Eisfinger

Zwischen Niederraunau und Krumbach mäandriert die Günz noch recht hübsch vor sich hin. Heute früh habe ich tatsächlich mal an die Grille gedacht und innerhalb von zehn Minuten hatte ich Eisfinger, aber auch ein paar recht hübsche Bilder im Kasten.

Winter ist schon auch eine schöne Jahreszeit!

Heute: Minus 6 Grad um neun Uhr vormittagsp1080431p1080436p1080443p1080444p1080446p1080448p1080451

Ein bisschen Schnee

Es war tatsächlich nur ein kurzes Intermezzo heute vormittag. Inzwischen liegen nur noch ein paar weiße Restchen und der Himmel hat blaue Lücken in den Wolken.

Die Kinder haben sich unheimlich gefreut, dass es schneite. Schön waren die dicken Flocken schon. Ich bin aber dennoch nicht unglücklich, dass es jetzt wieder aufgehört hat.

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Endlich Winter!

Ja, das sage ich ganz ernstgemeint. Der Schnee gehört einfach dazu und ich bin froh, dass er endlich da ist. Auch wenn dies für mich heute eine etwas abenteuerliche Fahrt mit dem Auto nebst angehängtem Pferdehänger bedeutete, denn als ich vormittags zu meinem Dressurlehrgang fuhr, waren noch nicht alle Straßen hundertprozentig geräumt. Auf dem Rückweg ging es dann, zum Glück.

Gestern haben Junior und ich noch schnell eine unserer Futterglocken neu befüllt. Die erste dieser Art hatte das Prinzeßchen im Kindergarten zu Weihnachten gebastelt und da diese von den Meisen so gut angenommen wurde – sogar ein Kleiber hat sie besucht! – mußten wir sie jetzt neu füllen.

Die Kinder sind total begeistert, gestern waren sie bereits vor dem Frühstück im Schnee, kamen zum essen kurz hinein und blieben dann noch ein paar Stunden draußen. Ebenso heute – da wollten sie noch einmal hinaus, als es schon dämmerte. Aber da stöberte der Schnee dann gerade so schön. Zum Abendessen mußte ich sie mit der Taschenlampe einsammeln gehen. Sie hatten beim Nachbarn eine wunderbare Rodelbahn für die Poporutscher angelegt – mit seiner Hilfe.

So darf es jetzt bittesehr vier bis sechs Wochen bleiben und dann hätte ich gern einen nahtlosen Übergang in den Frühling *kicher*

„Mama, könntest Du bitte mit Frau Holle schimpfen?“

fragte Junior gestern beim Mittagessen. Frau Holle solle es doch endlich schneien lassen, da sie das bisher nicht geschafft hat, müsse man doch mit ihr schimpfen. Auf meine Rückfrage, warum er denn nicht mit ihr schimpfen würde, guckte er mich nur verlegen an. So ganz nach dem Motto „Ich trau mich nicht.“

Offensichtlich hat Frau Holle zugehört und sich kurzfristig erbarmt, denn als ich heute früh um viertel nach sechs – der Rest der Familie schlief noch fest – die Haustüre öffnete, um den Kater hinauszulassen, wunderte ich mich schon, dass er hinausblickte, um dann sofort den Rückwärtsgang einzulegen. Nachdem ich aber kurz darauf auch aus dem Haus mußte, war mir schon klar, warum Herr Theo lieber im kuscheligen Haus bleiben wollte…

Ich vermute zwar, dass die weiße Pracht gegen mittag wieder verschwunden sein wird, denn es ist nicht kalt genug und der Schnee ganz schön naß. Aber es verführte mich zu einer kleinen Fototour ums Haus und die Kindelein zogen sich nach dem Frühstück freiwillig und selber an, um mit den Poporutschern nach draußen zu verschwinden. Zwei Stunden später sind sie nun wieder drin, wunderbar ausgelüftet und die klatschnassen Schneeanzüge hängen im Heizkeller zum trocknen.

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Kinderträume werden wahr

„Zieht doch mal den Rollladen hoch“, forderte ich unsere zweibeinigen Wecker auf, als sie heute morgen um halb acht in unser Zimmer kamen. Sie folgten der Aufforderung und schlagartig war die Begeisterung da – Alles war so weiß! (Zwar war es wirklich nur eine dünne Schicht, die auch bis mittags wieder weg war, aber die Kindelein waren hin und weg).

Wo es sonst Gemecker ob der Aufforderung, sich anzuziehen gibt, waren sie heute ruckzuck in ihrer Kleidung. Gerade, dass ich noch genug Zeit hatte, ihnen Strumpfhosen herauszusuchen (die waren nämlich bislang absolut noch nicht notwendig, so mild war es). Dann ab in die Schneeanzüge, rein in die warmen Schuhe und raus, Schnee kaputtmachen.

Während Schnäuzelchen und ich also in aller Ruhe das Frühstück richteten, waren die beiden schon draußen zugange. Mit den Poporutschern. Und auf einmal waren sie weg.

Irgendwann war dann aber das Frühstück fertig. Da ich sowieso die Pferde aus den Boxen lassen mußte – und schon einen Verdacht hatte, wo die Kindelein sein würden – dackelte ich zum Stall – und da waren sie dann auch, am „Berg“ des Nachbarn im Versuch, mit den Poporutschern hinunteruflitzen. („Mama, das geht aber schon ganz gut!“)

Dann wurde gerade eben eine Tasse Kakao getrunken, das Frühstücksei gegessen und ein viertel (das Prinzeßchen) beziehungsweise ein ganzer (Junior) Semmel gegessen – und fort waren sie wieder. Normalerweise wird bei uns ja gemütlich gemeinsam zu Ende gefrühstückt und niemand steht vorher auf, aber beim ersten Schnee muß man einfach eine Ausnahme machen.

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Nachmittags kam dann noch ein wenig die Sonne zum Vorschein und der Schnee schmolz. Prinzeßchen fand, der Schnee müsse einen Strafzettel bekommen, wenn er nicht liegenbliebe.

Wir haben nun auch das Futterhäuschen an der Terrasse aufgehängte sowie den Meisenknödelspender vor dem Eßzimmerfenster. In unserer Einfahrt ließ sich den ganzen Tag über immer wieder ein Dompfaffenpärchen blicken, was es bei uns nur sehr selten gibt. Ich habe versucht, sie zu fotografieren, aber da war selbst das Tele der Grille überfordert und näher ran kam man an die Vögel leider nicht…

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Endlich mal wieder mit der dicken Berta unterwegs…

Seit langem habe ich das schon wieder vor gehabt. Handybilder sind praktisch für schnelle Schnappschüsse, aber wirklich gut ist etwas Anderes. Und heute mußte es wieder einmal sein. Schnee in Kombination mit Temperaturen um den Gefrierpunkt – ideal. Fotografieren, ohne daß einem Hände und Nase einfrieren. Also nichts wie rein mit der dicken Berta ins Auto, als ich heute früh um sechs Uhr zum Arbeiten das Haus verließ.

Leider war der Akku schon reichlich leer, so daß mir nur ein wunderbarer See an der Günz nahe des Örtchens Bleichen bei Krumbach als „Fotolocation“ dienen konnte. Weitere Stellen unterwegs anzufahren ging dann nicht mehr. Macht aber nichts, ich bin schon ganz glücklich über diese Ausbeute.

Schnee ist einfach klasse!

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