Montags

… bin ich in aller Herrgottsfrühe arbeiten. Meist bis zehn, manchmal, so wie heute, aber bin ich schon gegen halb acht fertig. Wenn ich dann – so wie heute – absehen kann, daß ich sowieso nicht rechtzeitig daheim sein werde, um Schnäuzelchen beim Kinderfertigmachenundschulebringen zu helfen, dann gehe ich meistens den einen oder anderen Schatz heben.

Und ganz manchmal, so wie heute, habe ich tatsächlich daran gedacht, die Kamera mitzunehmen. Der Sonnenaufgang bei Hasberg war zwar heute nicht spektakulär, aber auch nicht ganz verkehrt.

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Das einzig Richtige..

.. was man bei diesem Wetter tun kann, so man die Zeit dafür hat!

Fuzzy liegt in der Sonne auf dem Reitplatz und hält Siesta 😀 Leider kam ich mit dem Tele nicht nah genug heran, so daß ich eine Ausschnittsvergrößerung vornehmen mußte. Ich hätte ja auch raus gehen können, aber da wäre sie bestimmt aufgestanden!

schlaefchen

Ein paar Minuten, nachdem ich das obige Photo gepostet habe, bin ich dann doch raus gegangen, ich konnte nicht widerstehen. So sah das Ganze also von etwas näher aus:

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Und dann hat sie mich doch entdeckt (war ja klar). Aufgestanden ist sie aber nicht. Wenn die Bilder noch Ton hätten, hätte man sie sogar schnarchen hören. Wie Pferde eben so schnarchen, hört sich anders an, als bei Menschen. Eher wie ein sonores tiefes Dröhnen…

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Kiek an, wat is de Himmel so rot

Wow, das war wieder einmal ein Sonnenuntergang. Als ich ihn sah, ging ich gerade vom Stall in Richtung Haus. Der Sonnenuntergang beschleunigte meine Schritte gewaltig, kann ich Ihnen sagen. Nix wie hinauf auf den Balkon und ausgelöst. Erst beim Betrachten des Bildes gerade eben bemerkte ich, dass ich das Bild vor lauter Hektik mit 1600 ISO geschossen habe, weil die noch vom Weihnachtsabend eingestellt waren.

Jedenfalls beschloß ich spontan, dieses Jahr bei Janas Fotoprojekt zwölf2012 mitzumachen – und zwar mit Wetter-/Stimmungsbildern. Mal sehen, ob ich es schaffe, zwölf unterschiedliche Wetterstimmungen einzufangen. Zumindest hat die ganze Sache einen Vorteil: Ich muß nicht etliche Kilometer fahren, um zu meinem Motiv zu kommen. Zwar habe ich noch ein weiteres Motiv im Hinterkopf, aber ob ich das schaffe, ist mir noch nicht ganz klar.