Das Wohnzimmerbeet im März

Es sieht noch ein wenig leer aus, finde ich. Aber immerhin ist der grüne Teppich aus Unkraut weg!

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Hier noch einmal die derzeit blühenden Pflanzen in der Nahaufnahme. So langsam freunde ich mich mit der Grille auch bei solchen Fotos so richtig an, die Makroeinstellung und ich kommen doch jetzt deutlich besser miteinander klar.

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Viel zu tun…

Samstag vormittag sah mein Wohnzimmerbeet so aus:

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Wenn Sie möchten, können wir auch ein wenig näher herangehen, dann guckt es nämlich SO aus.

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Definitiv kein schöner Anblick. Es handelt sich immerhin um ein Beet, keine Wiese. Der Regen des letzten Wochenendes und die darauf folgenden warmen Temperaturen ließen das Unkraut geradezu explodieren. Also gestern und heute, jeweils den gesamten Vormittag über, die Ärmel hochgekrempelt und ran an den Speck!

So ganz einfach war das Ganze nicht, da ich ja im letzten Jahr so viele Zwiebeln eingesetzt habe und ich unheimlich aufpassen musste, ja keine Triebe abzuhacken oder zu -stechen. Bei den großen Pflanzen wie Tulpen, Narzissen oder gar den Monstern des Zierlauchs besteht da ja wenig Gefahr. Aber ein paar der kleinen Schachbrettblumen habe ich leider erwischt.

Spannenderweise habe ich bislang erst einen winzigen Austrieb von Ackerwinde entdeckt. Das ist gut so, ist in diesem Beet ja der Untergrund ziemlich erneuert worden und die oberste Schicht besteht aus zwanzig Zentimetern per LKW geliefertem Humus.

Dafür hab ich jetzt anderes Unkraut, das ich vorher in diesem Beet nicht fand. Kleblabkraut zum Beispiel. Und zwischendrin kommt mir etwas in die Quere, was mich sehr an den Austrieb des Indischen Springkrauts erinnert, wie ich es von einem früheren Reitstall von dessen Koppel kannte. Glücklicherweise sieht man die gut und sie lassen sich prima jäten. Das Zeug paßt zwar in mein Farbschema weiß-rosa-violett-blau, haben muss ich es aber nicht unbedingt….

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Ich wäre gerne noch weiter gekommen, aber dafür hätte ich auf das wunderbar entspannte Kaffeetrinken und Abendessen bei meinen Eltern verzichten wollen – und das geht ja nun gar nicht. Man erkennt aber schon einen Unterschied. Vorne links sind die sowieso bisher nur provisorisch liegenden Kantensteine entfernt, da haben wir eine ziemlich große Senke mit Erde aufgefüllt und frisch eingesät. Schnäuzelchen erhielt auch die Vorgabe, besonders vorsichtig zu säen, damit sich das Spatzenfutter nicht wieder im Beet breit macht.

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Das Stück links des Weges hatte sich über den Winter ebenfalls ziemlich gesetzt und wurde mit Erde aufgefüllt. Danach ebenfalls neu eingesät und sollte jetzt – so es sich nicht wieder zu sehr setzt – mit dem Weg ein brauchbares Niveau zum Rasenmähen bilden. Schau’n wir mal.

Interessanterweise, falls Sie einmal genauer auf das Stück zwischen Beetecke und Zaunrest schauen: Da wächst eine Lenzrose. Die hat das ganze Hin- und Hergefahre des Baggers überlebt. Ganz schön zäh, das Pflänzchen. Daher werde ich sie jetzt auch ausbuddeln und ins Beet setzen, denn ao eine Lenzrose im Rasen ist doch ein wenig unpraktisch.

Es beginnt zu blühen

Im Wohnzimmerbeet beginnt es zu blühen. Ich freu mich so. Die ersten violetten Krokusse locken schon jede Menge Bienchen an. Und die Lenzrose ist wohl doch die „rote“, aber da das Rot einen ordentlichen Stich ins Violette hat, ist alles passend.

Man kann übrigens auch recht gut erkennen, wo ich am Sonntag – ein traumhaft sonniger Tag – schon Unkraut entfernt habe. Was ganz schön schwierig ist, denn ich habe da ja haufenweise Zwiebeln versenkt, die nun nicht angehackt werden wollen. Aber das Zeug muss raus!P1090064P1090066P1090069

Ein Herbsttag

oder doch eher einer im Spätsommer? Vormittags war es zwar neblig, aber als sich die Sonne dann einmal durchgekämpft hatte, wurde es großartig. Spätsommerliches T-Shirt-Wetter war angesagt und so werkelten wir fleißig im Garten.

Während sich Schnäuzelchen um den Koppelzaun kümmerte, der an einigen Stellen aufgrund des Umbaues keinen Strom führte, machte ich mich an’s Wohnzimmerbeet. So sah es am späten Vormittag aus:

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Bereits vor vierzehn Tagen hatte ich die Pfingstrosen gepflanzt, aus zwei im April ausgebuddelten wurden nun vier Teilstücke. Bevor ich sie wieder einsetzte, ging ich mit einem festen Wasserstrahl an den Erdballen, der zuvor eine Nacht in Wasser gelegen hatte. Unglaublich, wie viele Windenwurzeln daran hingen. Nun wieder windenwurzelfrei kamen die Pflanzen ins Beet und werden hoffentlich angehen.

Vor dem Anbau säte ich die auf Fanö gesammelten Samen der rosa Stockrose und wie ich heute sehen konnte,  sind da auch schon Keimblätter vorhanden. Ebenso steht hier die Rose Schneewittchen und in das Loch, in dem der schwarze Pott steht, soll einmal eine Clematis.

Vorne an der Wand steht eine New Dawn, die ich von meinen Eltern bekam und über die ich mich sehr gefreut habe. Im dunkelbraunen Topf wächst die unbekannte weiße Rose.

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Zwei Stunden später sind über hundert Blumenzwiebeln im Beet versenkt. Hoffentlich gut und gleichmässig verteilt habe ich meine violetten und blauen Muscari, diverse Märzenbecher, Schachbrettblumen und Krokusse. Im Beethintergrund setzte ich die Zierlauchzwiebeln, die ich von meiner guten Freundin geschenkt bekam – ich freue mich schon richtig darauf, dass ich auch endlich Zierlauch habe! Ich mag diese hübsch über allem schwebenden Bälle sehr.

Die unbekannte weiße Rose ist auch in der Erde, umringelt mit einem Schwung rosa Muscari.

Dann war ich mit diesen Zwiebeln fertig  und wollte schon aufräumen, als mir noch einfiel, dass im Haus noch ein Karton mit Tulpen- und Narzissenzwiebeln stand! Bei denen gab ich dann das Stöckchen-einsetzen an der Pflanzstelle auf, es waren so unglaublich viele. Stauden darf ich eben nicht vor Mai pflanzen (würde ich eh nicht), sodass man alle Zwiebelpflanzen schon sehen kann.

Ach ja – und der erste grüne Schimmer liegt über dem Rasen. Man braucht zum Fotografieren aber noch die Makrofunktion.

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Land in Sicht

Diese Woche kommt der Baggerführer unseres Baumenschen aus dem Urlaub. 

Es hieß, dass unsere Baustelle in den nächsten zwei Wochen abgeschlossen wird. Ich freue mich und hoffe auf trockenes Wetter!

Und deswegen habe ich heute einen Schwung Blumenzwiebeln für das Wohnzimmerbeet gekauft, das als Einziges heuer noch angelegt werden soll:

Muscari, Märzenbecher, Hyazinthen, Krokusse, Schachbrettblume. Alles in Lila-rosa-weiß. Natürlich mehrere pro Sorte. 

Am Liebsten hätte ich auch noch einen Schwung Zierlauch mitgenommen, aber da ist ja immer nur eine Zwiebel drin und billig ist diese auch nicht. 

Daher hab ich’s dann mal gelassen.