Gelage

Gemütliches Beisammensein im Stroh… Billy, Charly, Mia, Miss Schüchtern, Frl. Fauch, der freche Oskar und Linus. Mia ist die Mama des ganzen Haufens, Linus dürfte zwei Jahre sein, Charly und Billy sind vom letzten Jahr. Gemeinsam halten sie unseren Stall mäusefrei.

Durchschwitzen die Dritte

Am Vormittag begab ich mich wieder nach oben an den Wald. Vierzig Meter Elektroband, dem Einbau von zwei Brücken und eine Stunde Sensenarbeit später, begleitet von einer dicken Blase am Zeigefinger und einem blutigen Daumen ist die Koppel am Wald wieder benutzbar. Zwar sind noch ein paar Kleinigkeiten zu richten, vor allem am Koppeltor, wo Schnäuzelchen einmal mit dem Traktor hängenblieb und die Torgriffe muß ich auch noch austauschen – aber das sind im Verhältnis tatsächlich nur noch Kleinigkeiten…

Einmal durchschwitzen bitte!

Innerhalb einer Dreiviertelstunde. Obwohl der Teil des Koppelzauns, den ich heute von Brombeerranken befreite, im Schatten lag. Aber nun ist es geschafft – alles, was mich nun noch vom Wiedereinziehen der untersten Zaunlitze abhält, sind Brennesseln. An die muß man mit der Sense ran. Ich hoffe, dass Schnäuzelchen einmal abends nicht zu spät vom Arbeiten kommt, um das noch vollends zu erledigen. Dann können die Pferde wieder auf die Waldkoppel!

Wilde Beeren

Eigentlich mag ich Brombeeren und vor allem Himbeeren ja gerne. Aber nicht, wenn sie unseren Koppelzaun überwuchern, so daß das Elektroband kaputt geht und obendrein kein „Saft“ mehr auf dem Zaun übrig bleibt.

Vorher sah das überall so aus. Finden Sie das unterste Elektroband? (Leider sind das alles nur unschöne Handyphotos, aber die dicke Berta wollte ich doch nicht mit nach oben schleifen..)

Eine Dreiviertelstunde später sah das dann doch gleich besser aus. Auch wenn ich noch nicht fertig bin. Beileibe nicht. Aber ein Anfang ist gemacht.

Dienstag (04.09.), wolkig mit Sonne, 22°C

Eine Woche im Sommer – Freitag und Samstag

Das Projekt „Miste“ geht weiter. Die letzten beiden Tage haben Schnäuzelchen und Schwiegerpapa das Mäuerchen an der rechten Seite fertig gestellt, die Verschalung entfernt, einen Ausflug in die Säge gemacht und dort das notwendige Holz geholt und schlußendlich die rechte Wand fertig gestellt. Diese ist jetzt deutlich höher als die linke Seite, links soll aber noch nachgerüstet werden.

Heute ging es dann an die Zufahrt. Zunächst wurde der Schlamm abgeschoben, anschließend geschottert und dann kamen die Rasengittersteine drauf. Mit Klopfehammer, Wasserwage und viel Geschick wurden die Steine angepaßt, so dass wir nun eine ziemlich luxuriöse Zufahrt zur Miste haben. Endlich keine Unmengen an Schlamm mehr, durch die die vollen Mistkarren geschoben werden müssen. Endlich keine Gräben im Schlamm mehr, die der Traktor beim Hochschieben des Mistes zieht.

Dafür haben sich neue Fragen aufgetan, die gelöst werden müssen, wenn es perfekt werden soll. Rechts und links ist jetzt eine Schotterböschung mit leider recht lockerem Schotter, den die Pferde sofort herunter treten werden – und dann haben wir eine Kante, an denen sie sich gut verletzen können. Sie glauben ja nicht, wie dösig Pferde manchmal sind!

Beim Abendessen haben wir dieses Problem durchdiskutiert und hoffen, eine Lösung gefunden zu haben.

Junior hat übrigens fleißig mitgeholfen – so oft wie in den letzten Tagen wurde er noch nie in die Badewanne verfrachtet. Sein Spielzeugfrontlader sieht auch entsprechend aus…

In den nächsten Tagen werde ich auch noch ein paar Bilder einstellen, damit Sie auch was zu begucken haben!

Nun ist die Woche Gewühl beendet – im Rohr backt ein Apfelkuchen für morgen. Sie wissen ja, am siebten Tag…

Übrigens: Letzte Nacht hat es sage und schreibe 35 Liter geregnet!