Letzter schöner Gartentag?

Sonne. 20 Grad. Ende Oktober.

Mit den Kinderlein ungefähr 80 Blumenzwiebeln gesetzt.

Die inzwischen abgetrockneten Zwiebeln sortiert, die lagerfähigen ab in den Karton und in den Keller. 

Tomaten abgeerntet und zum nachreifen ins Haus gebracht.

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Den Hawaiianer und den anderen Hibiskus zurückgeschnitten und ins Haus gestellt.

Zwiebeln, Kartoffeln, Kräuter

… Habe ich heute geerntet. Das erste Mal überhaupt habe ich meine Zwiebeln zu Zöpfen geflochten. Das ist gar nicht schwierig, hätte ich nicht so gedacht. Hält auch wunderbar zusammen. Und sieht einfach hübsch aus.

Die Kartoffeln auf dem Hochbeet entstanden aus im letzten Jahr übersehenen und daher nicht geernteten Kartoffeln. Dabei hatte ich das Beet wirklich gründlich durchforstet. Allerdings frage ich mich, was diese Kartoffeln an Nährstoffen in diesem uralten Beet gefunden haben. Von Rechts wegen dürften da gar keine mehr drin gewesen sein. Wenn ich aber diese Kartoffelmonster ansehe…

Wie war das noch mal? Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln. Mann, muss ich deppert sein. 

Dann habe ich auch noch geschafft, den kompletten Rosmarin abzuernten und zum Trocknen zu hängen. Ebenso den Thymian und die Melisse. Nachdem auch nahezu zu die gesamte Petersilie schon eingefroren ist, kann ich behaupten, dass ich noch nie so viele Kräuter geerntet habe. 

Und das schönste: als ich die Kartoffeln aus dem Bett holte, war alles noch knochentrocken. Jetzt schüttet es. Das hätte einen schönen Schmierkram gegeben….

Herbstsonne

In der Küche stehen drei Flaschen Tomatensuppe, denn gestern konnte ich noch einmal gute zweieinhalb Kilo schöner, roter Tomaten ernten. Überhaupt ist immer noch etwas zu ernten im Garten. Die letzten Möhren zog ich heute aus der Erde, es sind zwar zu viele, um sie gleich zu essen, aber ich wollte das Beet abräumen. Die Karotten wuchsen auf der einen Hälfte des Hochbeetes und dort ist die Erde ziemlich zusammengesackt. Optimal also, um demnächst die Erde aus den diversen Kübeln aufzunehmen. Vorher jedoch mußte jede Menge Vogelmiere, die sich breit gemacht hatte, entfernt werden. Zum Glück geht Vogelmiere problemlos aus der Erde…

Meine Karotten geben mir allerdings Rätsel auf. Das ist nämlich der zweite Grund, warum ich die nun geerntet habe – sonst hätte ich nämlich bald nichts mehr zu ernten gehabt. Irgend etwas frißt sie. Sie stecken in der Erde und sehen vollkommen harmlos aus, aber wenn man sie herauszieht, bestehen sie nur noch aus einer leeren Hülle. Und das meine ich wörtlich. Ungefähr der äußere Millimeter der Karotte ist noch existent. Der Rest ist weg. Fort. Verschwunden. Ausgehöhlt. Ich frage mich schon, wer so was macht…

Die Quadratbeete sind auch geräumt. Im Einen wuchs sowieso nur noch die Zucchinipflanze. Drei letzte Zucchini konnte ich noch ernten. Auf dem zweiten Quadrat stehen nun nur noch die Pastinaken, die dürfen da auch noch ein wenig bleiben. Ich bin wirklich gespannt, wie die schmecken – ich habe noch nie Pastinaken gegessen.

Im Obstgarten ging es auch weiter. Der Rhabarber hat komplett eingezogen, Unkraut wucherte noch jede Menge drum herum. Nun nicht mehr 🙂 Die Himbeeren waren komplett abgeerntet und ich habe sie gleich noch zurück geschnitten, ebenso die Johannisbeersträucher. Ach ja, im Kartoffelbeet habe ich nun auch noch die letzten Steckzwiebeln eingesetzt. Es ist wohl schon sehr spät dazu, aber im vergangenen Jahr habe ich sie auch erst so spät gepflanzt und sie sind ganz wunderbar gewachsen!

Sonntag (14.10.), 15°C – gefühlt aber wärmer, sonnig mit Wolken

Vorher – Nachher

Nach wie vor heißt es das ‚Kartoffelbeet‘. Obwohl die schon längst daraus verschwunden sind. Ein wenig Lauch wächst noch darauf.

Gestern ging es dem Unkraut an den Kragen. Bis auf das hinterste Stück, da liegt der Gartenzaun drauf, den die Heizungsmonteure abgebaut haben, um mit der Hebebühne das Haus erreichen zu können.

Und die erste Packung Wintersteckzwiebeln ist auch schon drin.

Kartoffelzwiebeln

  • Die Frühkartoffeln gelegt. Wie letzes Jahr auch, „Belle de Fontenay“. Das Kilo Saatkartoffeln reichte bei ca. 25cm Abstand für eine Reihe im Kartoffelbeet. Obendrauf liegt noch etwas unverrotteter Strohmist. Aber unten drin sieht die Erde super aus. Als Hilfsgerät verwendete ich den Knollenpflanzer, mit dem man normalerweise Frühlingsblüherzwiebeln in die Erde gibt. Den Tip hatte ich aus dem Gartenforum – hat super funktioniert.
    Am Ende der Reihe war noch ein kleines bißchen Platz. Also legte ich dort noch zwei Kartoffeln der späteren Sorte aus. Der Rest muss dann wohl oder übel wieder in Kübeln wachsen – aber diese zwei habe ich dann, um zu vergleichen.
  • Das Tomatenbeet wurde gejätet und die vorhandene Erde mit noch vom letzten Jahr vorhandener (Kauf-)Erde aufgefüllt. Schön glatt gerecht und dann ab in die Erde mit den Stuttgarter Riesen. Zwei Reihen passen vor die Tomaten (die natürlich jetzt noch nicht darin sind, denn die wachsen noch beim Herrn Vater am Fensterbrett vor sich hin).
  • Das Wohnzimmerbeet hatte schon wieder jede Menge Unkraut angezogen, das nun entfernt ist. Glücklicherweise hat dieses seltsame samenumherwerfende Kraut, das mit winzigen weißen Blütchen blüht, seine Samen bei Berührung noch nicht abgeworfen – noch nicht reif. Nun liegt es auf dem Misthaufen. Da kann es tun, was es will.
Donnerstag (12.04.), sonnig, kalter Wind, immer wieder Wolken, 12°C