Schwarzwaldski

Bei einem kurzen Besuch im Schwarzwald bei den Schwiegereltern war natürlich auch eine Stippvisite beim 20 Minuten entfernten Skibuckel Pflicht. Die Piste ist ein kleines bisschen schwieriger als die im Allgäu, die wir zuletzt gefahren sind. Beide Kinder kamen hervorragend zurecht und Junior hat sich die ersten Male an einer kleinen Schanze versucht.

Beim allerersten Versuch hat er sich ordentlich zerlegt. Die nächsten Male schaffte er es dann, im Anfahren und in der Luft mit dem Körper vorne zu bleiben und, siehe da, alles klappte.

Auch das Prinzesschen, das inzwischen begriffen hat, dass zumindest ein Halt auf der Piste sinnvoll ist, fuhr wunderbar hinunter. Dass beide Kinder jetzt sehr gut zusammen Ankerlift fahren, erleichtert die Sache für uns Erwachsene zusätzlich. Den Bügel in den Knien zu haben ist nicht wirklich angenehm. Zum Schluss war natürlich noch eine Schneeballschlacht mit der Oma Pflicht!

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Pistensau

Heute wollen wir wieder skifahren gehen. Beim Frühstück versuche ich, dem Prinzeßchen ins Gewissen zu reden.

„Es wäre echt toll, wenn Du heute auch mal anhalten würdest und nicht einfach von oben bis zum Lift durchbretterst!“

Vor vierzehn Tagen sah das bei ihr nämlich so aus: vier oder fünf schöne Bögelchen- und dann würden die Bögelchen immer schmaler, das Kind immer schneller und nach der halben Abfahrt ging’s dann senkrecht die Piste runter, bis das Unvermeidliche geschah: das Prinzeßchen bremste mit der Nase im Schnee.

Guckt mich doch die verhinderte Rennfahrerin mit großen Augen an: „Aber der Marcel Hirscher bremst doch auch nicht!!!!!“

Käse-Hütte

Heute waren wir wieder einmal in Eschach bei Kempten zum Skifahren. Es war toll und die Kindelein sind das erste Mal zusammen Ankerlift gefahren – und kein einziges Mal rausgefallen!

Dabei haben sie sehr wenig Erfahrung mit Ankerliften, denn im Grödner Skigebiet gibt es nur noch Teller- und Sessellifte. 

Auf dem Weg zum Skibuckel war den Kindelein bereits das letzte Mal folgendes Schild aufgefallen, das bei Ihnen Lachanfälle auslöste:

Heute entdeckte ich „24h geöffnet“ und bog spontan ab. Die Neugier plagte mich doch zu sehr. 

Und richtig, wie ich vermutet hatte: Ein Häuschen an einem Bauernhof. Darin ein Kühlschrank mit Milchprodukten, was so drin ist, wenn er voll ist, weiß ich nicht, denn es war nicht mehr so viel drin. 

Ich entnahm ein Stück „Bauernkäse“ und ein Stück Butter. Sogar mit einem Buttermodel geformt, es ist ein Blümchen drauf. Neben dem Kühlschrank ein Büchlein und eine Kasse, ich legte mein Geld hinein, schrieb einen Servus und heim ging’s. 

So was finde ich spitze und unterstütze es gern!!!

Liebe Frau Käferin

heute kam Deine kleine Aufmerksamkeit an. Eigentlich war ich schon fast aus dem Haus, aber der Kasten mußte noch geleert werden. 

Das Engelchen ist wunderbar und paßt gut zu unserem Haus. Und so liebevoll gearbeitete Handwärmer kann man immer gebrauchen, auch wenn es bei uns eher nicht kalt ist. Kommt aber bestimmt noch. Zusammen mit denen von Quiltfru, von denen die Kindelein noch nichts wissen dürfen, haben wir dann genug für die Familie. 

Fühle Dich ganz arg gedrückt, das Käferchen gleich mit, denn sie hat bestimmt geholfen. 

Fotos gibt es dummerweise keine, dafür aber welche von der beleuchteten Eis“skulptur“ im Grödnertal, die mir heute über den Weg lief. Deren Standort erklärt vielleicht auch, warum ich eigentlich schon aus dem Hause war..,