Pst, nicht verraten

Wie es sich für eine ordentliche Oma gehört, muss sie den Enkel-Kindelein, wenn sie einmal einhüten muss, natürlich auch vorlesen. Das mache ich ausgesprochen gern, denn ich habe schier unersättliche Zuhörer. Das Ganze findet folgendermaßen statt.

Wir drei quetschen uns nebeneinander an die kurze Seite von Juniors Bett, decken uns mit seiner Piratenquiltedecke zu, im Rücken eines von den unzähligen Riesenkuscheltieren. Aber leider ist es eine Außenwand und trotz der tierischen Polster immer noch kalt. Das bewog mich über Abänderung nachzudenken. Ich beschloß ein Bankpolster 40cm x 80 cm zu nähen. Prinzesschen hat ja auch eine Patchworkdecke bekommen und in meinem Fundus sind noch Unmengen an Stoffresten von dieser Decke. Reiko Kato und ihr Billy & Sue Motiv fand ich so richtig passend für ein kleines, 6jähriges Mädchen. Und das ist nun daraus geworden.

 

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An den Seiten sind Bindebänder und auf der Rückseite ist auch noch ein Motiv.

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Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass dem Prinzesschen das Kissen auch gefällt. In jedem Fall wird es zukünftig meinen Rücken besser warm halten. Übrigens, falls es jemand interessiert, unsere derzeitige Lektüre ist „Peterchens Mondfahrt“ von Gerdt von Bassewitz  in einer wunderbaren neuen  Ausgabe der Alten , mit genau denselben Bildern. Ein herrliches Buch, dass sich bestens für die Vorweihnachtszeit eignet.

Nun werde ich das noch schnell bei Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge verlinken und natürlich auch nicht vergessen Euch eine schöne Adventszeit zu wünschen.

 

 

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AbC, die Zeeta lief im Schnee..

Heute hat es wunderbar geschneit. Es waren bestimmt 10 cm, die runtergekommen sind. Unsere Nachbarn haben eifrig Schnee geschippt. Mein Mann hat einen Gehweg für Besucher geschippt und das wars. Denn es ist Regen angesagt. So ein Mist. Es ist doch so schön jetzt.  Dann fing es an zu pusten und ruckizucki war die weiße Pracht auf wenige cm zusammengesintert. Jedenfalls fand Zeeta den Schnee  auch toll. Wie unser erster Schotte, Bonnie,  liebt sie den Schnee. Auf dem Spaziergang ist sie durch den Schnee gepflügt und hinterher sah sie dann so aus:

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Die Erste

Orchidee nämlich. Schnäuzelchen schenkte sie mir vor etlichen Jahren zum Geburtstag und somit war der Grundstein für das Orchideenfenster gelegt. Von Herrn Vater hatte ich nämlich gelernt, dass Orchideen sich allein nicht wohl fühlen!

Heuer blüht sie mal wieder richtig schön!

Quilttausch

Am 11. Juli wurde meine handgenähte Sechseckquiltdecke folgendermaßen kommentiert:

Der ist ja wahnsinnig schön! Mach du mir so einen, dann mach ich dir einen von meinen 🙂
Nein Spaß bei Seite – aber so ein Quilttauschprojekt, das wär doch mal etwas oder? Ich glaub ich wär schon dabei…
Liebe Grüße

Gesagt, getan. Zunächst einmal erzählten wir uns welche Farben etc. wir überhaupt nicht leiden konnten. Dann wurde eine Maximalgrösse und ein Fertigstellungsdatum festgelegt.

Ich für meinen Teil habe sofort nach einem Quiltmuster/verfahren, das ich noch niemals gemacht hatte, gesucht und wurde bei Missouri Quilt fündig. 2,5 inch breite Streifen in weihnachtlichen Mustern hatte ich noch in meinem Fundus. Also ran an den Speck.

Anfang November war das Teil dann fertig zum Quilten. Um das Ganze noch etwas festlicher zu machen, habe ich mit einem Goldfaden gequiltet. Ja, und Ende November war das Teil dann fertig zum Abschicken. Ich schickte es los.

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Da Karin auch fast fertig war, verabredeten wir, unsere Neugier zu zügeln, bis beide Päckchen angekommen waren. Dann machten wir 8 Uhr abends als Zeitpunkt des Öffnens fest. Und jetzt haltet Euch fest!

Der Quilt, den ich dann auspackte, war wirklich der Hammer! Riesengroß und mit vielen winzigen Quadraten und in meinen Lieblingsfarben. Besser konnte man sich nicht einfühlen. Schaut doch nur einmal:

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Und auf der einen Seite waren auch schon Dreiecke eingenäht, in die ich dann meine Stange hängen konnte. Und dann lag da auch noch ein zweites Packerl drin. In dem waren noch 2 riesige Stoffreste. Ich war absolut platt.

Jetzt bleibt mir nur noch, mich noch einmal gaaaaanz herzlich bei Karin zu bedanken. Der Quilt hängt genau gegenüber von meinem PC- und Arbeitssplatz und ich kann ihn immerzu betrachten. Was ich auch tue.

Ich kann einen solchen Überraschungsquilttausch nur jedem empfehlen. Es macht wirklich Spass.

Euch allen geruhsame Vorweihnachtstage.

 

 

 

 

 

Es wintert

Am 3. Dezember schrieb ich von meinem selbstgebundenen Adventskranz der etwas anderen Art. Nicht rot, nicht blau und auch keine der jetzt „en vogue“ Farben. Orange, blau, rot und grün und dazu original afrikanische Kerzen (die übrigens viel länger brennen als unsere hiesigen). Ich schrieb auch, dass ich in den Jahren davor 3 Kränze, je einen für das Wohnzimmer, Esszimmer und die Haustüre dekoriert habe. Dieses Jahr habe ich nicht nur die zwei in den Wohnräumen fallen gelassen, sondern auch einen anderen Türschmuck gefertigt. Hatte ich im Herbst schon die Vogelscheuche, die mir an der Tür äußerst gut gefallen hatte, so habe ich ganz flink einen weiteren Türbehang zur Vorweihnachtszeit angefertigt. Dieses Mal kein Paperpiecing sondern Appliqué. Nach einer Anleitung von Kenna McRyan. Die Stoffe sind fast ausschließlich aus meinem Fundus. Es ist kein needle-turn appliqué, es ist mit  „steam a seam“ aufgeklebt und dann von Hand umstichelt.

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So, und damit nicht nur ich Freude an dem Türbehang habe, schick ich es weiter an

Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge.

Habt eine schöne Adventszeit!

Das Rotkehlchen ist da!

Hach, was freue ich mich. Erstmalig, seit wir hier wohnen, fand ein Rotkehlchen den Weg an mein Futterhaus, das sonst nur von Blau-, Kohl- und Weidenmeisen sowie Sperlingen besucht wird. Es besuchte das Häuschen mehrfach und ich hoffe, wir werden es noch häufiger sehen. Es war gar nicht so einfach, die Vögel zu fotografieren, da ich ja durch die Fensterscheibe und das Fliegengitter hindurch scharfstellen musste. Aber ich glaube, man kann die Tierchen recht gut erkennen.

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Ein Adventskranz der anderen Art

Früher habe ich mit einer Freundin am Sonnabend vor dem 1. Advent im Keller, bei einem Gläschen Sekt, Adventskranz gebunden. So ein Riesending und zwar rund gebunden und ohne „Einlage“. Der war dann manchmal auch ein wenig schief, aber das machte nichts, denn es war ja unprofessionelle Handarbeit. Dann war es meiner Freundin „zu blöd“ sich so viel Arbeit zu machen, wo der Göttergatte es doch gar nicht zu schätzen wusste. Also wurde die Aktion eingestellt. Schade.

Dann habe ich für teuer Geld in einer Gärtnerei ein solches Wagenrad, gebunden aus verschiedenem Tannengrün, gekauft. Nach der Adventszeit hat sich mein lieber Mann die Mühe gemacht, das vertrocknete Grün ab-, den Draht auf einen kleinen Stecken aufzuwickeln und somit das Innenleben, nämlich einen Strohkranz, freizulegen.

Weil Frau ja nichts wegwerfen kann was noch „gut“ ist, fristete der Kranz im Keller ein trauriges Dasein, denn in den folgenden Jahren habe ich jeweils 3 kleine Kränze, einen für das Wohnzimmer, einen für das Esszimmer und einen für die Tür gekauft und dekoriert.

Dieses Jahr aber wollte ich mal wieder einen binden, egal, ob mir jemand dabei Gesellschaft leistete oder nicht. Gesagt, getan. Ich besorgte Tannengrün. Das kostete nicht einmal halb so viel wie ein fertiger Kranz in der Größe und machte mich an die Arbeit.

Von einer Reise nach Südafrika hatte mein lieber Mann einmal Kerzen mitgebracht. African Style sozusagen. Dazu besorgte ich noch ein paar passende Bänder und nun seht, was daraus geworden ist.

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Eine schöne Adventszeit wünsche ich allen.