Frühlingsboten

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Jetzt regnet es

und das ist gut so. Wie ich gestern schon schrieb, war es wieder zu trocken. Es soll in der nächsten Woche immer wieder regnen.

Mit dem Garten bin ich allerdings schon recht weit gekommen durch das trockene frühlingshafte Wetter der letzten Tage. Das Wohnzimmerbeet ist aufgeräumt, alle vertrockneten Stauden entfernt. Jetzt bekommen die Zwiebelblumen schön Licht und Luft und blühen hoffentlich planmässig auf. Die Krokusse haben die letzten Tage schon schön geblüht.

Ansonsten spitzen die Stauden aus der Erde und bis die restlichen Zwiebelblüher da sind, kann es auch nicht mehr lange dauern. Meine Clematis hat den Winter überlebt. Dieses Jahr muss ich ein wenig auf sie achten, die Stockrosen haben ihr letztes Jahr doch sehr wenig Platz gelassen, wodurch sie kaum wachsen konnte. Das wird hoffentlich heuer anders.

Im Nutzgarten habe ich zwei der vier Beete auch schon fertig. Die Wintersteckzwiebeln sehen gut aus, auch Rosmarin, Estragon, Thymian und Schnittlauch sowie im anderen Beet die Petersilie sehen mal gut aus. Irgendwas muss ich mir hier aber noch überlegen, damit die Katzen in diesen Beeten nicht ständig aufs Klo gehen. Die Beete liegen unter dem Dachvorsprung der Garage – toll für die Tomaten – und dadurch ist der Boden weich, warm und trocken. Finden die Katzen toll, ich weniger. Daher liegt über den Zwiebeln auch das Kompostsieb. Ich hatte wenig Lust darauf, dass ich die Zwiebelchen ständig wieder ausgraben darf… Irgendwie muss mir Schnäuzelchen da einen Schutz werkeln…

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Wohnzimmerbeet

Genau das richtige Wetter

Heute war ein Tag nach meinem Geschmack. 22 Grad, in der Sonne gefühlt etwas mehr, ein leichter Wind. Gerade richtig, um im Garten zu werkeln.

Schnäuzelchen machte sich ans Rasenmähen, während ich zunächst das Unkraut aus dem Himbeer- und Rhabarberbeet entfernte und obendrein die Mähkante mit dem Rasenkantenschneider „schön“ machte. Genau das gleiche Procedere dann noch bei den Stachelbeeren, die so langsam in Richtung Reife gehen, aber ein wenig brauchen sie noch. Im Gegensatz zu den Himbeeren, bei denen wir von „Meeker“ bereits die zweite „Ernte“ einfahren konnten. Sie ist noch reichlich gering, die Ernte, deswegen steht das Wort ja auch in Tüdelchen. Aber da wir die Beeren ja erst im vergangenen Herbst gesetzt haben und von den drei Pflanzen auch noch zwei eingegangen sind, wollen wir mal sehr zufrieden sein.

Nachdem der Beerengarten schön war ging es ans Wohnzimmerbeet. Die Stockrosen stehen in voller Blüte und mußten jetzt so langsam angebunden werden. Verblühte Rosen habe ich geschnitten und einiges an Unkraut – vor allem natürlich die Malefizackerwinde – entfernt.

Ebenso ein schneller Antiunkrautdurchgang bei Leontine Gervais, Christine Helene und in der Ecke bei Gloria Dei. Hier gab es außerdem etliche Brennesseln und gaaaanz viel – na, raten Sie mal. Ja klar, Ackerwinde 😉

Zu guter Letzt ging es noch ans Beet an der Einfahrt. Hier bin ich nicht fertig geworden, aber man sieht wenigstens an einer ziemlich breiten Stelle, dass da ein Zaun hinter dem ganzen Gestrüpp ist!!!

Jetzt legen die Rosen los

Draußen zieht ein Gewitter auf, aber ich habe es tatsächlich am Nachmittag – okay, war eigentlich schon Abend – geschafft, die Blümchen im Garten abzulichten.

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Das Wohnzimmerbeet im Ganzen..

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Einer von zwei weißblühenden Allium, die aus der Erde gekommen sind. Während sich die Violetten toll entwickeln, scheinen die Weißen den Standort nicht zu mögen…

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Pfingstrose, violette Katzenminze und im Hintergrund die Strauchrose Schneewittchen

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„Huch“ dachte ich mir, als ich diese hübsche Glockenblume entdeckte. Irgendwie hat mich deren Blüte komplett überrascht…

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Penny Lane… Sie hat unglaublich viele Blüten angesetzt… Ich hoffe, die Gewitter werden ihr nicht allzusehr zusetzen, ich bin schon so gespannt…