Unglaubliche Rose

Diese Rose wächst im ehemaligen Beet an der Einfahrt. Die Bauarbeiter hätten sie mit dem Bagger aus der Erde holen  sollen, weil Herrn Vaters Kraft nicht ausgereicht hatte , sie auszugraben. Die Bauarbeiter haben das vergessen und sind darüber gewalzt.

Ich schrieb sie ab und wunderte mich in diesem Frühling, dass sie aus der Erde kam. Da versäumte ich, einen Stecken hin zu stecken, so mähte Schnäuzelchen drüber. 

Dann kam ein Stock hin, den zogen die Kinder aus der Erde. Schnäuzelchen mähte wieder darüber.

Und ein drittes Mal kam sie aus der Erde. Ein echter Überlebenskünstler. Jetzt steckt ein richtig stabiler Stock an ihrem Platz. Und soll ich Ihnen etwas verraten? Das Ding hat zwei Blütenknospen!!!!!

Das Sommerloch

scheint mich überfallen zu haben. Es ist einfach zu heiß hier. Im Haus herrschen 26 Grad, die einem im Vergleich zu der Hitze draußen wirklich angenehm vorkommen.

Nachts kühlt es glücklicherweise doch noch halbwegs ab, sodass wir zumindest gut schlafen. Ich werde mir aber Mühe geben, Sie in der nächsten Zeit wieder häufiger und vor allem regelmässiger mit Lesefutter zu versorgen.

Während die Kindelein draußen im Gummipool unter dem Apfelbaum plantschen, die Badeenten schwimmen lassen und mit den beiden Schiffen „Korsar“ und „Erdbeere“ spielen, werde ich Ihnen also kurz noch von meinem letzten Turnier berichten. Es ist schon fast zwei Wochen her und fand am ersten richtig warmen Wochenende statt, allerdings stiegen die Temperaturen da noch nicht über die dreißig Grad.

Das Dressurpferd (so langsam kann ich glaube ich aufhören, sie als Nachwuchsdressurpferd) zu bezeichnen, denn sie ist jetzt auch schon elf Jahre alt) machte mir an diesem Wochenende viel Spaß und das Ergebnis konnte sich auch sehen lassen. Ein dritter Platz am Samstag in einer L*-Dressur auf Trense sowie ein fünfter Platz sonntags in einer L** auf Kandare geritten. Heuer ist sie also vier L gestartet und war drei Mal platziert. Vielleicht wird es ja in M* auch irgendwann noch mal was 😉 Aber je höher man kommt, desto dünner wird die Luft, denn andere Leute können ja auch reiten.

Dieses Photo hier wollte ich Ihnen nämlich nicht vorenthalten, zeigt es doch einfach ein wunderschönes Trakehner Gesicht:

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KSW 24 – ich war dabei

Und zwar ganz eindeutig: ich war. Denn die KSW 24 ist schon eine ganze Weile vorbei, derzeit läuft schon Nummer 25.

Ich hatte mich für die 24 zwar beworben, war aber nicht ausgewählt worden. Darüber war ich nicht ganz unglücklich gewesen, denn irgendwie hätte ich doch wenig Zeit gehabt. Tja, und dann kam er doch bei mir an, der Höhlenstoff von Frau Käferin, den ich wurde ein Nachrücker.

Da war er nun, der Stoff. Und sprach kein einziges Wort mit mir, was er werden wolle. Völlige Planlosigkeit. Die Zeit verstrich und ich mußte passen. Dumm, das.

Irgendwann kam mir aber noch die zündende Idee. Jetzt kann ich nachliefern und tue es hiermit. Aus dem schwarzen Stoff entstand ein luftig-leichter Unterrock für ein Lienchen, die Kombistoffe hat sich das Prinzeßchen selber ausgesucht. Dazu gab es dann noch ein klimperkleines Raglanshirt mit einem glitzernden Delfin – das Kind brach in wahre Begeisterungsstürme aus.

Das Lienchen ist blitzschnell genäht und ich schätze, es wird hier nicht bei einem bleiben. Und hier kommen noch die Bilder:

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Mach‘ mal neu !

Das war das Motto des heutigen Tages. Gleich zweifach, denn im Stall arbeitete Schnäuzelchen mit einem Bekannten an der Reparatur der Miste. Besser gesagt, sie wurde im hinteren Teil komplett erneuert. Mit Betonschalsteinen – herrlich praktisch. Sieht aus wie eine Mauer, die Steine sind aber nur aufeinandergestellt. Eisen ist natürlich auch mit drin, damit die neue Mauer gute Verbindung zur Betonbodenplatte bekommt. Löcher sind noch drin, die werden am Montag ausgeschäumt und dann kann der Beton kommen. Er wird einfach in die Schalsteine hineingegossen und wird sich dann in den Steinen verteilen, so dass wir im Endeffekt eine schöne stabile Mauer bekommen.

Und dann ist hoffentlich wirklich und endgültig Schluss mit zusammenbrechenden Umrandungen!IMG_0664IMG_0662

Während die Männer im Stall beschäftigt waren, begab ich mich endlich an das erste – und vermutlich für dieses Jahr auch das Einzige – Gemüsebeet meines Gartens. Wenn Sie schon länger bei mir mitlesen, wissen Sie ja, dass der alte Gemüsegarten mit seinen Quadratbeeten weichen musste, weil wir den Auslauf der Pferde vergrößert haben.

Ursprünglich wollte ich ja bereits dieses Jahr einen komplett neuen Gemüsegarten anlegen. Aber die Vernunft siegte, denn wir wollen erst einmal alle angefangenen Baustellen am und ums Haus herum fertig machen und da sollte ich dann nicht neue aufmachen. Auch wenn mir das unheimlich schwer fällt, denn ich liebe es, im Gemüsegarten zu werkeln.

Wie dem auch sei, heute ging es also an’s Tomatenbeet. Aufgrund des Umbaues hatte es weichen müssen, dort wurde Boden aufgeschüttet. Aber der Holzrahmen war noch gut, er wurde also an die selbe Stelle wieder hingestellt.

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Heute ging es dem leeren Rahmen „an den Kragen“. Und natürlich wieder nach den Prinzipien des Square Foot Gardening, denn meine Quadratbeete hatten mich mit ihrer Pflegeleichtigkeit durchaus überzeugt.

Als Erstes kam ein Unkrautvlies hinein. Es wurde mittels Tacker an der Umrandung befestigt. Da der Boden nicht eben war, sondern bucklig und krumm, musste erst ein bisschen Erde hinein, damit ich das Vlies nicht zu hoch an den Brettern befestigen konnte.

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Nach langem Hin- und Herüberlegen habe ich mich dafür entschieden, das erste Mal mit dem „richtigen“ Substrat des Square Foot Gardening zu arbeiten. Als ich meine ersten Beete anlegte, gab es die Komponenten hier noch nicht so einfach zu kaufen, inzwischen, acht oder neun Jahre später, schon.

Das Substrat für die Beete ist eine Mischung aus Kompost, Torf und Vermiculit. Ich sehe Sie schon förmlich die Augenbrauen hochziehen. Torf soll man nicht mehr verwenden. Ich weiß. Dieses Substrat ist einmal ein Test, denn es wird vollmundig versprochen, dass die Kombination aus Kompost, Torf und Vermiculit das Gärtnern so viel einfacher machen soll, da Torf und Vermiculit ein hohes Wasserbindungsvermögen haben – weniger oft gießen, weniger Wasserverbrauch –  und der Boden locker bleibt – weniger Arbeit mit der Hacke. Der Sinn des Komposts als Nährstoffgeber dürfte ja jedem klar sein.

Ich bin noch skeptisch, ob der Unterschied zu meinem bisherigen Kompost – Erde- Gemisch tatsächlich so gravierend ist. Insofern gut, dass dieses Beet für dieses Jahr das Einzige bleiben wird. Hier können Sie es fertig sehen:

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Für das „richtige“ Square Foot Gardening fehlt jetzt noch der Einteiler. Aber Rom wurde ja schließlich auch nicht an einem Tag erbaut…

Falls Sie sich ein wenig über die Hintergründe belesen wollen, können Sie auch einfach mal zum „Genialen Gemüsegarten“ hinüberlesen…

Samstag, sonnig, wenige Wolken, 19 Grad