Rums #34 – Sommer, Sonne, Meer

Da der Mensch ja ein Lemming ist mußte wohl auch ich eines Tages der Verlockung des Kimono Tee erliegen. Einen kompletten Sommer habe ich mich ihm verweigert, da mir die Paßform auf vielen gezeigten Bildern nicht gefiel. Irgendwie schien es häufig- nun ja, eigentlich immer – Falten unter den Achseln zu werfen, die mir nicht zusagten. 

Bis ich die Linksammlung fand. Da waren einige dabei, die richtig toll aussahen und schon wollte ich es auch versuchen. 

Das erste Shirt war ein komplettes Desaster. Ich hatte M genäht – wo ich normal perfekt reinpasse – aber es saß furchtbar. Eindeutig zu eng und gräßliche Falten machte es auch. Also verwendete ich den Stoff für ein Shirt für das Prinzeßchen und nähte mir ein Probeteil eine Nummer größer  aus einem Chevronstoff, den ich in einem Anfall geistiger Umnachtung vor einem Jahr gekauft hatte und der mir überhaupt nicht mehr gefiel…

Was soll ich sagen – in L ist das Shirt für mich perfekt und avancierte inzwischen zu einem – Chevron hin oder her – echten Lieblingsteil. Ich werde es euch auch noch zeigen, aber es ist noch nicht fotografiert. 

Wie es bei Lemmingen eben so ist, bereichern inzwischen drei Kimono Tees meine Garderobe. Das hier gezeigte ist Nummer drei und aus einem Stoff, aus dem ich vergangenes Jahr bereits ein Kleid für das Prinzeßchen genäht hatte. Ebenso wie die kurze Hose, ein Erstlingswerk nach dem Schnitt „Shorty Legs“ von Sara&Julez, der schon seit letztem Jahr darauf wartete, ausprobiert zu werden. 

So, genug der Buchstaben. Jetzt kommen die Bilder, die Schnäuzelchen im Sommerurlaub aufgenommen hat. Und ab damit zu Rums!

Es gibt doch immer einen Grund…

einen Stoff zu kaufen.

Obwohl ich meiner Tochter vor vielen Jahren für ihr Schlafzimmer diesen Bettüberwurf

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gemacht habe, selbstverständlich auch handgequiltet, und weil sie jetzt dem Zimmer ein etwas maritimes Aussehen geben will, habe ich nicht widerstehen können, ihr diesen Wandbehang zu werkeln.

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Der gesamte Quilt ist dieses Mal maschinell gequiltet mit einem All Over Ankermuster.

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Ich bin mal gespannt, ob der Bettquilt weiterhin Verwendung finden wird, denn eigentlich passt er ja nicht mehr so richtig. Der blöde Hausumbau zieht und zieht sich. Eigentlich sollte es eine Überraschung sein, aber nun konnte ich doch nicht länger widerstehen und ich habe ihn ihr gezeigt. Ich habe diese Packung bei Primitive Gatherings entdeckt und musste ihn einfach machen. Nun hoffe ich nur, dass alles bald fertig wird und der Wandbehang sein Plätzchen finden wird.

Verlinkt mit Creadienstag, HoT, und Dienstagsdinge

Ei, ei, ei, was wird denn das….

Am 26. August 2014 habe ich Euch dieses fertig zusammengenähte Top gezeigt.

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und so mancher ( nicht wahr, Du Liebe dort aus dem Nordwesten Deutschlands) hat sich bestimmt gefragt, was denn aus diesem Teil so geworden ist.  Wie ich ja schon immer gesagt habe, quilte ich nicht, um schnell etwas fertig zu bekommen, sondern um etwas mit meinen Händen zu erschaffen und dabei zu entspannen.

Dieses Mal hatte ich mich entschlossen mit einem 12er Garn zu quilten. Ich wollte einfach mal die Wirkung ausprobieren. Ja, und aus einem ganz harmlosen „in the ditch“ quilten wurde es dann doch erheblich mehr. Hier ein paar Beispiele:

Zwischendrin habe ich das Teil auch immer mal weggelegt, denn es sollte ja für Prinzesschen sein, und bis die das zu schätzen wüsste, müsste sie ja auch älter sein.

Jetzt ist  das Teil jedenfalls fertig und ich finde es nach wie vor unglaublich niedlich. Ob sie sich wohl freuen wird? Schaut  mal hier:DSC08207-1

Nun aber schnell ab da mit zu Creadienstag, HoT und Dienstagsdinge

Das wollte ich schon immer einmal…

ausprobieren. Passacaglia von Willyne Hammerstein. Und also habe ich es probiert.Auslöser war eigentlich Linda Franz mit ihrem Inklingo. Ich berichtete hier schon einmal darüber. Also kaufte ich mir dieses hochgelobte Buch „Millefiori Quilts“, ein Buch, das wirklich in keinem Quilterschrank fehlen sollte. Da ich ja später einmal diese kleinen Teilchen auf Stoff drucken wollte, musste ich erst einmal ausprobieren, wie das Handnähen dieses Musters überhaupt ging und wie es letztendlich aussah. Also nichts wie ran an ein Probeteil. Stoffreste hatte ich ja genug. Ich habe mir nach den Anweisungen im Buch Plastikschablonen gefertigt und los ging es. Ich kann Euch sagen, es hat großen Spaß gemacht. Runde um Runde, Stück für Stück wurde aneinander genäht. Die einzige Schwierigkeit war eigentlich vorher herauszutüfteln, ob der Stoffrest auch wirklich reicht.

Schaut mal, wie wunderschön dieses Teil geworden ist. Und das Beste daran ist, dass man die kleinen Teilchen überall mit hinnehmen kann wo Leerlauf ist. Beim Zahnarzt, Frisör, in der Bahn, einfach überall. Nur beim Autobeifahren geht es bei mir nicht, da wird mir übel. Da wird gestrickt, das geht ohne hinzusehen.

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Nun weiß ich , wie wunderschön dieses Muster herauskommt und da ich noch eine Stoffserie von Eydta Sitar von Laundry Basket Quilts hier liegen habe, werde ich es jetzt wohl einmal mit Stofffbedrucken und gaaanz viel fussy cutting versuchen. Auf das Ergebnis dürft ihr gespannt sein.

Nun werde ich es erst einmal zu Creadienstag, Hot und Dienstagsdinge tragen.

Zucchinisuppe

Gerade eben habe ich Zucchinisuppe gekocht, weil ich von Herrn Vater ein Zucchinimonster bekommen hatte.

Warum ich das hier aufschreibe? Eigentlich ist eine Zucchinisuppe ja nichts Besonderes. Aber diese hier hat mir so was von lecker geschmeckt, dabei war sie ganz einfach. Und frei Schnauze zubereitet. Und da ich mir so was immer nicht merken kann – sei es auch noch so einfach – wird’s eben notiert.

Die Zucchini habe ich kleingeschnitten. Was man halt so klein nennt. Dicke Scheiben, diese dann geviertelt. Schale dran gelassen, Inneres mit den Kernen raus. Ab in den Topf. Drei Kartoffeln, mittelgroß, geschält, kleingeschnippelt, mit dazu. Zwei Zehen Knoblauch, eine Zwiebel. Einen ordentlichen Schwung Rapsöl darüber und unter Rühren angeschmurgelt, bis die ersten Stücke leicht anbräunten. Dann nach Gefühl Wasser dazu, die Gemüsestücke waren nicht bedeckt. Suppenpulver dazu, köcheln lassen.

Als alles gar war, fuhr ich mit dem Pürierstab durch. Dann einen kompletten Becher Sahne hineingekippt, mit Pfeffer und Salz (vorsichtig, weil ja durch das Brühpulver schon Salz drin ist) abgeschmeckt. Fertig. Schmeckte Himmlisch, die Kindelein fanden das auch. Sie wollten gerne noch einen Klecks Schmand in die Suppe rühren. Kann man machen, muss man aber nicht.