(M)Ein Reiseetui bei RUMS

Bislang habe ich immer die notwendigen Utensilien für eine Reise in meinen Handarbeitsbeutel gestopft. Früher war das eine Stoffeinkaufstasche, seit letztem Winter immerhin ein richtiger „professioneller“ Büddel.

Aber so richtig befriedigend war das nicht. Und dann stolperte ich bei pattydoo über ein freebook, das dann so ein richtiges „ich mach mal was Neues“ Erlebnis hervorrief.

Da war einmal die Tatsache, mal nichts zum Anziehen zu nähen. Wow, hatte ich jetzt auch noch nicht so oft. Und dann Snappap, dieses Material, von dem ich bereits so viel gelesen hatte, aber bislang keinen Grund sah, es auszuprobieren. Aber nun hatte ich einen!

Also werkelte ich mir gestern ein Reiseetui, das ging sogar richtig fix. Nach ungefähr eineinhalb Stunden inclusive Zuschneiden war ich fertig. Da ich keinen Korkstoff für die Außenseite bestellt hatte, mir ein komplettes Etui aus Snappap aber nicht zusagte, improvisierte ich – ich hatte da noch so einen tollen Elefantenstoffrest. Und sagt selbst, sind Elefanten nicht passend für ein Reiseteilchen?

Jetzt kann also der nächste Urlaub kommen, wir haben die Pässe der Kinder schon mal verstaut, ein Reissverschlußfach für Geld ist auch drin (da habe ich falsch zugeschnitten, das Fach ist eigentlich breiter, aber es wird auch so gehen) und ein Fächlein für Mautkarten oder Ähnliches. Ob die vier Kartenfächer jemals benutzt werden? Ich bin gespannt!

Und da das Ding für mich ist geht es heute zum RUMS!!

 

Rums #34 – Sommer, Sonne, Meer

Da der Mensch ja ein Lemming ist mußte wohl auch ich eines Tages der Verlockung des Kimono Tee erliegen. Einen kompletten Sommer habe ich mich ihm verweigert, da mir die Paßform auf vielen gezeigten Bildern nicht gefiel. Irgendwie schien es häufig- nun ja, eigentlich immer – Falten unter den Achseln zu werfen, die mir nicht zusagten. 

Bis ich die Linksammlung fand. Da waren einige dabei, die richtig toll aussahen und schon wollte ich es auch versuchen. 

Das erste Shirt war ein komplettes Desaster. Ich hatte M genäht – wo ich normal perfekt reinpasse – aber es saß furchtbar. Eindeutig zu eng und gräßliche Falten machte es auch. Also verwendete ich den Stoff für ein Shirt für das Prinzeßchen und nähte mir ein Probeteil eine Nummer größer  aus einem Chevronstoff, den ich in einem Anfall geistiger Umnachtung vor einem Jahr gekauft hatte und der mir überhaupt nicht mehr gefiel…

Was soll ich sagen – in L ist das Shirt für mich perfekt und avancierte inzwischen zu einem – Chevron hin oder her – echten Lieblingsteil. Ich werde es euch auch noch zeigen, aber es ist noch nicht fotografiert. 

Wie es bei Lemmingen eben so ist, bereichern inzwischen drei Kimono Tees meine Garderobe. Das hier gezeigte ist Nummer drei und aus einem Stoff, aus dem ich vergangenes Jahr bereits ein Kleid für das Prinzeßchen genäht hatte. Ebenso wie die kurze Hose, ein Erstlingswerk nach dem Schnitt „Shorty Legs“ von Sara&Julez, der schon seit letztem Jahr darauf wartete, ausprobiert zu werden. 

So, genug der Buchstaben. Jetzt kommen die Bilder, die Schnäuzelchen im Sommerurlaub aufgenommen hat. Und ab damit zu Rums!