Herbstwetter

Irgendwie hatte ich den richtigen Riecher, als ich heute früh ausnahmsweise die zirpende Grille ins Auto mitnahm – im Günztal stieg der Nebel aus den Wiesen, während gerade die Sonne über die Bäume kletterte!

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Die Bilder vom Sonnenaufgang sind noch von gestern. Ich habe mich doch inzwischen mit unserem Neuzugang im Hause, der zirpenden Grille, angefreundet. Der dicken Berta und ihrem Kampfgewicht trauere ich kaum noch nach…

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Eigentlich

… Hatte ich ja geplant, heute Nachmittag einen Gartentag einzulegen, um endlich einmal die zahlreichen Versäumnisse aufzuholen ( wenn ich daran denke, daß meine letzten Dahlien erst vor zwei Wochen in die Erde gekommen sind, wird mir eh anders…)

Aber Petrus hat das anders beschlossen. Es regnet. Nicht nur ein paar Tropfen, sondern richtig. Und schon eine enorme Dreiviertelstunde. Und es sieht nicht danach aus, als würde es aufhören.

Egal. Gartele ich halt morgen, da soll es auch noch mal kühl werden. Nach ein paar Wochen Hitze freue ich mich unheimlich über das kühle Naß von oben. Und die Pflanzen sowieso!!!

Die Gloria Dei hat jedenfalls am Freitag traumhaft geblüht.

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Zum Mittagessen gab es Schmorgurken. Lecker. Vor allem, wenn die Gurken aus dem eigenen Garten stammen!

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Gartenfrust

Ganz ehrlich: Mein Garten macht mir gerade überhaupt keinen Spaß! Die Akelei hängen traurig herunter, die Lobelien genau so. Dahlien sind bis auf zwei überhaupt noch keine in der Erde.

Von den Rosen im Hartriegelbeet sieht man rein gar nichts, weil das Unkraut sie schlichtweg überwuchert.

Überhaupt: Unkraut und Rasen wachsen wie die wilde Pest. Wenn nur der Rest auch so wüchse!

Der Spinat zeigt nur ein paar müde Austriebe. Die Möhren wollen gar nicht aus der Erde gucken, genauso wenig die Buschbohnen und der Dill. Die Zucchini hatte sich ans Tageslicht getraut, aber leider haben ihr während meiner Urlaubswoche die Schnecken den Garaus gemacht.

Immerhin, die Zwiebeln treiben aus. Vom Lauch daneben keine Spur. Und Radieschen haben wir auch noch.

Die Lust auf Garten ist mir gerade ein wenig vergangen. Stadt dessen widme ich mich nun eben einem Berg Frotteestoff, den meine Mutter einst kaufte, um einen Bademantel für einen meiner Brüder zu nähen.

Nun bekommt Junior einen neuen, denn sein Alter wird langsam zu klein.

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Irgendwie findet man dann doch etwas zu tun…

Regenwetter

Es regnet. Ein schöner, gleichmäßiger Landregen. Prima für die Natur. Und für das Prinzeßchen. Sie hat einen Heidenspaß an den Pfützen im Stall!

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Nachdem der Stall fertig war, blieb bei dem Regen ja nur der Haushalt, den ich aufgrund des schönen Wetters diese Woche sträflich vernachlässigt hatte. Man kann ja auch nur eine Sache zur Zeit – Garteln oder Putzen!!

Also ging es zur Sache:
– Vorhänge im Eßzimmer abhängen, waschen und wieder aufhängen, erstes Fenster (3 Teile).
– Vorhänge im Eßzimmer abhängen und waschen, zweites Fenster. Zwei Teile. Ich habe zu viele Fenster im Eßzimmer…
– Die Bistrogardinen in der Küche nahm ich auch gleich mit ab und warf sie mit in die Maschine. Gestern hatte ich ziemlich die Küche eingeräuchert – ungeplant – und noch mieft es ziemlich im Haus…
– Küchen- und Eßzimmerfußboden gewischt, natürlich auch beides aufgeräumt.
– Waschküche und Kellergänge aufgeräumt und gefegt. Vor allem in Letzteren sammelt sich immer so viel Stallstaub an, da der Keller unsere „Schmutzschleuse“ ist. Hatschi!
– dann habe ich noch ein wenig Schnittmuster zusammengeklebt. Für mein nächstes Nähprojekt habe ich mit einen Schnitt zum Herunterladen gekauft. Es darf nun fleißig geklebt werden.

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Fünfzehn Grad im November

Einfach unglaublich. Ein Wetterchen zum Ausreiten, Spazierengehen, Garteln oder sich mit einem guten Buch auf die Bank auf der sonnenbeschienenen Terrasse niederzulassen.

Nichts davon habe ich getan. Die Freundin, mit der ich normalerweise sonntags ausreite, stand in der Küche und nutzte den Tag beim Backen ihrer Adventsplätzchen, das Spazierengehen habe ich Opa, Oma, Junior und Prinzeßchen überlassen und anstatt mich auf die Bank zu setzten, habe ich zwei meiner Pferde auf dem Platz geritten und zwei Stunden Reitunterricht gegeben. Auch eine Möglichkeit.

Übrigens: Die Quitten sind endlich alle entsaftet und nun warten acht Liter Saft darauf, zu Gelee verarbeitet zu werden..