Igitt!!!!!! Maden in unseren Süßkirschen!

Pfui Teufel, da vergeht einem ja vollends der Appetit. Die erste Ernte Kirschen war noch ohne Maden. Jedenfalls keine sichtbaren. Beim nächsten Durchpflücken tauchten sie dann auf, auf den Kirschen, in den Kirschen. Bäh, mich hat es richtig geschüttelt.

Unsere Nachbarn  mit Kirschbäumen, die „min Öller“ daraufhin auf seinen “ Gassi geh Touren mit den zwei Ungeheuern“, gefragt hat, meinten: „Ach so ein bischen Eiweiß, das kann man doch mitessen“. Ne, also alles was Recht ist, das geht ja gar nicht. Da stellt es mich. Und was macht Frau, wenn sie heutzutage was wissen will? Brockhaus ist veraltet, also ab ins Netz. Da habe ich dann eine sehr überzeugende Seite gefunden, die ich Euch sehr empfehlen kann. Nicht nur wegen des Artikels über Kirschmaden, sondern überhaupt.

https://www.hausgarten.net/pflanzenschutz/schaedlinge/maden-wuermer-in-kirschen.html

Nachdem ich den Artikel gelesen hatte, bin ich in den nächsten Gartenmarkt und habe zwei riesengroße,  kirschfliegentaugliche Netze erstanden. Die waren zwar schweineteuer, aber egal. Das ganze Frühjahr freut man sich auf die Kirschernte und dann wird sie einem so vermiest. Ne, egal, Kosten hin oder her.

Also habe ich den gesamten Boden unter der Kirsche nach Kirschleichen abgesucht und Selbige aufgesammelt. Einen ganzen Vogelknödeleimer ergab das. Kerne mit und ohne Fruchtfleisch, denn wie ich gelesen habe, sitzen die kleinen Scheißerchen auch in den Kernen und fressen die auf, bevor sie sich in den Boden begeben.

Da wir noch Unmengen an Kirschen im Baum hatten und die zweifellos alle noch runterfallen würden, falls die Stare sie nicht holten,  mussten wir den Maden den Weg in den Boden irgendwie vermasseln. Also haben wir die Netze am Boden ausgebreitet. So können die Kirschen runterfallen, die Maden aber nicht in die Erde.

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„Min Öllen“ sammelt jetzt jeden Tag die heruntergefallenen Kirschen ab. Inzwischen sind es 3 Vogelknödeleimer  voll gewesen. Die kommen dann in die Biotonne. Der Kompost beim Wertstoffhof ist ja so heiß, das überleben die gewiss nicht.

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Und so sehen die Dinger dann aus, wenn sie herunterfallen.

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Appetitlich nicht?  Nun, wie auch immer, wenn alle Kirschen runtergefallen sind, werden wir die Netze wieder einsammeln. Im nächsten Frühjahr, wenn die Kirschen angesetzt haben, werden wir die Netze wieder ausbreiten, bis dahin langt es vielleicht auch noch für ein drittes Netz, und dann können die aus den verpuppten Maden entwickelten Kirschfliegen nicht von unten nach oben in den Baum fliegen. Zumindest mal weniger. Zusätzlich werden wir noch ein paar Äste mit Netzen einpacken und in den restlichen Baum biologische Gelbtafeln hängen. Sollte  daran zu viele andere Insekten hängen bleiben, werden wir diese wieder entfernen und hoffen, dass das Netz reicht. Zumindest für eine kleine Ernte. Es ist ja nicht so, dass ich nicht gern teile, aber dann doch lieber mit den Amseln und Staren. So sind jetzt unsere Pläne. Ich werde berichten, welchen Erfolg wir hatten.

Fast wie im April

denn alle Viertelstunde ändert sich das Wetter. Heute Vormittag habe ich irgendwie geschafft, die einzige trockene Dreiviertelstunde zum reiten zu erwischen, die es gab. Und bei den nachmittäglichen Reitstunden wechselte ständig das Wetter zwischen Sonnenschein und Schnürlregen.

Da ich gestern vergessen habe, nachzusehen, wie viel es mit hatte, ist die heutige Regensumme von gestern und heute.

Kühl ist‘s….

In den letzten Tagen bewegten wir uns im Bereich von 15 bis 23 Grad. 15 bei Regen. Glücklicherweise fällt bei uns immer wieder welcher. Das ist gut, aber die Landwirte hoffen in den nächsten Wochen wieder auf stabiles Sommerwetter. Und ich mit ihnen, denn das Wintergetreide ist bald dreschreif und schließlich brauche ich auch einen Schwung Stroh. Aber noch ist es nicht problematisch und die Erntezeit wird schon kommen…

Donnerstag 11.7.19, bewölkt, ab mittags Regen, 20 Grad, ltr.

Enorme 120 Gramm

sind der Beginn der Himbeerernte. Auf Wunsch der Kinder habe ich sie eingefroren, damit wir die Menge dann hoffentlich noch vergrößern können. Sie möchten Marmelade kochen. Nun denn.

Montag 8.7.19, bewölkt, 20 Grad, 0 ltr.

Etwas chaotisch

… sieht es im Wohnzimmerbeet nach dem heftigen Regen der letzten Woche aus. Die Stockrosen waren danach ziemlich umgekippt, ich habe sie dann hochgebunden. Ansonsten blüht es gerade recht hübsch.

Sonntag 7.7.19, durchwachsenes Wetter, 25 Grad, 2 ltr.

Terrassenreinigung

Eine Woche lang bei Temperaturen um die 30 Grad lag unsere grüne Gewebeplane auf der Terrasse. Das Unkraut untendrunter fühlte sich mitnichten belästigt. Also musste ich jetzt doch mal wieder mit dem Unkrautstecher ran. Ich hoffe, die Gewitter morgen Nachmittag bleiben aus, damit ich weiter machen kann….

Freitag 5.7.19, sonnig, 30 Grad, 0 ltr.

Gewitter

gab es am heutigen Nachmittag. Nachdem das Thermometer heute auch wieder bis 34° geklettert war. Seit gestern wurde es schon immer schwüler. Und heute Nachmittag entlud es sich mit heftigen Gewittern. Sogar ein wenig Hagel war dabei. Zum Glück nicht so viel, dass es problematisch wurde.

Nachdem das Schlimmste vorbei war, spazierten die Pferde auf die Koppel, war wenn sich in den Schlamm und ließen sich den Regen aufs Fell tropfen.

Montag 1.7.19, bis ca. 15 Uhr sonnig und sehr schwül, danach Gewitter, 34 Grad, 37 ltr.