging’s in den Stall, misten, das Ex-Springpferd verarzten und mit dem Jungpferd einer Freundin arbeiten.

Nachmittags dann der Garten. Das Frühbeet abbacken, die schon recht großen Salate, Fenchel und Sellerie umsetzen, die Gurken ins Beet. Die Beetumrandung säubern. Das schon viel zu hoch gewachsene Zeug unter den Himbeeren entfernen. Schnäuzelchen will morgen mähen, jetzt können wir endlich mulchen. Die Himbeeren haben angesetzt wie verrückt…

Die Terrassenumrandung mit den Dahlientöpfen steht jetzt auch, gedüngt und gewässert habe ich auch noch.

Und endlich mittags sowie abends auf der Terrasse essen! Schnäuzelchen warf mittags den Grill an, abends gab’s selbstgebackene Körnerbrötchen. Ach ja, zum Frühstück gab‘s auch selbstgebackene, aber ohne Körner.

Montag, 18.5., sonnig, 23 Grad, 0 ltr.

Dienstag, 19.5., sonnig, 25 Grad, 0 ltr.

Mittwoch, 20.5., wolkig, 22 Grad, 0 ltr.

Donnerstag, 21.5., sonnig, 24 Grad, 0 ltr.

Hochsommerliche Hitze

hatten wir gestern. 31 Grad.

Vormittags hockte ich in meinem Wohnzimmerbeet. Die verregneten Pfingstrosenblüten zurückschneiden, etwas Unkraut zupfen und herausfinden, warum die Bewässerung des Beets nicht an dessen linkem Ende ankommt. Natürlich war ein Schlauch vom Mittelstück gerutscht. Und wo? Genau unter Penny Lane. Bewässerungsreparaturen in einer Rose – na fein!

Das rechte Garagenbeet bekam noch ein paar Setzlinge. Broccoli gab es leider keinen mehr in der Gärtnerei, aber ich wage mal wieder Blumenkohl. Ansonsten Kohlrabi, Rote Bete, Sellerie. Und Radis habe ich gesät, nachdem mir im Winter einfiel, wie fein es immer schmeckte, wenn Herr Vater geraspelten Radi zur Brotzeit servierte!

Dank des Wetters könnten auch unsere ersten 16 Ballen Heu eingefahren werden. Dumm nur, dass wir bis zum Verfüttern noch sechs bis acht Wochen warten müssen. Die drei 2018er Ballen, die vorne stehen, werden nicht bis dahin reichen…

Dienstag 17.6., sonnig, 28 Grad, 0 ltr

Mittwoch 19.6., sonnig abends Gewitter, 31 Grad, 1 ltr.

Endlich im Beet

sind meine Tomatenpflanzen.

Das rechte Garagenbeet benötigte noch einen Schwung Erde, da ich es im vergangenen Jahr nur halb gefüllt hatte. Jetzt ist es fast ganz voll. Das Helle ist Vermiculit, was ich als Wasserspeicher untergemischt habe.

Dann kam noch der Einteiler aus Holzlatten hinzu sowie die Bewässerung. Links des Beets liegt sie noch etwas provisorisch, das muss noch verbessert werden, da der Schlauch sonst Stolperfallenpotential hat. Aber nun geht es erst mal!

Montag 17.6.19, sonnig, 25 Grad, 0 ltr.

Die Qual der Wahl?

Nicht wirklich. Wenn Hausarbeit auf Gartenarbeit trifft und das Wetter passt – dann gewinnt der Garten.

Viel Zeit hatte ich zwar nicht, aber für’s säubern des noch unbepflanzten Teils des Beetes hat’s gereicht. Außerdem säte ich je eine Zeile Spinat, Möhren und Zwiebeln. Darüber steht nun der Käfig – Schutz vor den scharrenden Katzen.

Besonders freue ich mich über meine Schildchen aus Schiefer! Im vorderen Teil des Beets ist es schon recht hübsch gewachsen, sodass hier der Käfig weg konnte.

7.6.19 bewölkt, etwas sonnig – 13 Grad – 0mm Regen

Wir räumen dann langsam mal auf

Während die Astern im Wohnzimmerbeet noch ihr Feuerwerk abbrennen….

… Sind hier die Tomaten und auch alles andere essbare schon abgeerntet…

… nach einer halben Stunde sah es dann so aus. Und da ich auch noch vier Töpfe mit Kartoffeln abgeerntet habe, habe ich deren Erde gleich mit in das Beet geworfen.

Das neue Beet ist nun auch soweit

Endlich habe ich das neue Beet mit dem Erdgemisch des Square Foot Gardening aufgefüllt. Schnell, bevor das aufziehende Gewitter da war, habe ich heute noch die Pflanzen gesetzt. Ich hatte als Maß nur die Einteilung der alten quadratischen Beete, aber das funktioniert auch. Man muss den Einteiler eben hin- und her bewegen. Für den endgültigen Einteiler muss ich noch Latten besorgen.

Ganz links und ganz rechts bleiben jeweils drei Quadrate für die Kinder frei. Da können Sie säen, was sie möchten.

Zwei Gurken landeten im Beet, sechs Petersilienpflanzen, sechs Kohlrabi und sechs Fenchel.

Und es ist noch genug Platz für mehr….

Mach‘ mal neu !

Das war das Motto des heutigen Tages. Gleich zweifach, denn im Stall arbeitete Schnäuzelchen mit einem Bekannten an der Reparatur der Miste. Besser gesagt, sie wurde im hinteren Teil komplett erneuert. Mit Betonschalsteinen – herrlich praktisch. Sieht aus wie eine Mauer, die Steine sind aber nur aufeinandergestellt. Eisen ist natürlich auch mit drin, damit die neue Mauer gute Verbindung zur Betonbodenplatte bekommt. Löcher sind noch drin, die werden am Montag ausgeschäumt und dann kann der Beton kommen. Er wird einfach in die Schalsteine hineingegossen und wird sich dann in den Steinen verteilen, so dass wir im Endeffekt eine schöne stabile Mauer bekommen.

Und dann ist hoffentlich wirklich und endgültig Schluss mit zusammenbrechenden Umrandungen!IMG_0664IMG_0662

Während die Männer im Stall beschäftigt waren, begab ich mich endlich an das erste – und vermutlich für dieses Jahr auch das Einzige – Gemüsebeet meines Gartens. Wenn Sie schon länger bei mir mitlesen, wissen Sie ja, dass der alte Gemüsegarten mit seinen Quadratbeeten weichen musste, weil wir den Auslauf der Pferde vergrößert haben.

Ursprünglich wollte ich ja bereits dieses Jahr einen komplett neuen Gemüsegarten anlegen. Aber die Vernunft siegte, denn wir wollen erst einmal alle angefangenen Baustellen am und ums Haus herum fertig machen und da sollte ich dann nicht neue aufmachen. Auch wenn mir das unheimlich schwer fällt, denn ich liebe es, im Gemüsegarten zu werkeln.

Wie dem auch sei, heute ging es also an’s Tomatenbeet. Aufgrund des Umbaues hatte es weichen müssen, dort wurde Boden aufgeschüttet. Aber der Holzrahmen war noch gut, er wurde also an die selbe Stelle wieder hingestellt.

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Heute ging es dem leeren Rahmen „an den Kragen“. Und natürlich wieder nach den Prinzipien des Square Foot Gardening, denn meine Quadratbeete hatten mich mit ihrer Pflegeleichtigkeit durchaus überzeugt.

Als Erstes kam ein Unkrautvlies hinein. Es wurde mittels Tacker an der Umrandung befestigt. Da der Boden nicht eben war, sondern bucklig und krumm, musste erst ein bisschen Erde hinein, damit ich das Vlies nicht zu hoch an den Brettern befestigen konnte.

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Nach langem Hin- und Herüberlegen habe ich mich dafür entschieden, das erste Mal mit dem „richtigen“ Substrat des Square Foot Gardening zu arbeiten. Als ich meine ersten Beete anlegte, gab es die Komponenten hier noch nicht so einfach zu kaufen, inzwischen, acht oder neun Jahre später, schon.

Das Substrat für die Beete ist eine Mischung aus Kompost, Torf und Vermiculit. Ich sehe Sie schon förmlich die Augenbrauen hochziehen. Torf soll man nicht mehr verwenden. Ich weiß. Dieses Substrat ist einmal ein Test, denn es wird vollmundig versprochen, dass die Kombination aus Kompost, Torf und Vermiculit das Gärtnern so viel einfacher machen soll, da Torf und Vermiculit ein hohes Wasserbindungsvermögen haben – weniger oft gießen, weniger Wasserverbrauch –  und der Boden locker bleibt – weniger Arbeit mit der Hacke. Der Sinn des Komposts als Nährstoffgeber dürfte ja jedem klar sein.

Ich bin noch skeptisch, ob der Unterschied zu meinem bisherigen Kompost – Erde- Gemisch tatsächlich so gravierend ist. Insofern gut, dass dieses Beet für dieses Jahr das Einzige bleiben wird. Hier können Sie es fertig sehen:

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Für das „richtige“ Square Foot Gardening fehlt jetzt noch der Einteiler. Aber Rom wurde ja schließlich auch nicht an einem Tag erbaut…

Falls Sie sich ein wenig über die Hintergründe belesen wollen, können Sie auch einfach mal zum „Genialen Gemüsegarten“ hinüberlesen…

Samstag, sonnig, wenige Wolken, 19 Grad

 

Samstags im Garten

geht endlich wieder mal was. Schnäuzelchen mähte den Ziergarten und brauchte dafür dank eines frisch geschliffenen Rasenmähermessers gar nicht so lang wie gefürchtet.

Ich habe mich nach dem Stall dann noch in meinen „Wirtschaftsgarten“ begeben. Schnäuzelchen hat mir endlich ein Gitter für meine Quadratbeete gewerkelt, so daß ich jetzt endlich die Einteilung nach dem Square Foot Gardening nicht mehr nur Pi mal Auge vornehmen muss. Das gefällt mir sehr.Heute habe ich also das vierte Quadrat mit Blumenkohlsetzlingen und Steckzwiebeln bestückt, außerdem habe ich noch Lauch, Fenchel und Kohlrabi gesät.

Im sechsten Quadrat wachsen ein paar Zwiebeln, die im letzten Jahr nicht gewachsen waren. Die hatte ich einfach in der Erde gelassen und jetzt stehen da dicke, grüne Zwiebelröhren. Von den eigentlichen Zwiebeln sieht man noch nichts.

Dann noch Unkraut raus aus den Quadraten, was sich immer sehr in Grenzen hält. Auch dies ein Nebeneffekt des Quadratgärtnerns. Mit der elektrischen Rasenkantenschere um alle Quadrate und das Hochbeet gesaust, das abgeschnittene schon ziemlich lange Gras ließ sich dann das rote Pferd schmecken. Nun kann Schnäuzelchen auch hier rasenmähen und es wird dann gleich gut aussehen.

Obwohl Gewitter gemeldet waren, habe ich auf jedes Quadrat zwanzig Liter Wasser gekippt. (Bis jetzt – halb zehn – ist kein Regentropfen gefallen), dann auch noch aufs Hochbeet, wo schon die ersten Kräuter aus der Erde spitzen. Auch hier ist jetzt wieder der Gitterkäfig drauf, der die Katzen davon abhält, das Beet als Klo zu verwenden.

Ach ja, im ersten Quadrat tut sich auch schon so allerhand. Radieschen, Möhren, Kohlrabi, Fenchel und Erbsen gucken aus der Erde.

Sonnenschein, 17 Grad