Nachgereicht

Ich kann ja nicht einfach irgendwo rumsitzen, ohne dass meine Hände was zu tun haben. Es sei denn, ich lese gerade.

Aber lesen beim Autofahren geht nicht so gut. Und im Urlaub, am Strand, muss man auch mal etwas Abwechslung rein bringen können.

Daher beschloss ich, wieder eine Decke zu häkeln. Und die sollte die Schwiegermama dann zu Weihnachten bekommen.

Also erst mal mit dem Schwiegerpapa konferiert wegen der Farbabstimmung und Wolle ausgesucht. Fündig wurde ich bei Attic24 und ihrer Meadow Blanket.

Weil da ich ja manchmal meine, Extrawürste machen zu müssen, sollte die Decke nicht wie im Original vorgesehen, Streifen haben, sondern Quadrate. Damit ich immer nur kleine Quadrate häkeln muss und nicht in der warmen Jahreszeit eine große Decke auf dem Schoß…

Nun ja, dabei übersah ich natürlich, dass beim ausgewählten Häkelmuster die Quadrate „as you go“, also während des Arbeitens, aneinander gehäkelt wurden. So hatte ich dann doch irgendwann ein Trumm auf den Beinen – aber erst, als es ins usselige Herbstwetter ging, von daher – alles gut.

Der Kater fand die Decke jedenfalls ganz behaglich.

Und wenn ich nach dem Bild, das mich dann nach Weihnachten erreichte, gehe, war die Beschenkte wohl auch des Katers Meinung.

Das ist das fertige Trumm…

Es war einmal….

vor etlichen Jahren, da schenkte mir „Min Öllen“ zum Geburtstag oder zu Weihnachten (ist schon so lange her) einen Riesenhaufen holländische Chintzstoffe. Ich liebe diese Blumenmuster und Farben. Aber als ich sie so vor mir liegen sah, wußte ich nicht so recht, was damit anfangen. Die Stoffschnitzel durften ja nicht zu klein sein, sonst würden die Blumenmuster nicht zur Geltung kommen. Für Fussycutting waren sie mir dann wieder zu schade. Tja und dann entdeckte ich den Hunter’s Star im Netz und den wollte ich unbedingt einmal machen.

Jetzt habe ich ihn gleich 3mal genäht und daraus einen Tischläufer gemacht, der, wie ich finde, recht hübsch zu unseren Möbeln passt.

Gequiltet habe ich ihn hauptsächlich „in the ditch“. Nur den äußeren Rand habe ich normal gequiltet. Alles, wie man unschwer erkennen kann, mit der Nähmaschine.

Hier noch einmal ein Photo aus der Nähe.

Fertig gemacht habe ich das Teil auf meiner Lieblingsinsel. Ja, Ihr habt richtig gelesen, die Näma mußte mit. Man kann ja nicht den ganzen Tag Bernsteine suchen und lesen kann ich auch nicht stundenlang. Und die blöden Hausfrauenhände brauchen doch immer was zu tun. So, wie immer dann, wenn „Min Öllen“ Fußball, Handbal l(als Kieler ist das ein Muss) oder Wintersport sieht. Ihr merkt, es ist Handball-Weltmeisterschaft, ich bin wieder sehr produktiv!

Euch allen eine schöne Woche und rutsch nicht beim Glatteis aus!

Musterlegen

haben die Kinder betrieben. „Abwechselnd neun und acht Hexagons“ war die Vorgabe.

Zwischendrin kamen sie mit dem Zählen etwas durcheinander aber im Prinzip hab ich mir die Teile jetzt so zusammensortiert. Jetzt muss ich nur noch begreifen, wie die zusammengehäkelt werden…

Kommen ja noch ein paar Handballspiele…

Bekloppt!

Irgendjemand spinnt hier.

Entweder der Januar, der bereits Primeln, Schneeglöckchen und Winterlinge blühen läßt…

Oder mein Buch, das dieses erst für Mitte Februar erwarten läßt…

Ich fürchte ja, es ist der Januar *seufz*

Bull’s Eyes

Ich fand ja die Stoffe von Kaffe Fassett schon immer wunderschön. Am besten gefiel mir der Stoff mit den kleinen Kringeln. Und dann sah ich bei Becky Goldsmith von Piece of cake eine Anleitung für Bull’s Eyes. Sofort kam mir die Idee, dass das ein perfektes Muster für diese kleinen Kringel war. Kurzerhand habe ich mir die Anleitung heruntergeladen und auf gings.

Es handelt sich bei dieser Arbeit ausschließlich um EPP = English Paper Piecing. Ich nehme dazu Transparentpapier. Das läßt sich mit dem Drucker wunderbar bedrucken. Die Anleitung ist zwar in Englisch, aber auch für nicht so kompetente leicht zu verstehen. Ich hatte schon vorher gern Tutorial videos von Becky gesehen und fand sie immer besonders präzise.

So, und nun ist er fertig, mein „Hommage à Kaffe Fassett“ Quilt.

Gequiltet habe ich ihn mit der Maschine, er passte gerade so durch.

Habt alle ein schönes Wochenende und lasst Euch vom Regen nicht durchweichen!

Die Neuen

Leider starb vor ein paar Wochen der alte Pauli, einer von zwei Stallkatzen. Wir wissen nicht, wie alt er war, war er doch eines Tages vor etlichen Jahren einfach da, quartierte sich in äußerst verschnupftem Zustand bei uns – und damals noch Mia – ein und sorgte mal eben für Nachwuchs.

Mia ist im letzten Jahr gestorben und da sie schon hier war, als wir einzogen, war sie bestimmt 15 Jahre alt. Also war jetzt Josie, beider Tochter, allein.

Nun sind Katzen zwar nicht gerade Rudeltiere, aber für die Gesellschaft – und natürlich auch gegen die Mäuse – sollten noch ein oder zwei Katzen einziehen.

Das ist also heute dank der Katzenhilfe Langenau passiert.

Die beiden Katerchen sind natürlich reichlich verschreckt ob des Umzugs und brachten sich quasi via Hechtsprung in Sicherheit – auf den Schrank beziehungsweise hinter eine große Kiste.

Wir ließen sie dann erst mal in Ruhe und etwas später waren sie dann immerhin zu zweit auf dem Schrank…

Auseinanderhalten wird man sie können – der eine hat ein schmales „M“ auf der Stirn, der andere ein breites. „Leo“ und „Micky“ sollen sie heißen, hat das Prinzeßchen befunden. Aber wer wer sei, wollte sie noch abwarten. Vielleicht werden es ja auch noch andere Namen, das weiß man bei uns nie. Meist „sagen“ uns die Tiere schon, wie sie heißen „wollen“…

Nun sind Futter und Wasser gerichtet, zwei Klos mit Streu und einem Hauch Stroh gerichtet, zahlreiche Decken in der Sattelkammer verteilt, die einige Zeit ihr Zuhause sein wird. Eine kleine Lampe mit Zeitschaltuhr wird einen gewissen Tag-Nacht-Rhythmus vortäuschen.

Mal gucken, wann sie von dem Schrank runter kommen….

Auf ein gutes Neues!

Kaum zu glauben, aber wahr. Es ist 2023.

2008 habe ich meinen ersten Blogartikel geschrieben. Eigentlich wollte ich ja nur für mich die Veränderung unseres Gartens festhalten. Verändert hat sich ganz schön viel, nicht nur im Garten.

Schnäuzelchen schrieb zeitweise mit und seit bestimmt sechs Jahren bloggt auch Frau Mutter alias Quiltfru fleißig mit.

Die Funkstille ist nun – hoffentlich – beendet. Es gab Schwierigkeiten mit dem Hochladen von Bildern und ohne Bilder bloggen… nee, nicht wirklich.

Getreu dem Motto „wenn ein Mann sagt, er tut etwas, dann tut er es auch – man muss ihn nicht jeden Monat daran erinnern“ fand der wirklich vielbeschäftigte Gatte endlich Zeit, sich des Problems anzunehmen und daher wünsche ich Ihnen heute ein dreifaches Hurra und ein gutes neues Jahr!

Früher war es ein seltener Gast,

doch in diesem Jahr waren zugleich mindestens 5 Taubenschwänzchen an unserem Sommerflieder.

https://de.wikipedia.org/wiki/Taubenschwänzchen

Man nennt sie auch allgemein Kolibri, denn sie bewegen sich wie diese. Sie sind extrem schnell unterwegs und durch den abartig flinken Flügelschlag oft nicht richtig auszumachen. Doch mit Geduld und Spucke habe ich ein paar – wie ich finde – recht brauchbare Bilder gemacht.

Früher war mal ein Taubenschwänzchen im Sommer da, aber durch die warmen Winter bleiben viele hier. Sie lieben Sommerflieder, Ziertabak, Wandelröschen, Plumbago, Gartenhibiskus und eigentlich alle ungefüllten Blüten. Beim Anblick dieser Schmetterlinge, kann ich sogar den brüllheißen Sommer „fast“ ertragen.