Alles wieder gut

Gestern Abend sah es noch so aus im Heulager… gähnende Leere!

Dafür einige BigBallen im Unterstand auf der Koppel…

…sowie die restlichen Kleinballen im Strohunterstand…

Heute früh um acht ging die Arbeit dann los…

Gegen zehn…

Und mittags war alles fertig… nun können wir wieder umschichten. Zumindest die Großballen. Die Kleinen werden nur noch in Pferdemägen umgeschichtet.

Montag, 20.4., wolkig und windig, 17 Grad, 0 ltr.

Das große Leerräumen beginnt…

Das restliche Heu muss da raus (und sonstiger Kruscht auch)…

Denn unter den Paletten sieht es nämlich so aus… braucht kein Mensch… die Paletten faulen an, brechen runter, das Heu liegt im Gatsch….

Wir hatten das schon immer mal im Hinterkopf gehabt. Nach den vielen Stürmen diesen Winter ist es jetzt unbedingt notwendig. Da scheint einiges an Feuchtigkeit unter die Paletten gelaufen zu sein.

Samstag, 18.4., sonnig, nachmittags Gewitter, 18 Grad, „sagenhafte“ 1,5 Liter

Was dienstags so los ist…

Sonntag Nachmittag hatten wir Zwergi in die Pferdeklinik bringen müssen. Verdacht auf einen vereiterten Backenzahn… Als zuverlässige Helferin fungierte die Rote, mit deren Hilfe es in einer halben Stunde gelang, Zwergi auf den Anhänger zu bugsieren. Dass wir vorher ohne „Hilfe“ der Roten eineinhalb Stunden erfolglos versucht hatten, trete ich lieber nicht so breit… völlig normal übrigens für ein so junges Pferd…

Heute durfte Zwergi dann schon wieder nach Hause, da sich der Verdacht – glücklicherweise – nicht bestätigt hatte. Heute dauerte das Verladen nur 15 Minuten. Diesmal gleich mit Hilfe der roten Mama.

Zwei Meter bevor wir dann in Zwergis heimischem Stall bei ihrer Kumpeline ankamen, trat sie mir noch gekonnt auf die Zehe… erinnert mich an ihre Mutter in jungen Jahren… die war auch ein Meister der Sidesteps mit Fuß drunter… allerdings sah mein Zeh damals nie so blau aus…

Während ich mit den Pferden unterwegs war, waren Schnäuzelchen und die Kinder fleißig. Sie schnitten den Koppelzaun aus. Inclusive einer Wildrose mit mindestens drei Zentimeter dicken Ästen, die in den Zaun wucherte. Schnäuzelchen meinte, er fühle sich nach dem Kampf mit ihr so zerschrammt wie Br.uce Wil.lis … Na, so lange er nicht „Let it snow…“ singt…

Und das Puzzle ist auch schon ein ordentliches Stück weiter gediehen!

Dienstag, 7.4., sonnig, 21 Grad, 0 ltr.

Mach‘ mal neu !

Das war das Motto des heutigen Tages. Gleich zweifach, denn im Stall arbeitete Schnäuzelchen mit einem Bekannten an der Reparatur der Miste. Besser gesagt, sie wurde im hinteren Teil komplett erneuert. Mit Betonschalsteinen – herrlich praktisch. Sieht aus wie eine Mauer, die Steine sind aber nur aufeinandergestellt. Eisen ist natürlich auch mit drin, damit die neue Mauer gute Verbindung zur Betonbodenplatte bekommt. Löcher sind noch drin, die werden am Montag ausgeschäumt und dann kann der Beton kommen. Er wird einfach in die Schalsteine hineingegossen und wird sich dann in den Steinen verteilen, so dass wir im Endeffekt eine schöne stabile Mauer bekommen.

Und dann ist hoffentlich wirklich und endgültig Schluss mit zusammenbrechenden Umrandungen!IMG_0664IMG_0662

Während die Männer im Stall beschäftigt waren, begab ich mich endlich an das erste – und vermutlich für dieses Jahr auch das Einzige – Gemüsebeet meines Gartens. Wenn Sie schon länger bei mir mitlesen, wissen Sie ja, dass der alte Gemüsegarten mit seinen Quadratbeeten weichen musste, weil wir den Auslauf der Pferde vergrößert haben.

Ursprünglich wollte ich ja bereits dieses Jahr einen komplett neuen Gemüsegarten anlegen. Aber die Vernunft siegte, denn wir wollen erst einmal alle angefangenen Baustellen am und ums Haus herum fertig machen und da sollte ich dann nicht neue aufmachen. Auch wenn mir das unheimlich schwer fällt, denn ich liebe es, im Gemüsegarten zu werkeln.

Wie dem auch sei, heute ging es also an’s Tomatenbeet. Aufgrund des Umbaues hatte es weichen müssen, dort wurde Boden aufgeschüttet. Aber der Holzrahmen war noch gut, er wurde also an die selbe Stelle wieder hingestellt.

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Heute ging es dem leeren Rahmen „an den Kragen“. Und natürlich wieder nach den Prinzipien des Square Foot Gardening, denn meine Quadratbeete hatten mich mit ihrer Pflegeleichtigkeit durchaus überzeugt.

Als Erstes kam ein Unkrautvlies hinein. Es wurde mittels Tacker an der Umrandung befestigt. Da der Boden nicht eben war, sondern bucklig und krumm, musste erst ein bisschen Erde hinein, damit ich das Vlies nicht zu hoch an den Brettern befestigen konnte.

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Nach langem Hin- und Herüberlegen habe ich mich dafür entschieden, das erste Mal mit dem „richtigen“ Substrat des Square Foot Gardening zu arbeiten. Als ich meine ersten Beete anlegte, gab es die Komponenten hier noch nicht so einfach zu kaufen, inzwischen, acht oder neun Jahre später, schon.

Das Substrat für die Beete ist eine Mischung aus Kompost, Torf und Vermiculit. Ich sehe Sie schon förmlich die Augenbrauen hochziehen. Torf soll man nicht mehr verwenden. Ich weiß. Dieses Substrat ist einmal ein Test, denn es wird vollmundig versprochen, dass die Kombination aus Kompost, Torf und Vermiculit das Gärtnern so viel einfacher machen soll, da Torf und Vermiculit ein hohes Wasserbindungsvermögen haben – weniger oft gießen, weniger Wasserverbrauch –  und der Boden locker bleibt – weniger Arbeit mit der Hacke. Der Sinn des Komposts als Nährstoffgeber dürfte ja jedem klar sein.

Ich bin noch skeptisch, ob der Unterschied zu meinem bisherigen Kompost – Erde- Gemisch tatsächlich so gravierend ist. Insofern gut, dass dieses Beet für dieses Jahr das Einzige bleiben wird. Hier können Sie es fertig sehen:

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Für das „richtige“ Square Foot Gardening fehlt jetzt noch der Einteiler. Aber Rom wurde ja schließlich auch nicht an einem Tag erbaut…

Falls Sie sich ein wenig über die Hintergründe belesen wollen, können Sie auch einfach mal zum „Genialen Gemüsegarten“ hinüberlesen…

Samstag, sonnig, wenige Wolken, 19 Grad

 

Gelage

Gemütliches Beisammensein im Stroh… Billy, Charly, Mia, Miss Schüchtern, Frl. Fauch, der freche Oskar und Linus. Mia ist die Mama des ganzen Haufens, Linus dürfte zwei Jahre sein, Charly und Billy sind vom letzten Jahr. Gemeinsam halten sie unseren Stall mäusefrei.