Auch im Eßzimmer geht’s weiter

Es ist ja nun schon bestimmt zwei Wochen her, dass Herr C. Das neue Eßzimmer verputzte. Danach war erst mal meine Wenigkeit dran, denn der Quarzgrund müßte wieder gestrichen werden. Dafür brauchte ich zwei Stunden, nach denen mir der Arm abfaulte, gefühlt zumindest. Das Ergebnis war… rot. 

Am nächsten Nachmittag trat Herr C. Wieder in Aktion und ratzfatz sah es hell und freundlich aus. Und wirkt unheimlich groß!

Die alte Vorhangschiene blieb unverputzt, da hatte Herr C. Uns falsch verstanden. Heute Nachmittag kam er schnell vorbei und nun ist das Ding auch optisch weg. Wir planen nämlich Vorhangstangen. 

Kleine Fortschritte

Finden auch im Esszimmer statt.

Vergangenen Samstag war Herr C. Bei uns, um den Durchgang fertig zu stellen. Dem vom alten Esszimmer in den Anbau. Jetzt sind alle Ecken wieder schön. Nichts mehr ist angefressen.

Meine Aufgabe war nun das Grundieren des restlichen Zimmers mit Quarzgrund. Heute habe ich nur den Anbau geschafft. Ein kleiner Teil des alten Esszimmer es ist nun auch rosa, aber von diesem Raum ist der Löwenanteil noch zu machen. Aber es hilft nichts, die Pferde wollen noch Wasser und die Kindelein danach zum Handballtraining. 

Der Garten nimmt Gestalt an.

Blick von der Einfahrt auf die Westseite des Hauses. Der Balkon ist jetzt auch weg, jetzt muss dort nur noch isoliert und verputzt werden, dann ist auch diese Kältebrücke fort.

Beim Abbrechen des Balkons hatten die Herren zwar einen Schutz vor das Fenster gestellt, aber irgendwie brachten sie es dennoch fertig, unseren Rolladenkasten massiv zu beschädigen. Wir beschlossen dann, den Rolladen einfach weg zu lassen. Zum Einen wäre es sowieso eine Frage der Zeit gewesen, wann man ihn hätte erneuern müssen, denn er war reichlich schwer herunterzulassen und ganz hoch ging er auch nicht mehr. Zumindest nicht, wenn man ihn danach wieder hinunter bekommen wollte.

Also weg damit. Er wurde sowieso selten gebraucht. Gegen das Blenden der Abendsonne hilft auch ein Vorhang.

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Blick auf die neue Terrasse. Sie ist ein wenig zu lang geworden, da Herr C. und Schnäuzelchen ein wenig aneinander vorbei sprachen, aber mir fällt schon etwas ein mit dem Platz. Zunächst einmal bleibt sie als Schotterpiste. Der Plan sieht vor, dass irgendwann mal ein Holzdeck drauf kommt.

Der Platz ist sehr vorteilhaft. Er hat angenehme Vormittagssonne und am Nachmittag, wenn die Sonne herunterbrennt, liegt er dank der Apfelbäume und der Thujahecke schon ein wenig im Schatten.

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Der Sandkasten der Kindelein ist gut einen Meter nach links gerutscht. Herr C. hat ihn mit seinem Bagger etwas tiefer gemacht, sodass die Kinder jetzt wunderbar „bis zum Deifi abe“ graben können, wie die Schwarzwaldoma immer sagt (Für die Nordlichter: Bis zum Teufel runter).

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Blick von den Apfelbäumen zum Reitplatz. Dank der wunderbaren Treppe kommen wir jetzt auch wieder vom Eßzimmer in den Garten.

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Blick auf das Wohnzimmerbeet. Ich freu mich schon aufs Einsetzen der Pflanzen.

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Das hier war einmal der zugekrautete Gemüsegarten. Hier werden die Herren am Dienstag weiterbuddeln.

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Und das hier nenne ich den absoluten Luxus. Endlich keine schlammigen Füße mehr, wenn ich nach ein paar Wochen nassem Winter in den Stall muß. Endlich keine Dreckspur mehr im Gras, auf der man ausrutschen kann!

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Löcher auf, Löcher zu, Löcher auf…

So geht es derzeit in unserem Garten. Seit meinem letzten Post hat sich viel getan, aber irgendwie bin ich nie zum bloggen gekommen.

Erst einmal hat der Baggerfahrer am Montag den schön gerade gezogenen Garten wieder in eine Kraterlandschaft verwandelt, weil noch ein Stück Regenrinne beziehungsweise das Wasserrohr, dass von dort zum Sickerschacht leiten sollte, zu verlegen war.

Kurze Zeit später sah es dann wieder so aus:

Außerdem machte sich Herr Baggerfahrer auf die Suche nach dem Brunnen, den es in diesem Haus einmal gegeben hat. Die Vorbesitzerin konnte uns nur noch ganz vage sagen, wo er gewesen sei. Allerdings existiert das alte Hauswasserwerk im Keller noch. Durch die Rohre, die durch die Mauer in den Garten führten, wurde abgemessen, dass der Brunnen ungefähr da und dort liegen könnte. Also grub der Baggerführer  mal ein ganz tiefes Loch an der vermuteten Stelle.

Möglicherweise haben sie bei meiner Beschreibung schon vermutet, dass das mit dem Loch wohl ein Satz mit X gewesen ist. Da war einfach nichts zu finden, also das Thema Brunnen in den Wind geschrieben und das Loch wieder zugeschüttet.

Als nächstes war dann der Dreck vor den Fenstern des neuen Esszimmer dran. Dort wird es eine Treppe geben, so dass wir aus den neuen Türen in den Garten gelangen können. Beim vorbereiten des Untergrunds stießen wir auf: den Brunnen. Er ist 10-15 m tief, und ganz ganz unten sieht man das Wasser schimmern. Das ist großartig.Anschließend wurde der Sandkasten der Kinder an der Stelle, an die er soll – etwas weiter links – eine Schaufel tief ausgehoben. Ausgehoben wurde auch die zukünftige Terrasse. Während die Kinder den Sand schon mal auch ohne Kasten testeten, wurde  Schotter in das Terrassenloch geschüttet und das Erdkabel mit dem Strom dorthin verlegt.

Am Nachmittag ging es dann mit dem Graben in Richtung Stall los, denn wir bekommen auch eine neue Wasserleitung zum Stall. Damit ich auch endlich im Winter dort gut tränken kann.

Dummerweise hat unser Herr C. erst einmal die aktuelle Wasserleitung mit dem Bagger erwischt. Anstatt weiter zu baggern musste er dann erst mal zum Baumarkt fahren und Material kaufen, um die Leitung notdürftig zu reparieren. Schließlich musste ich ja die Pferde tränken können. Mit dieser Arbeit war dann auch der Feierabend erreicht.

Endspurt 

Nachdem sich dessen Anrücken der Bauleute wieder einmal verzögert hatte – Herr Baggerfahrer waren noch im Urlaub – ging es heute endlich los! 

Es ist faszinierend, wie groß so ein Garten ist, wenn er wieder eben ist und keine Hügellandschaft mehr. 

Frau Mutter und ich haben heute auch schon fleißig geplant, welche Kletterrose sich für welche Hauswand eignen würde…

Zum Vergleich geht’s hier lang