Wir räumen dann langsam mal auf

Während die Astern im Wohnzimmerbeet noch ihr Feuerwerk abbrennen….

… Sind hier die Tomaten und auch alles andere essbare schon abgeerntet…

… nach einer halben Stunde sah es dann so aus. Und da ich auch noch vier Töpfe mit Kartoffeln abgeerntet habe, habe ich deren Erde gleich mit in das Beet geworfen.

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Windjammerquilt

Manchmal glaube ich, dass nicht ich einen Garten habe, sondern der Garten mich. Ich musste die letzte Woche mit dem herrlich trockenen Wetter einfach noch ausnutzen und im Garten wurschteln. Daher hatte ich keine Zeit einen weiteren Bericht über den Windjammerquilt einzustellen. Man möge mir verzeihen.

Dabei hat sich inzwischen ja wirklich viel getan. Das Top ist fertig genäht und auch schon nach der Sharon Schambers Methode geheftet. Ich habe es einmal mit Sicherheitsnadeln versucht – nie wieder! Lieber mache ich mir die Mühe so ein Teil von Hand im Fischgratmuster zu heften. Da kann beim Maschinen/Handquilten jedenfalls nichts verrutschen.

Nach langem Hin und Her haben wir uns entschlossen (mein Mann ist immer noch ganz engagiert dabei) keine weiteren Border dranzusetzen. Als Rückseitenstoff haben wir uns für „Westfalenstoffe: Serie Hamburg, kleine rote und blaue Anker auf weißem Untergrund “ entschieden. Dieser Stoff wird auch als Einfassung am Rand erscheinen. Hier also nun endlich das Teil:

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Eigentlich wollte ich dieselben Anker, die ich für die Piratendecke genommen hatte, nehmen, aber die hätte ich so stark verkleinern müssen, dass es nach nichts ausgesehen hätte und eine Mordsprimelarbeit gewesen wäre. Also habe ich mich entschlossen mit einem rot/weiß/blauem Verlaufsfaden Wellen hineinzusticheln. Und, was soll ich sagen, ich bin zufrieden damit.

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So, das wäre es für heute mal wieder von der Windjammerfront. Wie es weitergeht, davon demnächst mehr. Er muss ja erst Weihnachten fertig sein.

Fußmarsch zu den Höhlenmenschen

Heute waren wir wieder einmal wandern. Und gar nicht so weit weg von daheim, gerade eine halbe Stunde. Im Lonetal finden sich nämlich Höhlen, in denen man Beweise gefunden hatte, dass sie bewohnt waren. Den Löwenmensch zum Beispiel, dessen Original in Ulm im Museum zu bewundern ist.

Für die Kindelein war die Wanderung durch die Höhlen sehr spannend. Während das Prinzesschen immer gleich hineinging, betrachtete Junior die Öffnungen immer erst einmal skeptisch, bevor er sich dann doch hineinwagte. Ziemlich zu Beginn der Wanderung war es die Hohlenfels-Höhle, in der auch der Löwenmensch gefunden worden war.

Spannend war auch das trockengefallene Flussbett der Lone, das durch das Tal mäandrierte. Erst dachten wir, es hinge mit dem trockenen Sommer zusammen, aber zu Hause belasen wir uns und stellten fest – die Lone fällt im Sommer immer trocken!

Nach ungefähr der halben Strecke fanden wir einen prima moosbewachsenen Baumstamm, um dort Brotzeit – Klopse von gestern, Gurkenschnitze, Käsestückchen und Kekse, dazu einfach nur profanes Wasser – auszupacken. Und genau zum richtigen Zeitpunkt, denn es folgte der Aufstieg zur Bocksteinhöhle. Da ging es ordentlich nach oben und wir kamen etwas ins Schwitzen. Das Prinzesschen, die vorher schon ein ganz kleines bisschen gemault hatte („Wie lange ist es noch bis zum Auto?“), flitzte in einem Tempo nach oben, das es in sich hatte. Auch diese Höhle war spannend zu erkunden, schnell ging es dann aber das restliche Stück nach oben, ein kurzes Verschnaufen in einer netten Hütte mit toller Aussicht und weiter ging es.

Es wurde auch Zeit, denn das vorhergesagte stürmische Nachmittagswetter zog so langsam rein und wir waren immer noch im Wald unterwegs. Es regnete Eicheln, so wurden diese vom Wind durchgeschüttelt.

Kurz vor Ende des Rundwegs, der über gut 5 Kilometer verlief, kamen wir dann noch an einen Baumlehrpfad. Sehr interessant und er hielt die Kinder prima bei der Stange. Sogar ein Mammutbaum wuchs dort, um den wir drei mit unseren Armen gerade eben herumkamen. Sie waren gebührend beeindruckt, dass dieser Mammutbaum nur ein „kleiner Mammutbaum“ sein solle…

Klick aufs Bild vergrößert!

 

Dinah allein zu Haus Teil III

Wohl wissend, dass unser kleines Monster alles, was nicht niet und nagelfest ist, zusammenknabbert, habe ich, als ich sie wieder einmal allein lassen musste (Zeeta und Dinah) alles weggeräumt. Die Bademäntel und Nachthemden waren in der Badewanne, keine Handtücher hingen mehr herum, das Toilettenpapier war auch aufgeräumt. Alles gut, dachte ich. Ja, dachte ich. Als ich nach nur einer Stunde vom Stall zurückkam, fand ich Folgendes vor:

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Das Handtuch, das ich auf den Schrank gelegt hatte (83 cm hoch), lag am Boden. Ebenso der Wischfummel, den ich auch dorthin gelegt hatte. Es war nichts runtergehangen, Vielleicht aber nur ein klitzekleines Stückchen übergestanden. Unter dem Handtuch hatten sich meine Kämmutensilien befunden. Die lagen jetzt auch hier: Das muss man sich mal vorstellen! 83 cm hochspringen! Diese kurzen Beinchen!

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Auf den ersten Blick fällt einem ja noch nichts auf. Sieht alles gut aus. Wenn man es aber einmal aus der Nähe betrachtet, dann sieht es so aus:

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So ein Lumpentier! Alles zusammengenagt. Bin ja mal gespannt, wann das aufhört. Bei meinem Mann im Auto hat sie auch schon die Sicherheitsgurte zusammengefressen und die elektrische Anzeige von der Sitzheizung geliefert. Abgesehen von der Gardena Gießanlage, die mein Mann dieses Jahr runderneuern durfte. So nach dem Motto:“Schau mal Herrchen, ich habe da wieder einen Schlauch gefunden. Ein bißchen ärgerlich ist es ja schon, aber wenn die dann, so nach der 3. Läufigkeit ganz ruhig und harmlos werden, ist es schon richtig langweilig.

 

 

 

Windjammerquilt

Herrje war das spannend. Wir hatten das ja noch nie gemacht. Mit Transferfolie auf Stoff drucken.

Vorsichtshalber hatte ich den Stoff vorher gewaschen, denn ich weiß von „Inklingo“ von Linda Franz, dass man den Stoff vor dem Bedrucken waschen soll damit die Appretur rausgeht. Verwendet habe ich weißen „Kona Fabrics“ von Robert Kaufmann. Nach einem ersten mißglückten Versuch (ich glaube, wir haben die Folie zu früh abgezogen/ oder die Transferfolie war schon zu alt) haben wir wunderbare, altertümlich anmutende Windjammer produziert. Ich bin begeistert! Hier das Ergebnis:

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Ich finde das Ergebnis super. Um die eigentlichen Bilder ist ein kleiner 1/4 Inch Rahmen, der Rest wird weggeschnitten. Und ich habe auch keine Angst, dass die Bilder zu schnell kaputt gehen, denn es wird ein Wandbehang. Den muss man nicht fortwährend waschen, es reicht, wenn man ihn ausschüttelt.

Und wie diese Geschichte weitergeht, das erfahrt Ihr demnächst. Habt ein schönes Wochenende.

 

Fräulein Feger

Wir haben eine Koppel am Waldrand. Da müssen wir die Pferde hinführen. In der Bremsenzeit kann man die Koppel kaum nutzen, da genau am Wald Unmengen davon zu finden sind und die Pferde regelmässig durchdrehen.

Aber davor und danach. Hat den Vorteil, dass das Gras während des Sommers wieder wachsen kann. Sogar während dieses Sommers ist etwas nachgewachsen. Wenn auch nicht viel.

Zwergi findet allerdings, dass es vollkommen unnötig ist, gleich hinter Frau Mama auf die Koppel zu marschieren. Nicht, wenn es nebendran ein abgeerntetes Feld gibt, auf dem man so richtig toll ausgreifen kann. Letztens zeigte sie mir dort ein paar Trabtritte, bei denen mir – verzeihen Sie die etwas vulgäre Sprache – das Maul offen stehen blieb. Also musste die Kamera mit.

Wie dem aber so ist – heute gab es mitnichten Trab zu sehen. Nein, es wurde für Iffezheim geübt, mindestens aber für Baden-Baden. Schnell, schneller, Fohlchen. Die gab ganz schön Gas!!!!!!