Wühlmäuse

Hatten wir heute im Garten. Zweibeinige. Mit Gummistiefeln und Hut. Und Schaufeln, Besen, Unkrautstechern….

Vormittags ging es an Einfahrt und Garage. Schnäuzelchen befreite die Garage von den letzten Resten des Umbaus, ich säuberte die Einfahrt, auf der sich irre viel Blätter, Erde und alles Mögliche an Dreck angesammelt hatte. Dann wurde der Hänger angehängt und eine Fuhre Kruscht landete auf dem Wertstoffhof. Und weiter ging’s, nun half auch noch das Prinzeßchen mit. Das Ergebnis war nicht so verkehrt, vor allem, nachdem Schnäuzelchen noch mit dem Hochdruckreiniger drüber gegangen war:

Nachmittags ging Schnäuzelchen an den Rasen und ich an mein Wohnzimmerbeet. Noch einmal Unkrautjäten und hacken, dann endlich einmal an die Einfassung.

Nach bewährter Methode – was die alten Ägypter konnten, kann ich auch – wurde eine Schnur gespannt und daran entlang steche ich nun ab. Bis zur Hälfte des Beetes habe ich es heute geschafft. Mal sehen, wie das Wetter die nächsten Tage mitspielt…Samstag, sonnig, 16 Grad – in der Sonne gefühlt deutlich mehr!

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Und wech‘!

Nachdem es ab morgen regnen soll, habe ich gestern noch einmal den Turbo im Wohnzimmerbeet eingeschaltet. So sah es davor aus:

… und so eine gute halbe Stunde später:

Man sieht, dass ich noch nicht wirklich gründlich gearbeitet habe. Aber erst mal musste das hochwachsende Zeug hinaus. Und ich hatte auch nur ein kleines Zeitfenster dafür übrig, denn die Zeit des Abendessens nahte (und wurde überzogen, tja, was soll’s).

Dennoch reichte es für einen Schwung Grünabfall:

Und Schnäuzelchen hat tatsächlich noch den Rasen im Wirtschaftsteil gemäht. Es wurde aber schon reichlich dämmerig dann…

Mittwoch, 29 Grad, sonnig

Es grünt so grün…

Dieser atemberaubende Anblick meines Wohnzimmerbeetes empfing mich nach unserem vierzehntägigen Urlaub:

Die – der Länge nach betrachtet – hintere Hälfte hatte ich noch vor dem Urlaub gejätet. Bei der vorderen hatte ich es aufgrund ständigen Regens und Kofferpackens nicht mehr geschafft. Nun ist das Unkraut dort geradezu explodiert und zumeist sind es pieksige Disteln, die dort wuchern.

Möchten Sie einen etwas eingehenderen Blick darauf werfen?

Das ist die linke Seite des Beetes, an der Seite des Anbaues. Links hinter Schneewittchen, der gerade traumhaft blühenden – und duftenden! – Rose hatte ich vor dem Urlaub noch Stockrosensamen ausgebracht. Den hatte ich von Frau Mutter bekommen, aber sie wusste nicht, ob er noch keimfähig sei, er sei schon recht alt.

Nun kommt dort das hier aus der Erde. Nur in der Ecke hinter Schneewittchen, allerdings bilde ich mir ein, ich hätte weniger breitwürfig gesät, wie das Zeug rauskommt. Keine Ahnung, ob es tatsächlich mal Stockrosen werden wollen…

So sah die linke Hälfte des Beets dann übrigens nach einer Stunde Arbeit aus:

Gepflanzt 

habe ich gestern. Ich hatte online bestellt, da wir zur nächsten guten Gärtnerei ein Stück fahren und ich das seit Mai einfach nicht organisieren konnte. Und damit im Beet auch ein paar Blümchen der Winde Paroli bieten (oder wohl eher Stütze zum Ranken sein *hust*), bestellte ich. 

Ein Paket kam an. Darin – die Bestellung einer anderen nebst deren Rechnung. Hmpf. Ich griff zum Telefonhörer. 
Eine Reklamation später hatte ich sechs Phlox paniculata, die jemand anders bestellt hatte, mehr. Schauen wir mal, wann dann meine richtigen Pflänzchen kommen. 

Der Phlox jedenfalls paßte ins geplante Farbschema. Drei Pflanzen setzte ich nun vor die New Dawn. 

Und die anderen drei vor Schneewittchen. Erst wollte ich sie dahinter setzen, kam dann aber noch auf die Idee, nachzulesen, wie hoch Schneewittchen werden kann. Vielleicht wird sie ja nun endlich so groß, nachdem sie sich wohl fühlt. Die letzten Jahre hat sie ja eher gemickert

Freitag, vormittags kühl und regnerisch, nachmittags etwas sonnig, 21 Grad

Ich hab‘ Pflanzen bestellt

Und damit die dann auch ins Beet können, sobald sie da sind, habe ich am Wochenende noch mal gewühlt, Hitze hin oder her. Alle Winden und Disteln sind fort, die verblühten Rosenblüten abgeschnippelt, die Rosen frisch gedüngt und den ordentlichen Schwung Muscarizwiebelchen, den ich von Frau Mutter bekommen hatte, habe ich auch endlich im Boden versenkt. 

Und nachdem Schnäuzelchen den Spaten geschärft hatte, konnten wir auch die Rasenkante zum Reitplatz hin schön abstechen. Sieht gleich viel besser aus! 


Der Pflanztopf beinhaltet eine Herbstaster. Eine der wuchernden Sorte, daher habe ich mal den Versuch mit dem Pott gestartet. Denn sie blüht wunderschön und ist ein echter Bienenmagnet. 

Die Clematis in der Eche Althaus/Anbau bekommt, wenn es regnet, kein Wasser ab. Kein Wunder, dass sie nicht so recht wachsen mag. Aber nun weiß ich das ja und werde ihr regelmäßig zu Trinken geben. Auf dass sie fleißig wachse. 


Schon vor zwei oder drei Wochen hatten Schnäuzelchen und mein Schwiegerpapa den Rosenbogen aufgestellt. Früher stand er ja an der Einfahrt, aber da ist kein Beet mehr. Und daher guckt er nun Richtung Reitplatz. An seiner Seite wächst nun Leontine Gervais. Ich bin gespannt, wie lang sie brauchen wird, um den Bogen zu erobern. Rambler sind ja an und für sich fix zugange. 

Das Bild des Rosenbogens ist auch schon diese zwei oder drei Wochen alt. Bis Samstag hatten wir hier heiß und sonnig, gestern kamen dann die Gewitter. Pünktlich zu den Bundesjugendspielen Juniors, die heute hätte stattfinden sollen. Es gibt einen Ausweichttermin, mal gucken, ob das Wetter dann besser ist. 

Samstag, 8.7.17: sonnig, 30 Grad
Sonntag, 9.7.17: bedeckte 29 Grad
Montagmorgen, 10.7.17: 17 Grad, Regen

Rosenblüte

Gestern abend habe ich noch schnell drei meiner Rosen fotografiert. Die Bilder sind nicht so furchtbar gut geworden, denn eigentlich war das Licht nicht mehr optimal und ich mußte die ISO-Zahl ein wenig hochstellen.

Aber ich wollte und konnte nicht auf heute warten – denn eine Stunde später entlud sich ein heftiges Gewitter, das sich zum Fotozeitpunkt schon angekündigt hatte. Heute sind keine schönen Rosenblüten mehr da, der Regen hat sie verbatscht.

Das erste Bild zeigt meine unbekannte Unverwüstliche, über die wir schon drei Mal drüber gemäht hatten, ich hatte an anderer Stelle schon von ihr berichtet. Das ist eben Natur, wie Mathilda so schön geschrieben hatte – und da hat sie absolut Recht! P1100325

Über die nächste Rose freue ich mich auch sehr. Ich habe sie schon über zehn Jahre, denn sie stand schon auf meinem Balkon in einem großen Topf, bevor wir unseren Hof kauften. Leider schaffte ich es nie, ihr gute Verhältnisse zu schaffen, so dass sie nie richtig wuchs, nie üppig blühte und ich jedes Frühjahr wieder bangte, ob sie wohl überlebt hätte.

Offenbar ist das nun alles Vergangenheit – sie steht nun im neuen Wohnzimmerbeet und zwar genau an der Stelle, an welcher der Bagger auf der Suche nach dem Brunnen tief nach unten grub. Perfekt für einen Tiefwurzler wie die Rose also, denn verdichtet ist dieser Boden nicht mehr. Und sie wächst, dass es eine Freude ist. Obendrein ist sie übersät mit strahlend weißen Blüten – ein Traum. Die Rede ist von Schneewittchen.P1100331

Aber am Allertollsten ist diese Rose hier! Sie mußte, wie etliche andere Rosen auch, im Topf überwintern. Im Februar/März sahen alle noch gut aus, begannen zu treiben. Und dann kam der Spätfrost im April. Diese hier ist die Einzige, die überlebt hat – und es ist ausgerechnet eine Rose der Hoffnung. Sie macht ihrem Namen alle Ehre!!! Zwar sieht sie hier ein wenig anders aus als auf der verlinkten Seite, aber da ich ja all meine Rosen kenne/kannte (so viele  waren es ja auch nie, die kann man sich merken), bin ich da sicher. Hier ist sie auch schon ziemlich verblüht. Ich hoffe, dass ich die zweite Blüte, die man als Knospe erkennen kann, früher „erwische“. P1100328

 

Ich werd‘ alt…

Gestern das komplette Wohnzimmerbeet durchgejätet, bis in Unkrautstechertiefe nach Winden- und Queckenwurzeln durchgegraben (also dort, wo noch keine Pflanzen stehen). Danach schön gründlich gehackt. Diesen hübschen Gesellen glücklicherweise nicht durch Unkrautstecker oder Hacke in Mitleidenschaft gezogen:

Gelernt: Ist eine echte Kröte, da waagrechte Pupillen. Verzog sich dann wieder unter die Pflanzen. 

Danach noch sämtliche Dahlientöpfe aus dem Keller geholt und auf die Terrasse geschleppt. Terracotta ist schwer. Und ich stur. Hätte ja Schnäuzelchen fragen können…

Der wiederum hat Erde gefahren und eingesät. Spätestens jetzt haben unsere Pferde keine Angst mehr vor Flatterband im Wind: 

Heute dann Regen. Und Muskelkater vom Feinsten. Von einem blöden Beet? Ich bin nix mehr gewöhnt. Oder ich werde echt alt. 

Daher heute die noch fehlende Vorhangstange im Esszimmer anbringen lassen. Mit dem Kürzen der Vorhänge gekämpft. Und Weidezäune repariert. Im Regen. Nun gut, leichter Regen. 

Und Kartoffeln gesetzt, mit dem Prinzeßchen, in große Pötte. Das waren mal Tränkpötte der Pferde. Jetzt haben sie Risse und taugen nicht mehr für Wasser. Für Erde und Kartoffeln aber schon. 

Entschuldigen Sie den ungewohnten Schreibstil. Es ist elf Uhr nachts und ich gehe jetzt schlafen. Aber vorher bekommen Sie noch ein, zwei Bilder.