Irgendwie…

… ist dieser Blog in der letzten Zeit ziemlich pferdelastig geworden. Aber es gibt auch so wenig zu berichten. Im Garten ist Winterpause mit circa zehn Zentimeter Schnee. Zum Nähen komme ich dank „Homeschooling“ gerade nicht. Dafür zum scheibchenweisen Aufräumen und Ausmisten der Bude. Das ist aber nicht interessant genug, um darüber zu schreiben…

Zurück also zu den Pferden. Dass sie viel Spaß am Schnee haben, konnte ich ihnen ja schon mittels bewegter Bilder vorführen. Am Wochenende nutzten wir dann auch mal die Gelegenheit, ordentlich im Gelände zu galoppieren. Einfach großartig in zehn Zentimeter Neuschnee!

Waagrechter Schneefall

Es pfoff nämlich ganz hübsch um‘s Eck. Und schneite den ganzen Tag, mal mehr, mal weniger. Die Temperaturen um und bei dem Gefrierpunkt. Die Pferde fast den ganzen Tag draußen, erst so gegen drei standen dann die ersten unter Dach.

Die Kindelein nach Beendigung der Schule natürlich ab mit den Poporutschern und sie kamen auch erst bei Dämmerungsbeginn wieder.

Schnee IM Heulager…. gut, dass es fast leer ist…

Minus vier…

… Grad merkt man nach einer Stunde Spaziergang mit den Kindelein durchaus. Die erste Hälfte marschierten wir mit den Pferden. Andere gehen mit dem Hund, wir mit Pferd. Drei Menschen, zwei Pferde. Damit ich zugreifen kann, falls die Kinder überfordert sind.

Aber dummerweise waren die Waldarbeiter zu Gange, was auch meinen nervenstarken Ostpreußen große Augen entlockte. Zumindest, wenn der Baum dann krachend fiel. Der Rest war ungefährlich. Wir kehrten also um, um dann den gleichen Weg noch einmal ohne Pferd zurückzulegen. Immerhin wollten die Kindelein ja die Waldarbeiten verfolgen.

Da leider – natürlich! – alles abgesperrt und gesichert war, konnten wir nur von Weitem gucken. Bis uns kalt wurde eben 😉. Spannend war‘s.

„Frechheit!!! Der ruft ja gar nicht „Timber“!!!!“

Spaß im Schnee

Nachdem die Weiber auf dem doch etwas verwinkelten Auslauf abspackten, öffnete ich doch lieber den Reitplatz. Nicht verwinkelt, groß, griffiger Boden. Ergo: Weniger Verletzungsrisiko.

Bekloppte Viecher. Aber offenbar hatten alle Spaß. Sogar die alte Dame, die sich sonst gerne vornehm zurückhält, nickte durch den Schnee.

Von Frau Holle…

Diesen Winter hat es schon das zweite Mal geschneit. In dicken Flocken kam das Zeug gestern den ganzen Nachmittag von oben. „Frau Holle hat ihren Streit mit dem Regenfritz gewonnen“, sprachen die Kindelein weise, warfen sich in die Schneeanzüge und marschierten mit dem alten Schlitten, mit dem auch ich als Kind schon gefahren war, von dannen um erst beim Dunkelwerden wieder zu erscheinen.

Hoffentlich bleibt‘s jetzt mal liegen. Den Regenfritz schicken wir erst mal in die Verbannung!

Winteranfang

Passend zum metereologischen Winteranfang hat Frau Holle ein wenig die Betten geschüttelt. Gut, dass ein wenig Schnee unserem Reitplatz nicht stört. Und die Kulisse ist gleich viel malerischer! Auch wenn man auf dem Pferd zum Michelinmännchen wird…

Ein Hauch von Puderzucker

Endlich hat es einmal ein wenig geschneit. Und während viele Menschen darüber meckern („ich brauche überhaupt keinen Schnee“) finden wir das alle toll. Bei den Kindern ist das ja eh klar, aber auch Schnäuzelchen und ich mögen es, wenn es draußen weiß ist, alle Geräusche gedämpft sind und es unter den Schuhen knirscht.

Schließlich gibt es ja kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung.