Wartet nur ihr Schädlinge…..

wir sind gerüstet. Jetzt werdet ihr mit euren eigenen Waffen geschlagen. Im Sommer hat sich „min Öllen“ das Gartendoktorbuch von René Wadas reingezogen. Ein alter elektrischer Zweiflammkocher, ein Kochtopf und viele leere Flaschen bildeten die Hexenküche.

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Knoblauch- Zwiebelsud gegen Pilzerkrankungen und Ungeziefer. Das war ja das Einfachste in der Produktion. Hatten wir doch alles im Haus.

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Oh ja, und Schachtelhalm. Der wuchert geradezu bei uns im Garten. Ein hoffnungsloser Fall, den jemals rauszubekommen. Nun denn, dann soll er nützlich sein. Schafgarbe haben wir auch im Garten, abgesehen davon, dass sie ja überall am Straßenrand  wächst. Beides ist gut zur Pflanzenstärkung und gegen Pilze/Mehltau.

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Ja und dann war da noch der Rainfarn. Biounterricht war schon lange her. Gott sei Dank hatte Herr Wadas auch Bilder in seinem Buch. Ui, das blüht ja gerade reichlich am Straßenrand. Also bewaffnete sich „min Öllen“ mit einer Schere und einem Beutel und ,anläßlich eines Spazierganges mit den Wauzis, hat er sich reichlich davon besorgt. Der Rainfarn ist gut gegen weiße Fliege und andere saugende Scheißerchen, wie z.B. rote Spinne.

DSC09912 Ach ja, und noch etwas. Aus Orangenöl mit Spüli kann man ein wunderbares Spritzmittel gegen Blattläuse mixen. An unseren Hibisken waren nämlich gefühlte Millionen von schwarzen Blattläusen. Marienkäfer sind ja keine mehr zu erwarten, also haben wir das probiert. Und was soll ich sagen: Weg sind sie. Jetzt können die Pflanzen ins Haus. Der Winter darf kommen.

Ich werde an dieser Stelle berichten, ob die Mittel wirkungsvoll waren.

 

 

 

Igelalarm!!!!!!!!!!!!!

Nach der Mittagspause wollte ich an meinen Arbeitsplatz unter den Rosen zurückkehren.

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Das ging aber nicht, denn auf dem Rasen davor war ein kleines Igelchen mitten auf dem Rasen. Min Öller musste schnell die Hunde ins Haus locken und Futter und Photoapparat holen. Ich habe den kleinen Kerl dann mit dem Igelhandtuch aufgehoben. Der schien das schon zu kennen. Er hat sich nicht eingerollt.

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Dann habe ich ihn am Futter niedergesetzt, aber das war nicht sehr interessant.

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Dann haben wir ihn in das Igelhaus verfrachtet. Auf dem Weg zum Haus entdeckte ich einen weiteren kleinen Igel. Mann oh Mann, der lief auch am hellichten Tag in der Landschaft rum. Also haben wir Igel Nr. 1 ins Haus getan und gleich noch Igel Nr. 2 dazu.

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Wir haben den Eingang des Igelhauses etwa eine halbe Stunde zugemacht, damit die Scheißerchen ordentlich futtern konnten. Dann haben wir sie rausgelassen und beobachtet, wohin sie gingen. Alle in eine andere Richtung.

Es dauerte nicht lange, da vermeldete das hysterische Gebell unserer Möter (halb Mensch halb Köter): Igelalarm!

Also wieder mit Handtuch bewaffnet losgeflitzt und Igel gerettet. Dieses Mal war er an unserer Kellertreppe, noch im abgetrennten Bereich, aber durchaus auf dem Weg in unseren Garten. Er  war noch kleiner als die zwei Igel zuvor.

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Auch diesen Igel haben wir eine halbe Stunde eingesperrt. Dann zeigte er deutlich, dass es reichte. Er wollte raus.

Ja und man glaubt es kaum. Nachdem das Igelchen hinten in den Nachbarsgärten verschwunden war, fand nach etwa 1 Stunde wieder Igelalarm statt. Dieses Mal war er wieder auf der Einfahrt, auf dem Weg in unseren Garten. Der war nun noch einmal kleiner als alle anderen Igel zuvor. Der hätte locker in die Katzenfutterschale gepasst.

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Er schien auch müde zu sein, denn nach ein paar Bissen legte er das Köpfchen zur Seite und rührte sich nicht mehr.

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Nach etwa einer halben Stunde haben wir dann wieder nachgeschaut und siehe da, er hatte fast das gesamte Igelfutter verdrückt.

Eigentlich hatte min Öller ja heute Nachmittag Radl fahren wollen, aber daraus ist wegen des fortgesetzten Igelalarms nichts geworden. Die haben uns ganz schön auf Trag gehalten. Aber egal. Ich bin total begeistert. Ich werde jetzt alle unseren Nachbarn ansprechen, dass sie langsam und vorsichtig fahren, denn die Winzlinge kann man ja kaum sehen. Ich habe ja schon viel mit Viechern durchgemacht, aber ich muss sagen, das hier ist besonders beglückend. Ihr werdet sicher noch öfter darüber hören.

 

 

Ach du grüne Neune…..

heute Abend haben die Hunde gleich zweimal hintereinander gebellt. Hysterisch. Das ist immer Igelalarm. Min Öller hat sich gleich die Taschenlampe und das Handtuch geschnappt. Ich habe noch Futter eingefüllt. Und tatsächlich! Mit den Worten „Die werden ja immer kleiner“ trug min Öller schon so ein kleines Scheißerle im Handtuch. Wir haben ihn schnell in das Igelhaus verfrachtet. Mit genügend Futter.

Nach knapp 10 Minuten ging es wieder los. Dieses Mal konnten sie zumindest nicht mit dem zusammengerollten Ding Fußball spielen, denn er war noch außerhalb unseres Gartens, auf der Auffahrt. Also same procedure as every time. Handtuch, Taschenlame und ab die Post. Dieser kleine Kerl war tatsächlich noch kleiner als der Vorige und der war schon winzig.

Wir haben ihn zum Igelhaus gebracht und siehe da, der Andere war auch noch da. Jetzt haben sie Gesellschaft.

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Weniger als eine Handvoll

Igel saust seit drei Tagen in unserem Garten herum. Die Hunde finden ihn jedes Mal. Heute sogar tagsüber. Wir haben ihn dann in das Igelhaus getan und die Tür zugemacht, das Dach aber offen gelassen, dass wir ihn beobachten konnten. Ganz schnell hat er sich an das Trockenfutter gemacht. Das Katzenfutter hat ihn nicht angemacht. Dann war er sehr unruhig. Er wollte raus. Also haben wir ihn schweren Herzens ziehen lassen. Nicht schlecht gestaunt habe ich, wie schnell die kleinen Scheißerchen laufen können. Hoffentlich haben ihn die Hunde nicht verprellt und er kommt immer wieder. Er weiß ja jetzt, wo es was zu fressen gibt. Und hoffentlich wird er nicht von irgend so einem Id….., wir haben hier 30 km/h totgefahren. Der muss doch noch dick und fett werden bevor der Winter beginnt. Hier ein paar Bilder :

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Dinah allein zu Haus Teil III

Wohl wissend, dass unser kleines Monster alles, was nicht niet und nagelfest ist, zusammenknabbert, habe ich, als ich sie wieder einmal allein lassen musste (Zeeta und Dinah) alles weggeräumt. Die Bademäntel und Nachthemden waren in der Badewanne, keine Handtücher hingen mehr herum, das Toilettenpapier war auch aufgeräumt. Alles gut, dachte ich. Ja, dachte ich. Als ich nach nur einer Stunde vom Stall zurückkam, fand ich Folgendes vor:

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Das Handtuch, das ich auf den Schrank gelegt hatte (83 cm hoch), lag am Boden. Ebenso der Wischfummel, den ich auch dorthin gelegt hatte. Es war nichts runtergehangen, Vielleicht aber nur ein klitzekleines Stückchen übergestanden. Unter dem Handtuch hatten sich meine Kämmutensilien befunden. Die lagen jetzt auch hier: Das muss man sich mal vorstellen! 83 cm hochspringen! Diese kurzen Beinchen!

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Auf den ersten Blick fällt einem ja noch nichts auf. Sieht alles gut aus. Wenn man es aber einmal aus der Nähe betrachtet, dann sieht es so aus:

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So ein Lumpentier! Alles zusammengenagt. Bin ja mal gespannt, wann das aufhört. Bei meinem Mann im Auto hat sie auch schon die Sicherheitsgurte zusammengefressen und die elektrische Anzeige von der Sitzheizung geliefert. Abgesehen von der Gardena Gießanlage, die mein Mann dieses Jahr runderneuern durfte. So nach dem Motto:“Schau mal Herrchen, ich habe da wieder einen Schlauch gefunden. Ein bißchen ärgerlich ist es ja schon, aber wenn die dann, so nach der 3. Läufigkeit ganz ruhig und harmlos werden, ist es schon richtig langweilig.

 

 

 

Dinah allein zu Haus Teil II

Auch dieses Mal war Dinah natürlich nicht allein daheim. Zeeta war wieder dabei. Ich hätte ja gern Mäuschen gespielt. Wir waren bei unseren Freunden zum Doppelkopfspielen. Die Hunde mussten ins Badezimmer. Alles, aber auch wirklich alles haben wir außer Reichweite gehabt. (In der Badewanne) Ne,nicht alles. Die Bademäntel und Nachthemden an der Tür, die hatten wir vergessen. Als wir dann so gegen 11 Uhr zurückkamen, führte mich mein erster Weg zum Badezimmer. Dort erwarteten mich nicht nur vor Freude heftig mit dem Schwanz wedelnde Scotties sondern auch ein dicker Kackehaufen und rundherum mein Nachthemd und mein Morgenmantel, fein säuberlich in Fetzen zerlegt. Leider, leider war ich nicht geistesgegenwärtig genug gleich ein Photo zu machen. So blieb mir nur übrig, die zerfetzten Teil noch einmal auszubreiten und dann zu photographieren. Schaut selbst.

Ich wollte ja schon lange einen neuen Morgenmantel und das Nachthemd hat mir eigentlich noch nie gefallen (wir waren beim Skilaufen und ich hatte meines vergessen darum musste ich ein neues Hemd kaufen und die Auswahl im meiner Größe war nicht so groß). Aber soooooo hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt.

Immerhin hat der Panelquilt für Junior Fortschritte gemacht. Mein Mann hilft mir eifrig dabei. Sozusagen ein „joint venture“. Wir haben uns überlegt, dass es besser aussieht, wenn man die querformatigen Bilder enger zusammenlegt. Schaut mal hier:

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Ich habe den Bildchen jetzt auch einen Rahmen verpasst. Dann habe ich mich ans Rechnen gemacht. Das sieht folgendermaßen aus:

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Jetzt müssen wir nur noch die Transferfolien richtig bedienen und die Bilder auf den weißen Stoff, den ich noch habe, drucken. Davon erzähle ich Euch dann demnächst.