Freiburger Ausbeute

Eigentlich lud das heutige Wetter nicht so wirklich zu einem Ausflug nach Freiburg ein. Unverdrossen zogen wir dennoch los und vergaßen natürlich den Regenschirm. Glücklicherweise waren wir beide gut behütet!

Eigentlich wollten wir in erster Linie nach Freiburg, um den dortigen Stoffladen zu besuchen. Mein Stoffschrank ist zwar immer noch gut gefüllt, aber ein Besuch im Stoffladen schadet nie und Junior benötigt neue T- Shirts und Hosen.

Eigentlich war ein Besuch im Teeladen nicht unbedingt geplant. Dennoch konnten wir nicht daran vorbei gehen. Kauften wir in den vergangenen Jahren eher rauhe Mengen an grünem Tee, so sind wir derzeit eher dem Schwarztee verfallen.

Eigentlich hatte Schnäuzelchen bisher auch nur am Rande darüber nachgedacht, ob er sich wieder einen Füllfederhalter zulegen solle. Zufälligerweise lief uns aber ein Schreibwarengeschäft über den Weg.

Und eigentlich wollten wir auch nur kurz über den Markt schlendern, aber dann fiel uns ein, dass wir noch Wurst und Käse für die kommende Woche benötigen….

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Qualmende Füße

Während die Kindelein Opa und Oma auf Trab hielten, durften Schnäuzelchen und ich einen Tag auf der Südwest Messe verbringen. Bei strömendem Regen schenkten wir uns das Außengelände, was ein wenig schade war, da hier auch das Thema „Garten“ vertreten war.

Dafür sahen wir das komplette Innere aller Hallen. Probierten diverse Käse und Schinken. Ließen uns die Schuhe putzen – eine sehr überzeugende Vorführung, die in Zukunft dem Lederzeug meiner Pferde zu Gute kommen wird. Besichtigten Küchen, von gräßlich bis supertoll war alles vertreten. Inspizierten wassersparende Duschköpfe. Zogen ganz schnell am Stand mit den Pfaff-Nähmaschinen vorbei, um nicht in Versuchung zu geraten.

Desgleichen bei den Gewürzständen. Bei Käse und Schinken aus Kitzbühel wurden wir dann doch schwach. Ebenso bei den Baumscheren. Endlich muß Schnäuzelchen nicht mehr meine Rosenscheren für den Baumschnitt entwenden!

Schön war es, mein erster Besuch einer Messe!

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Macht hoch die Tür

Kalle möchte Türen sehen. So weit, so gut.

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Die Bilder liegen schon seit Anfang Oktober bei mir auf der Festplatte, aber irgendwie schaffte ich es nie, sie auch in einem Artikel zu verwerten. Jetzt aber. Draußen schneit es, also eine gute Gelegenheit für ein paar nette Buchstaben.

Schon seit Jahren fällt mir dieses alte Haus auf. Es steht in Weißenhorn, ganz in der Nähe des V-Marktes, und verfällt langsam aber sicher vor sich hin. Als Frau Mutter und ich vor ein oder zwei Jahren in Weißenhorn auf dem Reitturnier waren, freuten wir uns, dass ein Bauzaun um das Gebäude errichtet worden war, da wir hofften, dass sich jemand gefunden hätte, der dieses wunderbare alte Haus wieder herrichtet. Weit gefehlt, der Bauzaun sollte wohl nur die Menschen davon abhalten, sich dort hin zu verirren und womöglich durch irgendwelche Decken zu brechen oder von fallenden Ziegeln erschlagen zu werden.

Ich finde, daß es unglaublich schade um dieses Haus ist. Ich habe keine Ahnung, wie alt es ist, da ich mich nicht wirklich mit Architektur oder Baustilen auskenne. Aber ich weiß, dass es, wieder hergerichtet, ein Traum von einem Haus sein müßte. Der Grundriß ist annähernd quadratisch und es hat etwas von einem Herrenhaus, auch das Grundstück, auf dem es steht, ist groß und weist alten Baumbestand auf.

Irgendwie würde ich mir schon wünschen, daß sich jemand findet, der diesem alten Schmuckstück eine Chance gibt…

Leider habe ich nicht das ganze Haus aufs Photo bannen können, denn ich parkte ausgesprochen ungünstig. Vielleicht komme ich ja noch einmal dort vorbei und kann es nachholen. Hier also die Türen. Allein das Treppengeländer – da kann ich nur noch seufzen.

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