Ich bin zu doof!

Da habe ich die letzten beiden Wochen so schön blühende Pflanzen fotografiert… Und dann Bilder sortiert und bearbeitet… um sie hier im Blog zu zeigen… Und dann? Werfe ich sämtliche Bilder des wunderschön blühenden violetten Allium weg… Logischerweise war die Speicherkarte inzwischen auch schon wieder geleert, sodass da auch keine Rettung mehr kommen konnte. Was bin ich doch für ein Hornochse!

Aber hier auf dem Übersichtsbild sieht man ein wenig, wie schön sie geblüht haben: P1130123

Derzeit schlägt die Stunde der Iris und Akelei, wobei erstere schon wieder am Verblühen ist. Eigentlich schade, passt sie doch so großartig zur Pfingstrose, die nun gerade aufblühen möchte. P1130114P1130117P1130215

Dieses Photo habe ich heute noch schnell mit dem Handy aufgenommen, da wieder einmal ein Gewitter im Heranziehen war… Und nach einem Regen sehen die Pfingstrosen immer so jämmerlich aus…

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Wohnzimmerbeet in den Startlöchern…

Vorgestern habe ich mal wieder mein Wohnzimmerbeet gepflegt. So viel Unkraut war glücklicherweise nicht nachgekommen, lediglich die Winde will sich schon wieder ausbreiten. Aber da hilft eben nur regelmäßiges Entfernen mit möglichst wenig Zerhacken von Wurzelstücken…

Dass die Iris wieder ihre Blütenstände austreibt, freut mich unheimlich. Letztes Jahr wollte sie noch so gar nicht, was im Jahr nach dem Umpflanzen natürlich auch normal ist. Aber teilweise hatte ich schon Sorge gehabt, ich hätte sie zu tief gepflanzt, weil die Knollen ein wenig zu gammeln anfingen. Aber jetzt haben sie sich scheinbar an ihrem neuen Standort gut eingefunden. 

Und hier wuchern sie, meine Pflanzenfreunde, die mich immer so an den Urlaub auf meiner dänischen Lieblingsinsel erinnern: Die Stockrosen. Ich hatte doch recht reichlich ausgesät, da die Samen bei Frau Mutter schon einige Zeit – Jahre? – in ihren Umschlägen herumgelegen waren und ich daher nicht sicher wusste, ob sie noch keimfähig genug seien. Nun ja, waren sie wohl…

Auch über die Clematis freue ich mich sehr, denn ich hatte schon arge Bedenken, ob sie den Winter wohl überstehen würde. Letztes Jahr ist sie gar nicht richtig gewachsen und fror dann komplett zurück – aber da ist sie und erfreut uns hoffentlich heuer mit vieeeelen Blüten!

Tja, und nachdem es bei uns derzeit so gar nicht regnen will und auch kein Regen in Sicht ist, habe ich nun also bereits im April die Bewässerung nebst Computer angeschlossen. Erstaunlicherweise fand ich dieses Frühjahr den Computer gleich, normalerweise vergesse ich immer, wo ich es im Herbst hingelegt hatte. Es geschehen noch Zeichen und Wunder..

 

Traumhaft warme 21 Grad lockten mich am Nachmittag in mein Wohnzimmerbeet und an’s Unkraut. Nach drei Viertel des Beetes hatte ich ziemlich die Nase voll, aber der innere Schweinehund bekam einen Tritt und wurde zum Teufel gejagt.

Und jetzt bin ich dann doch sehr zufrieden- das erste Mal für dieses Jahr ist das Beet fertig. Einer der beiden Rittersporne hat den Winter nicht überlebt, den werde ich nachkaufen müssen. Und die drei rosa Lavendel sind auch futsch. Mal überlegen, ob ich die noch einmal versuche oder was anderes nehme…

Endlich wieder in der Erde wühlen!

Sonnige zwölf Grad und inzwischen ordentlich abgetrocknetes Erdreich haben mich in Versuchung geführt. Die Hände mussten endlich mal wieder buddeln!

Irgendwie kommt auf den Bildern gar nicht so raus, wie viel Unkraut im rechten Teil des Beetes wuchs. Aber es war denn doch eine nahezu volle Schubkarre.

Die ersten blauen und rosa Muscari schieben sich aus der Erde. Von den drei Phlox‘ um die Kletterrose scheinen nur zwei überlebt zu haben, beim dritten steht nur ein kahler Stengel. Er darf noch stehen bleiben, vielleicht kommt er doch noch. Ausgebuddelt ist er dann schnell.

Die Pfingstrosen und auch die echten Rosen treiben schon schön durch. Hoffentlich kommt nicht wieder ein Spätfrost und macht Ihnen den Garaus, so wie im vergangenen Jahr…

Fünf Steine zuwenig!

Schnäuzelchen war wieder fleißig und hat nun auch noch mein Wohnzimmerbeet eingekastelt. „Jetzt hab‘ ich fünf Steine zu wenig, das liegt nur daran, dass ich das Himbharberbeet breiter machen musste!!!“

Mein Anteil an Arbeit war hingegen heute sehr überschaubar. Fertig ist das Beet noch nicht. Aber fast.

Das Grünzeug da rechts bekomme ich die nächsten Tage auch noch raus!

Wieder ein fleißig Tag

der Wetterbericht droht mit Regen. Also nichts wie los, ab in die Baumschule und den Baumarkt.

Zurück kommen wir mit 210 Litern Erde, sechs Himbeerpflanzen (fruchttragend im Sommer war gewünscht) sowie 50 Steinen für Umrandungen.

Nach dem Mittagessen verteilten wir uns: Schnäuzelchen und die Kindelein in den Beerengarten, ich ins Wohnzimmerbeet.

Die Kindelein waren mit Feuereifer bei der Sache. Junior schaufelte Kies und das Prinzeßchen schwang den Gummihammer.

Im Wohnzimmerbeet blüht noch so einiges:

Vor allem wuchs jedoch wieder das Unkraut. Aber nicht mehr so schlimm wie im Sommer. Die linke Hälfte des Beetes schaffte ich, die Stockrosen sehen toll aus, ich freue mich schon aufs nächste Jahr, wenn sie dann blühen werden.

So sieht es in der rechten Hälfte des Beetes nun noch aus, da muss ich die Tage noch ran!

Schnäuzelchen ist nun auch so weit. Die Kindelein haben das Interesse verloren, sitzen auf der Schaukel und singen lautstark.

Und das neue Beet sieht prima aus.

Und: falls ich einmal nachsehen muss: Die Himbeeren heißen „Meeker“ und „Tulamen“