Geleeparade

Ihr könnt euch noch sechs oder acht Gläser dazudenken, denn ich habe etwas verschenkt und einige Gläser wurden schon leergefuttert.

Und die hier müssen noch verarbeitet werden:

Ein wenig Quittenbrot habe ich heuer auch gemacht, aber dafür, dass eigentlich fast nur ich es mag, ist es eindeutig zu viel Arbeit!

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Marmeladenparade

Die Ausbeute des gestrigen und heutigen Nachmittags: Vierzehn Gläser Quittengelee, zwei weitere Liter Quittensaft in der Warteschleife (und knapp der halbe Busch hängt noch voll mit Quitten…). Außerdem ein Backblech mit Quittenbrot, das munter vor sich hin trocknet. Und zehn oder zwölf Gläser mit Apfel-Honig-Marmelade. (Sowie ein halber Wäschekorb nicht lagerfähiger Äpfel, die noch verarbeitet werden wollen…)

und das sind nur die Gläser von gestern…

Fünfzehn Grad im November

Im Schatten. In der Sonne waren es an die achtzehn Grad. Da kann man nur den Kopf schütteln – und genießen!

Und sich darüber freuen, einen zusätzlichen, unerwarteten Gartensamstag geschenkt zu bekommen. Es hätte so ein Wetterchen ja schließlich auch unter der Woche haben können – und man hätte nichts geschafft bekommen.

So haben wir also heute losgelegt. Zunächst verschwand Schnäuzelchen zur obligatorischen Einkaufsrunde, während Junior und ich uns ans Zubereiten des Honigkuchenteigs machten. Der soll über Nacht im Kühlschrank liegen und dann morgen oder übermorgen zu Plätzchen verarbeitet werden. Es wird langsam Zeit, die Dinger sind nämlich anfangs hart wie Stein und müssen ein wenig liegen, um schön weich zu werden (sie schmecken im harten Zustand allerdings auch).

Ich gebe aber zu, dass ich mir heute schon ein wenig bescheuert verrückt vorkam – Plätzchenteig bei diesem Wetter???

Das erste Projekt war die Einfahrt. Die war schon wieder ziemlich am Zuwachsen, also griffen wir zu Rosenschere und Fuchsschwanz. Die Forsythie schnitt ich nur leicht zurück, gerade, dass sie ihre Äste nicht mehr so weit in die Einfahrt strecken durfte. Aber sie soll ja im Frühjahr schön blühen. Die Rosen ebenfalls nur leicht – so haben sie mehr, was zurückfrieren kann. Die Hagebutten wanderten in die Herbstdeko meines kürzlich erstandenen Kerzenständers, nur dessen Kerzen sehen etwas seltsam ungleich aus – das sind die recycelten Kerzen vom letzten Adventskranz 😀

Bei der Mirabelle und dem anderen Busch an der Einfahrt diskutierten wir ein wenig herum, beschlossen dann aber, die hinteren, schön nach oben wachsenden Äste zu belassen (Schnäuzelchens Papa hatte die letzten Herbst auf Stock gesetzt) und die vorderen krummen zu kappen. Vielleicht können wir sie ja so zu einem sinnvoll wachsenden Bäumchen erziehen – auf Mirabellen mag ich nur ungerne verzichten.

Was nun tun mit unserem Schönwettermotivationsschub? Na, der Fuchsschwanz war schon draußen, also kam der Hartriegel dran. Den schieben wir schon seit Februar vor uns her. Anfangs sprachen wir nur von ‚Auslichten‘. Irgendwie war das aber ein vollkommen sinnloses Unterfangen, ein Fall von ‚wo fang ich an – wo hör ich auf‘.

Das Resultat sehen Sie hier:

Irgendwie sieht das schon sehr seltsam aus jetzt – aber ich bin sicher, über nicht allzu lange Zeit ist das Ding wieder ein schöner Busch 😉 Für das Gestrüpp haben wir zwei Stunden gebraucht und ich möchte nicht wissen, wie lange wir morgen dafür brauchen, es wegzuhäckseln…

Der Stall wollte dann zwischendrin auch ausgemistet werden. Beim Anblick dieser zwei Gesellen – Mia und Sohn – konnte ich nicht anders, ich zückte die Kamera.

Und am Abend gabs mal wieder Feuriooo am Himmel:

Zu guter letzt quält mich eine Frage: Was mache ich mit meinen Quitten? Das Bäumchen trägt im zweiten Jahr und mehr als diese Früchte auf dem Bild hat es heuer nicht gegeben. Im Keller lagern noch zehn Gläser Quittengelee vom letzten Jahr, denn außer mir ißt das in unserem Hause keiner, also verbraucht es sich sehr langsam.

Was also mache ich mit diesen paar Quitten? Kann mir da jemand einen guten Rat geben? Ich bin absoluter Quitten-Neuling!!!